Maßnahmen im Ramadan einhalten

Merken
Maßnahmen im Ramadan einhalten

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat an die Gemeinden appelliert, sich auch während des Fastenmonats Ramadan an die wegen der Coronavirus-Pandemie verhängten Einschränkungen zu halten. “So schwer es uns fällt, unsere Moscheen im Heiligen Monat Ramadan weiter geschlossen zu halten, so ist es unsere religiöse und bürgerliche Verantwortung, in der aktuellen Phase genau das zu tun”, sagte der Verbandsvorsitzende Aiman Mazyek.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Jeder vierte (26 Prozent) aller auf der Intensivstation behandelten Covid-19-Patienten stirbt. Bei älteren Patienten, sowie bei Menschen mit Vorerkrankungen treten noch häufiger Todesfälle auf, geht aus einer von der Mailänder Poliklinik koordinierten Studie hervor. Die Forscher nahmen Daten von 1.591 Patienten unter die Lupe, die zwischen dem 20. Februar und dem 18. März in 72 Krankenhäusern in der Lombardei auf der Intensivstation lagen. Die in der Fachzeitschrift “Jama Journal” veröffentlichte Studie wurde von Antonio Pesenti, Direktor der Einheit für Intensivtherapien der Mailänder Poliklinik, geleitet. Das Durchschnittsalter der Krankenhaus-Patienten betrug 63 Jahre, 82 Prozent waren männlich. Bei etwa 80 Prozent der Infizierten trat eine Covid-19-Infektion mit milden Symptomen wie Fieber und trockenem Husten auf, die keiner besonderen Behandlung benötigten. In 20 Prozent der Fälle waren die Symptome akuter und erforderten einen Krankenhausaufenthalt.

Jeder vierte Patient stirbt auf Intensivstation

Die Feuerwehr stand Montagmittag bei einem Brand in einem Backwarenproduktionsbetrieb in Wels-Schafwiesen im Einsatz. Die Isolierung eines Backofens hat zu brennen begonnen.

Brandeinsatz bei Backwarenproduktionsbetrieb in Wels-Schafwiesen

Zwei Tage nach der Explosionskatastrophe von Beirut sind 16 Mitarbeiter des Hafens der Mittelmeer-Metropole festgenommen worden. Das teilte der amtierende Militärrichter Fadi Akiki laut einem Bericht der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA am Donnerstagabend mit. Mehr als 18 Menschen seien befragt worden, darunter Mitglieder des Hafenvorstands und der Zollverwaltung. Die Ermittlungen gingen weiter, hieß es. Ziel sei, “alle Fakten im Zusammenhang mit der Katastrophe zu klären”, teilte Akiki mit. Der Ort der Explosion – ein Industriegebiet am Hafen im Norden der libanesischen Hauptstadt – werde bis zum Abschluss der Ermittlungen geschlossen bleiben. Die Aufsicht hätten hier die libanesische Armee sowie die Informationsabteilung der Kräfte für innere Sicherheit. Zuvor waren bereits mehrere Verantwortliche des Hafens unter Hausarrest gestellt worden. Sie sollen in den vergangenen Jahren für die Lagerung und Bewachung der großen Mengen Ammoniumnitrat zuständig gewesen seien, die bei dem Vorfall möglicherweise explodierten. Unklar blieb dabei, welche Vorwürfe ihnen gemacht werden oder ob ihnen ein ordentliches Gerichtsverfahren droht. In Beirut hatte eine heftige Detonation am Dienstag große Teile des Hafens zerstört und ganze Straßen im Zentrum in Scherben und Trümmer gelegt. Bei der Spekulation um das Ammoniumnitrat richtet sich der Verdacht auf das unter moldauischer Flagge fahrende Frachtschiff “Rhosus”, das 2013 große Mengen der gefährlichen Substanz in den Hafen gebracht haben soll. Auch eine deutsche Diplomatin wurde getötet, wie der deutsche Außenminister Heiko Maas mitteilte. Aus dem Außenministerium in Wien hieß es, dass es keine Hinweise auf betroffene Österreicher gebe. Schon bald nach der schweren Detonation am Dienstag hatte es Rufe nach einer umfassenden Untersuchung und Aufarbeitung des Vorfalls gegeben, bei dem Tausende verletzt wurden und bis zu 300.000 Menschen ihr Zuhause verloren. Zugleich wurden Forderungen nach einer unabhängigen, internationalen Ermittlung lauter. Diesen schlossen sich vier frühere libanesische Ministerpräsidenten und der führende drusische Politiker Walid Joumblatt an. Viele Libanesen haben das Vertrauen in die herrschende politische Klasse verloren. Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte bei einem Besuch mit deutlichen Worten Maßnahmen gegen die ausufernde Korruption im Land. Der Libanon müsse mit “starken politischen Initiativen” gegen die Korruption und die Undurchsichtigkeit des Bankensystems zu kämpfen, wie der 42-Jährige laut Aufnahmen des französischen Senders BFMTV. Die “politische, moralische, wirtschaftliche und finanzielle Krise” müsse mit “extrem schnellen Reaktionen” bewältigt werden. Der Libanon war früher Teil des französischen Mandatsgebiets im Nahen Osten, die beiden Länder sind immer noch eng verbunden. In Frankreich leben heute zahlreiche Libanesen. Bei einer Tour durch eine zerstörte Gegend im Zentrum von Beirut wurde der Präsident von wütenden Bewohnern empfangen. “Warum sind Sie gekommen?”, riefen einige von Balkons herunter. “Ihr seid alles Mörder”, schrie eine Frau unter Tränen. “Wo waren Sie gestern? Wo waren Sie am Vortag? Wo waren Sie, als diese Bomben im Hafen gelagert wurden?” Andere beschimpften den libanesischen Präsidenten Michel Aoun als “Terrorist”. Wütenden Libanesen versprach Macron auf der Straße, am 1. September wiederzukommen. Indes lief die internationale Hilfe weiter an. Die Weltgesundheitsorganisation brachte 20 Tonnen Hilfsgüter ins Land, um Hunderte Menschen mit Brand- und anderen Verletzungen zu versorgen. Die EU sagte Nothilfe in Höhe von mehr als 33 Millionen Euro zu, um etwa medizinische Ausrüstung zu finanzieren. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel riefen die Staats- und Regierungschefs der Union, darunter Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), in einem Brief zu einer verstärkten Unterstützung des Libanon auf. Die Vereinten Nationen wollen mit mindestens neun Millionen Dollar (7,6 Millionen Euro) Soforthilfe die unmittelbare Not nach der Explosionskatastrophe in der libanesischen Hauptstadt Beirut mindern. Teil des UNO-Koordinationsstabes ist auch ein Österreicher. Der Bundesheer-Offizier Gernot Hirschmugl wollte noch am Donnerstag nach Beirut aufbrechen, um dort als Mitglied eines zwölfköpfigen Teams das humanitäre Krisen- und Katastrophenmanagement der verschiedenen internaitionalen Organisationen zu koordinieren. Aus der Türkei, Griechenland, Zypern und Katar traf ebenfalls Hilfe ein. Auch Israel, das mit dem Libanon keine diplomatischen Beziehungen pflegt, will bei der Versorgung von Opfern helfen. Viele Krankenhäuser sind überlastet. Coronavirus-Tests und -behandlungen wurden in mehreren großen Krankenhäusern eingestellt. Rettungshelfer suchten weiter nach Überlebenden. Im Einsatz waren Armeesoldaten, Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Freiwillige. Noch immer werden dem Roten Kreuz zufolge rund 100 Menschen vermisst. “Ich warte hier, ich bewege mich nicht weg”, rief eine Frau in Nähe des abgesperrten Hafens. “Mein Bruder arbeitete im Hafen und ich habe von ihm nichts gehört, seitdem es die Explosion gab.” Der frühere Besitzer des Frachtschiffs “Rhosus” wies jegliche Verantwortung zurück. Libanesische Behörden hätten der Besatzung 2013 die Weiterfahrt untersagt, die Ladung als gefährlich eingestuft und beschlagnahmt, sagte der russische Geschäftsmann Igor Gretschuschkin der Zeitung “Iswestija”. Nach seiner Darstellung begründete der Libanon damals seine Entscheidung mit fehlenden Dokumenten. Zudem hätten die Behörden Bedenken beim Transport des Stoffes gehabt, sagte er. Er sei nach einer Strafzahlung bankrottgegangen und wisse nicht, wer anschließend für die “Rhosus” verantwortlich gewesen sei.

16 Verhaftungen nach Detonation in Beirut

Die Wirtschaftsleistung Österreichs dürfte heuer um 6,2 Prozent schrumpfen. Kommt es im Herbst zu einer zweiten Welle der Coronapandemie, dann könnte das Minus sogar 7,5 Prozent betragen. Zu dieser Erwartung kommt die OECD in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Prognose. Erstmals in ihrer 50-jährigen Geschichte hat sie dabei zwei Szenarien gerechnet, sagte OECD-Experte Dennis Dlugosch zur APA. Die Zahlen seien zwar heftig, aber in Europa kommen nur Norwegen, Dänemark und Luxemburg besser durch die Krise, so Dlugosch. Schweden, das im Kampf gegen den Coronavirus einen deutlich liberaleren Weg gewählt hat, dürfte trotzdem vor einem Wirtschaftsrückgang um 6,7 Prozent stehen und damit etwas schlechter abschneiden als Österreich. Die schnelle Einführung der Kurzarbeit habe Österreich geholfen, sagt Dlugosch. Länder mit Kurzarbeit schneiden deutlich besser ab als andere, allerdings ist Österreich weniger erfolgreich als Deutschland und die Schweiz, weil die Wirtschaftsstruktur anders ist. Österreich hat besonders viel Bauwirtschaft und Fremdenverkehr, die von der Krise härter getroffen sind. Ein gutes Drittel der zusätzlichen Arbeitslosigkeit komme aus der Gastronomie und Beherbergung. Geholfen habe Österreich auch, dass das Land vor der Krise schwarze Zahlen schrieb, dadurch konnte nun ein größeres Rettungspaket geschnürt werden.

Österreichs BIP schrumpft laut OECD 2020 um 6,2 Prozent

Sparer hatten es 2019 nicht einfach. Was 2020 auf uns zukommt und wo sie ihr Erspartes anlegen sollten? Unser Talkgast war Mag. Andreas Pirkelbauer (Direktor Volksbank OÖ).

WT1 Talk
Merken

WT1 Talk

zum Beitrag

US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf die Video-App TikTok und ihren chinesischen Mutterkonzern ByteDance weiter erhöht. Trump ordnete in der Nacht auf Samstag unter anderem an, dass ByteDance sich binnen drei Monaten von allen Daten von Nutzern in den Vereinigten Staaten trennen müsse. Auch dürfe ByteDance in den USA kein Eigentum mehr besitzen, das für den Betrieb von TikTok genutzt werde. Trump hatte bereits unter Verweis auf die Datensicherheit Geschäfte von US-Amerikanern mit TikTok untersagt, den Vollzug der Verfügung allerdings bis Mitte September ausgesetzt. Wenn sie greift, würde das bereits das Ende der App in den USA bedeuten. Mit den neuen Maßnahmen nimmt der US-Präsident ByteDance noch einmal stärker wirtschaftlich in die Zange. Microsoft verhandelt gerade mit ByteDance über die Übernahme des TikTok-Geschäfts in den USA und mehreren weiteren Ländern. Bei seiner neuen Verfügung nahm Trump formell den Kauf der App Musical.ly durch ByteDance ins Visier, aus der später TikTok hervorging. Der Präsident untersagte die 2017 vollzogene Transaktion.

Trump nimmt TikTok und ByteDance noch stärker in die Zange