Künstler-Sozialbonus: Anträge sind ab Dienstag möglich

Merken
Künstler-Sozialbonus: Anträge sind ab Dienstag möglich

1.300 Euro sollen betroffene Künstlerinnen und Künstler, die bei der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) versichert sind, als “Lockdownbonus” in Coronazeiten erhalten, wurde am 6. November angekündigt. Diese Sonderzahlung kann nun ab dem morgigen Dienstag (17. November) über die SVS beantragt werden, teilte Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) am Montag mit. Die Unterstützungsleistung soll unabhängig von den übrigen Förderinstrumenten ausgezahlt werden.

Der Lockdownbonus steht also auch all jenen offen, die schon bisher aus der SVS eine Überbrückungsfinanzierung erhalten haben respektive die eine monatliche Unterstützung aus dem Härtefallfonds der Wirtschaftskammer beziehen. “Jede selbstständige Künstlerin und jeder Künstler, der unter diesem Lockdown leidet, hat damit – zusammen mit den bisherigen Maßnahmen – im November ein Mindesteinkommen von 2.300 Euro”, erklärte Mayer in einer Aussendung.

Bisher schon konnten Betroffene über die SVS eine Überbrückungsfinanzierung von 10.000 Euro für die Dauer von zehn Monaten erhalten. Rund 42 Millionen Euro wurden auf diesem Weg bis dato ausgezahlt, hieß es am Montag. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit der Anträge betrage dabei zwei Werktage. Der Überbrückungsfonds soll dabei ins Jahr 2021 hinein verlängert und von insgesamt 90 auf 110 Mio. Euro aufgestockt werden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Glück im Unglück hatte am späten Dienstagabend in Bad Wimsbach-Neydharting (Bezirk Wels-Land), als sie von der Straße abgekommen und mit dem PKW in einem Bach gelandet ist.

Auto landet bei Unfall in Bad Wimsbach-Neydharting im Wimbach

Oscar-Preisträger Matthew McConaughey hat virtuelles Bingo mit Senioren aus seinem US-Heimatbundesstaat Texas gespielt. In einem Videoanruf fungierte der Schauspieler als Spielmeister und las den Senioren die Bingo-Zahlen vor. Das zeigte ein Video, das das Seniorenheim auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte. “Richard schwingt den Hammer hoch, wir haben Charles mit dem erhobenen Tablet. Wir haben zwei Gewinner!”, hört man den Schauspieler rufen. Im Hintergrund ist McConaugheys Familie zu sehen. Der Schauspieler hat sich bereits in der Vergangenheit darum bemüht, anderen Menschen ihre Ängste in der Coronapandemie etwas zu nehmen. “In diesen verrückten Zeiten, in denen wir uns mit dem Coronavirus herumschlagen, sollten wir auf uns selbst und auf einander aufpassen”, hatte McConaughey in einem Instagram-Video gesagt, das er Ende März veröffentlichte.

McConaughey spielt Tele-Bingo mit Senioren

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer hat bekräftigt, dass er eine vorzeitige Öffnung der in der Coronakrise geschlossenen Grenzen ablehnt. “Es besteht Einvernehmen in der Bundesregierung, die Kontrollen zunächst bis zum 15. Mai fortzusetzen”, sagt der CSU-Politiker zur “Bild”-Zeitung. Die Grenzkontrollen seien Teil des bisherigen Erfolgs bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens. Über das weitere Vorgehen solle in der nächsten Woche entschiedenwerden. Dazu gebe es Gespräche mit den Bundesländern und den angrenzenden Nachbarstaaten. Mehrere Unions-Politiker sowie Bürgermeister und Landräte an den Grenzen zur Schweiz, Frankreich und Luxemburg hatten gefordert, die Grenzkontrollen zu beenden. Auch FDP-Chef Christian Lindner ist für eine Grenzöffnung. Seit Einführung der Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen Mitte März sei der grenzüberschreitende Verkehr sehr stark zurückgegangen. Seither wurden demnach über 100.000 Einreiseverweigerungen ausgesprochen. Protest vonseiten der Nachbarländer, darunter ist Österreich, ist demnach nicht bekannt.

Seehofer gegen rasche Grenzöffnung

Italien will ab 2021 mit Massenimpfungen gegen das Coronavirus starten. Die italienische Regierung rechnet, dass schon ab Jänner 3,4 Millionen Dosen Impfstoff im Land verfügbar sein werden. “Innerhalb einiger Monate können wir mit Impfungen auf breitem Niveau starten”, berichtete Regierungskommissar Domenico Arcuri laut Medienangaben. Italien bemühe sich bereits um Einkäufe in großem Ausmaß von Spitzen für die Impfungen. Vorerst sei keine Impfpflicht vorgesehen. “Wir hoffen, dass wir bis zum dritten Quartal 2021 einen Großteil der Italiener geimpft haben werden. Wir wissen aber nicht wie viele Italiener sich impfen lassen wollen”, sagte Arcuri. Geplant sei eine Informatik-Plattform zur Registrierung der Namen geimpfter Bürger. Geimpfte sollen eine Bescheinigung erhalten, so Arcuri. Der Regierungskommissar meinte, dass die strengen Anti-Covid-Maßnahmen der Regierung auf regionaler Basis Resultate zeigen. Die Zahl der Neuinfizierten wachse geringer als in den vergangenen Tagen. Die Regierung bemühe sich, die Plätze auf den Intensivstationen der Krankenhäuser von 8.885 auf über 11.200 aufzustocken. In Italien ist am Donnerstag die Zahl der Coronavirus-Infizierten in 24 Stunden weiter gestiegen. Die Zahl der Neuansteckungen stieg von 34.283 auf 36.176. 653 Tote wurden gemeldet, am Vortag waren es 753, teilte das Gesundheitsministerium mit. Somit starben seit Beginn der Pandemie in Italien am 20. Februar 47.870 Personen mit oder an dem Coronavirus.

Italien will ab Jänner 2021 mit Massenimpfung starten

Die Ehefrau von TV-Komiker Oliver Pocher (42), Amira, hat sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Das Paar machte die Erkrankung am Donnerstag über die sozialen Netzwerke öffentlich. “Amira ist positiv auf Corona getestet worden! Dementsprechend muss ich davon ausgehen, dass es mich auch erwischt hat!”, schrieb Pocher auf seiner Facebook-Seite. Man halte sich nun strikt an die Quarantäne-Regeln, erklärte die Pochers in einem Video. “Wir werden uns nirgendwo mehr draußen irgendwo sehen”, kündigte der Moderator an.

Oliver Pochers Frau wurde positiv getestet

In der kommenden Woche will Frankreich den Plan der Regierung zur Lockerung der Corona-Auflagen vorstellen. 17 Prioritäten sind festgelegt worden, nach denen das Land schrittweise ab 11. Mai aus der Abriegelung geführt werden soll. Dazu gehören unter anderem: Die Wiedereröffnung von Schulen, die Rückkehr Beschäftigten an ihren Arbeitsplatz, die Wiederaufnahme des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs und die Bereitstelung von Masken und Desinfektionsmitel. Insgesamt starben seit Beginn der Corona-Krise in Frankreich Anfang März bereits mehr als 22.600 Menschen. Damit gehört Frankreich neben den USA, Italien und Spanien zu den Ländern mit den meisten Corona-Todesfällen. Seit dem 17. März gilt eine strikte Ausgangssperre.

Frankreich: Lockerungspläne angekündigt