Labor in Wuhan weist Verantwortung für Ausbruch zurück

Merken
Labor in Wuhan weist Verantwortung für Ausbruch zurück

Das Hochsicherheitslabor in Wuhan, das von den USA als Ausgangspunkt für die Corona-Pandemie bezeichnet wurde, hat entsprechende Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Solche Anschuldigungen unter anderem von US-Präsident Donald Trump seien eine “reine Erfindung”, sagte Labor-Leiterin Wang Yanyi in einem am Samstagabend vom staatlichen Fernsehsender CGTN ausgestrahlten Interview.

Das Wuhan-Institut für Virologie beherbergt die größte Virusbank Asiens. Es liegt wenige Kilometer von einem Fisch- und Wildmarkt entfernt, von dem aus sich das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 chinesischen Angaben zufolge im Dezember ausgebreitet hatte. Das hatte Spekulationen ausgelöst, das Virus könnte aus dem Labor gekommen oder sogar absichtlich geschaffen worden sein.

US-Außenminister Mike Pompeo sprach von “überwältigenden Beweisen”, dass das Virus aus dem Labor stammt, ohne jedoch Details zu nennen. Die chinesische Regierung weist dies vehement zurück.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Nach “Bild”-Informationen starb Werner Böhmin der Nacht auf Dienstag in seinem Apartment auf Gran Canaria – nur drei Tage vor seinem 79. Geburtstag. Dorthin war er laut “Bild” Anfang des Jahres aus Hamburg gezogen. “Bild” zitierte seine Frau Susanne mit den Worten: “Werner ist auf Gran Canaria friedlich eingeschlafen. Ich bin sehr traurig.” Die Polonaise und das karierte Sakko waren seine unverwechselbaren Kennzeichen. Unter dem Künstlernamen Gottlieb Wendehals war Böhm einem Millionenpublikum bekannt. Seinen größten Hit landete der gelernte Dekorateur Anfang der 80er Jahre mit dem Schlager “Polonäse Blankenese”, in der immer wieder “die Löcher aus dem Käse” fliegen. Auch im RTL-Dschungelcamp war Böhm zu Gast – zuletzt im Jahr 2015 in der Sommerausgabe “Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!”. Damals traten Kandidaten auf, die schon früher an der regulären Dschungelshow “Ich bin ein Star – Lasst mich hier raus!” teilgenommen hatten. Bei dieser Show hatte Böhm gleich bei der ersten Staffel im Jahr 2004 mitgemacht. Böhm war von 1981 bis 1989 mit Schlagersängerin Mary Roos verheiratet. 1995 heiratete er Susanne Böhm. Inzwischen waren die beiden laut “Bild” getrennt. Seine Freundin Helga habe ihn am Dienstag in seinem Apartment auf Gran Canaria auf dem Bett liegend gefunden, berichtete “Bild”.

Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals ist tot

Die US-Demokraten haben zum Auftakt ihres Parteitags vor verheerenden Folgen im Fall einer Wiederwahl von US-Präsident Donald Trump gewarnt. “Bei dieser Wahl geht es um den Erhalt unserer Demokratie”, sagte der linke Senator Bernie Sanders am Montagabend (Ortszeit) in seiner Parteitagsrede in Burlington. “Wir müssen zusammenkommen, Donald Trump besiegen und Joe Biden und Kamala Harris zu unserem nächsten Präsidenten und unserer nächsten Vizepräsidentin machen”, so Sanders. Die frühere First Lady Michelle Obama sagt ihrer Rede: “Donald Trump ist der falsche Präsident für unser Land.” Er habe mehr als genug Zeit gehabt zu beweisen, dass er der Aufgabe gewachsen sei, aber er sei eindeutig überfordert. Bei dem Parteitag küren die Demokraten Joe Biden zu ihrem Präsidentschaftskandidaten, der am 3. November gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump antritt. Die Nominierung soll am Dienstagabend (Mittwochfrüh MESZ) stattfinden. Traditionell sind die Parteitage Mega-Events im US-Wahlkampf und sollen den Enthusiasmus für die Kandidaten anheizen. Wegen der Corona-Pandemie veranstalten die Demokraten ihren dieses Jahr weitgehend virtuell: Aufgezogen war das zweistündige Abendprogramm wie eine TV-Show, durch die die Schauspielerin Eva Longoria Bastón führte. Auch die Republikaner haben ihre Planungen für den Parteitag kommende Woche umgeworfen, das Programm ist aber noch weitgehend unklar. Umfragen sehen Biden derzeit in Führung, allerdings haben diese wegen des komplizierten Wahlsystems in den USA nur begrenzte Aussagekraft. Trump war unmittelbar vor dem offiziellen Start des Parteitags am Montag drei Mal vor Anhängern aufgetreten – zwei Mal in Minnesota und einmal in Wisconsin. Für die nächsten Tage sind weitere Auftritte geplant, ebenfalls in sogenannten Swing States, die bei der Wahl besonders umkämpft sind. Trump machte deutlich, dass er eine Niederlage bei der Wahl nur im Fall von Wahlmanipulationen für möglich hält: “Der einzige Weg, wie wir diese Wahl verlieren werden, ist, wenn die Wahl manipuliert wird.” Michelle Obama lobte Biden als “zutiefst anständigen Mann”. “Er hört zu. Er wird die Wahrheit sagen und der Wissenschaft vertrauen”, sagte Obama. Was sie über Biden sagte, steht im Kontrast zu dem, was Kritiker Trump vorwerfen: Dass dieser nicht auf seine Berater höre, Lügen erzähle und die Wissenschaft ignoriere. Biden, der unter Ex-Präsident Barack Obama Vizepräsident war, habe in dem Amt einen “fantastischen” Job gemacht, sagte Obama. “Er weiß, was es braucht, um eine Wirtschaft zu retten, eine Pandemie zurückzuschlagen und unser Land zu führen.” Sie warf Trump Chaos, Spaltung und einen absoluten Mangel an Empathie vor. “Präsident zu sein ändert nicht, wer du bist. Es offenbart, wer du bist.” Michelle Obama prägte beim Parteitag 2016 in ihrer Rede, die viele als beste der “Convention” bezeichneten, den Satz “When they go low, we go high”. Damit meinte sie so viel wie, dass man sich nicht auf das Niveau des Gegners herabbegeben sollte. Sie wiederholte diesen Gedanken auch dieses Jahr. Obamas Auftritt machte deutlich, wie anders sich der diesjährige Parteitag im Vergleich zu den vergangenen Jahren gestaltet: Ihre Rede dauerte nur wenige Minuten, war vorab aufgezeichnet worden, Obama war in einem Wohnraum zu sehen. Ursprünglich sollte der Parteitag mit Tausenden Delegierten und Zehntausenden Gästen in Milwaukee (Wisconsin) stattfinden. Die Ansprachen prominenter Vertreter der Demokraten dauern üblicherweise schon deswegen länger, weil sie durch Jubel und Zwischenrufe aus dem Publikum unterbrochen werden. Nach der Nominierung Bidens am zweiten Tag der “Convention” steht am Mittwoch eine Rede von Ex-Präsident Obama auf dem Programm. Zudem soll sich Bidens Vize-Kandidatin, die Senatorin Kamala Harris, in Wilmington (Delaware) äußern. Dort ist Biden zu Hause. Er soll dort am Donnerstag, dem letzten Abend des Parteitags, seine Nominierungsrede halten. Die Organisatoren des Parteitags hatten am Montag in einer Pressekonferenz betont, dass es bei dem Parteitag um Joe Biden, nicht um Donald Trump gehen soll. Trump kam in den Reden aber immer wieder vor und wurde direkt angegriffen: zum Beispiel für seinen Umgang mit Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt in der Hauptstadt Washington, für seine Warnungen vor der Briefwahl, für die Spaltung des Landes, die Trump nur noch weiter verschärft habe. Von Auftritten mehrerer Republikaner erhoffen sich die Demokraten, auch andere Anhänger von Trumps Partei auf ihre Seite zu ziehen. Der ehemalige Gouverneur von Ohio, John Kasich, sagte: “Ich bin ein lebenslanger Republikaner, aber diese Verbundenheit steht an zweiter Stelle hinter meiner Verantwortung für mein Land.” Sanders warnte vor einer Niederlage der Demokraten bei der Wahl. “Diese Wahl ist die wichtigste in der modernen Geschichte dieses Landes”, sagte der linke Senator. Er verwies auf eine “beispiellose Reihe an Krisen”, auf die es eine beispiellose Antwort geben müsse: “Eine nie dagewesene Bewegung an Menschen, die bereit sind, aufzustehen und für Demokratie und Anstand zu kämpfen.” Sanders war Bidens letzter ernstzunehmender Rivale im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Nach seinem Rückzug hatte Biden ihm inhaltliche Mitsprache bei dem Parteitag zugesagt, um die Partei so zusammenzuführen. Sanders hat eine klar linke Agenda, Biden gehört zum moderaten Flügel der Partei. Der Senator hatte sich schon bei der Wahl 2016 um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bemüht, unterlag damals bei den Vorwahlen aber seiner internen Konkurrentin Hillary Clinton. Damals hatte es bis zuletzt harte interne Kämpfe zwischen beiden Lagern gegeben. Manche sahen Trumps Wahlsieg 2016 dadurch begünstigt. Ein ähnliches Szenario wollen viele Demokraten diesmal unbedingt vermeiden.

Demokraten warnen bei Parteitag vor weiterer Amtszeit Trumps

Der Wunsch von Greenpeace nach ökologisch und sozial ausgerichteten Konjunkturpaketen zur Abfederung der Coronakrise wird durch eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstitut Akonsult unterstützt. Bei der von Greenpeace in Auftrag gegebenen Erhebung gaben 84 Prozent der 500 Befragten Österreicher an, einem “grünen Wiederaufbau” den Vorzug zu geben, berichtete die NGO am Dienstag.

Österreicher wünschen sich nach Corona "grünen Wiederaufbau"

Die Stadt Wels hat heute zwei couragierte Persönlichkeiten geehrt: Denis Shehu half einer Lokalchefin die von einem Gast verprügelt wurde und konnte somit schlimmeres verhindern. Theresa Kienberger verfolgte einen Taschendieb, nahm ihm die Tasche ab und brachte diese der Besitzerin zurück. Daumen hoch für so viel Courage!

Wels ehrt couragierte Persönlichkeiten

Eine Verkehrsinsel hat am späten Freitagabend auf der Pyhrnpass Straße bei Sattledt (Bezirk Wels-Land) einen Alkolenker gestoppt. Der alkoholisierte Mann rammte mit seinem PKW eine Verkehrsinsel.

Verkehrsinsel stoppt Alkolenker: Unfall mit größerem Ölaustritt auf Pyhrnpass Straße bei Sattledt

US-Außenminister Mike Pompeo kommt am Donnerstag nach Wien. Am Nachmittag landet der Chefdiplomat von US-Präsident Donald Trump aus Slowenien kommend am Wiener Flughafen. Österreich ist die dritte Etappe von Pompeos Mitteleuropa-Tour. Das Programm ist dicht: Am Freitag trifft er die österreichischen Spitzenvertreter, den IAEO-Chef und auch seinen griechischen Amtskollegen in Wien. Nach der Ankunft am Donnerstag sind keine medienöffentlichen Termine geplant. Los geht der intensive Gesprächsreigen am Freitagvormittag, wenn Pompeo von Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg empfangen wird. Dabei sollen laut Präsidentschaftskanzlei bilaterale Themen wie Handel aber auch multilaterale Fragen wie die Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie und der Klimakrise und Wien als Ort des Dialogs im Mittelpunkt stehen. In ebenso prunkvollem Rahmen findet dann zu Mittag das Treffen mit Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) statt. Schallenberg empfängt seinen Amtskollegen im barocken Schloss Belvedere. Im Anschluss an das Gespräch ist eine Pressekonferenz geplant. Laut Außenministerium geht es bei dem Treffen um den Ausbau der im türkis-grünen Regierungsprogramm verankerten “Strategischen Partnerschaft” mit den USA. Thema sollen außerdem aktuelle geopolitische Krisenherde, der Westbalkan und ein effektiver Multilateralismus sein. Schallenberg lobte die USA vor dem Besuch als “unverzichtbarer Partner, nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch”. “Wir teilen ein gemeinsames Lebensmodell beruhend auf dem Bekenntnis zu den Werten der Rechtsstaatlichkeit, der Demokratie, der Menschenrechte und der Grundfreiheiten”, so der Außenminister. Um bei der Bewältigung internationaler Herausforderungen diesen Werte zum Durchbruch verhelfen, brauche es eine starke transatlantische Partnerschaft. “Diese Partnerschaft erlaubt es auch, dass man alle Themen offen diskutieren kann. Auch solche, in denen man nicht immer einer Meinung ist.” Tatsächlich gibt es einige Themen, bei denen es Meinungsverschiedenheiten gibt. So hat Pompeo sicher auch sein derzeitiges Lieblingsthema mit im Gepäck: Cybersicherheit. Der US-Außenminister wirbt bei seiner Mitteleuropa-Tour, die am Dienstag in Tschechien begonnen hat, am Donnerstag nach Slowenien und am Samstag nach Polen führt, intensiv für einen Ausschluss chinesischer Telekommunikationskonzerne wie Huawei vom 5G-Ausbau. Auf offene Ohren stößt er dabei bisher nur in Slowenien, wo am Donnerstag eine gemeinsame Erklärung zum Thema “5G-Sicherheit” unterzeichnet werden soll. Österreich weigert sich bisher, die Tür für Huawei zuzuschlagen. Mitte August startet die Auktion weiterer Frequenzen für den neuen schnellen Mobilfunkstandard. Auch in Bezug auf Nord Stream 2 gibt es unterschiedliche Interesse. Washington will den Stopp des Pipelineprojekts erzwingen, an dem auch die österreichische OMV beteiligt ist. Am Abend trifft Pompeo auch mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt zusammen. Kurz hätte eigentlich Anfang März gemeinsam mit Schallenberg nach Washington reisen sollen, um dort unter anderem US-Präsident Donald Trump zu treffen. Der bereits zweite Besuch des Kanzlers im Weißen Haus wurde aber von Trump aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Auch Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) wird Pompeo in Wien treffen. Der US-Außenminister plant außerdem ein Treffen mit dem Chef der Internationale Atomenergiebehörde IAEO (IAEA), Rafael Grossi. Dabei dürfte es um den Konflikt um das iranische Atomprogramm gehen. Die USA sind 2018 einseitig aus dem in Wien geschlossenen Atomvertrag ausgestiegen. Die in Wien ansässige IAEO überwacht den Atomvertrag. Ebenfalls einen Termin mit Pompeo erhält wohl auch der griechische Außenminister Nikos Dendias. Wegen des eskalierenden Streits mit Griechenland reist am Freitag Dendias kurzfristig nach Wien, um den US-Außenminister zu treffen. Entsprechende griechische Medienberichte wurden der APA von der griechischen Botschaft am Mittwoch bestätigt. Am Samstagfrüh wird Pompeo nach Warschau weiterreisen, wo er seine Europareise beendet.

US-Außenminister Pompeo kommt nach Wien