Kollaterale

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Kunstprojekt in der Welser Innenstadt
Freitag, 3. Juli bis Samstag, 18. Juli 2020

In der Kollaterale schaffen, arbeiten, spielen, intervenieren und präsentieren Kunstschaffende der Galerie DIE FORUM in
der Welser Innenstadt von 3. bis 18. Juli. Leerstände werden zu Ateliers und Laboratorien, Schaufenster und Litfaßsäulen zu Ausstellungsflächen, die Burg zur nächtlichen Projektionsfläche und der Pollheimerpark bekommt ein Fenster. 30 verschiedene Kunstprojekte breiten sich aus, überraschende Interventionen finden auf Plätzen und Straßen statt. Kunst und Kunstschaffende werden Teil des alltäglichen Geschehens und verwandeln die Innenstadt von Wels in ein lustvoll vibrierendes Zentrum der Kultur.
„Kollaterale vereint Zufall und Absicht, Kunst und Alltag. Kollaterale bedeutet, dass Menschen in ihrer Gegenwart auf Kunst und Kunstschaffende treffen.“ Norbert Trawöger

Eröffnung
Freitag, 3. Juli 2020, 16.00 Uhr, Stadtplatzbrunnen
Mit einer kollateralen Ausrufung von Norbert Trawöger am Stadtplatzbrunnen (Höhe
Schmidtgasse) findet sich die Kollaterale ein, wie Anna Goldgrubers pneumatische
Installation finden ebendort Raum einnimmt.

www.kollaterale.art

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THEATER KORNSPEICHER: ROLLSTUHLLIFT FÄHRT Der neue Rollstuhllift im Kornspeicher ist installiert und betriebsbereit. Die Arbeiten haben insgesamt drei Monate – von Mitte Juni bis Mitte September – gedauert. Der Lift wurde im Mühlviertel maßangefertigt, das davor befindliche Eisengitter von einem Kunstschlosser aus Wels. Auch die Pflastersteine wurden neu verlegt, um das Befahren mit einem Rollstuhl zu erleichtern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 20.000 Euro. Der Kornspeicher war nicht immer ein Haus für Kultur. Das Hinterhaus bildete im 15. Jahrhundert einen typischen Komplex eines Welser Handelshauses. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde der Speicherbau mit dem Haupthaus im Jahre 1907 von der Stadt Wels erworben und ab dem Jahr 1911 diente es als Depot des Roten Kreuzes. Nach dessen Auszug erfolgte eine Adaptierung zu einem „Kasperlhaus“, in dem ab 1941 Aufführungen stattfanden. Erst nach dem Krieg wurde hier das „Kulturheim der Stadt Wels“ als Veranstaltungssaal der Volkshochschule wie auch privater Kulturvereine eröffnet. Nach 1983 baute der Welser Architekt Karl Odorizzi das Haus zu einem Werkraumtheater um. Erst am 11. Juni 1985 wurde der heute bekannte „Kornspeicher“ eröffnet. Am 2. Oktober 2020 wird der barrierefreie Kornspeicher eröffnet. Das Programm am Eröffnungsabend ist ein Mix aus verschiedensten künstlerischen Einlagen. Künftig wird das Motto des Hauses „Kleinkunstbühne &Kulturhaus im Herzen der Stadt“ lauten. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Kunst und Kultur sind für alle da und schließen nichts und niemanden aus. Das gilt endlich auch für den Kornspeicher. Ich freue mich, dass dort nun wirklich alle Gäste Zutritt haben und Kultur genießen können.“ Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, MBA: „Der barrierefreie Kornspeicher ermöglicht nun auch Menschen mit Beeinträchtigung eine bessere Teilhabe am Welser Kulturgeschehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine sehr positive Entwicklung dieses Kleinkunsthauses erleben werden und wünsche alles Gute für den Start!” Intendant Peter Kowatsch: „Der neu errichtete Treppenlift macht aus dem Theater Kornspeicher ein vollwertiges Kulturhaus mit barrierefreiem Zugang für alle.“ Im Bild (von vorne nach hinten): Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, Intendant Peter Kowatsch, Konsulent Ing. Hannes Wiesinger (OÖ Zivil-Invalidenverband), Gemeinderat Egon Schatzmann (Bezirksobmann OÖ Zivil-Invalidenverband), Architekt Dipl-Ing. Rudolf Kowatsch und Mag. Johann Wadauer (Dienststellenleiter).

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Kornspeicher

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