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Ungarn verlängert die am Karsamstag ablaufende Ausgangsbeschränkung. Das gab der ungarische Premier Viktor Orban heute (Donnerstag) auf Facebook bekannt. Dabei wird kein Ablauf für die Ausgangsbeschränkungen festgelegt, sondern es wird wöchentlich über eine eventuelle Verlängerung entschieden. Den Bürgermeistern wird die Kompetenz zugesprochen, bis Ostermontag 24.00 Uhr in ihren eigenen Ortschaften weitere strengere Maßnahmen einzuführen zu können. Die Ausgangsbeschränkung gegen das Coronavirus war am 28. März verhängt worden und habe Erfolge generiert, indem die Ausbreitung des Corona-Virus gebremst wurde, betonte der Premier.

Ausgangsbeschränkung in Ungarn verlängert

Italo-Rocker Zucchero hat die Regierung in Rom aufgefordert, nicht die Musiker und Mitarbeiter der Musik-, Kultur-, und Eventszene zu vergessen, die wegen des Lockdowns ihre Einnahmen verloren haben.”Viele von ihnen sind zum Stillstand gezwungen, müssen aber ihre Familien ernähren und wissen nicht, was in Zukunft geschehen wird”, sagte der 64-Jährige.

Zucchero ruft zu Hilfen für Musiker auf

Von “Sorge in der Regierung”, weil sich Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) im Krankenhaus befindet, berichtet die Tageszeitung “Österreich” auf ihrer Titelseite am Mittwoch. Im Gesundheitsministerium war man gegenüber der Zeitung und der APA um Beruhigung bemüht: Anschober unterziehe sich einer lange geplanten Routineuntersuchung. Anschobers Gesundheit war in der Vergangenheit bereits Thema in den Medien, weil er sich in seiner Zeit als Landespolitiker 2012 wegen eines Burn-Outs eine dreimonatige Auszeit genommen hatte.

Anschober im Krankenhaus

Die wegen der Corona-Krise in vielen Orten Österreichs geschlossenen Altstoffsammelzentren sollen nach Ostern kontinuierlich wieder aufsperren. Für Anfang/Mitte Mai strebt die kommunale Abfallwirtschaft den Normalbetrieb an. Das teilten der Fachverband Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der Wirtschaftskammer (WKÖ) und die Arge Österreichischer Abfallverbände am Donnerstag mit.

Öffnung der Altstoffsammelzentren

Die Ausfallsquote der Mitarbeiter aller oberösterreichischen Krankenhäuser lag Montagmittag “deutlich unter zehn Prozent”, informierte Gesundheitsholding-Sprecherin Jutta Oberweger. Dies entspreche der Lage zu Zeiten einer Grippewelle. “Die Situation ist in keinster Weise besorgniserregend”, beruhigte sie. Unter den Ausfällen befinden sich all jene, die Corona-Positiv getestet wurden, oder sich grundsätzlich in Quarantäne befinden. Zu der Quote zählen auch diejenigen, die etwa wegen einer anderen Erkrankung oder Verletzung nicht arbeiten können. “Gott sei Dank sind wir in Oberösterreich noch nirgends auf fremde Hilfe angewiesen”, der Spitalbetrieb laufe derzeit reibungslos, meinte die Sprecherin.

Ausfälle in Oberösterreichs Spitälern "deutlich unter zehn Prozent"

Es war nicht nur hinter vorgehaltener Hand ein Testlauf für die gesamte Branche: Die Durchführung der (reduzierten) Salzburger Festspiele in Coronazeiten könnte als Modell für künftige Festivals dienen. Nach dem erfolgreichen Abschluss kommt nun Lob aus der Bundespolitik: Gesundheitsminister Rudi Anschober und Kultur-Staatssekretärin Andrea Mayer (beide Grüne) stellen ein positives Zeugnis aus. So seien die Salzburger Festspiele “nicht nur kulturpolitisch ein großer Erfolg” gewesen, sie hätten auch “gezeigt, dass auch in Zeiten der Corona-Krise große Kultur-Festivals möglich sind, wenn sie durch ein professionelles Präventionskonzept begleitet werden”, heißt es in einer Aussendung des Sozialministeriums am Montag. “Salzburg ist der Beweis dafür, dass auch während der weltweit schwersten Pandemie seit 100 Jahren große Kulturveranstaltungen erfolgreich umgesetzt werden können”, so Gesundheitsminister Anschober, der den Festspielen für den “Beleg” dankte, “dass die Balance zwischen Kunst und Gesundheitsschutz möglich ist”. Dieses erfolgreiche Beispiel solle viele Kulturveranstalter “ermutigen und ist auch international ein wichtiges Modell für Kultur-Events”. Auch Kunst- und Kulturstaatssekretärin Mayer zeigte sich erfreut: Die Festspiele hätten gezeigt, “dass ein durchdachtes Präventionskonzept und eine gute Umsetzung das Risiko für alle minimiert”. Für den Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) war die Ausrichtung der Festspiele “eine Entscheidung von nicht zu unterschätzender Tragweite”. Salzburg habe “nicht nur eine Vorreiterrolle für alle Kulturveranstaltungen eingenommen, sondern auch ein starkes Lebenszeichen für die Kultur und letztlich für die gesamte Gesellschaft gesetzt”.

Politik lobt Salzburger Festspiele als Modell