Kogler will Erbschaftssteuer zur gerechten Krisenfinanzierung

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Kogler will Erbschaftssteuer zur gerechten Krisenfinanzierung

Vizekanzler Werner Kogler legt in der Mittwochsausgabe der “Tiroler Tageszeitung” dar, wie er er sich die Finanzierung der Corona-Maßnahmen vorstellt: “Ich bin für einen rigorosen Beitrag von Millionen und Milliarden-Erben.”

“Immer, wenn es in Millionenhöhe zu Erbschaften und Schenkungen kommt, soll auch eine Steuer eingehoben werden. Ich hoffe schon, dass der Corona-Schock hier in Österreich zu einem Umdenken führen wird. Große Vermögensüberträge zu besteuern ist jedenfalls vernünftig, weil es dem Wirtschaftswachstum nicht schadet, und es ist ein Beitrag zur gerechten Krisenfinanzierung”, so Kogler. “Ich bin für einen rigorosen Beitrag von Millionen- und Milliardenerben.”

Kogler hofft, dass die Pandemie bei vielen zur Erkenntnis führen werde, dass “die ungezügelte Globalisierung schädlich ist”. “Ich hoffe, der Corona-Schock ist groß genug. Es darf nicht sein, dass ein Kontinent wie Europa medizinische Hilfsgüter nicht selbst produziert. Da gehört sehr viel zum Besseren korrigiert.”

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