Maximal als Vierergruppe und nur mit Reservierung ins Gasthaus

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Maximal als Vierergruppe und nur mit Reservierung ins Gasthaus

Am 15. Mai sperren Lokale und Tierparks auf, Hotels, Schwimmbäder und Freizeiteinrichtungen am 29. Mai. Maximal vier Erwachsene (Kinder nicht eingerechnet) dürfen im Lokal an einem Tisch Platz nehmen, der Schankbetrieb an der Theke ist verboten.

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Kanzler am Weg von Brüssel nach Wien – Pressekonferenz dazu um 15 Uhr. Die Regierung wird am heutigen Dienstagnachmittag weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bekanntgeben.Erwartet wird etwa eine Ausweitung der Maskenpflicht. Für 15.00 Uhr ist eine Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) angekündigt. Nachdem Kurz wegen eines Anstiegs der Corona-Infizierten vor dem Wochenende Beratungen zur Maskenpflicht angekündigt hatte, wurde mit der Entscheidung über erneute Verschärfungen eigentlich schon für die vergangenen Tage gerechnet. Kurz weilte aber wegen des ausgedehnten EU-Gipfels in Brüssel. Heute Mittag kommt der Regierungschef zurück nach Wien. Geplant ist laut Kanzleramt ein Treffen zwischen Kurz, Kogler, Anschober und Nehammer, um letzte Details abzustimmen. Danach soll die Öffentlichkeit informiert werden. Neben einer Ausweitung der Maskenpflicht, die derzeit etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Arztpraxen gilt, dürften noch andere Maßnahmen verkündet werden. Details dazu waren auf Nachfrage aber vorerst nicht zu erfahren.

Regierung verkündet erweiterte Maskenpflicht

Eine provisorische Verkehrsinsel hat am späten Mittwochabend auf der Pyhrnpass Straße bei Sattledt (Bezirk Wels-Land) einen Alkolenker aus dem Verkehr gezogen.

Alkofahrt auf Pyhrnpass Straße bei Sattledt endet in einer Verkehrsinsel

Wegen der Coronakrise wird der europäische Flugzeugbauer Airbus tausende Stellen streichen. Dabei gehe es um die “notwendige Anpassung an die massiv gesunkenen Produktionszahlen”, sagte Konzernchef Guillaume Faury der Zeitung “Die Welt” (Montagsausgabe). Nach seinen Angaben wird Airbus für zwei Jahre die Produktion und die Auslieferungen um 40 Prozent reduzieren. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stünden, sagte Faury. Den genauen Umfang des Stellenabbaus will er nach Gesprächen mit der Arbeitnehmerseite bis Ende Juli verkünden. Spekuliert wird, dass bis zu 15.000 Stellen in der Zivilflugzeugsparte mit 90.000 Beschäftigten betroffen sind. “Es geht um die notwendige Anpassung an die massiv gesunkenen Produktionszahlen. Es geht darum, unsere Zukunft zu sichern”, betonte Faury. Der Airbus-Chef will dabei Kündigungen nicht grundsätzlich ausschließen, zumal sich durch eine zweite Corona-Welle die erhoffte Belebung wieder verschlimmern könnte. Trotz der Drosselung des Geschäftes werde aber keine Endmontagelinie geschlossen. Alle Modelle würden weiter produziert, “aber in langsamerem Tempo”, sagte Faury. An jedem Standort werde nach Möglichkeiten zur Kostensenkung gesucht. “Wir drehen jeden Stein um.” Viele fertige Flugzeuge geparkt “Wir können uns von der Entwicklung bei den Airlines nicht abkoppeln”, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury der “Welt”. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt, sagte Faury. Die Airlines nehmen sie wegen des Einbruchs im Markt durch die Corona-Krise zunächst nicht ab. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stehen, sagte der Airbus-Chef dem Blatt. Alle Modelle sollten jedoch weiter gebaut werden, wenn auch “in langsamerem Tempo”, sagte der Airbus-Chef. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nach seinen Angaben nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt, da sie von den Airlines wegen der Krise nicht abgenommen würden. Millionenverlust Airbus hatte wegen der Pandemie im ersten Quartal einen Verlust von fast einer halben Milliarde Euro gemacht. Das Minus in den ersten drei Monaten des Jahres belief sich auf 481 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte unter dem Strich noch ein Gewinn von 40 Millionen Euro gestanden. Der weltweite Flugverkehr ist wegen der Pandemie massiv eingebrochen. Entsprechend weniger neue Maschinen kaufen die Airlines.

Airbus streicht wegen Coronakrise tausende Stellen

Betrüger versuchen über Telefonanrufe Trafik-Mitarbeitern oder Personal in anderen Branchen in ganz Österreich Daten von Wert- und Ladebons herauszulocken: Eine Häufung diesbezüglicher Anzeigen stellt das Bundeskriminalamt (BK) seit Beginn des Monats Juni fest. Die Vorgangsweise der Täter ist unterschiedlich, aber meist geben sich die Anrufer als Mitarbeiter einer Betreiberfirma aus. Gegenüber dem Personal wird behauptet, dass es zu Änderungen im System gekommen sei. Die Täter fordern den Ausdruck der Wert- und Ladebons und schließlich die Übermittlung der Daten. Ein Mitarbeiter einer Trafik gab beispielsweise im Rahmen eines längeren Telefongesprächs fünf Bitcoinladebons im Wert von 1.500 Euro sowie 38 Wertladebons im Gesamtwert von 3.800 Euro heraus. Durch Stornierungen konnten keine Gelder retourniert werden, die Trafik blieb auf dem Schaden sitzen. Ein anderer Trafikant hatte bereits einen Bon ausgedruckt, wurde dann aber er misstrauisch. “Er stellte dem Anrufer Fragen, zum Beispiel in welcher Abteilung er genau arbeitet und insistierte auf Antworten. Der Anrufer wurde daraufhin extrem unsicher und legte auf”, berichtete das BK am Mittwoch. Daten von Wert- oder Ladebons sollten nie per Telefon weitergegeben, Gespräche, in denen die Herausgabe von Daten verlangt wird, sofort beendet werden, hieß es in Sachen Prävention. Die Täter lösen die Bons oft sehr rasch ein, der Schaden ist schnell entstanden. Im Verdachtsfall sollte die Polizei verständigt werden.

Betrüger haben es auf Wert- und Ladebons abgesehen

Bundeskanzler Sebastian Kurz und Kultusministerin Susanne Raab (beide ÖVP) appellieren an die Bevölkerung, angesichts der Coronakrise zu Allerheiligen und Allerseelen auf gemeinsame Friedhofsbesuche zu verzichten. Erzbischof Franz Lackner zeigt dafür Verständnis. Auch von Familienfeiern an diesem Wochenende wird in einer Aussendung abgeraten. Kurz und Raab äußern “großes Verständnis” dafür, dass gerade Allerheiligen und Allerseelen wichtige Feste seien und den Menschen momentan große Opfer abverlangt würden. Gerade in diesem Jahr habe das Wochenende für jene eine besondere Bedeutung, die sich bei Todesfällen während der ersten Corona-Welle nicht bei Angehörigen oder Freunden verabschieden hatten können. Im gemeinsamen Haushalt Doch leider sei es in diesem Jahr wichtig, aus Rücksicht aufeinander und aus Umsicht für die Gesundheit und die Arbeitsplätze in Österreich dieses Fest anders zu begehen als gewohnt. Raab appelliert daher, die Gräber nur mit jenen Menschen zu besuchen, mit denen man im gemeinsamen Haushalt lebe. Dieses Anliegen sei auch am Dienstag bei einem Gespräch mit Franz Lackner, dem Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz besprochen worden. Der Salzburger Erzbischof bedauert, dass sich die Situation in den vergangenen Wochen derart zugespitzt habe und nun hinsichtlich der gemeinsamen Friedhofsfeiern Regelungen getroffen werden müssen: “Als katholische Kirche wollen wir wie bisher verantwortungsvoll mit der schwierigen Situation umgehen und daher dem Ersuchen der Regierung und der Landeshauptleute nachkommen, dass das christliche Totengedenken heuer nur im kleinsten Rahmen stattfinden soll.”

Kurz gegen gemeinsame Friedhofsbesuche

Auf die von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bereits vor Weihnachten angekündigte Strategie einer permanten Coronatest-Infrastruktur hat sich die Bundesregierung in einer Videokonferenz mit den Landeshauptleuten am Montag verständigt, wie Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) erklärte. Die Landeshauptleute Günther Platter, Peter Kaiser und Michael Ludwig bestätigten, dass es künftig permanente Test geben soll. Tanner erläuterte der APA schriftlich, dass man sich mit den Ländern darauf geeinigt habe, “eine regelmäßige Test-Infrastruktur” zu schaffen. Diese solle gelten “für Berufsgruppen, die sich regelmäßig testen lassen müssen, als Eintrittskarte für Kultur, Tourismus und andere Bereiche und für jene, die sich freiwillig testen wollen“. Ein Test quasi als Eintrittskarte für eine Kulturveranstaltung, hieß es auch heute im Ö1-Morgenjournal. Tirols Landeshauptmann Günther Platterbestätigte, dass eine Eintrittstestung auch bei einem Restaurantbesuch gelten könnte. Laut dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser gehe es um semantische, aber auch juristische Unterschiede zwischen “Frei-” und “Eintrittstesten”. Und: Nicht die Politik, sondern die Wissenschaft solle das Wort haben. Einige offene Fragen sind in Hinblick auf “Eintrittstestungen” jedoch noch zu klären. Welche Tests sollen gelten? Auch jene von Apotheken, Betrieben sowie Selbsttests? Wer soll diese kontrollieren? Aus Wien erhofft man sich dazu bis Ende der Woche Antworten.

Mit Bund vereinbart: "Eintrittstestungen" statt Freitesten