Massive Probleme bei Kartenzahlungen in Geschäften

Merken
Massive Probleme bei Kartenzahlungen in Geschäften

Der vorweihnachtliche Einkaufssamstag ist flächendeckend von Problemen bei Kartenzahlungen beeinträchtigt worden.

Das berichteten Betroffene und der Handelsverband am Samstag. Eine kurzfristige Anfrage beim Bankomat- und Bankomatkassenbetreiber Six Payment Services blieb vorerst offen.

Der Handel habe heute zwar gute Umsätzeerzielt, für die Geschäfte bedeuteten die Ausfälle von Zahlungsterminals aber “einen enormen Zusatzaufwand sowie Verzögerungen an den Kassen.

Die Sicherheits- und Hygienekonzepte sind dadurch in der Praxis ‘doppelt’ gefordert”, so der Handelsverband in einer Aussendung.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) hat mitten im Lockdown begonnen, gestundete Beiträge einzumahnen.Es gehe “vor allem” um die Beträge, die schon vor Ausbruch der Corona-Pandemie fällig gewesen wären, versicherte SVS-Obmann Peter Lehner im Gespräch mit dem “Kurier”. Aber es sei Zeit, “die Wirtschaft ein Stück weit ins normale Leben zurückzuführen”. Die SVS wolle niemanden in die Insolvenz treiben und suche nach individuellen Lösungen. Das könnten neuerliche Stundungen, Ratenzahlung oder die Senkung der Beitragsgrundlage sein, nur als “letzte Konsequenz” folge ein Insolvenzantrag. Man wolle zwar keine Pleitewelle auslösen, aber doch für jene Firmen, die nicht mehr wirtschaftlich weitergeführt werden können, Klarheit schaffen. Insolvenzen ewig zu verschleppen würde die ganze Wirtschaft schädigen. Defizit erwartet Die Versicherten dürften nicht übersehen, dass es um ihre Pensionsbeiträge gehe, auch wenn deren Ausfall erst 20 Jahre später wirke.Die Stundungen der SVS belaufen sich laut aktuellsten verfügbaren Zahlen auf 167 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie 2019. Heuer erwartet die SVS ein Defizit von 19,6 Millionen Euro, bis 2024 gibt es eine Prognose von 30,2 Millionen Euro, so Lehner. Uneinbringliche Stundungen sollte allerdings der Staat refundieren. Grundsätzlich habe die SVS rund 400 Miillionen Euro an Rücklagen und sehe sich gut in der Lage, die Kosten aus der Coronakrise zu tragen. Allerdings sei nicht absehbar, wie es weitergeht mit der Krise, daher seien auch hohe Rücklagen nötig. Leistungskürzungen oder Beitragserhöhungen schließt Lehner aus.

Sozialversicherung mahnt nun gestundete Beiträge ein

Am Osterwochenende sind von Samstag bis einschließlich Montag österreichweit 2.246 Anzeigen und 380 Organstrafverfügungen wegen Verstößen gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz von der Polizei ausgestellt worden. Das sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei der Regierungspressekonferenz am Dienstag. “Die Menschen haben sich vorbildlich daran gehalten”, betonte der Minister.

2.246 Anzeigen und 380 Organmandate über Ostern

Da die Infektionszahlen nach Ende des Lockdowns nur sehr langsam nach unten gehen (am Freitag wurden 2686 Neuinfektionen gemeldet), kommt es nun zu Verschärfungen. In langen, teils heftigen Debatten haben sich die Bundesregierung und die Landeshauptleute am Freitag in den Abendstunden darauf verständigt. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab diese in einer Pressekonferenz gemeinsam mit Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) bekannt. Erstmals muss man in Österreich bald vielerorts auch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen, konkret an „stark frequentierten Orten“. Darüber sollen die Bundesländer entscheiden. Dem Vernehmen nach könnte diese Regelung in allen Einkaufsstraßen Anwendung finden, etwa in der Mariahilferstraße in Wien, oder in großen Teilen der Grazer oder der Klagenfurter Altstadt. Bisher ist die Maskenpflicht auf den Indoor-Bereich (Bahnhöfe, U-Bahnen, Busse, Straßenbahn, Geschäfte, Restaurants, Theater, sonstige Veranstaltungsbereiche) beschränkt geblieben. Verschärft werden auch die Bestimmungen für Silvester. Bisher war vorgesehen, dass bis zu zehn Personen – theoretisch aus zehn Haushalten – die Jahreswende feiern können. Nun wird dies wieder auf zwei Haushalte beschränkt. Die nächtliche Ausgangssperre wird für den Jahreswechsel aufgehoben. Leichte Verschärfungen gibt es auch zu Weihnachten: Nur noch am Heiligen Abend und am Christtag dürfen sich bis zu zehn Personen versammeln, der 26. Dezember wird gestrichen. Ausgeweitet werden sollen auch die Massentests. Die Bundesregierung und die Bundesländer wollen von 8. bis 10. Jänner neuerlich alle Österreicher einem Anti-Gentest unterziehen (in Wien vom 8. bis 17. Jänner). Die regelmäßigen Testungen sollen ab 1. Jänner auch auf spezifische Zielgruppen mit Körpernähe oder starkem Kundenkontakt (Friseure, Masseure, Lehrer, Schaffner) ausgeweitet werden – verpflichtend alle zwei Wochen. Auch in stark betroffenen Regionen (aktuell z. B. Osttirol) soll es Tests geben, sie wären für die Bevölkerung verpflichtend. Kurz sprach von der „richtigen Richtung“. Er erinnerte gleichzeitig aber noch einmal an die geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. „Je weniger Menschen sich privat treffen desto besser.“ Kurz appellierte: „Die Pandemie ist alles andere als vorbei. Es kommt eine harte Zeit auf uns zu. Bitte halten Sie sich an alle Maßnahmen. Bitte lassen Sie sich testen.“ Die Situation in den Spitälern und auf den Intensivstationen habe sich nicht entspannt. „Bitte nehmen Sie das ernst!“ “Die Lage ist angespannt und wird angespannt bleiben”, warnte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und verwies auf die anrollende Grippesaison. “Und wir wissen noch gar nicht, wie die heuer ausfällt.” Kogler appellierte an die Bevölkerung: “Wir werden durchhalten, wir wollen durchhalten und durchhalten heißt jetzt auch zusammenhalten.” “Die Länder tragen die heute vorgestellten Maßnahmen natürlich mit. Es sind aber noch einzelne Details zu klären und abzustimmen”, sagte Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP), derzeit Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz, nach der Sitzung.Erst ab 7. Dezember war der harte Lockdown aufgelockert worden. Der Handel durfte unter Auflagen wieder öffnen, ebenso Friseure, Kosmetikstudios, Masseure, Museen und Bibliotheken. Ab 24. Dezember wird Einzel-Outdoor-Sport wie Skifahren oder Eislaufen erlaubt sein. Die Gastronomie, Hotellerie und der restliche Kulturbetrieb bleiben vorerst geschlossen. Zuletzt hatte es wegen der Höhe der Infektionszahlen eine Debatte darüber gegeben, ob Österreich seinen “harten Lockdown” zu früh beendet hat.

Nur zwei Haushalte dürfen sich zu Silvester treffen

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall bei Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) am Montagabend forderte zwei Schwerverletzte. Die Feuerwehr musste beide Personen aus dem Unfallwrack befreien.

Frontal gegen Baum: Zwei Schwerverletzte nach Crash bei Eberstalzell aus Unfallwrack befreit

Die Tradition der jährlichen Präsidententreffen Österreichs, Sloweniens und Kroatiens trotzt der Coronakrise: Bundespräsident Alexander Van der Bellen (76) empfängt am Mittwoch seine Amtskollegen Borut Pahor (56) und Zoran Milanović (53) in der Hofburg. Neben der Coronakrise wollen sie über den EU-Wiederaufbau und die Klimapolitik sprechen. Für 11.45 Uhr ist eine Pressekonferenz geplant. Neuling in der Runde ist Milanović, der bei der kroatischen Präsidentenwahl im Jänner die konservative Amtsinhaberin Kolinda Grabar-Kitarović besiegt hatte. Damit wird der Ex-Grünen-Chef Van der Bellen von zwei ehemaligen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten flankiert. Die beiden Präsidenten trafen bereits am Dienstag in Wien ein. Van der Bellen richtete ein Abendessen für sie aus und führte sie zum an der Wiener Höhenstraße gelegenen Lebensbaumkreis. Es handelt sich bereits um das siebente Jahrestreffen der Präsidenten, die sich in der Gastgeberrolle abwechseln. Das Format wurde nach dem EU-Beitritt Kroatiens im Jahr 2013 ins Leben gerufen. Mit seinem slowenischen Kollegen Pahor sprach Van der Bellen am Dienstag in einem bilateralen Gespräch über gemeinsame Feiern zum 100. Jahrestag der Kärntner Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920, als sich das damals mehrheitlich slowenischsprachige Südkärnten für den Verbleib bei Österreich entschieden hatte. Die Gedenkfeiern hatte Van der Bellen am Montag auch mit dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) bei einem Treffen in Wien erörtert.

Van der Bellen empfängt Präsidenten Sloweniens und Kroatiens

Ein Traktor samt vollem Anhänger ist Donnerstagfrüh bei winterlichen Straßenverhältnissen bei Sattledt (Bezirk Wels-Land) im Straßengraben gelandet.

Winterliche Straßenverhältnisse: Traktor samt Anhänger bei Sattledt im Straßengraben gelandet