Kultur-Neustart: Drive-In-Musikfestival in der Schweiz

Merken
Kultur-Neustart: Drive-In-Musikfestival in der Schweiz

Im Schweizer Dorf Charmey hat am Samstag ein Drive-In-Musikfestival auf einem Bergbahn-Parkplatz begonnen. Das Publikum kann dabei durchs offene Autofenster in mehreren Konzerten verschiedenste Stile hören, vom barocken Lied über Streichquartette und Volkslieder bis zu Liedern von Ella Fitzgerald und Nina Simone.

Das Festival dauert bis kommenden Freitag (31. Juli). Die Idee für die “Auto-Konzerte” stammt von der Freiburger Sängerin Marie-Claude Chappuis, der Gründerin des “Festival du Lied”. Zu hören sein werden Künstlerinnen und Künstler von Weltruf, etwa der Blockflötist Maurice Steger und das Stradivari-Quartett.

Die Musikerinnen und Musiker treten im Freien auf einer Bühne auf. Das Publikum kann sie auf einer Großleinwand sehen – und durch das offene Autofenster hören. Wenn es regnet, wird die Musik via Radio übertragen. In jedem Auto dürfen bis zu vier Personen sitzen. Jedem Fahrzeug wird entsprechend der Größe ein Standplatz zugewiesen.

Damit sollen die wegen des Coronavirus geltenden Distanzregeln eingehalten werden können. Bei der Eröffnung am Samstagabend standen rund 40 im allgemeinen gut besetzte Autos auf dem Parkplatz, und etwa 70 Personen wohnten dem Konzert auf Stühlen bei.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In Oberösterreich waren bis Donnerstagabend 378 Coronavirus-Infektionen bekannt. Verwirrung herrschte am Donnerstag ob Spielplätze und Parks nun gesperrt seien oder nicht.

Covid-19: Verwirrung um gesperrte Spielplätze und Parks - Bisher 378 Infektionen in Oberösterreich

Der britische Künstler Banksy will die Einnahmen aus der Versteigerung eines seiner Werke an ein palästinensisches Krankenhaus spenden. Dies teilte Wissam Salsaa, ein Mitarbeiter des Künstlers in Bethlehem, am Montag der AFP mit. Das Werk mit dem Titel “Mediterranean Sea View 2017” (“Mediterraner Meeresblick 2017”) soll am Donnerstag vom Auktionshaus Sotheby’s in London versteigert werden. Der Wert des Werkes wird laut Salsaa auf 1,5 Millionen Dollar (1,28 Mio. Euro) geschätzt. Das Werk besteht aus drei Ölgemälden. Sie zeigen eine wilde See und eine Küste voller oranger Rettungswesten. Das Werk beziehe sich auf die Menschenleben, die während der Flüchtlingskrise des vergangenen Jahrzehnts im Meer verloren gegangen seien, erläuterte Sotheby’s auf seiner Website. Das Tryptichon hing früher in der Lobby des Hotels “Walled Off” in Bethlehem im Westjordanland, das von Banksy mitgegründet wurde. Salsaa ist der Direktor des Hotels. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Werks sollen nach seinen Angaben an ein Hospital in Bethlehem gehen. Mit ihnen soll unter anderem die Einrichtung einer Station für Schlaganfall-Patienten finanziert werden.Banksy ist als Graffiti-Künstler zu Weltberühmtheit gelangt. Seine Identität ist aber nur einer Handvoll Vertrauter bekannt. Seine Werke haben häufig politische Botschaften.

Banksy: Spende von Auktions-Einnahmen an Palästinenserspital

Die Regierung hat am Mittwoch angekündigt, den “Härtefallfonds” für Kleinstunternehmen und Bauern bis Mitte März zu verlängern. Der Unterstützungsfonds für Non Profit Unternehmen (NPO) wird laut Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) vorerst bis Jahresende laufen. “Die Instrumente, die sich bewährt haben, wollen wir verlängern”, sagte Kogler. Die maximale Förderhöhe aus dem Härtefallfonds wird außerdem auf 30.000 Euro aufgestockt. Der Härtefallfonds soll Kleinstunternehmen, freien Dienstnehmern und Bauern helfen, die wegen der Coronakrise in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die maximale Förderhöhe beträgt künftig zwölf mal 2500 Euro (also in Summe 30.000), wie Finanzminister Gernot Blümel im Pressefoyer nach dem Ministerrat sagte. Der Fonds ist mit zwei Milliarden Euro dotiert. Ausgezahlt wurden Wirtschaftskammer und Agrarmarkt Austria (AMA) nach Regierungsangaben bisher aber erst 600 Millionen Euro. Den Non Profit Organisationen und Vereinen wurden bisher 200 Mio. Euro zugesagt, wie Landwirtschaftsministerin Elisabeh Köstinger (ÖVP) sagte. Die Unterstützungsmaßnahmen für NPOs sowie der Überbrückungsfonds für Künstlerinnen und Künstler läuft vorerst bis Jahresende. Laut Kogler wurde für eine Verlängerung um ein weiteres Quartal aber bereits “budgetäre Vorsorge getroffen”.

Der Härtefallfonds soll bis Mitte März verlängert werden

Die zweite Phase beim Härtefallfonds für Selbstständige startet. Das Geld kann am Montag ab 12.00 Uhr auf der Website der Wirtschaftskammer beantragt werden.

Start für zweiten Teil des Härtefallfonds

Angesichts der hohen Anzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Wien will Deutschland die Bundeshauptstadt am Mittwochnachmittag zum Risikogebiet erklären. Das wurde dem “Standard” (Online-Ausgabe) aus deutschen Regierungskreisen bestätigt. “Seit dem 5. September liegen deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner vor, daher sehen wir uns zum Handeln gezwungen”, hieß es. Die Corona-Zahlen kletterten in den letzten Tagen drastisch in die Höhe. Allein am Samstag meldete Wien 444 Neuinfektionen. Insgesamt gelten im Alpenland 5.300 Menschen als aktiv erkrankt, mehr als 3.000 davon in der Hauptstadt. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-Patienten liegt noch deutlich unter den Werten des Frühjahrs, stieg aber binnen einer Woche um rund ein Drittel. Am Samstag lagen 209 Infizierte im Krankenhaus, 42 von ihnen auf der Intensivstation. Am Donnerstag hatte bereits die Schweiz Österreich auf die Quarantäneliste gesetzt.

Deutschland will Wien zum Risikogebiet erklären

Wissenschafter konnten bisher das Genom von 216 SARS-CoV-2-Viren in Österreich entschlüsseln. Die Verteilung der Virus-Varianten passe gut zu der Entwicklung der bis dato in Österreich festgestellten mehr als 250 Häufungen von Fällen innerhalb eines bestimmten Zeitraums in bestimmten Regionen (Cluster).   Die bisherigen Daten zeigen, dass schon zu Beginn der Epidemie in Österreich viele verschiedene genetische Varianten von SARS-CoV-2 zirkulierten, von denen einige auch zu größeren Übertragungsclustern führten als es bei anderen der Fall war. Zusammengeführt werden konnten diese Erkenntnisse aufgrund der akribischen Rückverfolgung der Infektionsketten durch die AGES, heißt es.   Die bisher identifizierten SARS-CoV-2-Genome aus Österreich machen die Forscher des CeMM nun auf einer neu eingerichteten Website öffentlich zugänglich. Die interaktive Datenbank “Nextstrain Austria” erlaubt es auch, die Austro-Varianten mit den bisher weltweit rund 8.000 sequenzierten Virusgenomen zu vergleichen. Darüber hinaus bieten die Wissenschafter unter https://cemm.at/sars-cov-2/ auch erklärende Texte auf Deutsch und Englisch zu der Thematik.

Erbgutvarianten spiegeln Ausbreitung in Österreich wider