Masken aus Python-Haut

Merken
Masken aus Python-Haut

Eine Maske der etwas anderen Art: Ein Kunsthandwerker in Florida hat eine Schutzmaske entwickelt, die sowohl in der Corona-Pandemie schützt als auch dem empfindlichen Ökosystem des US-Bundesstaates nützt. Brian Wood, der Besitzer von All American Gator Products, stellt in seiner Werkstatt in Dania Beach Gesichtsmasken aus Python- und Leguanhaut her.

Pythons wurden vermutlich gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts als exotische Haustiere nach Florida gebracht und dann in den Everglades, einem großen Sumpfgebiet im Süden Floridas, ausgesetzt. Mangels natürlicher Feinde konnten sie sich ungehindert vermehren und bedrohen die heimische Tierwelt. Die Behörden zahlen Jägern deshalb pro erlegter Schlange eine Prämie. Auch Leguane kamen mutmaßlich ursprünglich als Haustiere in die USA und wurden später in die Wildnis entlassen. Die Pythons richteten in den Everglades “verheerenden Schaden” an, sagt die Schlangenjägerin Amy Siewe, die Wood Schlangen zum Häuten vorbeibringt. “Sie werden zwischen 5,5 und 6 Meter lang und fressen alles – von Ratten bis zum Reh.” “Ich habe aus einem sehr ernsten Thema ein modisches Statement gemacht”, erklärt der 63-jährige Wood. Seine Python-Masken verkauft er im Internet für 90 Dollar (82,54 Euro) pro Stück.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Gregor Schlierenzauer habe sich drei Wochen unwohl gefühlt, war kurzatmig, schlapp und antriebslos. Deshalb habe er sein Training für drei Wochen “leider extrem vernachlässigen” müssen, wie der Weltcup-Rekordsieger in seinem Internetblog schreibt. Aufgrund seines Unwohlseins und der Symptome hätten in den Corona-Zeiten die Alarmglocken noch lauter als sonst geschrillt. “Man möchte Klarheit haben, konsultiert Ärzte, macht Tests und Untersuchungen, wartet auf Ergebnisse, versucht, guter Dinge zu bleiben und sich nicht verrückt zu machen. In etwa das war das Szenario der vergangenen drei Wochen, wo ich das Training leider extrem vernachlässigen musste, weil mir selbst die kleinsten Schritte wie ein Marathon vorgekommen sind. Der Grund dafür dürfte ein viraler Infekt gewesen sein”, so Schlierenzauer. Seit Beginn der Vorwoche sei er gesundheitlich endlich wieder auf der Höhe. “Den Trainingskurs in Bischofshofen habe ich nach Rücksprache mit dem ÖSV trotzdem abgesagt, da ich erst wieder reinkommen musste und deshalb zunächst auf der Kleinschanze in Stams gesprungen bin”, schrieb der in den vergangenen Jahren mit wenig durchschlagendem Erfolg um seine Rückkehr zur absoluten Weltspitze kämpfende Stubaier. Der 30-Jährige wird am 22./23. August in Wisla beim heuer einzigen Sommer-Grand-Prix an den Start gehen. Die Wettkampfsituation sei aufgrund der anderen Grand-Prix-Absagen nicht unbedingt angenehm, aber für alle gleich. “Man muss es eh nehmen wie es kommt, entscheidend ist voll da zu sein, wenn es mit der Winter-Saison losgeht, das bleibt ganz klar das Ziel.” Sein nächstes Teamtraining steht diese Woche auf dem Programm. “Ich freue mich sehr auf das Schanzentraining und die kommenden Aufgaben, bin extrem happy, wieder Energie zu haben und den Plan weiter verfolgen zu können.”

Gregor Schlierenzauer kämpfte drei Wochen mit viralem Infekt

Der Luftverkehr über Europa dünnt in der Corona-Krise immer weiter aus. Am Montag gab es laut Eurocontrol nur noch 6.837 kontrollierte Flüge und damit weniger als ein Viertel eines vergleichbaren Tages im vergangenen Jahr. Der Rückgang betrug 75,9 Prozent und war damit so stark wie noch nie seit Beginn der Krise, wie die Flugsicherungs-Koordination am Dienstag in Brüssel mitteilte.

Luftverkehr über Europa geht immer weiter zurück

“Headbanger kommen als Erwachsene besser zurecht als Nicht-Metal-Fans”. Das sagte Dee Snider, einst schriller Frontman von Twisted Sister, im Gespräch mit der APA unter Berufung auf eine Studie. Der US-Sänger bringt am Freitag das Set “For The Love Of Heavy Metal Live”heraus und erzählte am Telefon in seinem Haus in Belize, warum ihn seine Manager für Nostradamus halten. Aufklärungsbedarf benötigt zunächst einmal die besagte Studie. “Ich würde deswegen sogar von einem Fachblatt für Psychologie interviewt”, berichtete der 65-Jährige nicht ohne Stolz in der Stimme. “Die Experten waren vom Ergebnis der Untersuchung verwirrt! Aber ich konnte ihnen den Grund nennen: Dunkle Emotionen müssen ausgedrückt werden. Frust, Herzschmerz, Angst – all das muss raus! Das gelingt uns durch Heavy Metal. Wir gehen zornig ins Konzert und lächelnd wieder nach Hause. Weil wir die schlechten Gefühle heraus- und in der Konzerthalle zurückgelassen haben. Fans anderer Musikstile können das nicht.” Daher sehe er es als seine Aufgabe, “das Publikum auf eine emotionale Reise mitzunehmen”, wie Snider betonte. “Und diese sollte Spaß machen. Das Publikum soll schreien, lachen und auch seinen Ärger rauslassen.” Das Programm auf “For The Love Of Heavy Metal” (erscheint als Tonträger plus Video) sei entsprechend gestaltet. Da es Corona bedingt derzeit so gut wie keine Konzerte gibt, kommt das Paket für Fans wohl zur rechten Zeit. Dabei war der Release bereits vor der Krise geplant. “Meine Manager glauben ja, ich wäre Nostradamus”, lachte Snider. “Denn ich habe im Vorjahr angekündigt, dass ich 2020 keine Shows spielen werde. Ich hatte natürlich keine Ahnung, dass ich tatsächlich gar nicht auftreten hätte können. Aber die Frage kam auf, was wir 2020 den Fans bieten könnten. Da entstand die Idee eines Konzertfilms und Livealbums. Das Projekt zeigt mit Liveaufnahmen, Backstageszenen und Interviews, woher ich komme und wie ich heute bin.” Der Musiker stand vor 30 Jahren gemeinsam mit Kollegen wie Frank Zappavor dem US-Senat, um gegen Zensur im Namen des angeblichen Jugendwohls anzukämpfen. “Zensur bleibt ein Thema”, sagte dazu Snider. “Die Konservativen überall auf dieser Welt wollen alles kontrollieren. Künstler verschieben stets die Grenzen. Die Konservativen wollen dann diese Grenzen wieder ein Stück nach hinten rücken.” Mit dem Istzustand sollten sich Kreative allerdings nicht zufriedengeben: “Man stelle sich mal vor, was passiert wäre, wenn Künstler nie Grenzen überschritten hätten, wo da jetzt die Menschheit stehen würde”, sinnierte Snider. “Es ist ein fortwährendes Kräftemessen. Schrägerweise kommen mittlerweile mehr Meinungen von der linken Seite, was man alles nicht mehr sagen dürfe in der Kunst. Nicht einmal Satire ist davon ausgenommen.” “Trump zerstört all das, was unser Land ausgemacht hat” Was hält der Sänger vom Verbannen heute nicht mehr politisch korrekter Filme? “Es gibt sicher bessere Wege, sich mit Werken aus der Vergangenheit auseinanderzusetzen, als sie wegzusperren.” Klare Worte findet der Künstler zur aktuellen Situation in seiner Heimat: “Pures Chaos! Trump zerstört all das, was unser Land ausgemacht hat. Manche Leute dachten: Oh, wir haben einen schwarzen Präsidenten, jetzt ist alles gut. Aber Trump hat allen die Wahrheit gezeigt: Da gibt es einige grausliche, böse Menschen in diesem Land, engstirnige, sexistische Rassisten.” Sein Konzertfilm sei daher auch als Statement gedacht: “Ich ließ mehrere Shows filmen und diese zu einem Konzert zusammenfügen. Denn man hat das Gefühl, dass die Welt zerfällt, aber Musik verbindet uns alle. Es ist schön zu sehen, wie ich in Schweden vor einem überwiegend hellhäutigem Publikum und beim nächsten Song in Brasilien vor dunkelhäutigen Fans auf der Bühne stehe – und alle haben Freude mit den gleichen Liedern und dem gleichen Künstler. Das zeigt doch, wie nahe wir uns alle sind, dass wir mehr gemeinsam haben als Unterschiede.” Dee Snider wurde mit Twisted Sister (“I Wanna Rock”) berühmt (“Wir wurden mit Mitsing-Hymnen bekannt, aber wir waren im Herzen eine waschechte Metalband”), sein blonder Lockenkopf und viel Make-up prägten sein Erscheinungsbild. War ihm das Selbstvertrauen in die Wiege gelegt worden? “Na ja, ich war kein populäres Kind”, antwortete der Frontman. “Aber ich hatte immer das Gefühl, es mir zu verdienen, auf einer Bühne zu stehen und vom Publikum ernst genommen zu werden. Das war mein Ego.” Mittlerweile arbeitet Snider solo und lebt an mehreren Orten. “Wir haben in Belize ein Haus am Strand renoviert. Als sich die Covid-Krise zuspitze, sind wir gleich hierhergezogen. Aber normalerweise verbringe ich auch Zeit in Las Vegas und New York.” Von einem ruhigen Dasein am Meer will der quirlige Blondschopf also nichts wissen: “Mein nächstes Projekt sind zwei Filme, bei denen ich Regie führe. Einer ist das Remake eines 80er-Horror-Klassikers. Und ich habe soeben meinen ersten Roman fertiggestellt.”

Dee Snider: "Headbanger kommen als Erwachsene besser zurecht"

Millionen Schüler in Russland kommen wegen der Corona-Krise um ihre Abschlussprüfung herum. Ein entsprechendes Dekret unterschrieb Ministerpräsident Michail Mischustin am Donnerstag in Moskau. Jugendliche, die nach der Schule eine Ausbildung beginnen, können demnach mit ihrem Abschlusszeugnis an eine Berufsschule wechseln. Wer an einer Universität studieren will, muss aber eine Aufnahmeprüfung ablegen.   Die Abschlussprüfungen waren immer wieder verschoben worden. Die Schulen im flächenmäßig größten Land der Erde wurden bereits Mitte März geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. 16 Millionen Schüler lernten in den vergangenen Wochen von zu Hause aus. In Russland sind bereits Sommerferien.

Abschlussprüfungen in Russland fallen wegen Corona aus

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten Donnerstagnachmittag in Wels eine mindestens rund vier Kilometer lange Speiseölspur binden.

LKW verlor Speiseöl: Kilometerlange und äußerst rutschige Ölspur durch Wels

Drei Menschen sind in nur zwei Tagen am Coronavirus in Oberösterreich verstorben. Alle drei Patienten waren mit 79, 80 und 81 Jahren höheren Alters. Sie litten zum Teil an schweren Vorerkrankungen, wie die Spitäler Wels-Grieskirchen, Kepler Universitätsklinikum und das Salzkammergut Klinikum Gmunden berichteten.

Drei weitere Todesfälle in Oberösterreich