Lit.Cologne sagte wegen Covid-19 auch Nachholtermine ab

Merken
Lit.Cologne sagte wegen Covid-19 auch Nachholtermine ab

Das bereits im Frühjahr vom Coronavirus verhinderte Literaturfestival Lit.Cologne in Köln muss auch die für den Herbst geplanten Nachholtermine absagen. “Bei den Nachholterminen handelt es sich ausnahmslos um ausverkaufte Veranstaltungen. Die allgemeinen Corona-Schutzmaßnahmen lassen bis auf Weiteres keine Veranstaltungen dieser Größenordnung zu”, erklärten die Organisatoren.

Zwar seien viele Spielstätten wieder geöffnet, aber nur mit sehr reduzierten Kapazitäten. Man sehe vor diesem Hintergrund keinen fairen Weg, allen Kartenbesitzern Zutritt zu gewähren – weder ein Losverfahren noch das Splitten der Veranstaltungen mit versetztem Beginn seien ein gangbarer Weg. “Somit hat sich das Festival dazu entschieden, auch die Nachholtermine ersatzlos abzusagen.”

Das größte Literaturfestival Europas hatte eigentlich schon im März stattfinden sollen – die Corona-Pandemie kam aber dazwischen. Für knapp 50 von insgesamt 220 Veranstaltungen hatte das Team alternative Termine im Herbst ins Auge gefasst – in der Erwartung, dass sich die Lage bis dahin wieder normalisiert haben könnte.

“Die Absage der Lit.Cologne im März war schon ein herber und für uns nie dagewesener Schlag”, erklärte Geschäftsführer Rainer Osnowski. “Dass wir nun auch die mit großer Sorgfalt und Mühe in den Herbst verlegten Nachholtermine absagen müssen, trifft uns noch einmal schwer.” Man sehe aber keine andere Möglichkeit – und hoffe, dass sich das Publikum “vielleicht noch einmal solidarisch” zeige. Karteninhaber können von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen.

Der Blick der Lit.Cologne richtet sich nun schon auf 2021 – dann soll das Festival wiederkommen, das stets große Namen aus Literatur, Politik und Gesellschaft nach Köln lotst. Angesichts der Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie wird die Lit.Cologne aber erstmals vom Frühjahr in den Frühsommer verlegt. Sie soll vom 30. Mai bis 13. Juni 2021 stattfinden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die in Brandenburg ansässige Firma Pentracor hat eine Therapie entwickelt, welche C-Reaktives Protein (CRP) aus dem Blut von Patienten entfernt. Eine erste mehrtägige Therapie wird derzeit in Bayern durchgeführt. Hochrangige Mediziner in den USA werden mit der Therapie bei Corona-Patienten auch umgehend beginnen. Das Ziel ist es, Patienten so früh zu behandeln, dass eine Lungenschädigung möglichst verhindert wird und damit eine Beatmung sowie der Einsatz von Herz-Lungenmaschinen unnötig werden. Die US-amerikanischen Mediziner erbitten derzeit die Zulassung des Produktes. In Europa besteht eine CE-Zertifizierung, welche die Behandlung von pathologischen Verläufen bei COVID-19-Patienten bereits erlaubt. Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass die Therapie nebenwirkungsfrei und damit sehr sicher ist. Erste Ergebnisse werden in den nächsten Wochen erwartet und auf der Website Pentracor.de publiziert.

Pentracor beginnt mit der Behandlung von Corona Patienten

Angesichts der Coronavirus-Krise sind die Italiener über ihre Zukunft besorgt. 42,3 Prozent der italienischen Familien sind mit einer Reduktion bei der Arbeit oder ihrem Einkommen konfrontiert, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Handelsverbands Confcommercio und des Statistikamts Censis.   25,8 Prozent konnten wegen des Lockdowns nicht arbeiten, 23,4 Prozent sind in Kurzarbeit. 60 Prozent der Familien befürchten einen Jobverlust. 52,8 Prozent sehen für die eigene Familie schwarz, 67,5 Prozent sind über die Aussichten Italiens pessimistisch. Laut dem Bericht hat die Coronavirus-Krise eine schon geschwächte Wirtschaft weiter unter Druck gesetzt. Zwischen 2007 und 2019 verloren die Italiener pro Kopf 21.600 Euro Einkommen. Dies habe zu einem Konsumrückgang von circa 900 Euro pro Kopf geführt, hieß es.

Italiener über ihre Zukunft besorgt

Sozusagen im Konvoi sind am späten Samstagabend zwei alkoholisierte Autolenker in Edt bei Lambach (Bezirk Wels-Land) in einer Kreuzung gerade aus in eine Gartenhütte gekracht.

Alkoholisierte Autolenker krachen in Edt bei Lambach nacheinander in Stromverteiler und Gartenhütte

Österreichs Eishockey-Ass Michael Grabner hat den Trainingsauftakt seiner Arizona Coyotes in der National Hockey League (NHL) angeschlagen verpasst. Wie der Club, der nach der Corona-Pause im Camp in Glendale (Arizona) die Übungseinheiten am Montag wiederaufnahm, informierte, fehlte der Kärntner Stürmer. Genauere Angaben gab es nicht, sein Zustand werde täglich evaluiert. Die NHL hat ihren Grunddurchgang wegen der Coronakrise abgebrochen und will direkt mit erweiterten Play-offs und 24 Teams weitermachen. Die Spiele werden am 1. August starten. Spielorte sollen die kanadischen Städte Edmonton und Toronto sein.

Angeschlagener Grabner verpasst Arizonas Trainingsauftakt

Die Welser Sängerin Katiuska McLean tritt am Samstag 28.09. bei Dieter Bohlen im Supertalent auf.

Katiuska McLean bei Supertalent

Österreich hat zu viele teure Spitalsbetten: Gesundheitsökonomen bleiben bei dieser Aussage, auch wenn das Land bisher besser als andere durch die Coronakrise gekommen ist. Expertin Maria Hofmarcher-Holzhacker steigt im Gegensatz zu ihren Kollegen Ernest Pichlbauer und Thomas Czypionkaaber ein wenig auf die Bremse. Zunächst müsse der ambulante Bereich breit aufgestellt werden, sagte sie zur APA.

Experten trotz Corona-Pandemie für Spitalsbettenabbau