Kornspeicher

Merken
Kornspeicher

THEATER KORNSPEICHER: ROLLSTUHLLIFT FÄHRT

Der neue Rollstuhllift im Kornspeicher ist installiert und betriebsbereit. Die Arbeiten haben insgesamt drei Monate – von Mitte Juni bis Mitte September – gedauert.
Der Lift wurde im Mühlviertel maßangefertigt, das davor befindliche Eisengitter von einem Kunstschlosser aus Wels. Auch die Pflastersteine wurden neu verlegt, um das Befahren mit einem Rollstuhl zu erleichtern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 20.000 Euro.
Der Kornspeicher war nicht immer ein Haus für Kultur. Das Hinterhaus bildete im 15. Jahrhundert einen typischen Komplex eines Welser Handelshauses. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde der Speicherbau mit dem Haupthaus im Jahre 1907 von der Stadt Wels erworben und ab dem Jahr 1911 diente es als Depot des Roten Kreuzes. Nach dessen Auszug erfolgte eine Adaptierung zu einem „Kasperlhaus“, in dem ab 1941 Aufführungen stattfanden. Erst nach dem Krieg wurde hier das „Kulturheim der Stadt Wels“ als Veranstaltungssaal der Volkshochschule wie auch privater Kulturvereine eröffnet. Nach 1983 baute der Welser Architekt Karl Odorizzi das Haus zu einem Werkraumtheater um. Erst am 11. Juni 1985 wurde der heute bekannte „Kornspeicher“ eröffnet.
Am 2. Oktober 2020 wird der barrierefreie Kornspeicher eröffnet. Das Programm am Eröffnungsabend ist ein Mix aus verschiedensten künstlerischen Einlagen. Künftig wird das Motto des Hauses „Kleinkunstbühne &Kulturhaus im Herzen der Stadt“ lauten.
Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Kunst und Kultur sind für alle da und schließen nichts und niemanden aus. Das gilt endlich auch für den Kornspeicher. Ich freue mich, dass dort nun wirklich alle Gäste Zutritt haben und Kultur genießen können.“
Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, MBA: „Der barrierefreie Kornspeicher ermöglicht nun auch Menschen mit Beeinträchtigung eine bessere Teilhabe am Welser Kulturgeschehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine sehr positive Entwicklung dieses Kleinkunsthauses erleben werden und wünsche alles Gute für den Start!”
Intendant Peter Kowatsch: „Der neu errichtete Treppenlift macht aus dem Theater Kornspeicher ein vollwertiges Kulturhaus mit barrierefreiem Zugang für alle.“

Im Bild (von vorne nach hinten):
Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, Intendant Peter Kowatsch, Konsulent Ing. Hannes Wiesinger (OÖ Zivil-Invalidenverband), Gemeinderat Egon Schatzmann (Bezirksobmann OÖ Zivil-Invalidenverband), Architekt Dipl-Ing. Rudolf Kowatsch und Mag. Johann Wadauer (Dienststellenleiter).

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ein Abend voller französischer Lieder zum Zuhören, Lachen, Träumen oder Mitsingen. Das ist Amuse Gueule von und mit Fritz Fuchs und Bernhard Walchshofer. In der Stadthalle waren sie dieser Tage bei einem Benefizkonzert zu hören. Organisiert vom Verein Wasser für Rui Barbosa. Der Erlös geht also direkt nach Brasilien und soll den Menschen dort Hilfe zur Selbsthilfe geben.

mkh° Calling wirft einen Blick in die vier Wände unserer Community. Ein kurzes Gespräch über den Alltag in Coronazeiten, geplante Projekte und Zukunftsperspektiven.

mkh° Calling #3 Rudi Klein

Kunst trifft Stille – das neue Format im Museum Angerlehner, das Kunstbetrachtung und Meditation vereint – findet heute ab 18.00 Uhr wieder statt.

Kunst trifft Stille

Walzerklänge anstatt Panzer-Motorengeräusche. Ausgelassenes Feiern und Plaudern anstatt befolgen von Befehlen der Offiziere. Ja einmal im Jahr ist alles anders. Denn dann öffnet die Hessenkaserne ihre Pforten für Zivilisten und lädt zum Garnisonsball. Wie gut die Welser beim Tarnen und Täuschen sind und wer stets bereit ist – meine Kollegin Michaela Hoffmann war für Sie vor Ort.

Geniessen für den guten Zweck! Edle Tropfen, gute Unterhaltungen und ein großartiges Projekt – standen beim Charity-Weinfest der Serviceclubs Rotary Wels-Burg und Wels-Nova im Mittelpunkt des Abends. Was man diesen Sommer am besten trinkt, das erfahren Sie jetzt.

Das Hofmann’sche Freihaus, auch besser bekannt, als das “Haus der Salome Alt” zählt zu den bemerkenswertesten Gebäuden am Stadtplatz. In der ersten Hälfte des 16. Jhd. diente es als Unterkunft des Gefolges von Kaiser Ferdinand I. 👑 Dann kam es in den Besitz der Freiherren von Hoffmann und war als Freihaus ein Adelssitz innerhalb der Stadtmauern, der aber von allen städtischen Verpflichtungen befreit war. Später erwarb die Geliebte des Salzburger Erzbischofs Salome Alt von Alenau das Haus und verlieh ihm seinen heutigen Namen. 💑 Besonders bemerkenswert sind die drei Wappenmalereien an den Seiten des Eckkerkers. Wisst ihr welche Familienwappen dargestellt sind? 🏠🖌🎨 Schaut doch das nächste Mal, wenn ihr am Stadtplatz seid, beim Haus der Salome Alt vorbei und findet es heraus 😉

Haus der Salome Alt