Kurhäuser ab Donnerstag geschlossen und bald auch Parks

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Kurhäuser ab Donnerstag geschlossen und bald auch Parks

Eindämmung des Coronavirus werden ab Donnerstag auch Rehakliniken und Kuranstalten geschlossen, ebenso Thermen. Und auch bei Parks und Spielplätzen geht Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) “eher in Richtung Schließung”, sagte er Mittwoch in der “ZiB2”. Nicht geplant sei hingegen ein Verbot, fremde Wohnungen zu betreten. Das sei eine “Fake-Verordnung”, die da kursiere.

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Dass der Punkteabzug des LASK am Montag vom Protestkomitee der Fußball-Bundesliga von sechs auf vier Zähler reduziert worden ist, hat bei Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer großes Unverständnis ausgelöst. Die Entscheidung sei für ihn “nicht nachvollziehbar”, erklärte der Burgenländer am Dienstag im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Mittwoch-Heimspiel gegen Red Bull Salzburg. “Es geht ja noch weiter, vielleicht sind sie dann gleich Meister”, sagte Kühbauer mit Hinweis auf die Ankündigung des LASK, das Ständige Neutrale Schiedsgericht einzuschalten. “Ich gehe davon aus, dass sie alles zurückkriegen.” Die Aussage von LASK-Präsident Siegmund Gruber, der Punkteabzug hätte für die kommende Saison ausgesprochen werden sollen, sorgte bei Kühbauer für Kopfschütteln. “Wenn man etwas macht, das nicht erlaubt ist und dann von der nächsten Saison spricht, kenne ich mich nicht mehr aus. Wenn man bei der Tour de France gedopt ist, wird man ja auch gleich gesperrt und nicht erst im nächsten Jahr.” Kühbauers Ärger richtet sich gegen die LASK-Funktionäre. “Die Ärmsten sind die Spieler. Die sind für Dinge bestraft worden, die die führenden Leute gemacht haben.” Rapids Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic sprach im Zusammenhang mit den verbotenen Mannschaftstrainings der Linzer während der Corona-Pause von einem “beispiellosen Ding”. Das Urteil des Protestkomitees könne man “eh nur hinnehmen”. Rapid könnte der Leidtragende der Punkterückgabe sein, schließlich liegt der LASK nun nur noch zwei Punkte hinter dem von den Hütteldorfern gehaltenen zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Campions-League-Qualifikation berechtigt. Auch der seit Montag fünf Zähler hinter dem LASK liegende WAC ist möglicherweise betroffen. Er finde das Protestkomitee-Urteil “sehr komisch”, meinte Wolfsbergers Trainer Ferdinand Feldhofer, wollte sich ansonsten aber nicht weiter zu der Causa äußern. Deutlichere Worte fand Hartberg-Coach Markus Schopp. “Auf das Urteil habe ich keinen Einfluss, aber egal wie man die Sache sieht: Was hängen bleibt ist, dass betrogen wurde. Und das Zweite ist, wie der Verein wahrgenommen wird – da ist es mir relativ egal, ob sie drei, vier, fünf oder sechs Punkte abgezogen bekommen”, sagte der Steirer. Mit den verbotenen Mannschaftstrainings habe sich der LASK selbst einen immensen Schaden zugefügt. “Ich finde es schade, dass man sich die relativ gute Arbeit zerstört hat, doch damit muss der Verein leben, das kann man nicht einfach wegwischen. Von der besten Saison, die der LASK seit Jahrzehnten gespielt hat, bleibt nur in Erinnerung, dass er betrogen hat, und das haben sich die Verantwortlichen absolut selbst zuzuschreiben”, meinte Schopp. Red Bull Salzburg verzichtete zu dieser Thematik auf eine Stellungnahme. Die “Bullen” liegen nach derzeitigem Stand acht Punkte vor dem LASK und dürfen daher wohl mit dem Titel und dem Einstieg ins Champions-League-Play-off planen, selbst wenn der LASK noch Wochen nach Saisonende Punkte erhalten sollte. Für die Teams dahinter hingegen bedeutet die Unsicherheit bezüglich der Endtabelle weit über das Saisonende hinaus wohl eher ein Problem. So beginnt etwa der Vizemeister die Europacup-Saison Ende August in der Champions-League-Qualifikation, der Dritte erst am 22. Oktober in der Europa-League-Gruppenphase. Dementsprechend schwierig ist es, das Vorbereitungstraining für die neue Spielzeit zu planen, abgesehen von offenen Fragen bei der wirtschaftlichen Kalkulation.

Scharfe Kühbauer-Kritik an Reduzierung des LASK-Punkteabzugs

Den Auftritt “irgendwo auf dem Dorf” hat sein Vater vermittelt. “So klein das auch war, so professionell war 1990 bereits alles organisiert”, erinnert sich Marco Schultz an seinen Auftritt mit 20 Jahren auf dem Lande. “Da merkte man: Die meinen das ernst.” Am 24. und 25. August 1990 feierten 800 Heavy-Metal-Fans das erste Mal in dem kleinen Ort in Schleswig-Holstein. “Das war ein kleines, aber geiles Festival”, sagt Schultz. Mit seiner Kieler Band Sacred Season hatte der Musiker schon auf größeren Open-Air-Festivals in Norddeutschland wie Jübek und Walsbüll gespielt. Nun also gemeinsam mit fünf anderen norddeutschen Bands Wacken. Zwei Jahre nach Gründung machte das Wacken Open Air (W:O:A) den ersten Schritt zum Groß-Event. Der Mitbegründer Thomas Jensen nahm bei einer örtlichen Bank einen Kredit über 25.000 Mark auf, um die angesagte Metal-Band Saxon zu locken. “Die ersten Jahre haben wir zugepackt”, sagt er. Ende der Neunziger meldeten die Veranstalter Konkurs an. Doch es ging immer weiter. Ende Juli zieht es die Heavy-Metal-Szene regelmäßig ins sonst beschauliche Wacken. Durch die Straßen ziehende Metal-Fans (Metalheads) und die berühmte Finger-Geste (“Pommesgabel”) gehören dann fest zum Ortsbild. Genauso wie lange Schlangen vor dem Bäcker und die überfüllten Wiesen neben den beiden Riesenbühnen. 1996 sorgten die Böhsen Onkelz für den ersten Riesenstau, erinnert sich Jensen. 1997 trat Lemmy Kilmister mit seiner Band Motörhead das erste Mal hier auf. “Motörhead ist die Band, die alles auf den Punkt bringt, wofür Wacken steht”, sagt Jensen. Das Festival wurde in der Folge immer größer und ist seit Jahren ausverkauft. Es gibt eine lange Warteliste. “Wacken bedeutet für viele nach Hause kommen”, sagt Jensen. Aus dem Ort mit gut 2000 Einwohnern machen die Metalheads im Sommer eine Stadt mit rund 100.000 Menschen. Die 75.000 Tickets für dieses Jahr waren binnen 21 Stunden vergriffen, doch wegen der Corona-Pandemie musste das diesjährige Festival auf 2021 verschoben werden. Als Ersatz gab es vom 29. Juli bis 1. August das Streaming-Festival Wacken World Wide – und auch in der weiten Welt des Internets kam das Event aus dem kleinen Ort bestens an. “Das größte Wacken aller Zeiten” wurde vier Tage lang im Livestream direkt auf Fernseher, Handys, Notebooks, Tablets und Smartphones in die ganze Welt übertragen, wie die Veranstalter mitteilten. Zusammen mit der Telekom hatten sie “das weltweit erste Mixed-Reality-Festival” entwickelt, und mit elf Millionen Live-Content-Views sei gleich ein MagentaMusik 360-Rekord aufgestellt worden, hieß es. Metal-Ikonen wie Sabaton, Heaven Shall Burn, Kreator, Blind Guardian, In Extremo, Hämatom und Beyond The Black spielten Live-Shows auf einer eigens gebauten Bühne. Ende Juli 2021 soll das Festival dann wieder im wirklichen Wacken stattfinden. Die ersten Live-Acts sind auch schon bekannt: Judas Priest, ESC-Gewinner Lordi und die Dropkick Murphys dürften wieder viele Fans begeistern. Doch es gibt auch Gegner, die über die Entwicklung des Festivals der letzten Jahre nicht glücklich sind. “Es gibt schon Wackener, die nicht böse sind, dass es ausfällt”, sagt Bürgermeister Axel Kunkel. Offiziellen Gegenwind, beispielsweise in den Gemeinderatssitzungen, gebe es aber nicht. “Die überwältigende Mehrheit steht dahinter.” Jensen sagt: “Unser Festival wird nicht konsumiert.” Und fügt hinzu: “Der Fan gestaltet ganz viel selbst.” Die ersten Jahre stand Jensen mit seiner Band selbst auf der Bühne. Der Zeitpunkt des Festivals sei keineswegs ideal: “Die norddeutsche Tiefebene im August ist nicht die Zeit, wo internationale Künstler hier unbedingt rumturnen.” Deshalb hätten sie sich stets ein besonders Programm einfallen lassen müssen. Festivalmacher Jensen arbeitet an den Stars der nächsten Jahre. Der 54-Jährige hofft, dass irgendwann die US-Band Metallica kommt. “Metallica sind ja immer für eine Überraschung gut.” Sie hätten früher auch nie zu träumen gewagt, dass Iron Maiden in Wacken spielen. “Der Running Gag ist nach wie vor auch Manowar.” Andere Größen wie Judas Priest, Ozzy Osbourne oder Rammstein waren längst da – immer nach dem Wacken-Motto “Harder, faster, louder”, oder wie Jensen es formuliert: “Das muss auch ein bisschen knallen!”

30 Jahre Wacken - Das Weltdorf des Heavy Metal

Die Wohnkostenhilfe wird in all jenen Fällen ermöglicht, in denen in Folge der Krise aufgrund von Kündigungen oder Betriebsschließungen plötzlich keine monatlichen Einkünfte verfügbar sind. „Dabei wird rasche und unbürokratischen Hilfe geboten, wo dies zur Deckung der Mietkosten oder eines Darlehens zur Finanzierung einer Eigentumswohnung oder eines Eigenheims notwendig ist“, betont LH-Stv.Haimbuchner. In der heutigen Sitzung der OÖ Landesregierung wurde eine neue Wohnkostenbeihilfe beschlossen, die direkte Auswirkungen der „Corona-Krise“ auf mögliche Einkommensausfälle abfedern soll.   Die Wohnkostenhilfe wird in all jenen Fällen ermöglicht, in denen in Folge der „Corona-Krise“ aufgrund von Kündigungen oder Betriebsschließungen plötzlich keine monatlichen Einkünfte verfügbar sind, oder wenn Alimentationszahlungen ausbleiben. Dabei wird rasche und unbürokratischen Hilfe geboten, wo dies zur Deckung der Mietkosten, oder auch zur Bedienung eines laufenden Darlehens zur Finanzierung der Eigentumswohnung oder des Eigenheims unbedingt notwendig ist. Vorerst ist geplant diese Initiative für drei Monate zu befristen. Die finanziellen Mittel dazu werden aus dem Wohnbaubudget zur Verfügung gestellt und stellen keinerlei Belastung für Bund oder Gemeinden dar.   „Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Krise und den damit einhergehenden möglichen finanziellen Notsituationen werden jene Menschen, die aufgrund der aktuellen Krisensituation rasche Hilfe zur Deckung der Wohnkosten benötigen, rasch und unbürokratisch unterstützt. Die Soforthilfe gilt neben Mietwohnungen auch für Eigentumswohnungen sowie Eigenheime. So schaffen wir Sicherheit, um den Menschen in dieser schwierigen Situation die Sorgen rund um die Wohnkosten abzunehmen.“ unterstreicht Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner die Verantwortung der Wohnbaupolitik in schweren Zeiten.

Schnelle und unbürokratische Wohnkostenbeihilfe zur Abfederung finanzieller Einbußen beschlossen

Dr. Adrian Kamper (Abteilungsleitung Psychosomatik für Kinder und Jugendliche Klinikum Wels-Grieskirchen) im Talk.

Die Caritas hat eine österreichweite Hotline für Menschen gestartet, die durch die Corona-Pandemie in eine akute Notlage geraten sind. Angesprochen werden damit laut Aussendung Menschen, “die nun nicht wissen, wie sie ihre Lebensmittel oder die nächste Miete bezahlen sollen oder die schlichtweg jemanden brauchen, der ihnen zuhört”. Ein Team von Freiwilligen steht von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05 17 76 300 bereit. Die Hotline ist an verschiedene Hilfsangebote der Caritas angedockt, darunter die 36 bestehenden Sozialberatungsstellen in ganz Österreich. Anruferinnen und Anrufer werden aber auch an andere unterstützende Stellen verwiesen. Am anderen Ende der Leitung sitzen derzeit rund 50 Freiwillige der Caritas, die von zu Hause aus zu unterstützen. Sie selbst sind laut Aussendung Menschen, die aufgrund der derzeitigen Lage etwa nicht studieren, arbeiten oder reisen können. Sie sollen in Akutsituationen helfen und leiten bei Bedarf Anfragen auch an die Sozialberatungen der Caritas weiter. Die Caritas bittet weiterhin um Spenden für die Corona Nothilfe unter www.caritas.at/corona-nothilfe.

Neue "Nothilfe-Hotline" der Caritas

Der erste echten Ferien-Hitzetag des Jahres hat für gesperrte Freibäder in Wien gesorgt. Bei Temperaturen um die 35 Grad stand die “Bäderampel” der Stadt am Dienstagnachmittag bei so gut wie allen Beckenanlagen auf Rot. Das bedeutet, dass keine Personen mehr ins Bad eingelassen werden. Vor den Eingängen bildeten sich teils lange Warteschlangen. Corona-bedingt wurde die erlaubte Gästeanzahl in den Bädern heuer auf ein Drittel reduziert, um die Einhaltung der Abstandsregeln zu ermöglichen. Das bedeutet, dass sich maximal rund 40.000 Besucher gleichzeitig in den 17 städtischen Sommerbädern aufhalten können. Zum Vergleich: In einer herkömmlichen Saison werden an Spitzentagen mehr als 100.000 Menschen gezählt. Mit dem virusbedingten verspäteten Saisonstart Ende Mai wurde zugleich die neue Online-Bäderampel () vorgestellt. Dadurch sollen unnötige Fahrten zu schon vollen Standorten vermieden werden. Denn das System zeigt in Echtzeit, in welchen Anlagen noch Platz ist (Grün), wo es langsam eng wird (Orange) und wo die volle Auslastung (Rot) bereits erreicht ist. Letzteres war am Dienstagnachmittag so gut wie überall der Fall. Eine Bäder-Sprecherin bestätigte auf APA-Anfrage, dass die Kapazitätsgrenzen derart flächendeckend zum ersten Mal erreicht worden seien. Es sei aber bereits einige Mal seit Saisonbeginn vorgekommen, dass zumindest mehrere Standorte gleichzeitig auf Rot gestanden seien.

Hitze sorgte für gesperrte Wiener Freibäder