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Bund und Länder in Deutschland bereiten sich auf die Quarantäne-Regelungen zur Einreise vor, die ab Karfreitag gelten könnten. Das deutsche Innenministerium erarbeitet in Abstimmung mit den Ländern eine Musterverordnung zur Umsetzung der am Montag von der Bundesregierung beschlossenen Regelung, wie ein Sprecher am Mittwoch sagte. Demnach sollen Ausländer und zurückkehrende Deutsche zunächst in eine 14-tägige häusliche Quarantäne gehen, um abzuklären, ob sie mit dem Corona-Virus infiziert sind. Bei Verstößen droht nach AFP-Informationen ein Bußgeld im Rahmen von etwa 300 Euro bis 25.000 Euro. Nach der endgültigen Einigung auf einen Verordnungstext müssen die Länder diesen in geltendes Recht umsetzen. Dies könnte bis Freitag geschehen.

Deutschland bereitet Quarantäneregelung vor

Nachdem am vergangenen Donnerstagabend zwei Personen mit einem gestohlenen Auto einen Verkehrsunfall verursacht haben, konnten die Tatverdächtigen später am Bahnhof festgenommen werden.

Autodiebe bei Fahndung nach Verkehrsunfall mit gestohlenem PKW in Wels festgenommen

Ein Fahrzeuglenker hat Freitagnachmittag auf der Thalheimer Straße aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein E-Auto verloren und krachte gegen das Steuerungshäuschen eines Bahnübergangs der Almtalbahn.

Auto kracht bei Unfall in Thalheim bei Wels gegen Steuerungshäuschen eines Bahnübergangs

Durch das Näherrücken einer Schutzimpfunggegen das Coronavirus könnte ein bisher wenig beachtetes Volksbegehren Aufmerksamkeit bekommen: Von 18. bis 25. Jänner 2021 kann “Für Impf-Freiheit” unterschrieben werden, ebenso wie zwei weitere Volksbegehren. Sicher ist das aber noch nicht. Sollten im Jänner noch Ausgangsbeschränkungen gelten, kann der Innenminister die Eintragungswoche auf Grundlage des im April beschlossenen 4. COVID-19-Gesetz verschieben. In einem am Dienstag an die Gemeinden ergangenen Leitfaden für die Volksbegehren heißt es, dass Vorsorge für den Corona-Infektionsschutz zu treffen sind. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass das Innenministerium die Eintragungswoche absagen und für einen späteren Zeitraum festlegen kann, “wenn durch Maßnahmen, die zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 getroffen werden, die Bewegungsfreiheit oder der zwischenmenschliche Kontakt eingeschränkt werden und dadurch ein persönliches Unterstützen von Volksbegehren bei den Gemeinden unmöglich gemacht oder erschwert wird”. Tierschutzvolksbegehren Festlegen will man sich im Ministerium noch nicht. “Aus derzeitiger Sicht lassen sich die Voraussetzungen für die Abwicklung eines Eintragungszeitraums, der erst Mitte Jänner 2021 stattfinden wird, noch nicht abschließend beurteilen. Im Bundesministerium für Inneres werden die weiteren Entwicklungen allerdings genau und mit größtem Verantwortungsbewusstsein verfolgt”, heißt es in dem Schreiben. Insgesamt geht es um drei Volksbegehren. Hinter der Anti-Impfpflicht-Initiative steht Rudolf Gehring, bekannt durch die Christliche Partei Österreichs (CPÖ). Wunsch der Initiatoren ist eine Änderung der Bundesverfassung. Es soll ein Diskriminierungsverbot verankert werden für “Staatsbürger, die an ihrem Körper keine chemische, biologische oder hormonelle Veränderung durchführen haben lassen und keine mechanischen oder elektronischen Implantate tragen”. Weitere gewünschte Ergänzung: “Es ist unzulässig, solche Veränderungen zwangsweise an Personen vorzunehmen.” Ebenfalls zur Eintragung liegt das “Tierschutzvolksbegehren” auf, verantwortlich ist unter anderem Sebastian Bohrn Mena, einst Tierschutzsprecher der Liste Pilz. Auch hier wird eine Verfassungsänderung verlangt. Man will heimische Bauern stärken und für eine tiergerechte Landwirtschaft sorgen, Hunde und Katzen besser schützen und Tierschutzorganisationen mehr Mitspracherechte verleihen. Das dritte Volksbegehren heißt “Ethik für ALLE“. Zustellbevollmächtigt ist Eytan Reif, bekannt von der Initiative “Religion ist Privatsache”. Gefordert wird ein vom Religionsunterricht entkoppelter Ethikunterricht für alle Schüler.

Anti-Impfzwang-Volksbegehren könnte verschoben werden

Ein im Februar angekündigtes “Special”, bei dem die Schauspieler der Kultserie “Friends” nach 15 Jahren wieder aufeinandertreffen sollten, ist wegen der Corona-Pandemie erneut verschoben worden. “Das ist sehr traurig”, erklärte “Friends”-Star Jennifer Aniston (51) am Freitag (Ortszeit) im Interview mit dem Filmportal “Deadline.com”. Unter diesen Umständen sei es für alle einfach zu riskant vor einem Publikum aufzutreten, betonte die Schauspielerin. Aniston vertröstete die Fans auf einen späteren Termin. Durch den Aufschub hätten sie nun mehr Zeit, die Show “noch aufregender und lustiger” zu machen. Die Neuauflage sollte ursprünglich im Mai beim Streamingdienst HBO Max zu sehen sein. Nach Ankündigung der Produktionsfirma WarnerMedia im Februar soll Aniston bei dem “Special” mit ihren Kollegen Courteney Cox, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc, Matthew Perry und David Schwimmer ohne festes Drehbuch spielen. Die Fortsetzung soll in demselben Studio wie das Original gedreht werden, auf der Stage 24 in der kalifornischen Stadt Burbank. Der 1990er-Jahre-Hit “Friends” folgte dem Leben einer Gruppe junger Freunde in New York. Die Serie um Rachel, Ross, Chandler, Monica, Joey und Phoebe startete im Jahr 1994 in den USA und lief bis 2004. Die Schauspieler wurden später zu hochbezahlten Stars, allen voran Aniston.

"Friends"-Neuauflage erneut verschoben

Auf dem Flughafen Wien ist heute Früh der Neustart der Austrian Airlines (AUA) erfolgt. Der erste reguläre Linienflug nach fast drei Monaten Pause wegen der Coronakrise war Kurs OS 111 nach München. Um 6.45 Uhr hob eine Embraer 195 mit dem Kennzeichen OE-LWO in Schwechat ab. Im Cockpit der Maschine mit dem Namen “Vienna Johann Strauss Orchestra” befanden sich Embraer-Flottenchef Ewald Roithner und Sicherheitspilot Rudolf Buchsteiner. Roithner begrüßte mit den Worten: “Ich spreche für alle 7.000 Mitarbeiter, wenn ich sage: We are ready to fly.” Die AUA will im Juni vorerst mehr als 30 europäische Destinationen bedienen. Ab 1. Juli ist die Rückkehr auf die Langstrecke geplant. Der bis zum Montag letzte Austrian-Linienflug war am 19. März in der Früh in Wien gelandet.

Neustart von Austrian Airlines erfolgt