Künstler-Überbrückungsfonds zahlt 1.000 Euro pro Monat

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Künstler-Überbrückungsfonds zahlt 1.000 Euro pro Monat

Ab Juli sollen freischaffende Künstlerinnen und Künstler durch einen eigens geschaffenen Überbrückungsfonds monatlich 1.000 Euro erhalten. Das gaben Kulturminister Werner Kogler, Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (beide Grüne) und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Donnerstag bekannt. Zur Verfügung stehen 90 Mio. Euro, anspruchsberechtigt sind 15.000 Künstler.

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Bayern richtet Covid-Teststationen an Österreichs Grenze ein

Der Dirigent und ehemalige Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, Franz Welser-Möst, übt Kritik am gerade aus dem Amt geschiedenen Direktor Dominique Meyer. “Die Staatsoper hat international an Relevanz verloren”, so Welser-Möst in den “Oberösterreichischen Nachrichten”. “Ein Haus muss lebendig sein und pulsieren”, argumentierte der Dirigent. “Das zeigt sich unbedingt nicht nur an Auslastungszahlen, die, so wie sie kolportiert worden sind, sowieso nicht gestimmt haben. Es gibt eine Gefälligkeit, die gefährlich ist. Kunst muss auch leidenschaftlich diskutiert werden”. Welser-Möst war 2014 aufgrund von “Auffassungsunterschieden in künstlerischen Belangen” mit Meyer als Generalmusikdirektor zurückgetreten. Er habe dann eine Vereinbarung unterschrieben, wonach er sich bis 1. Juli 2020 nicht zu seiner Zeit an der Staatsoper äußern dürfe, schildert er im Interview. “Wenn ein Haus auf lange Sicht vom Tourismus lebt, dann wird das gefährlich”, meinte der Dirigent unter Hinweis auf die Coronakrise. Auch bei der künstlerischen Ansicht, “also was szenisch passiert und auch was das Sängerensemble und Engagements anlangt, habe ich die Meinung von Dominique Meyer oft nicht geteilt”: “Für mich war es ein Problem, dass er viele junge, hübsche Sängerinnen engagiert hat, die einfach mit wenig oder gar keiner Erfahrung plötzlich Ensemblemitglied in der Wiener Staatsoper waren. Das ist ja keine Ausbildungsstätte, sondern ein Riesenbetrieb mit rund 50 verschiedenen Opern pro Jahr.”

Welser-Möst: Staatsoper hat an Relevanz verloren

Nachdem Spanien seine Grenzen schon früher als geplant für den Tourismus wieder öffnet, wird auch von österreichischer Seite ein Vorziehen der für 1. Juli angedachten Aufhebung der Reisebeschränkungen für Einreisende aus Spanien erwogen. “Diese Möglichkeit wird man sicher besprechen”, erklärte eine Sprecherin des Außenministeriums am Montag auf APA-Anfrage. Deutschland hat indes seine Grenzkontrollen beendet. Die Mitte März verhängten Kontrollen an den deutschen Grenzen zu den Nachbarländern wurden bereits seit einigen Tagen schrittweise zurückgefahren. “Die Grenzkontrollen werden mit Ablauf des Sonntags, 14. Juni, beendet”, hatte das deutsche Innenministerium am Samstag angekündigt. Damit dürfen Menschen aus Deutschlands Nachbarländern wieder ohne besonderen Grund einreisen. Die lange zuvor eingeführten Kontrollen gegen irreguläre Einwanderung an der Grenze zu Österreich bleiben jedoch bestehen. Nach drei Monaten hob die deutsche Regierung auch die weltweite Reisewarnung für Touristen teilweise auf und gab damit das Startsignal für den Sommerurlaub von der Adria bis zur Algarve. Seit Montag um Mitternacht warnt das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite nicht mehr vor Reisen in 27 europäische Länder. Dazu zählen Haupturlaubsländer der Deutschen wie Österreich, Italien, Griechenland, Frankreich und Kroatien. Griechenland öffnete seine zwei wichtigsten Flughäfen für Touristen aus zahlreichen Ländern, darunter Österreich, Deutschland und die Schweiz. Der erste Flug kam in Athen aus dem zypriotischen Larnaka an. Auch der Flughafen von Thessaloniki wurde geöffnet. Vom 1. Juli an sind auch Flüge aus dem Ausland für alle Regionalflughäfen wieder erlaubt, wie die Regierung mitteilte. Auch bei den Austrian Airlines (AUA) standen ab Montag wieder Direktflüge ab Wien nach Griechenland auf dem Flugplan.

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