Kurz spricht sich für neuen EU-Vertrag aus

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Kurz spricht sich für neuen EU-Vertrag aus

“Die Europäische Union ist eine der größten Errungenschaften des 20. Jahrhunderts und gleichzeitig das erfolgreichste Friedensprojekt unseres Kontinents”, erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Samstag. Um ihre Errungenschaften “und unser einzigartiges europäisches Lebensmodell für die Zukunft zu wahren und weiterzuentwickeln“, sei Veränderung nötig.

“Viele große Zukunftsfragen werden sich nicht mehr von den Mitgliedsstaaten alleine lösen lassen, sondern nur von einer starken europäischen Union, wie uns die Coronakrise aktuell beispielhaft vor Augen führt”, bekräftigt Kurz seine Forderung nach einem “Umdenken” auf europäischer Ebene.

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Die angekündigte Lockerung der Coronavirus-Maßnahmen in Österreich hat auch international Aufmerksamkeit erregt. “Kurz fährt Österreich hoch!”, titelte das deutsche Boulevardblatt “Bild” am Montagnachmittag in großen gelben Lettern im Internet, neben einem Bild des Bundeskanzlers mit Schutzmaske. “In Österreich gibt es wegen der Corona-Krise mit die strengsten Einschränkungen Europas. Jetzt plant das Land, die Maßnahmen ganz langsam und behutsam zu lockern”, schrieb die “Bild”-Zeitung. Ähnlich die Aufmachung des Schweizer Boulevardblatts “Blick”. “Exit-Plan aus der Corona-Krise – mit eingebauter Notbremse. Österreich öffnet am 14. April die Läden”, war auf der “Blick”-Startseite bildschirmfüllend zu lesen. Aufmacher war Österreich am Montagnachmittag auch auf den Seiten von “Welt” und “Spiegel Online”. “Kurz legt hinter der Schutzscheibe die Maske ab und erklärt die nächsten Schritte”, titelte das Springer-Blatt. “Österreich will Anti-Corona-Maßnahmen schrittweise lockern”, war in der Onlineausgabe des Hamburger Magazins zu lesen.

Großes Medienecho für Österreichs Lockerungsmaßnahmen

Die Italiener beklagen steigende Lebensmittelpreise. Nach einer Phase mit Hamsterkäufen und größeren Lücken in den Regalen ist der Umsatz der Lebensmittelbranche weiterhin auf Wachstumskurs. Wegen komplizierterer Transporte und des Ausfalls von Erntehelfern steigen die Preise jedoch, vor allem bei Landwirtschaftsprodukten. Verbraucher müssen für viele frische Lebensmittel mehr bezahlen. Bei wichtigen Saisonkräften fürs Ernten und Pflanzen sei es zu Ausfällen gekommen, weil vor allem viele osteuropäische Arbeiter infolge der Coronaviruskrise nicht nach Italien einreisen konnten, berichtete der Landwirtschaftsverband Coldiretti. Auch die Transporte seien wegen der Vorsichtsmaßnahmen aufwendiger geworden. Laut dem Landwirtschaftsverband stiegen die Preise für Gemüseprodukte in den Supermärkten seit Mitte März um 24 Prozent. Bei Obst kam es einen Preisanstieg von 14 Prozent. Dabei nimmt die Nachfrage der Italiener nach Agrarprodukten zu, die sich in Zeiten des Coronavirus gesünder ernähren wollen.

Italiener beklagen steigende Lebensmittelpreise

Der Chef des Zentrums für Seuchenkontrolle in den USA, Robert Redfield,rechnet in dieser Woche mit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie in den USA. “Wir nähern uns genau jetzt der Spitze“, sagte der Behördenleiter am Montag dem Sender NBC. “Du weißt, du warst auf dem Höhepunkt, wenn es am nächsten Tag weniger Fälle gibt.” In den USA sind nach Reuters-Zählung mittlerweile über 22.000 Menschen an Covid-19 gestorben, mehr als in jedem anderen Land der Welt. Am Sonntag starben 1.513 Menschen. Das war der geringste tägliche Zuwachs, seit am 6. April 1.309 Tote gezählt wurden. Besonders stark betroffen ist New York. Hier sind inzwischen mehr als 10.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Die US-Regierung erwägt, am 1. Mai erste Kontakt- und Bewegungseinschränkungen zu lockern.

US-Experte: Pandemie-Höhepunkt in den USA diese Woche

Unternehmen, die aus dem Corona-Hilfsfonds Zuschüsse beantragen wollen, könnten dies ab dem 20. Mai tun, kündigten Vizekanzler Werner Kogler(Grüne) und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Donnerstagnachmittag an. Bis zu einem Drittel der genehmigungsfähigen Beträge sollen innerhalb von 10 Tagen fließen, der volle Betrag frühestens Ende August – oder dann mit der Abrechnung für das Jahr 2020. Das sei eine Reaktion auf zahlreiche Rückmeldungen aus Unternehmen gewesen, dass sie nicht bis zur Bilanzlegung für 2020 auf den Zuschuss warten könnten. “Wir rechnen damit, dass einige Milliarden Euro ausgezahlt werden können”, so Blümel. Für “spezielle Branchen” wie die Veranstaltungswirtschaft werde es “weitere Überlegungen” geben.

Anträge für Zuschüsse aus Corona-Hilfsfonds ab 20. Mai

Andreas Heinz, MSc (Bezirksgeschäftsleiter Rotes Kreuz Wels) im Talk.

Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass durch die vom 🇦🇹 Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz veröffentlichte Verordnung schrittweise weitere Covid19-Lockerungsmaßnahmen in Kraft treten können. Mit morgen Freitag, 15. Mai 2020 dürfen folgende Einrichtungen wieder öffnen: ✅ Tiergarten Wels (Mo. – So. täglich 07:00 bis 20:00 Uhr) 🐒🦆🐸🐗🐰 ✅ Gastronomiebetriebe (06:00 bis 23:00 Uhr) 🍽🥂🥘🍣 Alle Informationen zu den weiteren Öffnungen findet ihr außerdem auf unserer Website ➡️ https://www.wels.gv.at/news/detail/wels-oeffnet-weitere-staedtische-einrichtungen-uneingeschraenkter-amtsbetrieb-ab-montag-18-mai/ #stadtwels #welswirgemeinsam

Wels öffnet wieder: