Lieferwagen kollidiert auf Wiener Straße in Edt bei Lambach mit PKW und Polizeiauto

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Lieferwagen kollidiert auf Wiener Straße in Edt bei Lambach mit PKW und Polizeiauto

Edt bei Lambach. Ein Lieferwagen ist in der Nacht auf Samstag auf der B1 Wiener Straße in Edt bei Lambach (Bezirk Wels-Land) in einen entgegenkommenden PKW sowie gegen einen Streifenwagen der Polizei gekracht.

Der Unfall ereignete sich am Freitag gegen Mitternacht auf der B1 Wiener Straße im Gemeindegebiet von Edt bei Lambach. Der Lenker eines Lieferwagens verlor aus bisher noch unklarem Grund die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte nach einer langgezogenen Linkskurve auf einem geraden Streckenabschnitt der B1 Wiener Straße in ein entgegenkommendes Fahrzeug. In weiterer Folge rammte er einen hinter dem PKW fahrenden Streifenwagen der Polizei, kam dann von der Straße ab und schlitterte in ein Feld. Die Hinterachse wurde vom Lieferwagen abgerissen und kam weit entfernt vom Unfallfahrzeug ebenfalls im Feld zum Stillstand. Vier Personen wurden vom Rettungsdienst versorgt und ins Klinikum Wels eingeliefert. Mindestens eine Person davon musste notärztlich versorgt werden. Nach erfolgter Unfallaufnahme führte die Feuerwehr gemeinsam mit den Abschleppdiensten die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle durch.

Die B1 Wiener Straße war im Bereich der Unfallstelle zwischen Gunskirchen und Edt bei Lambach rund eineinhalb Stunden gesperrt.

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Allerdings sei zum Ausgleich einer Nachfragespitze ein Lohnhersteller hinzugezogen worden, hieß es in dem Statement von Hygiene Austria. Um den zwischenzeitlichen Nachfrageanstieg zu bewältigen, sei ein chinesischer Lohnfabrikant mit der Produktion von Masken nach dem Baumuster der Hygiene Austria beauftragt worden. Die CE Zertifizierung nach EN149:2001 sei durch die Schweizier Firma SGS einwandfrei sichergestellt. Die Gutachten für die Masken lägen vor und würden der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt werden. Die Masken in der Lohnproduktion seien im Einkauf um 60 bis 100 Prozent teurer gewesen als in der heimischen Produktionslinie. Aufträge liegen auf Eis Vertreter von SPÖ und FPÖ hatten am Mittwoch darauf hingewiesen, dass die im Ausland produzierten und mutmaßlich umetikettierten Produkte auch vom Parlament zur Verfügung gestellt werden. Eine politische Dimension erhielt die Causa, weil der Geschäftsführer der Firma ein Verwandter der Büroleiterin von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ist. Für wen und in welcher Stückzahl die Bundesbeschaffungsagentur BBG außerdem noch Masken der Hygiene Austria gekauft hat, lässt sich zunächst nicht vollständig klären – die BBG hat nach eigenen Angaben gestern aus den Medien von den Hausdurchsuchungen erfahren, wie es heute auf Anfrage der APA hieß. Mittlerweile hat die BBG auf die Hausdurchsuchungen bei Hygiene Austria reagiert und das Unternehmen als Auftragnehmer “inaktiv” gestellt – das bedeutet, dass bis auf Weiteres keine Bestellungen bzw. Abrufe von Schutzmasken bei der Hygiene Austria über die BBG möglich sind, wie die Gesellschaft Mittwochnachmittag auf APA-Anfrage mitteilte. Hygiene Austria sei nur einer von mehr als 30 Auftragnehmern im Bereich FFP2-Schutzmasken. Die BBG hatte die Hygiene Austria LP GmbH eigenen Angaben zufolge bereits Dienstagabend zu einer Stellungnahme aufgefordert. Darüber hinaus habe man auch bereits am 2. März schriftlich bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) um nähere Informationen zur vergaberechtlichen Bewertung der Sachlage angefragt. Wie viele Masken die BBG bei dem Unternehmen in Auftrag gegeben hat und für welche Behörden oder staatsnahe Betriebe sie bestimmt waren, wollte die BBG auf Anfrage nicht verraten. Laut EU-weiter Ausschreibung (https://opentender.eu/at/search/tender) hat es für den 420 Mio. Euro schweren Auftrag 50 Bieter gegeben. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben von der Hygiene Austria 576.000 FFP2-Masken mit CE-Zertifikat über die Bundesbeschaffungsagentur aus einem Rahmenvertrag abgerufen, wie ein ÖBB-Sprecher am Mittwoch zur APA sagte. Nun wolle man die Ermittlungen der WKStA abwarten. So reagiert der Handel In besonders hohen Stückzahlen wurden Schutzmasken vom Einzelhandel in Umlauf gebracht. “Wir haben die Berichte mit Sorge zur Kenntnis genommen, weil wir viele dieser Masken bewusst eingekauft haben”, erklärte Spar-Sprecherin Nicole Berkmann auf Anfrage der APA. Man habe dazu bereits Gespräche “auf hoher Ebene” geführt. Die von Spar an seine Kunden abgegebenen Masken seien sicher, betonte die Sprecherin. “Wir haben die 100-prozentige Rückverfolgbarkeit, dass die von uns gekauften Masken auf jeden Fall in Österreich am Standort in Wiener Neudorf hergestellt worden sind.” Auch die Rohware stamme aus Österreich, “und es liegen uns auch für unsere Masken Prüfgutachten vor, dass es sich wirklich um FFP2-Masken-Qualität handelt”. Daher werde man die Masken wie bisher an Mitarbeiter und Kunden abgeben. 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Bericht über Wege nach Liechtenstein In der Causa um die vermutete Umetikettierung von FFP2-Masken führt laut Tageszeitung “Kurier” auch eine Spur nach Liechtenstein. Wie das Blatt am Mittwochnachmittag unter Berufung auf einen “Vermittler für Schutzmasken” berichtete, soll die Rechnung für eine Lieferung von 20 Millionen chinesische Masken an eine Stiftung in Liechtenstein gegangen sein. Die Masken selbst seien an Palmers nach Wiener Neudorf geliefert worden, schilderte die Person der Zeitung zufolge. Es sei ein “merkwürdiges Geschäft” gewesen. Schlussendlich habe die Ware in die Ukraine gehen sollen, aber nicht direkt dorthin geliefert werden – das alles sei mehr als unüblich gewesen, berichtete der Vermittler der Tageszeitung. Er selbst sollte am Mittwochnachmittag von der Kriminalabteilung Niederösterreich befragt worden sein. 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