Liverpool schickt Mitarbeiter in Zwangsurlaub

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Liverpool schickt Mitarbeiter in Zwangsurlaub

Champions-League-Sieger FC Liverpool schickt zahlreiche Mitarbeiter in Zwangsurlaub und erntet dafür sogar intern Kritik. Der Klub um Coach Jürgen Klopp nutzt dabei ein Programm der Regierung zur Rettung von Arbeitsplätzen, indem 80 Prozent der Löhne vom Staat übernommen werden. Den Rest steuert der Club bei, damit die Angestellten keine finanziellen Nachteile erleiden.

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Sechs Verletzte hat Sonntagnachmittag ein schwerer Kreuzungscrash zwischen zwei Autos in Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) gefordert.

Sechs Verletzte bei schwerem Kreuzungscrash in Gunskirchen

Eine besonders für Kinder gefährliche Verkehrssituation in Waidhausen (Wels-West) gehört bald der Vergangenheit an. Darauf einigte sich Bürgermeister Dr. Andreas Rabl im Beisein der Mitarbeiter der zuständigen Fachdienststellen sowie des Stadtpolizeikommandos Wels (vertreten durch den Referenten für Verkehrsangelegenheiten, Gemeinderat Chefinspektor Andreas Weidinger), mit der Anrainer-Sprecherin der Siedlung Berg, Dr. Almedina Kurtaj. Die Ausgangssituation stellt sich wie folgt dar: An der Bergstraße bleibt die Linie 4 der Wels Linien nur einmal pro Stunde stehen. Die nächste Bushaltestelle mit 15-Minuten-Takt liegt momentan direkt an der Salzburger Straße (B1) gegenüber einem Einkaufszentrum. Die Querung des vielbefahrenen Straßenzuges ist vor allem für Kinder eine besondere Herausforderung. Zudem ist der Geh- und Radweg zwischen der Otto-Teufelberger-Straße und der Lichteneggerstraße auf der Strecke von der Siedlung zum Bushalt steil und damit nicht besonders attraktiv. Kurzfristig soll daher bereits bis 2021 die Bushaltestelle an die Westseite der Lichteneggerstraße auf Höhe der Clematisstraße verlegt und im 15-Minuten-Takt angefahren werden. Eine Verbesserung des Gehsteiges in diesem Abschnitt soll zusätzlich die Gefahrensituation im Kreuzungsbereich beseitigen. Mittelfristig ist zusätzlich ein Gehsteig an der Lichteneggerstraße vorgesehen. Der Bedarf für einen sicheren Fußweg entlang dieses Straßenzuges ist bereits jetzt gegeben. Als Übergangslösung soll geprüft werden, ob die Wegstrecke mit Piktogrammen oder Markierungen gesichert werden kann. Der Gehsteig soll spätestens mit der – im Örtlichen Entwicklungskonzept vorgesehenen – Erweiterung der Siedlung Berg entlang der Felbermayrstraße bis zur Lichteneggerstraße entstehen. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Die Sicherheit unserer Kinder steht an oberster Stelle. Gerade im Straßenverkehr müssen Gefahrenquellen, so gut es geht, minimiert werden. Mit der Verlegung der Bushaltestelle wird die Sicherheit vor allem für Kinder wieder deutlich verbessert.“ Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner: „Ich bin froh, dass es gelungen ist, die Verlegung der Bushaltestelle zu ermöglichen. Das bringt sowohl eine Erhöhung der Sicherheit als auch der Frequenz des Linienbusses.“

WELS VERBESSERT ERREICHBARKEIT VON BUSHALTESTELLE

Die Grünen bekräftigen, bis Jahresende ein Gesamtpaket zu Korruptionsbekämpfung und Transparenz vorlegen zu wollen. Dazu lud Vizekanzler Werner Kogler am Dienstag Rechnungshof-Präsidentin Margit Kraker zu einem Arbeitsgespräch. Dabei soll es neben dem Informationsfreiheitsgesetz unter anderem auch um eine Verschärfung des Parteiengesetzes gehen. Das Vorhaben ist schon aus dem Regierungsprogramm bekannt, es geht dabei neben dem Informationsfreiheitsgesetz um eine Verschärfung des Parteiengesetzes, die Ausweitung der Prüfrechte des Rechnungshofs bei Staatsunternehmen und schärfere Antikorruptionsbestimmungen. Es gehe um “mehr Licht” gegen Korruption, erklärte Kogler. Bei den Parteifinanzen brauche man eine Kontroll- und Prüfstelle beim Rechnungshof. Der RH solle die Rechenschaftsberichte der Parteien künftig auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen und auch im Verdachtsfall von sich aus Einblick nehmen können. Die Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer wünscht sich in Sachen Parteienfinanzierung einen Allparteien-Antrag im Parlament. Über den Sommer würden nun die Meinungen der Opposition eingesammelt, Anfang September sollen die Verhandlungen im Parlament starten. Den zuletzt von Kraker geäußerten Wunsch, die Prüfung der Parteifinanzen doch rasch mit einfacher Mehrheit zu beschließen, verstehe sie, sagte Maurer auf eine entsprechende Frage. Man wolle aber keine “Husch-Pfusch-Aktion”, sondern ein Gesamtpaket aus einem Guss. Geplant ist auch, dass der Rechnungshof Firmen schon ab einer Staatsbeteiligung von 25 (statt derzeit 50) Prozent prüfen darf. Das bedeute, dass viele Unternehmen, an denen der Staat beteiligt ist, “transparenter werden”, kontrolliert werden und Korruption “im Keim erstickt” werden könne, meinte die grüne Justizministerin Alma Zadic. Gleichzeitig werde damit werde auch der Amtsträgerbegriff auf diese Unternehmen ausgedehnt. Kraker, die bei dem Pressestatement vor dem Treffen nicht dabei war, hatte zuletzt auch dafür plädiert, die Befragung von Auskunftspersonen im Untersuchungsausschuss künftig live zu übertragen. Die Grünen befürworten das, wenn es um Personen des öffentlichen Lebens geht, wie Kogler erklärte. Dann würden sich – “möglicherweise” – sowohl Auskunftspersonen als auch Abgeordnete anders verhalten, meinte Kogler. “In den letzten Wochen hat die sachliche Aufklärungsarbeit gelitten”, pflichtete Maurer bei. Eine öffentliche Übertragung hätte Benefits, aber man müsse auch die Persönlichkeitsrechte von Personen, die nicht in der Öffentlichkeit stehen, schützen. Denn: “Das ist schon insgesamt ein härteres Pflaster dort.”

Grüne tauschen sich mit RH-Präsidentin aus

Im Tiergarten Schönbrunn hat Geparden-Weibchen Afra am 22. Juni Nachwuchs bekommen. Gut geschützt hat das Muttertier seine vier Jungtiere in den vergangenen Wochen in einer Wurfhöhle großgezogen. “Gestern sind die Jungtiere zum ersten Mal noch ganz zaghaft herausgetapst”, berichtete Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck am Dienstag. Besucher können nun bereits ein Auge auf den Nachwuchs werfen, denn inzwischen hüpfen die vier winzigen Kleinkatzen schon verspielt durchs Stroh oder auf Mutter Afra herum. Der Gepard steht als “gefährdet” auf der Roten Liste. Der Verlust von Lebensraum in der afrikanischen Savanne macht der Raubkatze zu schaffen. Zoos züchten Geparde im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms. Afra stammt aus einer Zuchtstation in Südafrika und lebt bereits seit 2013 im Tiergarten Schönbrunn. Doch zum Nachwuchsglück hat das passende Männchen gefehlt. Das kam dann im März 2020 in Gestalt von Ghalib aus dem Zoo Erfurt, dort ist er bereits Vater von zwei Würfen. Wie in der Wildbahn ist Ghalib an der Aufzucht nicht beteiligt. Afra sei jedoch eine fürsorgliche Geparden-Mama. “Bei der Geburt sind Geparde etwa ein halbes Kilogramm schwer. Die ersten drei Monate werden sie gesäugt. Mittlerweile sind die Jungtiere etwa 40 Zentimeter groß. Sie haben schon die ersten Milchzähne. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Afra ihnen zeigt, dass man als Raubkatze Fleisch frisst”, berichtete Revierleiter Andreas Eder. Typisch für Geparden ist das goldgelbe Fell mit schwarzer Fleckzeichnung sowie der schmale, hochbeinige Körperbau, der an Windhunde erinnert. Obwohl die Tiere eine Kopf-Rumpf-Länge von 150 Zentimetern plus 70 Zentimeter Schwanz erreichen können und ihre Schulterhöhe 80 Zentimeter betragen kann, bringen es die Raubtiere nur auf ein Gewicht von etwa 60 Kilogramm. Der für Katzen einzigartige Körperbau ermöglicht Geparden, bei der Jagd eine Geschwindigkeit von etwa 90 Kilometern pro Stunde zu erreichen, was sie zu den schnellsten Landtieren der Welt macht.

Vierfacher Geparden-Nachwuchs im Tiergarten Schönbrunn

Vier von fünf jungen EU-Bürgern zwischen 16 und 24 Jahren verfügen über grundlegende oder erweiterte digitale Kenntnisse. Bei den 16- bis 74-jährigen beträgt der Anteil nur etwas mehr als die Hälfte bzw. 56 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat anlässlich des Internationalen Tages des Kompetenzerwerbs junger Menschen am Mittwoch auf Basis von Daten aus 2019 mitteilte. Besonders in den letzten Monate während der Einschränkungen aufgrund der Coronapandemie kamen den jungen EU-Bürgern Computer- und Internetkenntnisse zugute. Nach den Schließungen von Bildungseinrichtungen wurde der Unterricht weitgehend online abgehalten. Unter den EU-Mitgliedstaaten haben Kroatien laut Eurostat die 16- bis 24-Jährigen die meisten digitalen Kenntnisse. 97 Prozent von ihnen verfügen demnach über grundlegende oder höhere Kompetenzen. Den zweiten Platz teilen sich Estland, Litauen und die Niederlanden mit jeweils 93 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 92 Prozent und Tschechien mit 91 Prozent. Österreich liegt mit 89 Prozent gemeinsam mit Finnland auf dem fünften Platz. Die niedrigsten Anteile wurden dagegen von dem Europäischen Statistikamt in Rumänien (56 Prozent), Bulgarien (58 Prozent), Italien (65 Prozent), Ungarn (68 Prozent), Lettland und Luxemburg (jeweils 75 Prozent) beobachtet.

Vier von fünf jungen EU-Bürgern haben digitale Kompetenzen