Letzte Staffel "Haus des Geldes" wird produziert

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Letzte Staffel "Haus des Geldes" wird produziert

Die Produktion der fünften und zugleich finalen Staffel startet am Montag (3. August), wie der Streaming-Dienst Netflix mitteilte. Teil fünf besteht aus zehn Episoden. Gedreht wird in Spanien, Dänemark und Portugal. In “Haus des Geldes” geht es am Anfang um eine Gruppe, die die Staatsbank in Spanien überfällt.

Dort verbarrikadieren sie sich tagelang mit Geiseln. Die Gruppenmitglieder bezeichnen sich gegenseitig mit Städtenamen wie Berlin, Tokio, Moskau, Rio, Denver oder Helsinki. Kopf der Bankräuber-Gruppe ist der “Professor”, der den Milliarden-Klau ausgeklügelt plant. In den Folgestaffeln kommt die Gruppe erneut zusammen, um in die Bank einzudringen. Schöpfer und Produzent Álex Pina wurde mit den Worten zitiert: “Wir haben uns fast ein Jahr lang die großen Fragen gestellt: Wie können wir die Gang auflösen? Wie bringen wir den Professor ernsthaft in Bedrängnis? Wie schaffen wir Situationen für unsere Charaktere, aus denen es für sie kein Entkommen gibt?” Das Ergebnis sei der fünfte Teil. “Der Krieg erreicht seine extremsten und grausamsten Ausmaße – aber es ist auch die epischste und aufregendste Staffel.” Die spanische Serie lief zunächst im spanischen Fernsehen, als die ersten Staffeln dann über Netflix gezeigt wurden, stellte sich plötzlich ein Riesenerfolg ein.

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Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat scharfe Kritik an Corona-Testverweigerung zur Verhinderung von Quarantäne für K1-Personen – auch in Unternehmen – geübt. Ein solches Verhalten wäre “schwer fahrlässig”, sagte er Montagabend im (vorher aufgezeichneten) Interview für das “Puls 4/Puls 24”-Bürgerforum. Wer sich nicht testen lässt, weil er nicht in Quarantäne will, akzeptiere, dass er möglicherweise andere mit vielleicht ernsten gesundheitlichen Auswirkungen ansteckt. Massentests als Chance Kurz hofft auf möglichst breite Teilnahme an den jetzt anlaufenden Massentests. Sie seien die Chance, bis zum Sommer “durch diese Krise zu kommen, ohne im Dauerlockdown zu verharren”. Wirtschaftlich gesehen seien sie ein “extrem billiges Mittel”, koste doch jede Woche Lockdown mehrere Milliarden Euro. Das erwartete “Licht am Ende des Tunnels” werde – im nächsten Sommer – erst die Impfung bringen. Kurz geht davon aus, dass die rund 70 Prozent, die nötig sind, um eine Krankheit auszurotten, sich auch impfen lassen. Zu Beginn werde man aber ohnehin ein anderes Thema haben – nämlich dass es nicht gleich genug Impfstoff für alle gibt, sondern dieser erst über die Monate in Tranchen geliefert wird. Impfzwang werde es in Österreich keinen geben. Auch die Koppelung einer Einreise nach Österreich nur mit Corona-Impfung hält Kurz nicht für nötig: In Österreich gehe es nicht – wie in Australien z.B. – darum, Einschleppung zu verhindern. Das Virus sei hier “sehr präsent, daher wird es das Thema sein, dass wir es selber ausrotten müssen” – nämlich durch möglichst breite Impfung.

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Wieder und wieder hat Greta Thunberg darauf hingewiesen, dass es nicht die Verantwortung von Kindern sein könne, die Erde vor der drohenden Klimakatastrophe zu retten. “Ich bin zu jung für das hier. Wir Kinder sollten das nicht tun müssen”, erklärte die junge Schwedin schon Anfang 2019 auf Facebook, als sich Online-Hass und Verschwörungstheorien gegen sie erstmals zuspitzten. Oder kurze Zeit später im britischen Unterhaus: “Ich weiß, dass viele von Ihnen uns nicht zuhören wollen – Sie sagen, wir seien bloß Kinder. Aber wir wiederholen nur die Botschaft der vereinten Klimawissenschaft”, sagte sie da. “Wir Kinder tun dies, um die Erwachsenen aufzuwecken.” Ein Kind ist Thunberg nun nicht mehr. An diesem Sonntag (3.1.) wird die weltberühmte Klimaaktivistin nämlich 18 Jahre alt. Das ist auch in Schweden mit der Volljährigkeit verbunden, und einer Reihe von Rechten: Alleine Auto fahren zum Beispiel, heiraten – und wählen, was für sie wohl besonders wichtig sein wird. “Jede Wahl ist eine Klimawahl”, hat Thunberg öfter gesagt. Jetzt kann sie selbst ihre Stimme abgeben, unter anderem bei der nächsten schwedischen Parlamentswahl im Spätsommer 2022. Aufhören kommt nicht in Frage Am Kampf gegen die Klimakrise, an dessen Spitze sie sich im wahrsten Sinne des Wortes im Sommer 2018 gesetzt hat, ändert sich für Thunberg mit der Volljährigkeit nichts. Sie drängt unvermindert darauf, dass die Klima- und Umweltkrise wie eine wirkliche Krise behandelt werden müsse – und zwar sofort. “Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass wir die Emissionen hier und jetzt verringern müssen – nicht 2025, 2030 oder wann auch immer. Der Ausstoß, den wir jetzt verursachen, bestimmt unsere Zukunft”, sagte sie zuletzt der schwedischen Tageszeitung “Svenska Dagbladet”. Auch wenn sie sich jederzeit zurückziehen könne, sei für sie an ein Aufhören nicht zu denken. “Nein, das hier ist zu wichtig.”Das Thema Klimawandel begleitet die am 3. Jänner 2003 geborene Stockholmerin schon lange. Erstmals hat sie nach eigenen Angaben mit acht Jahren von Umweltzerstörung und Erderwärmung gehört. Daraus entstanden Sorgen, die in der Kindheit in einer Depression mündeten. Im Sommer 2018 kaufte sie sich schließlich mit ihrem Vater ein Stück Holz, auf das sie mit großen schwarzen Buchstaben “Skolstrejk för klimatet” (Schulstreik fürs Klima) schrieb. Damit hockte sich das damals 15-jährige Mädchen zu Beginn des neuen Schuljahres vor den Reichstag in Stockholm, um die schwedische Politik zum stärkeren Klimaschutz und Befolgen der Klimaziele von Paris aufzurufen. Als Zeichen der Dringlichkeit ihres Anliegens schwänzte Thunberg dafür die Schule – zunächst täglich, dann ausschließlich freitags.     No one is too small to make a difference. Greta Thunberg Ihre Aktion verbreitete sich über die sozialen Netzwerke rasant. Die Klimabewegung Fridays for Future entstand, und aus Thunbergs stillem Solo-Protest entwickelten sich innerhalb von Monaten internationale Großproteste, bei denen Millionen Menschen in aller Welt nach Thunbergs Vorbild für mehr Klimaschutz auf die Straße gingen. Und das nicht einmal 1,60 Meter große Mädchen bewies: “No one is too small to make a difference.”Niemand ist zu klein, um einen Unterschied zu machen. Niemand hat seitdem so öffentlichkeitswirksam auf Klima- und Umweltprobleme hingewiesen wie die Teenagerin aus Stockholm. Niemand ist dabei zu einem solch großen Vorbild für Millionen von vor allem jungen Menschen weltweit geworden – und kaum jemand vor allem im Internet mit so viel Hass und Beleidigungen überschüttet worden.   Diese Erfahrungen haben auch Thunberg geprägt. Ihre Privatsphäre schützt sie mittlerweile stark. 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