Kritischer neuer Rekordwert: 9586 Neuinfektionen

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Kritischer neuer Rekordwert: 9586 Neuinfektionen

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind im gesamten Bundesgebiet 9586 Corona-Neuinfektionen registriert worden. In zwei Bundesländern kratzen die Werte sogar schon an der 2000er-Marke.

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In Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in Dienstagfrüh 46,58 US-Dollar (39,14 Euro). Das waren 52 Cent mehr als am Montag. Zeitweise wurde Nordseeöl bei 46,62 Dollar gehandelt und damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Coronakrise im März. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 54 Cent auf 43,60 Dollar. Am Markt wurden die steigenden Ölpreise vor allem mit der Aussicht auf eine schnelle Einführung wirksamer Coronaimpfstoffe erklärt. Mittlerweile wird mit dem Beginn von Impfungen bereits im Dezember gerechnet. Bisher konnte die Coronapandemie nur mit harten Einschränkungen des öffentlichen Lebens eingedämmt werden, die einen Rückgang der Nachfrage nach Treibstoffen und damit nach Rohöl zu Folge haben. Auch US-Präsidentschaft als Treiber Außerdem verwiesen Marktbeobachter zur Begründung der Kauflaune am Ölmarkt auf den Beginn der Regierungsübernahme in den USA. Nach einer wochenlangen Hängepartie kann der Übergang zwischen der Regierung von Amtsinhaber Donald Trump und dem gewählten US-Präsidenten Joe Biden starten. Trump teilte am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter mit, er habe die Behörden und seine Mitarbeiter angewiesen, mit Biden zu kooperieren.

Höchster Stand seit dem Frühjahr: Ölpreise legen weiter zu

Sollte die Saison in der spanischen Fußball-La-Liga wegen der Coronavirus-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden, wird der aktuelle Tabellenstand für die Nennung der Champions-League-Teilnehmer herangezogen. Die Meisterschaft ist seit 12. März unterbrochen, nach 27 Spielen führt Barcelona (58 Punkte) vor Real Madrid (56), Sevilla (47) und Real Sociedad (46).

Top 4 von Spaniens Liga bei Abbruch in CL dabei

Maibäume der etwas anderen Art findet man in der Stadtgemeinde Marchtrenk. Das traditionelle und feierliche Maibaum-Aufstellen am Stadtplatz musste zwar leider dieses Jahr aufgrund der aktuellen Situation um Covid-19 entfallen, dafür haben Bürgermeister Paul Mahr und sein Team wieder einmal Kreativität und Einfallsreichtum bewiesen und symbolische „Corona-Maibäume“ beim Stadtamt und beim Bezirksalten- und Pflegeheim Marchtrenk aufgestellt.

Corona-Maibaum in Marchtrenk

Bundeskanzler Sebastian Kurz trat gestern bei CNN auf und erklärte die österreichische Covid-Lockerungsstrategie. Er sehe Licht am Ende des Tunnels, bestätigte er eine entsprechende Frage des Reporters. Zu Ländern, wo die Situation ebenfalls unter Kontrolle sei, würden auch die Grenzen wieder geöffnet, auch in Bezug auf den Reiseverkehr.

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Die Bevölkerung gehe mittlerweile zu sorglos mit der Gefahr der Corona-Ansteckung um, appellierte die Virologin Monika Redlberger-Fritz (MedUni Wien) Montag in der “ZiB2” “diesen Babyelefanten einzuhalten”. Von einer zweiten Welle würde Monika Redlberger-Fritz derzeit trotz gestiegener Infektionszahlen noch nicht sprechen. Aber wenn die Zahl der täglichen Neuerkrankungen ansteigt, wäre “Zeit zu handeln”. Die Zahl der Erkrankten ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen – von rund 470 vor dem Wochenende auf nunmehr 600. Das ist neuer Höchststand im Juni. Ob wieder strenger Maßnahmen gesetzt werden müssen, komme darauf an, wie sich die Situation in der nächsten Woche entwickelt, erläuterte Redlberger-Fritz. Jetzt gebe es rund 50 bis 60 Neuerkrankungen pro Tag. Steigt diese Zahl – linear oder “im schlimmsten Fall exponentiell – an, “dann ist wirklich zu handeln”. Derzeit gebe es in Österreich noch eine “relativ niedrige Grundaktivität” des Covid 19-Virus, “aber eine Hintergrundaktivität ist da”. Wird die Abstandsregel ignoriert, “gibt man dem Virus die Chance, sich weiter sehr rasch auszubreiten”, plädierte die Virologin für mehr Vorsicht. Direkter Kontakt von Mensch zu Mensch “ist die Übertragungsquelle schlechthin”.Deshalb sollte man weitere Lockerungen “mit äußerster Vorsicht angehen”. Am Mittwoch endet die Maskenpflicht in der Gastronomie und alle Sportarten sind wieder zugelassen.

Virologin warnt: Bevölkerung ist zu sorglos

US-Präsident Donald Trump hat jetzt auch die Koordinatorin des Coronavirus-Krisenstabs des Weißen Hauses, Deborah Birx, offen attackiert. Trump bezeichnete Birx am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter als “jämmerlich”, nachdem die Virenexpertin vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus gewarnt hatte. Der Präsident warf der Medizinerin vor, sie habe sich von Oppositionsführerin Nancy Pelosi zu ihren Aussagen verleiten lassen. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses hatte am Wochenende Zweifel an Birx’ Unabhängigkeit geäußert: Trump verbreite Falschinformationen über das Virus, und Birx sei vom Präsidenten ernannt worden, sagte Pelosi. “Deswegen habe ich kein Vertrauen, nein.” Trump twitterte daraufhin am Montag, Pelosi habe “furchtbare Dinge” über Birx gesagt, weil diese “zu positiv über den sehr guten Job war, den wir machen”. “Um Nancy zu kontern, hat Deborah auf den Köder angebissen und uns angegriffen. Jämmerlich!” Birx äußert sich für gewöhnlich in der Öffentlichkeit zurückhaltender als Taskforce-Kollege Anthony Fauci, der mit ungeschminkten Warnungen vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus regelmäßig für Aufsehen sorgt. Am Sonntag sprach Birx aber im Sender CNN von einer “neuen Phase” der Pandemie in den USA. Die ländlichen Regionen seien inzwischen von dem Virus genauso bedroht wie die Großstädte. Das Virus habe sich “außerordentlich weit” ausgebreitet, sagte Birx. “An alle, die in einer ländlichen Gegend leben: Sie sind nicht immun oder sicher vor diesem Virus.” Trump beschuldigt Medien und Experten immer wieder, die Corona-Krise schlimmer darzustellen, als sie in Wirklichkeit sei, um ihm politisch zu schaden. Kritiker werfen dem Präsidenten dagegen vor, das Ausmaß der Krise kleinzureden. Die USA sind mit Abstand das Land mit der höchsten Zahl von bestätigten Infektionsfällen und Corona-Toten. Seit Beginn der Pandemie haben sich in dem Land nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität mehr als 4,6 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt, rund 155.000 Menschen starben an den Folgen der Infektion. Trump drängt seit Monaten auf eine rasche Lockerung der Corona-Beschränkungen. Er will damit die Wirtschaft vor der Präsidentschaftswahl am 3. November wieder in Gang bringen. Der Chef der Notenbank von Minneapolis, Neel Kashkari, warnte am Wochenende aber, eine zu rasche Lockerung werde letztlich der Wirtschaft schaden. Für eine Rückkehr zur Normalität müsse die Pandemie unter Kontrolle gebracht werden, sonst werde es immer weitere Ausbrüche mit schweren wirtschaftlichen Folgen geben, sagte Kashkari im Sender CBS. “Wenn wir für einen Monat oder sechs Wochen einen harten Lockdown verhängen würden, könnten wir die Fallzahl so sehr senken, dass wir es mit Kontaktnachverfolgung und Tests kontrollieren können”, sagte Kashkari.

Trump bezeichnet US-Virenexpertin Birx als "jämmerlich"