Masken statt Helme

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Masken statt Helme

Eine gute Nachricht dazwischen: Der Eishockeyausrüster Bauer lässt jetzt Schutzmasken fabrizieren.

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Mit dem Stand 16:15 hat Österreich die 4.000er Marke an Infizierten überschritten. Zu diesem Zeitpunkt sind 721 in Oberösterreich infiziert. 27 in Wels und 36 in Wels-Land.

4.000 Marke überschritten

Die Messebranche in Österreich fordert von der Regierung zeitliche Vorgaben und Rahmenbedingungen, die es möglich machen, ab 1. September wieder Messen veranstalten zu können. “150 Messen, 25.000 Aussteller, 200 Dienstleister und tausende Arbeitsplätze hängen in der Luft”, heißt es in offenen Briefen an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Während für Kultur- und Sportveranstaltungen sowie kleinere Veranstaltungen Lockerungen verordnet worden seien und auch Handel, Gastronomie und Hotellerie wieder geöffnet hätten, würde für Messen immer noch Klarheit über ein Reglement fehlen, beklagt der Verband der österreichischen Messen. Die Branche benötige zeitliche Planbarkeit bis spätestens 12. Juni, da sonst die ersten Messeabsagen für den Herbst ausgesprochen werden müssten. “Die langen Vorbereitungszeiten für Messen erfordern sofortiges Handeln”, heißt es in den Schreiben. Ein “dramatischer Geschäftsrückgang” bis weit in das Jahr 2021 hinein sei jetzt schon Realität. “Jeder Tag der Ungewissheit kostet Geld und Arbeitsplätze und bringt jahrzehntelang aufgebaute Standorte in größte Insolvenzgefahr.”

Messebranche fordert Klarheit von Regierung

China hat den höchsten Anstieg bei Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus seit April gemeldet. Binnen eines Tages seien 57 neue Infektionsfälle registriert worden, teilte die Gesundheitskommission am Sonntag mit. 36 der Fälle traten demnach in der Hauptstadt Peking auf und wurden offenbar nicht aus dem Ausland eingeschleppt. In den USA wurden indes 734 weitere Todesfälle registriert. Wie die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore meldete, starben damit seit Beginn der Pandemie in den USA mehr als 115.300 Menschen an den Folgen ihrer Corona-Infektion. Die Zahl der Infektionen stieg demnach auf mehr als 2,07 Millionen. Täglich kommen in den USA derzeit nach wie vor etwa 20.000 neue Infektionsfälle hinzu. Sowohl gemessen an den Todes- als auch an den Infektionsfällen sind die USA weiterhin das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. Der Leiter der Gesundheitsbehörde CDC, Robert Redfield, betonte am Freitag, dass die Pandemie noch nicht überstanden sei. “Es ist wichtig, dass wir uns ins Gedächtnis rufen, dass diese Situation beispiellos ist. Und dass die Pandemie noch nicht vorbei ist”, sagte er. In China ist unterdessen die Angst vor einer zweiten Welle noch nicht ausgestanden. Auch in der nordöstlichen Provinz Liaoning gab es den Angaben zufolge zwei Infektionsfälle, die nicht aus dem Ausland eingeschleppt wurden. Bei diesen beiden Infizierten handelte es sich demnach um Kontaktpersonen von Patienten aus Peking. In der Volksrepublik wächst derzeit die Angst vor einer zweiten Corona-Infektionswelle. Wegen dutzender Neuinfektionen in Peking hatten die Behörden am Samstag mehrere Wohngebiete im Süden der Hauptstadt abgeriegelt. Die Neuinfektionen stehen nach Behördenangaben im Zusammenhang mit einem nahegelegenen Fleischgroßmarkt. Auch neun Schulen und Kindergärten wurden wegen des neuen Krankheitsausbruchs geschlossen. Die ursprünglich für kommenden Montag geplante Öffnung der Volksschulen wurde wegen des neuen Infektionsherds verschoben. Auch alle Sportveranstaltungen und sowie Gruppenreisen in andere Provinzen wurden abgesagt. Am Donnerstag war in Peking erstmals seit zwei Monaten wieder ein Corona-Infektionsfall festgestellt worden. Bei dem Infizierten handelte es sich um einen Besucher des Xinfadi-Fleischmarkts, der in letzter Zeit nicht gereist war. China, das als Ursprungsland des neuartigen Coronavirus gilt, hatte die Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 nach offiziellen Angaben durch strikte Ausgangsbeschränkungen weitgehend unter Kontrolle gebracht. Bei der Mehrzahl der Fälle in den vergangenen Monaten handelte es sich demnach um aus dem Ausland zurückkehrende Menschen, die bei ihrer Rückkehr nach China positiv getestet wurden. Auch bei 19 der am Sonntag gemeldeten Fälle handelt es sich nach Behördenangaben um aus dem Ausland zurückgekehrte Chinesen.

Höchstes Plus bei Corona-Neuinfektionen in China seit April

Der russische politische Aktionskünstler Pjotr Wersilow ist zu 15 Tagen Haft in einer Gefängniszelle verurteilt worden. Er sitze die Strafe dort ab, wo er schon 2018 wegen einer Aktion im Stadion während der Fußball-Weltmeisterschaft den Arrest abgesessen habe, teilte der 32-Jährige am Montag in Moskau mit. Diesmal sei er für lautes Schimpfen bestraft worden, schrieb er auf Twitter. Die Justiz warf ihm offiziell leichtes Rowdytum vor. Er habe öffentlich Schimpfwörter gerufen, hieß es. Wersilow, der auch Herausgeber des kremlkritischen Internetportals Mediazona ist, macht immer wieder durch politische Aktionen mit der Künstlergruppe Woina und der Punkband Pussy Riot auf sich aufmerksam. Am Sonntag hatte von ihm über Stunden jede Spur gefehlt. Zudem hatte es bei Wersilow, der nach einem mutmaßlichen Giftanschlag 2018 in der Berliner Charité behandelt wurde, auch eine Razzia gegeben. Dabei sei es zunächst um Extremismus-Vorwürfe gegangen, sagte er. Bilder von den Schäden in der Wohnung hatte er im Internet veröffentlicht und sich dann auch mit einer kurzen Video-Botschaft aus der Polizeistation gemeldet. Dort war er insgesamt 13 Stunden lang festgehalten worden. Wersilow und andere Aktivisten haben immer wieder Ärger mit der russischen Polizei und Justiz. Zwei Frauen der Punkband Pussy Riot waren 2012 nach einem gegen Präsident Wladimir Putin gerichteten Gebet in einer Kirche zu Straflager verurteilt worden. Eine dritte Aktivistin kam auf Bewährung frei. Das Vorgehen gegen kremlkritische Künstler löste in der Vergangenheit wiederholt internationale Kritik aus. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg verurteilte nach dem Anti-Putin-Protest in der Kirche den russischen Staat zu Strafen wegen des Vorgehens gegen die drei Pussy-Riot-Frauen. 2018 war Wersilow beim Finalspiel der Fußball-WM mit drei Mitstreitern in Uniformen aufs Spielfeld gelaufen, um unter anderem gegen Polizeigewalt zu demonstrieren. Alle vier wurden zu 15 Tagen Arrest verurteilt.

Pussy-Riot-Aktivist zu 15 Tagen Arrest verurteilt

Pannenfrei war er nicht, der erste politische Auftritt von Andrea Mayer. “Maske”, wies Vizekanzler Kogler das angehende Regierungsmitglied hin, für ihre Präsentation die Mund-Nasen-Maske abzunehmen. Später fallen Licht und Ton aus, die Pressekonferenz wird für knapp zehn Minuten unterbrochen. Angelobt wird Mayer als neue Kulturstaatssekretärin und Nachfolgerin von Ulrike Lunacek am Mittwoch.

Andrea Mayer: "Kunst und Kultur machen uns zu Menschen"

Auch wenn die Zahl der neu mit dem Coronavirus infizierten Personen in den vergangenen Tagen wieder gestiegen ist, werden ab Mittwoch die Sicherheitsmaßnahmen in Österreich weiter hinuntergefahren. So ist etwa wieder jeder Sport erlaubt. Die Maskenpflicht für Kellner fällt ebenso wie die Sperrstunde für Veranstaltungen bis 100 Personen. Die Maskenpflicht gilt somit nur mehr in Öffis, im Gesundheitsbereich oder bei Dienstleistungen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Auch bei Demonstrationen muss Nasen-Mund-Schutz getragen werden. Weitere Erleichterungen gibt es für die Gastronomie. Lokale dürfen nun um 5.00 statt wie bisher um 6.00 Uhr aufsperren. Buffets mit Selbstbedienung werden prinzipiell wieder möglich. Die Sperrstunde für geschlossene Veranstaltungen bis zu 100 Personen – also beispielsweise für Geburtstagsfeiern – fällt. Für kleine Bars wird die Thekenausschank möglich sein. Sportbegeisterte dürfen ab 1. Juli wieder ihrem Hobby nachgehen – und zwar auch, wenn es sich um Kontakt- bzw. Mannschaftssport handelt. Die Mindestabstandsregeln gelten bei der Sportausübung sowohl drinnen als auch draußen nicht mehr. Voraussetzung ist aber, dass Hygieneregeln beachtet werden, außerdem müssen Anwesenheitslisten geführt werden. Lockerungen gibt es ebenfalls für Zuschauer von Sportevents und Kulturveranstaltungen. Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen sind in geschlossenen Räumen bis zu 250 Personen und im Freiluftbereich bis zu 500 Personen erlaubt. Änderungen gibt es beim Datenschutz in der Luftfahrt. Hier müssen die Passagierdaten nach Ablauf von 21 Tagen wieder gelöscht werden. Das Landeverbot für Luftfahrzeuge aus SARS-CoV-2 Risikogebieten wurde hingegen bis 15. Juli verlängert.

Corona-Sicherheitsmaßnahmen werden weiter zurückgenommen