Kurz für erweiterte Maskenpflicht und "Containment"

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Kurz für erweiterte Maskenpflicht und "Containment"

Für das nach Ostern angekündigte schrittweise Ende des “Shutdown” überlegt die Regierung die Ausdehnung der Maskenpflicht. “Was im Supermarkt Sinn macht, macht natürlich auch in anderen Bereichen des Lebens Sinn”, so Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Samstag. Geprüft wird auch der Einsatz von Handy-Tracking bzw. ein Schlüsselanhänger für Personen ohne Smartphone.

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In Polen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus sprunghaft angestiegen. Insgesamt wurden am Wochenende 1.151 neue Infektionsfälle verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Fast zwei Drittel der neu infizierten Menschen arbeiten in einem Kohlebergwerk nahe der tschechischen Grenze oder sind mit dort Beschäftigten verwandt. Das Zofiowka-Bergwerk in der oberschlesischen Stadt Jastrzebie-Zdroj (Bad Königsdorff-Jastrzemb) wird vom Staatsunternehmen JSW betrieben. JSW teilte mit, dass es auch in seiner Mine im oberschlesischen Pniowek eine größere Zahl von Coronavirus-Infektionen gebe. Auch in Tschechien sind im Kohlebergwerk Darkov hunderte Infektionen mit dem neuartigen Erreger aufgetreten, darunter unter Arbeitern aus Polen. In Polen gab es bis Sonntag insgesamt 26.561 bestätigte Coronavirus-Infektionsfälle und 1.157 registrierte Todesfälle durch die Pandemie. Das Land hatte Ende Mai mit der Lockerung seiner Corona-Restriktionen begonnen. Versammlungen von bis zu 150 Menschen wurden wieder erlaubt, die Verpflichtung zum Tragen von Atemschutzmasken in der Öffentlichkeit abgeschafft. Auch sind seit Samstag unter anderem wieder Kinos, Theater und Konzerthallen geöffnet. Unterdessen hat sich Neuseeland für Coronavirus-frei erklärt. Es gebe keine aktiven Infektionsfälle im Land mehr, teilte der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Ashley Bloomfield, mit. Der – zumindest vorerst – letzte Coronavirus-Patient in Neuseeland zeigte nach Angaben des Ministeriums 48 Stunden lang keine Symptome mehr und gilt deshalb als genesen. Neuseeland hatte zur Eindämmung des Virus strikte Ausgangsbeschränkungen verhängt, die sieben Wochen lang dauerten und im Mai endeten. Innerhalb des Landes sind nur noch wenige Corona-Restriktionen – etwa für die Größe von Menschenansammlungen – in Kraft, deren Aufhebung Regierungschefin Jacinda Ardern noch am Montag verkünden könnte. Die Einreisebeschränkungen werden aber voraussichtlich bestehen bleiben. Insgesamt wurden in Neuseeland 1.154 Coronavirus-Infektionsfälle und 22 Todesfälle gezählt.

Starker Anstieg von Neuinfektionen in Polen

Nach dem sinnlosen Tod von George Floydspricht auch die Ehefrau von Prinz Harry, Herzogin Meghan, über den sinnlosen Gewaltakt, seine Auswirkungen und persönliche Erfahrungen mit systemischem Rassismus in den Vereinigten Staaten. “Was in unserem Land, in unserem Staat und in unserer Heimatstadt Los Angeles passiert ist, ist absolut niederschmetternd”, sagte die US-Amerikanerin und Ehefrau des britischen Prinzen Harry (35) in einer Videobotschaft an die Schülerinnen ihrer früheren Schule in Los Angeles. Es sei ihr schwergefallen, die richtigen Worte zu finden, gestand sie ein. “Das einzig Falsche wäre es, nichts zu sagen, denn George Floyds Leben zählt”, sagte die Herzogin in dem Video, das das Magazin “Essence” veröffentlichte.

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Nachdem die US-Regierung die Weichen für die Förderung von Öl und Erdgas in einem Naturschutzgebiet in Alaska gestellt hat, ziehen Umweltschützer und Ureinwohner dagegen vor Gericht. Mehrere Organisationen reichten am Montag Klagen unter anderem gegen Innenminister David Bernhardt ein. Sie argumentieren, dass die Pläne für die Versteigerung von Bohrrechten gegen Naturschutzgesetze verstoßen. Die Ausbeutung der Vorkommen war zusammen mit der Steuerreform 2017 von dem damals von Republikanern beherrschten Kongress beschlossen worden. Das US-Innenministerium wurde daraufhin beauftragt, die Rahmenbedingungen dafür festzulegen. Demnach sollen in bis zu acht Prozent des Arctic National Wildlife Refuge im Nordosten Alaskas Bohrungen zugelassen werden. Bernhardt hatte nach der Vorstellung der Pläne gesagt, er rechne mit der Versteigerung der ersten Bohrrechte zum Jahresende.

Umweltschützer klagen gegen Bohrpläne in Alaska

Wegen der Coronavirus-Pandemie hat das Disney-Studio den Kinostart von “Mulan” auf unbestimmte Zeit verschoben. “In den vergangenen Monaten ist deutlich geworden, dass nichts festgeschrieben ist, wenn es darum geht, wie wir in dieser globalen Gesundheitskrise Filme herausbringen”, teilte das Filmstudio am Donnerstag (Ortszeit) mit. Zudem wurde der Release von Christopher Nolans “Tenet” vertagt. Die Neuauflage des 1998 von Disney verfilmten Zeichentrick-Märchens um die chinesische Heldin Hua Mulan sollte eigentlich schon am 26. März in die deutschen Kinos kommen und einen Tag später in den USA anlaufen. Dann war der Start erst auf Juli und dann auf August geschoben worden. In der rund 200 Millionen Dollar (173 Mio. Euro) teuren Produktion von der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro spielt die chinesische Schauspielerin Liu Yifei die Hauptrolle.Wegen der Coronavirus-Pandemie sind weltweit immer noch viele Kinos geschlossen. Weitere Planänderungen gab es dann auch für mehrere andere Filme: So sollen alle geplanten Filme der Reihen “Star Wars” und “Avatar” je um ein Jahr verschoben werden.Zudem hatte das Studio Warner Bros. bereits vor einigen Tagen angekündigt, dass Christopher Nolans Action-Thriller “Tenet” nicht mehr wie geplant im August, sondern an einem nicht näher spezifierten Datum 2020 in die Kinos kommen solle. Ursprünglich sollte der Action-Thriller mit John David Washington (“BlacKkKlansman”) und Robert Pattinson (“Harry Potter”, “Twilight”) am 17. Juli in die Kinos kommen, wurde dann aber wegen der Corona-Pandemie auf den 31. Juli geschoben. In “Tenet” geht es um zwei Agenten, die die Welt vor einem Dritten Weltkrieg bewahren sollen. Christopher Nolan hat bei dem Film nicht nur die Regie übernommen, sondern auch das Drehbuch geschrieben.

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