Kurz: Entscheidung über Maskenpflicht am Sonntag

Merken
Kurz: Entscheidung über Maskenpflicht am Sonntag

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat angesichts steigender Zahlen von Corona-Infizierten für den kommenden Sonntag eine Entscheidung über eine etwaige Maskenpflicht angekündigt. In der “ZiB2” teilte Kurz mit, dass er an diesem Tag ein Gespräch mit dem Vizekanzler und den zuständigen Ministern führen werde. Bis Sonntag werde man die Zahlen sehr genau beobachten und dann eine Entscheidung treffen. Die Maskenpflicht sei “definitiv eine Möglichkeit, etwas das notwendig werden kann”, sagte der Bundeskanzler. Eine Maskenpflicht alleine würde aber nicht ausreichen, darüber hinaus brauche es auch ein zielgerichtetes Vorgehen in den Bezirken. Der Bundeskanzler verwies diesbezüglich auf das in Ausarbeitung befindliche Ampelsystem für ein bundeseinheitliches Vorgehen in den betroffenen Bezirken, damit österreichweit kein Fleckerlteppich entstehe.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ein regelrechtes Verkehrschaos bei winterlichen Straßenbedingungen lösten Montagfrüh mehrere Unfälle auf der Wiener Straße bei Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) aus.

Stauchaos nach Verkehrsunfällen auf Wiener Straße bei Machtrenk

Über ein Million Österreicher statteten am Donnerstag ihrer Bank des Vertrauens einen Besuch ab. Am Weltspartag. Seit 1925 gibt es den Feiertagen der Banken – doch welche Relevanz hat dieser heute noch? Angesichts von Nullzinsen? Und wie lohnt sich Anlegen überhaupt noch? Fragen denen wir nachgegangen sind…

Weltspartag 2019 - Mittagskabarett bei der Volksbank

Der ehemalige Direktor der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, will “die Schmutzwäsche der Zusammenarbeit mit Franz Welser-Möst nicht öffentlich waschen”. Das betonte der mittlerweilige Intendant der Mailänder Scala auf APA-Anfrage zur Kritik seines Ex-Generalmusikdirektors. “Und auch seine direkten und indirekten persönlichen Angriffe werde ich nicht kommentieren – wiewohl ich mich schon frage, warum der international erfolgreiche Dirigent das nötig hat und was er mit den nachweislich falschen Aussagen bezweckt”, meinte Meyer. Außerdem wies er nebenbei darauf hin, dass die vereinbarte Frist, in der sich Welser-Möst nicht zu seiner Staatsopern-Zeit äußern dürfe, eigentlich noch bis zum 5. September laufe. Welser-Möst hatte Meyer unter anderem vorgeworfen, die Staatsoper zu einer Art Touristenattraktion gemacht zu haben, die international an Reputation verloren habe. Kritik übte er auch an Sängerauswahl und szenischer Umsetzung.

Dominique Meyer: "Schmutzwäsche nicht öffentlich waschen"

In Österreich sind mit Stand Freitag, 9.30 Uhr, 11.348 Menschen am Coronavirus SARS-CoV-2 erkrankt. 168 Menschen haben Covid-19 nicht überlebt, 2.022 haben sich bereits wieder von der Erkrankung erholt. Das teilte das Innenministerium mit. 1.074 Menschen sind wegen einer Covid-19-Erkrankung in Spitalsbehandlung, davon 245 auf Intensivstationen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bis Freitagvormittag (9.30 Uhr) 98.343 Tests durchgeführt. Die Zahl der positiv getesteten Menschen stieg im 24-Stunden-Vergleich nur verhältnismäßig schwach an und lag unter vier Prozent Zuwachs. Im Gesundheitsministerium kommentierte man dies damit, dass es gut wäre, den Zuwachs über längere Zeiträumen ähnlich gering oder noch geringer zu halten. Bei den Intensivpatienten gab es im 24-Stunden-Vergleich einen Zuwachs um 7,9 Prozent, Donnerstagvormittag waren es 227. Nur eine geringe Veränderung gab es bei der Zahl der Hospitalisierten: Gegenüber Donnerstagvormittag (1.057 Menschen mit Covid-19 im Krankenhaus) waren es um 1,6 Prozent mehr. Von den 168 Todesfällen waren nach den Zahlen des Gesundheitsministeriums mit 38 die meisten in der Steiermark zu verzeichnen, gefolgt von Wien mit 34 und Tirol mit 29. In Niederösterreich gab es bisher 28 Tote, in Oberösterreich 17, in Salzburg zwölf, in Vorarlberg vier sowie in Kärnten und dem Burgenland je drei.

11.348 am Coronavirus erkrankt, 168 tot und 2.022 genesen

Trotz erster Erfolge im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus halten Australien und Neuseeland an den verhängten Ausgangs- und Reisebeschränkungen fest. Das Land sei noch “viele Wochen” davon entfernt, Auflagen wie etwa Abstandsregeln aufheben zu können, sagte Australiens Premierminister Scott Morrison am Dienstag. Geduld sei das Gebot der Stunde. Morrison verwies auf Länder wie Singapur und Südkorea, die nach ersten Erfolgen im Kampf gegen das Virus Reise- und andere Beschränkungen aufgehoben und dann eine zweite Infektionswelle erlebt hatten. In Australien ist die Zahl neuer Fälle deutlich zurückgegangen. Von Sonntag bis Montag wurden lediglich 63 Neuinfektionen registriert, der niedrigste Zuwachs seit einem Monat. Die Gesamtzahl der Fälle liegt bei rund 6.400 bei einer Bevölkerung von 25 Millionen. Neuseeland verzeichnete am Dienstag acht neue Fälle des Coronavirus, das ist der niedrigste Anstieg seit mehr als drei Wochen.

Australien und Neuseeland halten an Maßnahmen fest

927 Mio. Euro landeten heuer in bar unterm Christbaum, im Vorjahr waren es 836 Mio. Euro. Im Durchschnitt werden pro Person 274 Euro geschenkt. Damit war Bargeld abermals das häufigste Weihnachtsgeschenk, gefolgt von Gutscheinen und Büchern, Filmen und Spielen. Jeder Zweite möchte heuer mehr vom Geldgeschenk sparen, geht aus einer Umfrage (Sample: 1.199 Personen) des Preisvergleichsportals durchblicker.at hervor. Bei der Höhe der Geldgeschenke gab es demnach je nach Bundesland deutliche Unterschiede: So fanden sich in Niederösterreich und Wien mit 406 bzw. 297 Euro die dicksten Kuverts unterm Baum, am schlanksten waren sie in Tirol (185 Euro) und Kärnten (199 Euro). Im Durchschnitt würden knapp sieben von zehn Euro gleich wieder ausgegeben, ein Drittel werde gespart. Bei den Salzburgern ist es sogar fast die Hälfte (46 Prozent), wohingegen die Burgenländer fast 80 Prozent ihres Geldgeschenkes ausgeben.

Heuer deutlich mehr Geldgeschenke