Kopenhagen - Politik holt sich Tipps für Wels

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Hinter dem Hackerangriff auf Twitter-Konten von Prominenten wie Ex-US-Präsident Barack Obama und Tesla-Chef Elon Musk steht laut US-Medienberichten offenbar weder ein ausländischer Staat noch eine professionelle Hacker-Bande. Wie die “New York Times” am Freitag berichtete, handelt es sich bei den Tätern vielmehr um eine “Gruppe junger Menschen”, die sich im Internet kennengelernt haben sollen. Der großangelegte Hackerangriff hatte den Kurzbotschaftendienst am Mittwoch in den Ausnahmezustand versetzt. Die “New York Times” sprach dem Bericht zufolge mit vier an dem Hackerangriff beteiligten Menschen. Einer von ihnen gab demnach an, noch bei seiner Mutter zu leben. Die Idee zu dem Twitter-Angriff kam den jungen Leuten demnach während eines lockeren Chats auf der Gamer-Plattform Discord. Nach Angaben von Twitter wurden bei der Attacke am Mittwoch rund 130 Nutzerkonten ins Visier genommen. Betroffen waren unter anderem auch der US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden, Amazon-Gründer Jeff Bezos, Microsoft-Gründer Bill Gates, Rap-Star Kanye West sowie die Konten des iPhone-Herstellers Apple und des Fahrdienstanbieters Uber. Auf den gehackten Konten war ein Aufruf erschienen, binnen 30 Minuten Bitcoins im Wert von 1.000 Dollar (880 Euro) zu überweisen. Angeblich sollte dies mit einer Rückzahlung in doppelter Höhe belohnt werden. Twitter sperrte die Konten nach der Attacke vorübergehend und erklärte, dass es offenbar eine “koordinierte Social-Engineering-Attacke” gegeben habe. Dabei seien offenbar erfolgreich “einige unserer Angestellten mit Zugang zu internen Systemen und Werkzeugen” zum Ziel genommen worden. Beim sogenanntem Social Engineering werden Mitarbeiter manipuliert, um durch diese an bestimmte Informationen zu gelangen. Laut der Seite Blockchain.com, die Transaktionen bei Kryptowährungen beobachtet, wurden aufgrund der betrügerischen Aktion Bitcoins im Wert von 116.000 Dollar überwiesen. Die von der “New York Times” interviewten mutmaßlichen Hacker gaben an, die Bitcoin-Idee gehe auf einen Internetnutzer mit dem Pseudonym “Kirk” zurück, der den Hackerangriff auch initiiert habe. Sie selbst hätten sich lediglich in die Konten weniger bekannter Twitter-Nutzer gehackt, sagten sie der Zeitung. Als auch die Konten bekannter Persönlichkeiten zum Ziel der Attacke geworden seien, hätten sie sich von “Kirk” abgewendet. Twitter hat immer wieder mit Hackerangriffen zu kämpfen. So wurden im März 2017 die Konten der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, des französischen Wirtschaftsministeriums und der BBC-Nordamerika gehackt, möglicherweise von Anhängern des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Der Bitcoin-Hack warf erneut ein Schlaglicht auf die Sicherheit bei dem Kurzbotschaftendienst, der auch die bevorzugte Online-Plattform von US-Präsident Donald Trump ist.

Medien: Hackerangriff auf Twitter-Konten nicht vom Ausland

China droht den USA mit harten Gegenmaßnahmen, sollten sie die Interessen der Volksrepublik verletzen. Beide Länder könnten einen Nutzen aus einer bilateralen Zusammenarbeit ziehen, so ein Sprecher des Außenministeriums. China werde aber die Umsetzung seiner Interessen vehement verteidigen. Er kritisierte die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, wirtschaftliche Privilegien abzuerkennen. Hintergrund ist das bis September geplante sogenannte Sicherheitsgesetz, für das der Volkskongress am Donnerstag grünes Licht gegeben hatte. Trump warf China daraufhin Wortbruch vor und sagte, der Finanzmetropole Hongkong werde die “bevorzugte Behandlung” nicht länger gewährt. Seine Regierung werde den Prozess zur Abschaffung politischer Abkommen einleiten – von Auslieferungsvereinbarungen bis hin zu Exportkontrollen. Außerdem würden die USA Sanktionen gegen Personen verhängen, die dafür verantwortlich seien, dass Hongkongs Autonomie erstickt werde. Kritiker befürchten durch das neue Gesetz einen größeren Zugriff der Regierung in Peking auf Hongkong und den Verlust von Freiheiten, die die ehemalige britische Kronkolonie seit ihrer Rückgabe an China 1997 genießt. Denn nach dem Sicherheitsgesetz könnten chinesische Polizei und Geheimdienste mit weitreichenden Befugnissen nach Hongkong verlegt werden. Ziel der Führung in Peking ist es, eine Abspaltung, Subversion, Terrorismus und Einmischungen aus dem Ausland zu bekämpfen. In Hongkong sind die Proteste gegen die Regierung, die vergangenes Jahr die Stadt über Monate immer wieder lahmgelegt haben, wegen des geplanten Gesetzes erneut aufgeflammt.

China droht USA bei Interessensverletzung mit Gegenmaßnahmen

Am Höhepunkt der Corona-Arbeitsmarktkrise Mitte April waren 588.000 Personen ohne Job. Jetzt sind es 403.961 Personen. Am Dienstag fand auch ein Arbeitsmarktgipfel von Sozialpartnern und Regierung statt. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Vergleich zur Vorwoche wieder leicht verringert. Mit insgesamt 403.961 registrierten Arbeitslosen und AMS-Schulungsteilnehmern sei die Zahl im Wochenvergleich um rund 5000 Personen gesunken, sagte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) am Dienstag bei einem Treffen mit den Sozialpartnern in Wien. Das sind noch rund 70.000 mehr Arbeitslose als vor einem Jahr. Seit dem coronabedingten Arbeitslosenrekord Mitte April mit 588.000 Personen ohne Job gehen die Arbeitslosenzahlen kontinuierlich zurück. Zum Höhepunkt der Krise waren zusätzlich mehr als 1,3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit, nun sind es noch knapp 389.000 Personen. Aktuell sind 11.000 Personen weniger in Kurzarbeit als vergangene Woche. Die Corona-Kurzarbeit kostete den Staat bisher 4,7 Milliarden Euro. Anstieg der Arbeitslosigkeit im Herbst und Winter Die Arbeitsministerin rechnet für den Herbst und Winter aus saisonalen Gründen wieder mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen. “Unser arbeitsmarktpolitischer Instrumentenkoffer ist vorbereitet”, sagte Aschbacher. Man werde versuchen, die Zunahme der Arbeitslosenzahlen zu dämpfen.

5000 weniger Arbeitslose als vor einer Woche

Der Vizekanzler und grüne Parteichef Werner Kogler spricht sich für eine Reform des Arbeitslosengeldes aus. “Wir wollen schon länger – und ich denke die ÖVP auch – eine sogenannte degressive Variante, wo man am Anfang mehr bekommt und später weniger”, sagt er im “Kurier” (Sonntag). Es könne aber auch am aktuellen System aufgesetzt und monatlich 150 Euro mehr ausbezahlt werden – 450 Euro im Quartal. “Und die Kurzarbeit muss gerechter werdenund die richtigen Anreize schaffen”, sagt Kogler zur neuen Corona-Kurzarbeit, die ab September gelten soll und an der die Sozialpartner derzeit feilen. “Jetzt ist es ja relativ egal, ob du vom Arbeitszeitpensum 20 oder 80 Prozent arbeitest. Am Schluss kommt immer das gleiche Geld raus.” Beim neuen Modell werde es “ein Mix aus der alten Industriekurzarbeit und der – für jetzt – so passenden Corona-Kurzarbeit sein. Wichtig ist uns Grünen die Einbindung der Sozialpartner, die während Corona eine Renaissance erlebt hat.” Positive Angebote durch Arbeitsstiftungen Ein weiterer Punkt sind für Kogler die Arbeitsstiftungen. “Man muss so ehrlich sein, dass es Branchen geben wird, die auch in ein bis zwei Jahren nicht mehr so viele Jobs brauchen werden wie vor Corona.” Es werde um die Stadthotellerie gehen. “Hier könnte man mit Arbeitsstiftungen positive Angebote schaffen. In der Eventbranche sehe ich es anders.” Dort müsse so geholfen werden, dass die Event- und Veranstaltungsunternehmen in ihrer Eigentümerstruktur überlebten. “Da wird gerade daran gearbeitet, dass die Eigentümer ihren Unternehmerlohn und weiter laufende Kosten bekommen. In der Eventbranche bin ich mir sicher, ist Corona einmal überwunden, wird der Bedarf an Arbeitskräften wieder schnell steigen.” Beim Städtetourismusglaubt der Politiker aber an “einen jahrelangen Nachhall”: “Hier soll man eben über Arbeitsstiftungen die Möglichkeit schaffen, dass die Menschen umsatteln können.” Aus dem Zeitungsinterview ging auch hervor, dass Kogler nichts von Hearings für Aufsichtsratsjobs für staatsnahe Unternehmen hält. SPÖ: Kogler ignoriert Frauen und Jugendliche Die SPÖ hat Kogler hart für dessen Wunsch nach einem degressiven Modell beim Arbeitslosengeld kritisiert. Einmal mehr bekräftigten die Sozialdemokraten ihre Forderung, wonach das Arbeitslosengeld auf 70 Prozent des Letzteinkommens gesteigert werden solle. Vize-Klubchef Jörg Leichtfried urgierte zudem Maßnahmen für besonders gefährdete Gruppen. “Kogler redet zwar von Arbeitslosigkeit, nimmt dabei aber mit keiner Silbe die Jugendlichen oder Frauen in den Mund. Dabei sind gerade sie es, die von Arbeitslosigkeit besonders betroffen sind”, so Leichtfried in einer Aussendung am Sonntag. Die Jugendarbeitslosigkeit steige in Österreich fast sechsmal stärker als im EU-Schnitt, Corona-Arbeitslose seien zu 85 Prozent weiblich, so der Oppositionspolitiker. “Eine verlorene ‘Generation Corona’ muss mit allen Mitteln verhindert werden. Aus diesem Grund fordern wir unter anderem eine Aufstockung der Lehrstellen in überbetrieblichen Lehrwerkstätten um 5000 Plätze sowie die Wiedereinführung der Ausbildungsgarantie bis 25”, bekräftigte Leichtfried einen weiteren Wunsch seiner Fraktion und der Gewerkschaften.

Am Anfang mehr Arbeitslosengeld, später weniger

Vor allem bei Jugendlichen ist die App TikTok derzeit sehr beliebt. Mit der App können kurze Videoclips verschickt werden. Doch darüber hinaus fällt vor allem der große Datenhunger der App auf. Denn sie greift auch regelmäßig auf die sogenannte Zwischenablage zu. Das ist jener Speicherort, in dem Daten abgelegt werden, die man “kopieren” will. Sie bleiben dort auch noch nach dem Kopiervorgang liegen. TikTok hat daher alle Informationen ausgelesen, die Nutzer kopiert haben – egal ob harmlose Fotos oder Passwörter. Aufgefallen ist das erst nach einem Update von iOS. Das Apple-Betriebssystem warnt Nutzer inzwischen davor, wenn eine App auf die Zwischenablage zugreift. Einfluss der Regierung Anfang Juli hat das internationale Hacker-Kollektiv “Anonymous” daher vor der App gewarnt. TikTok sei eine Malware (ein schädliches Programm) unter der Kontrolle der chinesischen Regierung, die damit eine massive Spionage-Operation betreibe. Es wird empfohlen, die App zu deinstallieren! In Indien ist die App inzwischen verboten. Der Vorwurf, dass die chinesische Regierung ihre Finger im Spiel habe, kommt nicht von ungefähr. Die Kommunistische Partei Chinas betreibt eine strenge Zensur im Internet. Milliardenkonzerne aus dem Land sind fast immer auf die eine oder andere Art mit der Partei verbunden. Das gilt auch für die App TikTok. Entwickler ist das chinesische Unternehmen ByteDance mit Sitz in Peking. Durch den großen Erfolg der App wurde auch das kommunistische Regime auf ByteDance aufmerksam. 2018 musste der Gründer Zhang Yiming versprechen, dass sein Unternehmen besser mit der Kommunistischen Partei Chinas zusammenarbeiten werde.

TikTok: Anonymous warnt vor "Chinesicher Regierungsspionage"

Wels wird bunt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn am Wochenende von 1-2. August wird die Stadt zum Schauplatz des größten Graffti und Street Art Festivals des Landes. Und dabei werden mehrere Flächen auf kreative Art verschönert.