Kurz sprach mit Südkoreas Präsidenten Moon

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Kurz sprach mit Südkoreas Präsidenten Moon

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat in einem Telefonat mit Südkoreas Präsident Moon Jae-in über Maßnahmen gegen das Coronavirus gesprochen. Beide Staaten stehen seit Beginn der Pandemie im Austausch, zumal Südkorea bereits früh vom Coronavirus betroffen war und oft als Musterbeispiel bei der Reaktion auf den Ausbruch der Infektionskrankheit Covid-19 angeführt wird.

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Die Corona-Pandemie hat große Auswirkungen auch auf die österreichische Wirtschaft, dennoch herrscht großer Optimismus für die Zeit nach der Krise. Dies hat eine am Montag publizierte Studie von Leitbetriebe Austria und dem Marktforschungsunternehmen Marketagent ergeben. Über 80 Prozent der 219 befragten Unternehmen, davon 90 ausgezeichnete Leitbetriebe, sehen sich stark oder sehr stark betroffen. Fast ein Drittel rechnet mit Umsatzrückgängen von über 30 Prozent, manche sogar von über 70 Prozent, 56,9 Prozent der Befragten erwarten Rückgänge bis zu 30 Prozent. Nicht weniger als 44 Prozent gehen davon aus, dass man erst 2021 oder gar später wieder “business as usual” haben wird. Weniger als 30 Prozent erwarten eine Rückkehr zum Normalbetrieb bis Ende des dritten Quartals 2020. Die gute Nachricht ist, dass eine klare Mehrheit der Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft blickt. 81,5 Prozent sind optimistisch, zwei Drittel rechnen gar damit, dass ihr Unternehmen gestärkt aus der Krise herauskommen wird. “Praktisch überall, selbst in den am schwersten betroffenen Branchen, dominiert eher eine Jetzt-erst-recht-Stimmung”, berichtete die Geschäftsführerin von Leitbetriebe Austria, Monica Rintersbacher. Keine Spur von Resignation sei zu bemerken. “Es werden neue Vertriebswege gesucht, neue Produktideen umgesetzt, Produktions- und Verwaltungsabläufe optimiert und manchmal auch völlig neue Geschäftsmodelle entwickelt”, berichtete Rintersbacher. All diese Eindrücke machen die Geschäftsführerin “deutlich optimistischer” als der alleinige Blick auf die Zahlen. Schon jetzt hat die Coronakrise zu Innovationen geführt: Gleich 61,1 Prozent der befragten Unternehmen berichten von einem Digitalisierungsschub, 53,7 Prozent betrachten Home Office sowie neue Möglichkeiten für flexible Arbeitszeiten als wichtige Chance. 40,3 Prozent sehen die Krise als Anstoß etwa zu Verschlankungen betrieblicher Abläufe, mehr als ein Viertel erschließt bereits neue Geschäftsfelder. Auch für Führungskräfte hätten sich die Ansprüche verändert, berichtete Marketagent-Marketingleiterin Lisa Patek. “An erster Stelle steht zwar der Punkt Entscheidungsstärke, aber danach folgen mit Aspekten wie Wertschätzung, Motivationsvermögen, Optimismus und Vorbildcharakter gleich vier Nennungen klassischer sozialer Kompetenzen.” Die größten Veränderungen erwarten die Leitbetriebe im Vergleich zu anderen Unternehmen. Der Digitalisierungsschub wird bei diesen zu 72 Prozent durch Corona erwartet, bei den sonstigen Unternehmen nur von 52,8 Prozent. Auch sonst werde es bei den Leitbetrieben zu mehr Innovationen, starken Änderungen der betrieblichen Strukturen und Abläufe kommen als im Durchschnitt aller österreichischer Unternehmen, verrät die Studie. Die Bundesregierung hat für 82 Prozent entweder einen “sehr guten” oder einen “eher guten Job” gemacht. Die großen Unternehmen vergaben hier allerdings weit bessere Noten als die kleineren. Die Leitbetriebe allein kamen auf 90 Prozent. Man habe allerdings bewusst nicht zwischen gesundheitspolitischen und wirtschaftspolitischen Maßnahmen unterschieden und die Antworten seien großteils schon knapp nach den ersten Lockerungen abgegeben worden, erläuterte Rintersbacher.

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