Maibaumfeste heuer auf Sparflamme

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Maibaumfeste heuer auf Sparflamme

Der vielerorts beliebte Brauch des Maibaumaufstellens wird aufgrund der Coronakrise heuer anders ausfallen als sonst. Das Aufstellen an einem öffentlichen Ort mit Publikum ist als Veranstaltung zu werten und somit untersagt. Wie das Innenministerium am Donnerstag auf APA-Anfrage bekräftigte, ist es auch Feuerwehren grundsätzlich nicht gestattet. Möglich ist das Aufrichten eines Baumes, das traditionell am 30. April erfolgt, im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit durch eine Firma oder Gemeindebedienstete.

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Für Bürger aus stark vom Coronavirus betroffenen Ländern wie den USA, Brasilien oder Russland zeichnet sich keine Lockerung des EU-Einreiseverbots ab. Die EU-Botschafter der EU-Staaten wollten am Mittwoch über Kriterien für jene Länder beraten, aus denen die Einreise in die EU ab Juli wieder erlaubt sein soll. Oberstes Kriterium soll die epidemiologische Lage vor Ort sein. Wie es aus EU-Kreisen hieß, soll die Infektionszahl pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen zwei Wochen ein wichtiges Kriterium sein und einen bestimmten Wert nicht übersteigen dürfen. Dieser Wert könnte bei 16 Infektionen liegen, wie die “New York Times” zuvor berichtet hatte – allerdings auch höher. Die Beratungen darüber liefen noch. Zunächst war unklar, ob es am Mittwoch eine Einigung auf die Kriterien geben würde. Auch andere Kriterien werden diskutiert: Voraussetzung für die Einreise könnte demnach sein, dass der Trend der Infektionen rückläufig ist und dass auch die jeweiligen Drittstaaten EU-Bürger einreisen lassen, wie es aus EU-Kreisen hieß. Zudem soll die Glaubwürdigkeit der vorgelegten Daten berücksichtigt werden. Mit Blick auf die Infektionen innerhalb der vergangenen zwei Wochen liegen die meisten EU-Staaten sowie viele Länder in Afrika einer Übersicht des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) von Dienstag zufolge unter 20. Gleiches gilt etwa für Kanada, Grönland, Australien, die Türkei und China. Brasilien, Peru und Saudi-Arabien liegen demnach bei mehr als 120 Fällen, die USA, Russland und Südafrika zwischen 60 und 120. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst zu verbieten. Der Einreisestopp war mehrfach verlängert worden und gilt derzeit bis Ende Juni. Dann soll er nach und nach gelockert werden. Die EU-Kommission schlug dazu vor knapp zwei Wochen Kriterien vor, über die die EU-Staaten derzeit beraten: Am wichtigsten sei die Virus-Situation in dem jeweiligen Land, sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson. Zudem müssten auf der Reise nach Europa Maßnahmen zur Eindämmung des Virus eingehalten werden können. Auch pocht die EU-Kommission auf Gegenseitigkeit – die Länder sollen also auch die Bürger der 30 europäischen Staaten einreisen lassen.

Weiterhin Einreisestopp wegen für USA und Russland

Aufgrund der stark ansteigenden Infektionszahlen wird bei der Tour de France nun doch eine Mannschaft ausgeschlossen, wenn es zwei positive Corona-Fälle im gesamten Team inklusive Umfeld innerhalb von sieben Tagen gibt. Das gab Tourchef Christian Prudhomme kurz vor dem Start der 107. Frankreich-Rundfahrt am Samstag bekannt. Erst am Freitag war die Maßnahme nach einer Entscheidung des Weltverbandes UCI gelockert worden. Demnach wäre ein Team erst bei zwei Positivfällen unter den jeweiligen acht Fahrern ausgeschlossen worden. Das direkte Team-Umfeld umfasst aber maximal 22 weitere Personen wie Physiotherapeuten, Busfahrer oder Sportdirektoren. Laut Prudhomme sei die Entscheidung vom interministeriellen Krisenstab der Regierung getroffen worden. Hintergrund sind die seit Tagen steigenden Neuinfektionen in Frankreich. Am Freitagabend vermeldete das Gesundheitsministerium 7.379 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden und sprach von einem “exponentiellen Anstieg”. Am Vortag waren es mehr als 6.000, davor mehr als 5.000. Damit könnte es in den nächsten drei Wochen schnell zu Team-Ausschlüssen kommen. Erst am Donnerstag hatte die belgische Lotto-Soudal-Mannschaft zwei Positivfälle im Betreuerstab vermeldet und insgesamt vier Personen nach Hause geschickt. Das Team wird aber nicht ausgeschlossen, da die neue Regelung erst Samstag in Kraft trat. Unter strikten Corona-Maßnahmen soll die Tour in den nächsten drei Wochen durch das Land rollen. Zuschauer sind erlaubt, wenn auch limitiert. Für die ersten beiden Tage wurden bereits starke Einschränkungen vorgenommen. Statt der eigentlich erlaubten 5.000 Zuschauer im Start- und Zielbereich sollen nur einige Dutzend Personen erlaubt sein. Das Departement in der Region Nizza ist als rote Zone eingestuft worden, wo das Virus besonders stark zirkuliert.

Tour verschärft erneut ihre Corona-Maßnahmen

Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker hat sich “schockiert” über die Kritik in den sozialen Medien an seiner Teilnahme an einer Demonstration gegen Rassismus in London gezeigt. “Ich bin erschüttert, schockiert, erschrocken über die vielen Beleidigungen NUR aus Deutschland für meine Unterstützung der #BlackLivesMatters Demo gestern in London!”, schrieb Boris Becker am Sonntag auf Twitter. “Warum, weshalb, wieso??? Sind wir ein Land von Rassisten geworden …?” Am Samstag hatte der dreimalige Wimbledonsieger ein Video von sich gepostet, das ihn mit einem Tuch vor dem Mund auf der Demonstration in London zeigt. Unter dem Post hatte es zahlreiche Beleidigungen gegeben. “Anscheinend haben viele Menschen in Deutschland immer noch nicht verstanden, dass es meine Familiengeschichte ist!”, schrieb Becker am Sonntag in einem weiteren Post und fügte die Namen seiner Kinder #Noah #Elias #Anna #Amadeus hinzu.

Boris Becker schockiert: "Sind wir ein Land von Rassisten geworden?"

Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Jänner hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen – was Ängste vor einer möglichen zweiten Ausbreitungswelle schürt. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, wurden 34 neue “importiere Fälle” registriert.

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Die vierte Staffel der Netflix-Erfolgsserie “Stranger Things” wird 2021 zu sehen sein. Danach soll es eine weitere Fortsetzung geben. Die “Stranger Things”-Macher Matt und Ross Duffer gaben in einem Interview mit “Hollywood Reporter” bekannt, dass die vierte Staffel der Serie nicht die letzte sein wird. Aufrund der Corona-Pandemie wurde die Produktion der vierten Season allerdings auf 2021 verschoben. “Das wird nicht das Ende sein. Wir kennen schon das Ende und wissen, wann es sein wird. Die Pandemie hat uns Zeit gegeben nach vorne zu schauen und herauszufinden, was das Beste für die Show ist. Nachdem wir das für uns beantwortet haben, haben wir eine bessere Vorstellung davon bekommen, wie lange wir brauchen, um die Geschichte zu erzählen”, so Ross Duffer. Ob sich die Serie nach der fünften Staffel verabschieden wird, gaben die Schöpfer nicht bekannt. Die Drehbücher seien bereits fertig gestellt, wann sie die Arbeiten an der Serie wieder aufnehmen können, sei noch ungewiss. “Die Sicherheit der SchauspielerInnen und der Crew bestimmen, wann wir ans Set zurückkehren”, sagte Matt Duffer. 2016 erschien die erste Staffel der Netflix-Serie “Stranger Things”, die einen regelrechten Hype auslöste. Mit etlichen Auszeichnungen und 38 Emmy-Nominierungen gehört sie zu den erfolgreichsten Serien der Streaming-Plattform. Nach Angaben des US-Unternehmens wurde bisher kein Film oder keine Serie so oft gesehen wie die dritte Staffel von “Stranger Things”.

"Stranger Things" endet nicht mit der vierten Staffel

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Starökonom Roubini warnt vor Kollaps der Eurozone wegen Coronakrise