Liverpool-Kapitän Henderson Fußballer des Jahres in England

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Liverpool-Kapitän Henderson Fußballer des Jahres in England

Der englische Sportjournalistenverband “Football Writer’s Association” (FWA) hat Jordan Henderson vom englischen Meister Liverpool zum Fußballer des Jahres 2019/20 gekürt. Das teilte der Verband auf seiner Webseite mit. Auf den Kapitän der Reds entfiel demnach mehr als ein Viertel der Stimmen. Der 30-Jährige setze sich im Rennen um den seit 1948 verliehenen Preis gegen Konkurrenten wie Kevin de Bruyne (Manchester City, 2. Platz), Marcus Rashford (Manchester United, 3.) sowie Hendersons Teamkollegen Virgil van Dijk (4.) und Sadio Mane (5.) durch. Liverpool hatte Ende Juni die erste Fußballmeisterschaft seit 30 Jahren perfekt gemacht und in dieser Saison gleich mehrere Rekorde gebrochen.

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Die Coronakrise fordert bei einem weiteren Unternehmen aus der Tourismusbranche ihren Tribut. Österreichs größter Tourismuskonzern Verkehrsbüro mit seinen mehr als 100 Ruefa-Reisebüros plant einen größeren Personalabbau. Laut einem “Ö1”-Bericht wurden 100 von 600 Ruefa-Beschäftigte beim Arbeitsmarktservice zur Kündigung angemeldet. Sprecherin Andrea Hansal bestätigte die Zahl an sich nicht, den Personalabbau jedoch schon. “Die Zahl selbst kann ich so nicht bestätigen, aber es wird aufgrund der weiterhin sehr herausfordernden Gesamtsituation für die Reisebranche auch bei uns zu Maßnahmen kommen müssen und da ist leider auch ein Personalabbau angedacht“, sagte Hansal im Mittagsjournal. Die Gründe seien “ganz plausibel und liegen auf der Hand”, so Hansal. Seit mittlerweile einem Jahr sei das Thema Reisen nur mehr extrem schwierig bzw. im Moment fast nicht mehr möglich. “Das hat uns im Jahr 2020 einen Umsatzverlust von über 70 Prozent gebracht”, sagte die Verkehrsbüro-Sprecherin. Für große Unternehmen forderte Hansal mehr Hilfen. Denn große Firmen würden aufgrund der Deckelung um sehr viel Förderung umfallen. “Hier braucht es definitiv Sonderlösungen”, so Hansal.

Einschnitte bei Ruefa: "Leider auch Personalabbau angedacht"

Die britische “The Sun” will in Erfahrung gebracht haben, dass Cherry Seaborn sich bereits im dritten Schwangerschafts-Trimester befindet. Das Paar hat sich nach Suffolk aufs Land zurückgezogen. Auffällig: Sheeran hatte sich schon im Herbst 2019, also lange vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, eine längere Pause vom Musikgeschäft verordnet. Seine Pause könne natürlich auch mit seiner baldigen Vaterschaft zusammenhängen.Die “Sun” zitiert eine anonyme Quelle: “Der Lockdown war die perfekte Ausrede, um nicht zu viel unterwegs zu sein, aber nun haben sie es auch Freunden und Familie erzählt.” Das Paar befindet sich in Framlingam, das von den Einheimischen “Sheeranville” genannt wird, nachdem der Musiker (der dort seine Jugend verbrachte) sich dort gleich mehrere Immobilien gekauft hat. Sheeran und Seaborn sind seit Jänner 2019 verheiratet.

Baby-Gerüchte um Ed Sheeran

Der FC Barcelona hat sich nach dem blamablen Out in der Fußball-Champions League wie erwartet von Trainer Quique Setien getrennt. Die Freistellung des 61-Jährigen wurde am Montagabend als “erste Entscheidung einer größeren Umstrukturierung der ersten Mannschaft” verlautbart. Der neue Chefcoach der Katalanen soll in den kommenden Tagen ernannt werden. Er soll Ronald Koeman heißen. Nach dem 2:8 gegen Bayern München im Viertelfinale der Königsklasse am Freitagabend war klar, dass der erst seit Jänner im Amt weilende Setien keine Zukunft als Barcelona-Trainer haben wird. Auf einer außerordentlichen Vorstandssitzung wurde die Trennung nach stundenlangen Beratungen nun abgesegnet. Setien kam auf 25 Pflichtspiele, wobei er bei 16 Siegen fünfmal verlor. Schon vor dem Aus in der Champions League verpassten Lionel Messi und Co. auch die Titel in LaLiga und im spanischen Cup. Setien hatte den Posten von Ernesto Valverde übernommen. Damals stand Barca an der Tabellenspitze. Der Niederländer Koeman soll laut übereinstimmender spanischer Medienberichte nun übernehmen. Der ehemalige Star der Blaugrana ist derzeit als Bondscoach seiner Heimat engagiert. Koeman hatte von 1989 bis 1995 hauptsächlich als Libero für den FC Barcelona gespielt und war mit dem Club viermal spanischer Meister und 1992 Meistercup-Sieger geworden. Mit seinem Treffer in der 112. Minute entschied Koeman damals das Finale gegen Sampdoria Genua. Nachdem die Trennung von Setien längst beschlossene Sache schien, beschäftigt Barcelona in einer der größten Krisen seiner Vereinsgeschichte auch die Frage nach der Zukunft von Lionel Messi. Der 33-Jährige soll nach der Schmach von Lissabon damit liebäugeln, den Club nach zwei Jahrzehnten zu verlassen. Viele Entscheidungen seit der Trennung von Valverde hätten Messi missfallen. Er habe intern öfter gewarnt, dass die Ziele nicht erreicht werden könnten, hieß es. Mit dem Trainerstab von Setien gab es laut Berichten immer wieder Uneinigkeiten. Der FC Barcelona betonte laut der Sportzeitung “Mundo Deportivo”, er habe noch keine Kenntnis von dem angeblichen Wechselwunsch. Der englische “Daily Mirror” schrieb indes, Manchester City wolle alles unternehmen, um Messi zu verpflichten. Unter dem heutigen City-Coach Pep Guardiola hatte der Argentinier bei Barca seine glanzvollste Zeit. Für die Katalanen geht es um viel Geld. Der Topverdiener hat noch einen Vertrag bis Ende Juni 2021. Eine Ablösesumme für Messi könnte Barcelona demnach nur diesen Sommer lukrieren. Aus Südamerika hieß es in Medienberichten, dass auch Luis Suarez und Arturo Vidal den Club verlassen könnten. Der Uruguayer Suarez soll demnach bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Ajax Amsterdam hoch im Kurs stehen, der Chilene Vidal zu Paris Saint-Germain gehen. Außerdem wurde am Montag im Camp Nou über die Forderung der Opposition und vieler Fans debattiert, die für Mitte 2021 geplante Präsidentenwahl vorzuziehen. Am Ende entschieden sich die Vorstandsmitglieder dagegen, der umstrittene Josep Maria Bartomeu darf im Amt bleiben. Auch aufgrund der Coronakrise und den damit verbundenen Herausforderungen, wie es in einem Statement hieß. Im kommenden Frühjahr darf Bartomeu nach zwei aufeinanderfolgender Amtszeiten laut Statuten kein weiteres Mal für den Posten kandidieren.

Barcelona trennte sich von Setien, Koeman soll kommen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden ist am Sonntag – wie immer am Wochenende – geringer als in den Tagen zuvor ausgefallen: Gesundheits- und Innenministerium meldeten 1184 neue Fälle. Bisher gab es in Österreich damit insgesamt 433.487 positive Testergebnisse. 8211 Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben und 411.199 wieder genesen. Als “aktiv” positiv galten österreichweit 14.077 Menschen, um 60 weniger als am Samstag. Die Sieben-Tages-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen in diesem Zeitraum pro 100.000 Einwohner – lag am Sonntag bei 108,4. Am Vortag hatte sie noch 109,9 betragen. Die 14-Tage-Inzidenz lag bei 214,5. 16 Prozent verringert 1.311 Menschen wurden mit einer SARS-CoV-2-Infektion in Spitälern behandelt, um 60 weniger als tags zuvor. Binnen sieben Tagen hat sich die Zahl der Covid-Krankenhauspatienten um 16 Prozent verringert. 258 der Patientinnen und Patienten mit Covid-19 befanden sich auf Intensivstationen, um acht Personen weniger als am Samstag. Insgesamt ist die Zahl der Corona-Intensivfälle in sieben Tagen um elf Prozent gesunken. Seit Samstag wurden weitere 16 Todesfälle nach einer Corona-Infektion gemeldet. In absoluten Zahlen sind in den vergangenen sieben Tagen 199 Menschen in Österreich im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesfälle je 100.000 Einwohner beträgt 92,2. Die meisten Neuinfektionen wurden diesmal aus Niederösterreich (254) gemeldet, gefolgt von Wien (247) und Oberösterreich (161). Die Steiermark verzeichnete 155 Fälle, Kärnten 105, Salzburg 93, Tirol 74, Vorarlberg 61 und das Burgenland 34.

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Laut einem Bericht von UNICEF und der Naturschutzorganisation Pure Earth weist etwa jedes dritte Kind einen Blutbleiwert von fünf Mikrogramm pro Deziliter oder mehr auf. Das sind bis zu 800 Millionen betroffene Kinder weltweit und ein Bleiwert, bei dem Handlungsbedarf besteht, betonte UNICEF Österreich am Donnerstag. Fast die Hälfte der betroffenen Kinder lebt in Südasien. In dem Bericht wird betont, dass Blei ein starkes Neurotoxin ist, das irreparable Schäden im Gehirn von Kindern verursacht. Es ist besonders für Säuglinge und Kinder unter fünf Jahren gefährlich, da es Gehirnschäden verursacht, bevor sich das Gehirn voll entwickeln kann, und da es zu lebenslangen neurologischen, kognitiven und körperlichen Beeinträchtigungen führt. “Mit wenigen frühen Symptomen zerstört Blei in aller Stille die Gesundheit und Entwicklung von Kindern, mit möglicherweise tödlichen Folgen”, betonte UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Der Bericht ist laut dem UNO-Kinderhilfswerk der erste seiner Art. Informelles und minderwertiges Recycling von Blei-Säure-Batterien für Fahrzeuge sei eine der Hauptursachen für Bleivergiftungen bei Kindern in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, berichtete UNICEF. Arbeiter in gefährlichen und oft illegalen Recyclingbetrieben brechen Batteriegehäuse auf, verschütten Säure und Bleistaub in den Boden und schmelzen das zurückgewonnene Blei in offenen Öfen unter freiem Himmel. Giftige Dämpfe werden ausgestoßen und vergiften umliegende Gemeinden. UNICEF und Pure Earth fordern daher dringende Maßnahmen zur Abschaffung des informellen Recyclings von Blei-Säure-Batterien. Andere Quellen für die Bleibelastung bei Kindern seien die Verwendung von bleihaltigen Wasserrohren, Blei aus der aktiven Industrie, z.B. aus dem Bergbau, Farben und Pigmente auf Bleibasis, bleihaltiges Benzin, Bleilötmittel in Lebensmitteldosen und Blei in Gewürzen, Kosmetika, ayurvedischen Medikamenten, Spielzeug und anderen Konsumgütern.

Ein Drittel aller Kinder weltweit durch Blei vergiftet