London will Reisen durch "Luftbrücken" erleichtern

Merken
London will Reisen durch "Luftbrücken" erleichtern
Die britische Regierung will Medienberichten zufolge mit sogenannten Luftbrücken geplante Quarantäne-Maßnahmen für viele Flugreisende umgehen. Premierminister Boris Johnson favorisiere diese Lösung, zitierte der “Telegraph” am Dienstag eine nicht näher genannte Regierungsquelle.
Demnach müssen Flugpassagiere bei ihrer Einreise nach Großbritannien künftig nicht in eine 14-tägige Quarantäne, wenn sie aus einem Land mit geringem Ansteckungsrisiko kommen. Nach Ansicht Johnsons sei dies die beste Strategie, um das Virus in Schach zu halten und zugleich das Reisen wieder zu erlauben.
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Bayern fordert ein deutschlandweites Konzept mit Pflicht-Test für Urlaubs-Heimkehrer aus Risikogebieten. Zugleich richtet das deutsche Bundesland an mehreren Autobahn-Grenzübergängen zu Österreich freiwillige Teststationen ein – ebenso an den Hauptbahnhöfen in München und Nürnberg, kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Montag in München an. An den Flughäfen der beiden Großstädte hat Bayern bereits Zentren für freiwillige und kostenlose Tests eingerichtet. Der Bund müsse diese aber zur Pflicht machen. “Wir brauchen verpflichtende Tests an Flughäfen und zwar so schnell wie möglich”, sagte Söder. Er sprach sich zudem dafür aus, die Risikogebiete in Europa noch einmal genauer zu fassen. Rückkehrer aus diesen Regionen nach Deutschland müssen zwar eigentlich in Quarantäne, dies ist aber kaum zu kontrollieren. “Meine Sorge ist nicht, dass es ein großes Ischgl gibt, sondern viele Mini-Ischgls”, sagte er mit Blick auf den Tiroler Ski-Ort, der zu Beginn der Pandemie zum Corona-Hotspot wurde. Das deutsche Gesundheitsministerium prüft derzeit, ob Tests an Flughäfen Pflicht werden könnten. Gegebenenfalls könnte das Infektionsschutzgesetz dafür geändert werden. Söder äußerte sich zuversichtlich, dass es Pflichttests bei einer entsprechenden Möglichkeit dann deutschlandweit geben werde. “Corona kommt schleichend zurück, aber mit aller Macht”, warnte der CSU-Politiker. Die geplanten Tests an Autobahnen und Bahnhöfen werden allerdings zunächst freiwillig bleiben. Anders als an Flughäfen könne man hier die Urlaubsorte nur über Befragungen in Erfahrung bringen, was aufwendiger sei, als an Flughäfen mit klarem Abflugort. Söder appellierte an die Menschen, erst gar nicht in Risikogebieten Urlaub zu machen, sondern eher in Deutschland zu bleiben. In den vergangenen Tagen häuften sich Meldungen über Corona-Ausbrüche an Urlaubsorten – zuletzt am Wolfgangsee in Oberösterreich. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte der Deutschen Presse-Agentur, er werde “eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten anordnen”. Dies diene dem Schutz aller Bürgerinnen und Bürger. “Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen”, sagte der CDU-Politiker. Die Tests sollen für die Reisenden kostenfrei sein.

Bayern richtet Covid-Teststationen an Österreichs Grenze ein

Erst am Freitag ist bekannt geworden, dass es am vergangenen Wochenende in Oberösterreich einen ersten Coronavirus-Verdacht gegeben hat.

Entwarnung nach Coronavirus-Verdacht in Wels

Im Ballungsraum Paris spitzt sich die Lage angesichts der Corona-Krise in den Krankenhäusern zu. “Wir hatten eine äußerst schwierige Nacht, da wir tatsächlich am Ende unserer Krankenhauskapazitäten sind”, sagte Aurelien Rousseau, Direktorin der regionalen Gesundheitsbehörde Ile de France, Mittwochfrüh dem Sender Franceinfo.

Spitäler in Paris sind überlastet

Ein imposantes Naturschauspiel war Sonntagabend in Weißkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) zu beobachten. Etwa 50 Störche haben sich am Kirchendach sowie auf einem Baukran eingefunden.

Imposantes Naturschauspiel: Störche auf Kirchendach und Turmdrehkran in Weißkirchen an der Traun

Von Samstag (00.00 Uhr am 22. August) an wird eine verpflichtende, zehntägige Quarantäne für Personen gelten, die von Österreich nach Norwegen einreisen. Das teilte das norwegische Außenministerium am Mittwochabend mit. Neben Einreisenden aus Österreich sind auch solche aus Großbritannien, Irland und Griechenland neu von der zehntägigen Quarantäne betroffen. Grund sind steigende Corona-Zahlen in diesen Ländern. Auch Personen, die aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen kommen, müssen in Quarantäne. Dadurch soll in Norwegen eine Neuausbreitung des Coronavirus gehemmt werden. In Norwegen müssen Reisende in Quarantäne, wenn sie aus Ländern mit mehr als 20 bestätigten Covid-19-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen zwei Wochen kommen. Auch Norweger sollen daheim bleiben Vorher im August hatte Norwegen davon abgesehen, weitere Corona-Beschränkungen im Land selbst zu lockern oder aufzuheben. Die Norweger wurden angehalten, nicht ins Ausland zu reisen. Von der adaptierten Quarantäne-Regelung sind ab Samstag dann insgesamt zwei Dutzend europäische Staaten betroffen, darunter bereits jetzt schon auch Frankreich, Spanien, Polen und die Schweiz. In der vorigen Woche verzeichnete Norwegen 366 Neuinfektionen, die höchste Zahl innerhalb von sieben Tag seit April. Der Höchststand waren laut dem Norwegischen Institut für öffentliche Gesundheit 1.733 neue Fälle in einer Woche. Das war Ende März. Norwegen gehört nicht der EU, aber dem an sich grenzkontrollfreien Schengen-Raum an. Die Regierung in Oslo hatte in einer frühen Phase sehr restriktive Einreisebestimmungen verhängt. Norwegen gehörte damit zu den Staaten in Europa mit den strengsten Regelungen beim Grenzübertritt. Von Juni an gab es aber schrittweise Lockerungen, so dass Österreicher zwischenzeitlich ohne Beschränkungen nach Norwegen einreisen konnten.

Österreicher müssen ab Samstag in Norwegen in Quarantäne

Aus dem Lebensmittelhandel ist erste Kritik an der kommenden Schutzmaskenpflicht beim Einkaufen gekommen. Sie kommt von der Nah & Frisch-Gruppe, die kritisiert, nicht im Vorfeld von der Regierung informiert worden zu sein. Die Beschaffung der Masken bis Mittwoch sei eine “große logistische Herausforderung. Die Bundesregierung hat uns überrumpelt”, kritisierte Geschäftsführer Hannes Wuchterl. “Es gab keinerlei Vorabinformation für uns als Nahversorger im ländlichen Bereich”, so Wuchterl weiters. “Wir arbeiten gemeinsam mit unserem Partner Markant, aber auch mit anderen möglichen Quellen, an der Beschaffung der Masken”, denn Nah & Frisch unterstütze das Maßnahmenpaket der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Krise grundsätzlich. Aber: “Die Informationspolitik und vor allem die Kooperation mit einem wichtigen Systemerhalter der Nahversorgung in Klein- und Kleinstgemeinden hat in diesem Falle versagt”, so die Kritik an der Bundesregierung von ÖVP und Grünen. “Wir sind enttäuscht, dass es die Bundesregierung hier komplett verabsäumt hat, mit uns vorab zu sprechen”, verwies auch Wuchterl auf die selbstständigen Kaufleute und deren Mitarbeiter. “Wir fordern die Bundesregierung auf, auch diesen Bereich des Lebensmittelhandels in ihre Überlegungen rechtzeitig und fair einzubinden.”

Nah & Frisch fühlt sich "überrumpelt"