Krise bringt "Licht und Schatten" für Lebensmittelindustrie

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Krise bringt "Licht und Schatten" für Lebensmittelindustrie

Die Corona-Krise hat der Lebensmittelindustrie eine hohe Nachfrage durch die Supermarktketten beschert. Aber gleichzeitig ist das Geschäft mit der Gastronomie und Hotellerie aufgrund der Schließungen komplett zum Erliegen gekommen. “Bei uns in der Branche gibt es Licht und Schatten”, sagte die Geschäftsführerin des WKÖ-Fachverbands der Lebensmittelindustrie, Katharina Koßdorff, im APA-Gespräch.

Unternehmen, die stark in den Lebensmittelhandel liefern, hätten zu Beginn der Krise im Dreischichtbetrieb praktisch rund um die Uhr produziert und würden das noch immer auf hohem Niveau machen, so die Verbandsvertreterin. Betriebe mit vielen Gastrokunden hätten hingegen mit Umsatzausfällen zu kämpfen. Betroffen sind unter anderem Brauereien und andere Getränkehersteller, Molkereien und Spirituosenhersteller. Der Brauereiverband berichtete zuletzt von einem Umsatzeinbruch von 50 Prozent, viele Molkereien verringern die Milchanlieferungsmengen. Der Wegfall von Sport- und Kulturveranstaltungen und anderen Events sowie der Wegfall der ausländischen Touristen trifft die Getränkeindustrie hart.

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