Kreuzungscrash in Thalheim bei Wels endet glimpflich

Merken
Kreuzungscrash in Thalheim bei Wels endet glimpflich

Thalheim bei Wels. Glimpflich endete Montagabend eine Kollision zweier Autos in einem Kreuzungsbereich in Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land).

Der Unfall ereignete sich im Kreuzungsbereich der Pyhrnpass Straße mit der Sipbachzeller Straße in Thalheim bei Wels. Ersten Informationen zufolge wollte ein PKW offenbar links abbiegen, als es zur Kollision mit einem in gerade Richtung fahrenden wollenden PKW kam. Die Unfallbeteiligten blieben glücklicherweise allesamt unverletzt. Die Feuerwehr führte die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle durch.

Der Kreuzungsbereich war rund eine halbe Stunde erschwert passierbar.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die griechische Regierung hat nach gestiegenen Corona-Infektionszahlen umfangreiche Einschränkungen für zahlreiche Urlaubsregionen und Städte angeordnet. Zudem wurde die traditionelle Messe von Thessaloniki (5. bis 13. September) abgesagt. Deutschland wäre in diesem Jahr das Partnerland dieser Messe gewesen. Nachdem am Vortag mehr als 200 nachgewiesene Corona-Fälle gemeldet wurden, müssen alle Tavernen, Bars und Discos in zahlreichen Regionen des Landes, darunter auf Kreta, Santorin, Mykonos und anderen bekannten Urlaubsregionen um 24.00 Uhr schließen. Diese Maßnahme gilt vorerst bis 23. August, teilte eine Regierungssprecherin in Athen mit. Zudem müssen alle über die Landesgrenzen einreisende Menschen ab 17. August einen negativen Coronatest vorlegen, egal aus welchem Land sie stammen. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Das Auswärtige Amt in Berlin hat seine Reisehinweise für Griechenland am Montag entsprechend aktualisiert. Griechenland weist – gemessen an seiner Bevölkerung von gut 10,5 Millionen Einwohnern – eine geringe Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus auf. In den vergangenen Tagen ist die Zahl von Infizierten jedoch schlagartig angestiegen.

Griechenland verschärft Beschränkungen wieder

In Wels soll ein mutmaßliches Mitglied der Taliban gefasst worden sein. Das berichteten “Krone” und “Heute” in ihren Donnerstag-Ausgaben sowie die “ZiB”. Der 31-Jährige Afghane sei demnach am Dienstag von der Cobra festgenommen worden. Dem Asylwerber werde unter anderem Mitgliedschaft in der Terrororganisation, Verhetzung und Aufforderung zum Terrorismus vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Wels bestätigte der APA die Festnahme, zu Details gab man sich aber bedeckt. Der Mann, der 2012 einen Asylantrag gestellt und gelegentlich als Paketzusteller gearbeitet habe, soll im Internet salafistisches Gedankengut verbreitet und es dabei vor allem auf Frauen und Hindus abgesehen haben, hieß es in den Berichten. So habe er die Erschießung einer Frau, die ein Fußballstadion besucht hatte, gefordert. Bei einer anderen, die einen Koran verbrannt habe, soll er dazu aufgerufen haben sie zu köpfen und ihre Eingeweide auf der Straße zu verteilen. Details nicht bekannt Es sollen auch diverse Datenträger sichergestellt worden sein, die nun ausgewertet werden. Die Medienberichte stützen sich auf das Innenministerium. Dieses verwies am Donnerstag auf APA-Anfrage an die zuständige Staatsanwaltschaft Wels, die bestätigte, dass es entsprechende Ermittlungen gegen einen afghanischen Staatsbürger gebe und dieser festgenommen worden sei. Zu Details könne man aber aus ermittlungstaktischen Gründen nichts sagen – auch nicht dazu, ob es um Tathandlungen in Österreich oder in Afghanistan gehe.

Mutmaßliches Taliban-Mitglied in Wels gefasst

Die meisten Krenglbacher trinken es gerne, die Wirte schenken es aus, es gehört für viele zum Sonntag wie das Amen im Gebet – das Bier. Darum widmet man dem beliebten alkoholischen Getränk nun auch ein Fest. Das krenglbacher Bierfest.

Bierfest - VZ Krenglbach

Die EU setzt im Streit um Erdgas im östlichen Mittelmeer vorerst auf diplomatische Initiativen und nicht auf neue Sanktionen gegen die Türkei. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell forderte Ankara am Freitagabend nach Beratungen der EU-Außenminister noch einmal zu sofortiger Deeskalation und zur Wiederaufnahme des Dialogs mit den EU-Staaten Griechenland und Zypern auf. Demnach sollen nur dann weitere Strafmaßnahmen verhängt werden, wenn die Spannungen nicht nachlassen. Bereits in knapp zwei Wochen sind bei einem EU-Außenministertreffen in Berlin wieder Beratungen zu den Beziehungen zur Türkei geplant. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte vor dem Beginn der Videokonferenz der EU-Außenminister bestätigt, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel habe bei einem Telefonat am Donnerstag für Gespräche zwischen den Konfliktparteien nach Abschluss der türkischen Erkundungen am 23. August geworben. Die Türkei habe dem zugestimmt. “Wir setzen uns dafür ein, dass es zwischen den Beteiligten einen direkten Dialog gibt, der dazu beiträgt, dass wir für dieses Thema eine Lösung finden”, sagte der deutsche Außenminister Heiko Maas zur deutschen Position. “Die Provokationen, die es dort gibt, können nicht weiter andauern – auch die türkischen Bohrungen nicht.” Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) erklärte, die einseitigen Aktionen der Türkei würden gegen internationale Gesetze verstoßen. Die EU müsse “volle Solidarität mit Griechenland und Zypern” zeigen, betonte er via Twitter nach einem Gespräch mit dem griechischen Außenminister Nikos Dendias in Wien. Dendias seinerseits betonte nach einem Gespräch mit US-Außenminister Mike Pompeo, dass er hoffe, “dass es keinen Konflikt geben wird, wenn jeder mit Bedacht und nach dem Völkerrecht, dem internationalen Seerecht, handelt”. Die Türkei weist die Vorwürfe illegaler Bohrungen zurück. Sie vertritt den Standpunkt, dass die Gewässer, in denen sie probeweise nach Erdgas bohrt, zu ihrem Festlandsockel gehören. Derzeit ist das Forschungsschiff “Oruc Reis” begleitet von der Marine südlich der griechischen Inseln Rhodos und Kastelorizo unterwegs. Zuvor hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zur symbolischen Unterstützung Griechenlands die französische Militärpräsenz im östlichen Mittelmeer verstärkt. Bereits am Mittwoch soll es eine Kollision zwischen einer griechischen und einer türkischen Fregatte gegeben haben. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte dazu: “Wenn es also ein Land gibt, das schuld ist, dann Griechenland.” Griechenland habe das Forschungsschiff “bedrängt”. Theoretisch hätte die EU bereits an diesem Freitag neue Sanktionen gegen die Türkei in die Wege leiten können. Borrell hatte bereits nach einem Ministerrat im Juli Vorbereitungen für weitere Strafmaßnahmen angekündigt und gesagt, diese könnten beschlossen werden, wenn Ankara seine als illegal erachteten Erdgas-Erkundungen noch einmal ausweite. Letzteres ist mittlerweile der Fall. In Deutschland und anderen Staaten gibt es allerdings die Befürchtung, dass sich eine weitere Eskalation auch negativ auf die Zusammenarbeit mit der Türkei in der Flüchtlingspolitik auswirken könnte. Zum Ärger der EU nutzt die türkische Regierung dieses Thema immer wieder für Drohgebärden. Die EU-Staaten hatten bereits im Februar Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen Personen verhängt, die an als illegal erachteten Erdgasbohrungen vor Zypern beteiligt gewesen sein sollen. Bereits 2019 hatte die EU zudem beschlossen, die Vergabe von EU-Mitteln einzuschränken, und Verhandlungen über ein Luftverkehrsabkommen ausgesetzt.

EU gibt Türkei im Erdgaskonflikt noch eine Chance für Dialog

Österreich gerät wegen der steigenden Coronazahlen wieder auf die Rote Liste anderer Staaten. Als erster EU-Staat seit der weitgehenden Liberalisierung des Reiseverkehrs vor knapp zwei Monaten führt Finnland ab Montag wieder eine Quarantänepflicht für Einreisende aus Österreich ein. Auch Schweiz und Slowenien sind davon betroffen. Zudem ist Tunesien ab sofort keine Destination für Kurztrips mehr. Wie das finnische Außenministerium mitteilte, gehört Österreich ab Montag (27. Juli) nicht mehr zu jenen Ländern, aus denen die Einreise ohne Beschränkungen möglich ist. Damit müssen sich Personen, die aus Österreich nach Finnland einreisen, für 14 Tage in Heimquarantäne begeben. Neben Österreich wurden auch Schweiz und Slowenien von der Liste gestrichen. Weiter offen bleiben die finnischen Grenzen unter anderem für Einreisende aus Deutschland, Italien, Ungarn und Griechenland. Weiterhin auf der Roten Liste Finnlands stehen Frankreich, Luxemburg, Portugal, Polen, Spanien und das große Nachbarland Schweden. Ab Montag ist die auflagefreie Einreise aus insgesamt 28 Staaten, darunter acht außerhalb Europas, erlaubt. Auf der bis Sonntag geltenden Liste waren 23 europäische Staaten gestanden. Auch das Gesundheitsministerium des nordafrikanischen Urlaubslandes Tunesien führte eine 14-tägige Quarantänepflicht für Einreisende aus Österreich ein. Dieses wurde nach einer Mitteilung der Behörden in Tunis vom Donnerstag von der “grünen Liste” gestrichen und auf die “orange Liste” gesetzt. Während unter anderem Deutschland, Italien, Spanien, die Benelux-Staaten und die Schweiz weiterhin auf der “grünen Liste” bleiben, kamen die Niederlande neu hinzu. Für Einreisende aus Österreich bedeutet die Verschärfung, dass sie sich 14 Tage selbst isolieren müssen und dann täglich mittels SMS und Telefonanrufe überwacht werden. Sollten Coronavirus-Symptome auftreten, ist ein Test vorgeschrieben. Im Fall eines positiven Tests muss die betreffende Person dann in ein staatliches “Covid-19-Zentrum”. Tunesien zählt nicht zu jenen Staaten, mit denen Österreich die Reisefreiheit wieder hergestellt hat. Somit ist auch eine Rückreise aus dem südlichen Mittelmeeranrainerland mit einer 14-tägigen Heimquarantäne verbunden.

Wieder Quarantänepflicht für Reisende aus Österreich

Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit SOS Méditerranée beteiligt sich Ärzte ohne Grenzen (MSF) an einem neuen Seenotrettungseinsatz im Mittelmeer. Gemeinsam mit der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch soll ein MSF-Team an Bord des neuen Schiffes “Sea-Watch 4” “in Kürze” in See stechen, wie die beiden Organisationen am Donnerstag mitteilten. Derzeit befinde man sich in der letzten Vorbereitungsphase, so würden etwa noch Umbauarbeiten an dem Schiff durchgeführt, wie ein Mitarbeiter erklärte. Wann genau der Einsatz der “Sea-Watch 4” im Gebiet vor der libyschen Küste beginnen könne, stehe aber noch nicht fest. Momentan gibt es keine zivile Seenotrettung im Mittelmeer, alle NGO-Schiffe – darunter die “Sea-Watch 3” oder die “Alan Kurdi” der deutschen Organisation Sea-Eye – wurden festgesetzt. Wegen “angeblicher Sicherheitsmängel” und unter “fadenscheinigen Vorwänden” seien die Seenotretter von den italienischen Behörden am Einsatz gehindert worden, so Marie Naaß, Sprecherin von Sea-Watch. Diese sei aber dringend notwendig, die Situation bezeichnete sie als “nach wie vor dramatisch”. Bei Aufklärungsflügen während der vergangenen Wochen seien bis zu 2.000 Menschen in Seenot gesichtet worden und gerade in den warmen Sommermonaten würden die Zahlen erfahrungsgemäß weiter ansteigen. “Es ist wichtig, dass wir so schnell wie möglich zurückkommen”, sagte Naaß. Dass die zivile Seenotrettung weiterhin notwendig ist, zeige “ganz klar das Versagen der EU” in den vergangenen Jahren auf, kritisierte Oliver Behn, Leiter der Projektabteilung von Ärzte ohne Grenzen. Diese werde ihrer Verantwortung “nicht mal im Ansatz gerecht”, behindere die NGOs bei ihren Einsätzen und fördere somit sogar das Leid der Menschen, so die Kritik. Nach dem Ende der Kooperation mit SOS Méditerranée auf dem Schiff “Ocean Viking” aufgrund von “Meinungsverschiedenheiten” über den Einsatz während der Corona-Hochphase ist Ärzte ohne Grenzen auf der “Sea Watch 4” mit vier Mitarbeitern, die für die medizinische Versorgung der Geretteten zuständig sind, vertreten. “Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben ist nicht verhandelbar”, betonte auch Sandra Bils, Gründungsmitglied von United4Rescue, einem Bündnis von 550 Partnern, das den Kauf der “Sea-Watch 4” ermöglicht hatte. Das Schiff trägt deshalb auch den Zusatz “powered by United4Rescue”. Italien hatte die “Sea-Watch 3” am 9. Juli, wenige Wochen später die “Ocean Viking” im Hafen von Porto Empedocle festgesetzt. In beiden Fällen machten italienische Prüfer Sicherheitsmängel und Verstöße etwa bei Schiffszertifikaten geltend. Die “Alan Kurdi” von Sea-Eye ist in Spanien zur Wartung. Doch auch ihr soll die Freigabe für das Auslaufen in die Rettungszonen zwischen Italien und Nordafrika fehlen. Sollten die Behörden auch die “Sea-Watch 4” festsetzen, werde der Protest “deutlich lauter” sein als zuvor, meinte Bils.

Ärzte ohne Grenzen beteiligt sich an "Sea-Watch 4"