Letzte Staffel "Haus des Geldes" wird produziert

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Letzte Staffel "Haus des Geldes" wird produziert

Die Produktion der fünften und zugleich finalen Staffel startet am Montag (3. August), wie der Streaming-Dienst Netflix mitteilte. Teil fünf besteht aus zehn Episoden. Gedreht wird in Spanien, Dänemark und Portugal. In “Haus des Geldes” geht es am Anfang um eine Gruppe, die die Staatsbank in Spanien überfällt.

Dort verbarrikadieren sie sich tagelang mit Geiseln. Die Gruppenmitglieder bezeichnen sich gegenseitig mit Städtenamen wie Berlin, Tokio, Moskau, Rio, Denver oder Helsinki. Kopf der Bankräuber-Gruppe ist der “Professor”, der den Milliarden-Klau ausgeklügelt plant. In den Folgestaffeln kommt die Gruppe erneut zusammen, um in die Bank einzudringen. Schöpfer und Produzent Álex Pina wurde mit den Worten zitiert: “Wir haben uns fast ein Jahr lang die großen Fragen gestellt: Wie können wir die Gang auflösen? Wie bringen wir den Professor ernsthaft in Bedrängnis? Wie schaffen wir Situationen für unsere Charaktere, aus denen es für sie kein Entkommen gibt?” Das Ergebnis sei der fünfte Teil. “Der Krieg erreicht seine extremsten und grausamsten Ausmaße – aber es ist auch die epischste und aufregendste Staffel.” Die spanische Serie lief zunächst im spanischen Fernsehen, als die ersten Staffeln dann über Netflix gezeigt wurden, stellte sich plötzlich ein Riesenerfolg ein.

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Ein unter den Nazis in Frankreich geraubtes Gemälde sucht seine rechtmäßigen Besitzer. Das Werk des französischen Landschaftsmalers Nicolas Rousseau ist derzeit im Weltzentrum für Frieden, Freiheit und Menschenrechte im lothringischen Verdun ausgestellt. Das Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert zeigt einen Menschen am Ufer eines Flusses, gesäumt von hohen Bäumen. “Wenn Sie die Landschaft erkennen oder irgendwelche Informationen über das Bild haben, sagen Sie uns bitte Bescheid”, steht neben dem Werk. Die Hoffnung besteht, dass einer der jährlich rund 60.000 Besucher des Friedenszentrums im altehrwürdigen Bischofspalast von Verdun Hinweise auf die Herkunft des Gemäldes und seine womöglich jüdischen Besitzer hat. Das Bild könnte ein Fall für “Aktenzeichen XY… ungelöst” sein: Fest steht bisher nur, dass der Wehrmachtssoldat Alfred Forner das vermutlich geraubte Gemälde 1944 von der Normandie nach Berlin brachte – offenbar im Auftrag eines Vorgesetzten. Weil das Haus, wo er das Bild abgeben sollte, in Trümmern lag, behielt er es selbst. Wenige Monate später wurde der deutsche Soldat an der Front getötet. Als Erinnerung blieb der Berliner Familie das 38 mal 55 Zentimeter große Gemälde. Mehr als ein dreiviertel Jahrhundert lang hing es im Wohnzimmer – bis der Sohn des Soldaten, Peter Forner, vergangenes Jahr die französische Botschaft anrief: Er wolle das Bild zurückgeben und die rechtmäßigen Besitzer finden, sagte er. Es wurde einer seiner letzten Wünsche. Peter Forner starb im Mai im Alter von 80 Jahren. Nun ist das Gemälde im Friedenszentrum Verdun ausgestellt. Direktor Philippe Hansch ist “stolz und gerührt” über die Geschichte des Bildes. Hansch holte das Werk selbst mit dem Auto Anfang August in Berlin ab. “Das Bild ist ein Symbol der deutsch-französischen Freundschaft und erlaubt es, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs unter einem neuen Blickwinkel zu erzählen”, sagt er. Ab Ende des Jahres soll das Werk im Rahmen einer Ausstellung zum Weltkriegsende gezeigt werden. Eine Spur zu möglichen Erben gibt es bisher nicht: “Es ist ein schwieriger Fall”, sagt Julien Acquatella von der französischen Kommission für die Entschädigung der Opfer von Enteignungen (CIVS), die vor allem jüdische Nazi-Opfer der Jahre 1933 bis 1945 aufzuspüren versucht. “Das Bild hat keinen großen Wert, deshalb ist es nicht unbedingt irgendwo verzeichnet.” Der Verkaufspreis der unbetitelten Landschaftsmalerei von Nicolas Rousseau wird von Experten auf 3.000 bis 5.000 Euro geschätzt. “Ihr historischer Wert ist dagegen unschätzbar”, betont Friedenszentrums-Direktor Hansch.

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