Kritik an Teststrategie: "Zwei-Klassen-Tourismus"

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Kritik an Teststrategie: "Zwei-Klassen-Tourismus"

Österreich will das sicherste Urlaubsland der Welt werden und alle Tourismusmitarbeiter auf Corona testen. Begonnen wird damit am Freitag in fünf Pilotregionen. Das sorgt für Unmut bei Betrieben außerhalb der ausgewählten Regionen.

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Die heimischen Hotels dürfen in knapp drei Wochen wieder öffnen. Die wegen der Corona-Pandemie verfügte behördliche Schließung endet am 29. Mai. Bis dato herrscht aber Ratlosigkeit, welche Auflagen die Branche dabei zu erfüllen hat. Auch die Grenzen sind noch zu. “Wir hängen wirklich komplett in der Luft”, sagte die Präsidentin der Hoteliervereinigung, Michaela Reitterer, im Gespräch mit der APA. “Es ist auch noch total unklar, was passiert, wenn man im Hotel einen Corona-Fall hat – muss ich die Küche schließen, das gesamte Personal in Quarantäne schicken, oder nur einen Teil davon?” Hier wäre zudem ein höheres Ausmaß an Testmöglichkeiten notwendig – die Mitarbeiter sollten laut Reitterer jede Woche durchgecheckt werden können. “Weil noch einen Shutdown überlebt kein Hotel – da ist dann z’ammgeräumt“, so die ÖHV-Chefin, die selbst ein Hotel in Wien führt.

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Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat das Auswärtiges Amt für Teile des Urlaubslandes Kroatien eine Reisewarnung ausgesprochen. Das teilte das Ministerium am Donnerstag in Berlin mit. Die Reisewarnung gilt demnach seit Donnerstag für zwei südliche Verwaltungsbezirke, die sogenannten Gespanschaften Šibenik-Knin sowie Split-Dalmatien. Zuvor hatte das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) die Regionen als Corona-Risikogebiete eingestuft. “In den Gespanschaften Šibenik-Knin und Split-Dalmatien liegen die Inzidenzen derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage”, betonte das Auswärtige Amt. Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Angst vor genereller Reisewarnung Die kroatische Tourismusbranche fürchtet eine weitreichende Reisewarnung der Bundesregierung. Diese “würde uns am härtesten treffen”, sagte der Direktor der kroatischen Zentrale für Tourismus in Frankfurt, Romeo Draghicchio, der Deutschen Presse-Agentur. “Die Deutschen sind unsere Urlaubsgruppe Nummer eins.” Derzeit hielten sich etwa 180.000 Urlauber aus Deutschland in dem EU-Land an der Adria auf, die meisten davon auf der nördlichen Halbinsel Istrien und an der Kvarner Bucht vor Rijeka. Dort gebe es nur wenige aktive Corona-Fälle, betonte Draghicchio. Zuletzt hatte Kroatien einen steilen Neuanstieg an Corona-Fällen registriert. Am Mittwoch meldeten die Behörden einen Höchstwert von 219 Fällen innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Damit gibt es in dem Land mit etwa 4,19 Millionen Einwohnern nun 1.520 aktive Fälle. “Die Lage hat sich etwas geändert in den letzten Tagen, die Zahl der Neuerkrankungen ist etwas höher”, räumte Draghicchio ein. Zugleich betonte er: “Aber wir glauben, dass die Lage noch im Griff ist.” Er zeigte sich zuversichtlich, dass mithilfe neuer Maßnahmen die Zahlen bald wieder sinken. So müssen Clubs nun um Mitternacht schließen. Außerdem gelten Abstandsregeln sowie Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie in geschlossenen öffentlichen Räumen. Kroatien lebt vom Tourismus Der Tourismus ist eine sehr wichtige Branche in Kroatien: Er macht etwa 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die Tourismussaison dauert normalerweise bis Oktober. Im Falle einer deutschen Reisewarnung würde ein Großteil der Einkommen in der Nachsaison wegfallen, sagte Draghicchio. “Wir hoffen, dass es keine Insolvenzen geben wird.” Im Jahresvergleich registrierte das Land fast 50 Prozent weniger Urlauber als im Vorjahreszeitraum. “Bis Mitte Juni ging fast nichts. Aber seitdem sind die Zahlen viel besser geworden”, sagte der Reiseexperte. Im August seien es bereits 70 Prozent der Ankünfte im Vergleich zum Vorjahr gewesen. Österreich und Italien haben bereits eine Reisewarnung für Kroatien verhängt. Am Donnerstag wollte das Nachbarland Slowenien ebenfalls eine Warnung aussprechen. “Die Situation in Kroatien verschlechtert sich dramatisch”, sagte der zuständige slowenische Regierungssprecher Jelko Kacin am Mittwoch. Jeder Slowene, der von diesem Freitag an aus Kroatien zurückkehrt, müsse in Quarantäne, kündigte er an. In Slowenien machten Reiserückkehrer aus Kroatien am Montag den Behörden zufolge mehr als die Hälfte der positiven Corona-Fälle aus, die meisten sind junge Menschen unter 35.

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