Landeshauptmann Doskozil will kompletten Lockdown

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Landeshauptmann Doskozil will kompletten Lockdown

Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat am Mittwoch einen kompletten Lockdown für Österreich gefordert: “Schluss mit der Salami-Taktik. Wir müssen jetzt alles schließen – Geschäfte, Schulen, Gastronomie, Skilifte.” Mit einer Verlängerung der Weihnachtsferien soll außerdem eine “wirklich sichere Basis” geschaffen werden, so Doskozil in der Tageszeitung “Heute”.

Die jüngsten Lockerungen mit Geschäftsöffnungen seien ein “Kniefall vor der Wirtschaft” für das Weihnachtsgeschäft gewesen, kritisierte der Landeshauptmann. Auch in der “Presse” übte er Kritik am “Zick-Zack-Kurs” der türkis-grünen Bundesregierung, denn damit riskiere man eine dritte Welle spätestens Ende Jänner.

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Nach dem frühen Ausfall beim WM-Auftakt hofft Max Verstappen beim Grand Prix der Steiermark am Sonntag auf ein besseres Ergebnis. Der Red-Bull-Pilot aus den Niederlanden hätte auch kein Problem, würde es diesmal in Spielberg regnen. “Ich mag es sehr, im Regen zu fahren”, sagte der 22-Jährige vor dem zweiten Saisonrennen, in dem er bereits ziemlichen Druck hat. Denn die Nullnummer vergangenen Sonntag hat Verstappen nicht aufs Scoreboard gebracht, mehr als acht Rennen stehen derzeit nicht am Plan. “Wenn so wenige Rennen im Kalender sind, ist ein Ausfall doppelt schade”, ist Verstappen bewusst. In der Pause zwischen den beiden Grands Prix war Verstappen in der “wunderschönen” steirischen Landschaft joggen, zudem gab es eine wegen Corona interne Grillerei mit dem Team. Auch Mitte der Woche war noch unklar gewesen, was genau die RB16 beim ersten Saisonrennen gestoppt hatte. Die inkriminierten Teile wurden in der kurzen Pause nach Japan geflogen und untersucht. Ob auch bei Red Bull die hohen und für Spielberg so typischen Strecken-Randsteine Sensoren oder andere sensible Autobauteile zum “Spinnen” gebracht hatten, war vorerst unklar. Klar war aber, dass Red Bull sowohl mit Verstappen als auch Alex Albon das Rennen anstelle von Mercedes-Pilot Valtteri Bottas gewinnen hätte können. “Gleich nochmals auf der gleichen Strecke fahren zu können steigert die Chance, das Auto besser zu verstehen und besser vergleichen zu können”, hofft Verstappen, dass es beim zweiten Anlauf am Sonntag besser läuft für das Gastgeber-Team. Dass sich der junge Holländer Regen wünscht, ist verständlich. Letztlich hatte seinerzeit Verstappens Regen-Performance in der Formel 3 dazu geführt, dass er als Super-Talent von Mastermind Helmut Marko engagiert und über einen kurzen Halt im Junior-Team von Red Bull direkt in die Formel 1 gehievt worden war. “Schaut ganz so aus, als ob es regnen könnte am Wochenende”, frohlockte Verstappen vor dem nächsten Auftritt auf dem Red Bull Ring. Regen würde nach dem trotz trockener Piste ausfallsreichen WM-Auftakt eine zusätzliche Komponente in den Kampf der Formel-1-Teams zu Saisonbeginn bringen. “Ich bin überzeugt, keiner weiß, wie stark er ist, wenn es auf der Strecke nass ist”, ist Verstappen überzeugt. “Das wird also interessant.” Verstappen könnte eine nasse Strecke helfen, nach der vergebenen Siegchance am vergangenen Sonntag endlich anzuschreiben. 2020 ist das letzte Jahr, in dem der jüngste Formel-1-Pilot der Geschichte auch jüngster Weltmeister aller Zeiten werden kann. “Nach diesem verpatzten Wochenenden wird es sicherlich noch schwieriger”, ist Verstappen klar. “Noch ist nichts vorbei. Aber kommendes Wochenende muss ich endlich Punkte holen.”

Verstappen hofft nach Auftakt-Pleite in Spielberg auf Regen

China hat Großbritannien vor der Stationierung eines Flugzeugträgers im Pazifik gewarnt. Eine mögliche Entsendung der “HMS Queen Elizabeth” sei ein “sehr gefährlicher Schritt”, der die bereits angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter verschlechtern könnte, sagte der chinesische Botschafter in Großbritannien, Liu Xiaoming, der Zeitung “Times” vom Samstag. Mit Blick auf den Austritt Großbritanniens aus der EU gehe er davon aus, dass “Großbritannien immer noch eine wichtige Rolle in der Welt spielen will”, wird der Diplomat weiter zitiert. “Das ist nicht der richtige Weg, um eine wichtige Rolle zu spielen”, fügte er hinzu. Er warnte London davor, sich mit den USA gegen China zu verbünden. Die “Times” hatte vor wenigen Tagen berichtet, die britische Regierung erwäge, den Flugzeugträger “HMS Queen Elizabeth” im Rahmen einer internationalen Allianz gegen China “im Fernen Osten” zu stationieren. Bei einer Umsetzung der Pläne würde das Kriegsschiff an militärischen Übungen mit Japan und den Vereinigten Staaten teilnehmen, hieß es. Die Beziehungen zwischen London und Peking sind angespannt. Die britische Regierung kritisierte unter anderem das umstrittene sogenannte chinesische Sicherheitsgesetz zu Hongkong und sprach von einer “klaren Verletzung” der Autonomie Hongkongs. Premierminister Boris Johnson hatte als Reaktion eine Lockerung der Einwanderungsgesetze für die Bewohner Hongkongs angekündigt, was Peking wiederum als eine “grobe Einmischung” in seine inneren Angelegenheiten anprangerte. Johnson bezeichnete das Sicherheitsgesetz als “ernsthaften Verstoß” gegen den britisch-chinesischen Vertrag zur Übergabe der ehemaligen Kronkolonie an die Volksrepublik im Jahr 1997. Zudem flüchtete der bekannte Hongkonger Demokratie-Aktivist Nathan Law nach Inkrafttreten des Gesetzes nach Großbritannien und hält sich seither in London auf. Das Sicherheitsgesetz erlaubt den chinesischen Behörden in Hongkong ein hartes Vorgehen gegen alle Aktivitäten, die nach ihrer Auffassung die nationale Sicherheit bedrohen. International besteht die Sorge, dass die von China vertraglich zugesicherten Freiheiten und demokratischen Rechte für Hongkong mithilfe des Gesetzes nach und nach abgeschafft werden sollen. Für weitere Spannungen zwischen London und Peking sorgt der Ausschluss des chinesischen Telekommunikationsriesen Huawei vom weiteren 5G-Ausbau in Großbritannien, den die britische Regierung am Dienstag verkündet hatte. Ab Ende dieses Jahres dürfen Mobilfunkanbieter demnach keine 5G-Ausrüstung mehr von Huawei kaufen. Alle bereits verwendeten Komponenten des chinesischen Herstellers sollen bis zum Jahr 2027 aus dem Netz entfernt werden.

China warnt London vor Entsendung von Flugzeugträger

Valtteri Bottas kann im zweiten Teil des Grand-Prix-Doubles in Österreich Formel-1-Geschichte schrieben. Der finnische Mercedes-Sieger vom vergangene Sonntag wäre mit einem neuerlichen Erfolg sieben Tage später beim Steiermark-GP der erste Pilot, der in einem Jahr auf dem gleichen Circuit zwei Mal gewonnen hat. Die Chancen stehen gut, denn Bottas gilt als Spezialist für den Red Bull Ring. Dass Bottas nun diese Chance bekommt, liegt an der aktuellen Covid-19-Situation und dass dadurch zum Saison-Auftakt zwei Rennen ohne Zuschauer in Österreich in Folge stattfinden. Mercedes gilt alleine aufgrund der Trainings-Dominanz vergangene Woche erneut als Favorit, kämpfte im Auftakt-Rennen aber mit größeren Problemen. “Wir hatten Riesenglück, das Rennen zu beenden”, sagte Teamchef Toto Wolff. Auch Mercedes tritt daher beim zweiten Spielberg-Rennen mit überarbeiteten Autos an. “Wir werden neue Teile einsetzen, um unsere Situation zu verbessern”, betonte Wolff. Der 48-jährige Wiener hatte schon lange vor den beiden Österreich-Rennen geahnt, dass die Zuverlässigkeit der Autos beim verspäteten WM-Beginn eine große Rolle spielen würde. Tatsächlich waren am Sonntag nur 11 von 20 Piloten ins Ziel gekommen. Einfach Kopieren gilt also für die Teams eher nicht. “Es gibt immer noch viele Unbekannte”, warnte Wolff und tippte auf ein neuerlich spannendes Rennen. Ins Zeug legen sollte sich auch Lewis Hamilton. Der Weltmeister muss sich vor allem disziplinieren. Die Rückversetzung in der Startaufstellung sowie die Zeitstrafe im Finish des ersten Rennens ließen ihn letztlich nur auf Platz vier in die Wertung kommen. Für den nach dem Training klaren Rennfavoriten war das eine herbe Enttäuschung. Das galt auch für Sebastian Vettel. Nach Platz zehn beim Eröffnungsrennen lüftete der Deutsche seinen Kopf in den steirischen Bergen aus, wo er ja seit Jahren eine Alm besitzt. Ferrari wird nun zwar doch schon in Österreich technisch nachlegen und nicht wie geplant erst in Ungarn. Ob das Vettel hilft zu zeigen, dass er mit seinen 33 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehört, wird sich zeigen. Aufgegeben habe er noch lange nicht, versicherte Vettel am Montag nach dem Rennen im Servus TV. Im Gegensatz zu vielen Vermutungen lasse er sich nach dem sicheren Ende bei Ferrari zum Saisonende sehr wohl alle drei Optionen offen, also auch jene eines Auszeit-Jahres. Das hat ihm mittlerweile auch Helmut Marko nahegelegt. Red Bulls Mastermind stellte am Donnerstag gegenüber “Auto, Motor und Sport” unmissverständlich klar: “Bei uns ist kein Platz für Vettel.” Vettel glaubt aber nach wie vor an die Chance, nächstes Jahr an ein Siegerteam andocken zu können. “Ich bin nach wie vor ehrgeizig. Der Motorsport ist mein Leben. Ich möchte es nicht missen und fühle mich im Formel-1-Auto zu Hause”, sagte der ehemalige Serienchampion. Eine Entscheidung über seine Zukunft habe er aber noch nicht getroffen. “Ich weiß es auch für mich selbst noch nicht”, betonte Vettel. Wichtig sei, ein passendes Umfeld zu finden. “Ich habe die letzten fünf Jahre bei Ferrari in vielerlei Hinsicht genossen, sie haben aber auch viel Kraft gekostet.” Wie es wäre in der Formel-1-Pension, hatte Vettel während der Corona-Pause zu Hause mit seinen Kindern miterleben können. Vielleicht kommt er dann auch öfter als wie bisher nur ein Mal pro Jahr auf seine steirische Alm. “Die Zukunft wird zeigen, ob ich eher mehr Zeit finde, mich darum zu kümmern.” Vettel und Co hoffen, dass sich schon diesen Sonntag im zweiten Spielberg-Rennen die Dinge zu ihren Gunsten drehen. Bottas, Vettels zweitplatzierter Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc und vor allem der Sensations-Dritte Lando Norris im McLaren wünschen sich das Gegenteil. Wer glaubt, dass sich Dinge im zweiten Rennen innerhalb einer Woche einfach wiederholen lassen, ist aber womöglich auf dem Holzweg. “Wenn ich etwas im Motorsport gelernt habe, dann dass sich Dinge im Motorsport rasch verändern können”, warnte Renault-Pilot Daniel Ricciardo. “Ein Auto kann an einem Tag hervorragend laufen, am anderen gar nicht. Ich würde jedenfalls nicht darauf wetten, dass das im zweiten Spielberg-Rennen ein ‘Copy-Paste’ wird.”

Spielberg Teil zwei - Bottas kann Geschichte schreiben

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