Med-Uni Innsbruck macht Antikörpertests in Ischgl

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Med-Uni Innsbruck macht Antikörpertests in Ischgl

Die Medizinische Universität Innsbruck will im Tiroler Corona-Hotspot Ischgl sogenannte Antikörpertests durchführen. Damit sollen Rückschlüsse möglich werden, wie viele Infektionen asymptomatisch verlaufen, berichtete Ö1 im Morgenjournal am Dienstag. Laut der Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer könnte in Ischgl bereits eine Art lokaler Herdenimmunität entstanden sein.

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Nach dem Tötungsdelikt Sonntagvormittag in Leonding in Oberösterreich hat die Polizei einen 29-jährigen Verdächtigen festgenommen. Das Opfer, eine 25-jährige Studentin, wohnte in dem Haus in Leonding mit ihrer Halbschwester und deren Ehemann. Der 29-Jährige, wie die beiden Frauen spanischer Staatsbürger, war zu Besuch. Offensichtlich kam es zu einem Streit zwischen ihm und dem Opfer. Die Tote wies Stichverletzungen und Würgemale auf, erfuhr die APA von der oö. Polizei. Ermittlungen laufen Was genau zu der Auseinandersetzung geführt hat und welche der Verletzungen tödlich war, wird noch ermittelt. Die Halbschwester des Opfers ging um circa 9.00 Uhr nach unten, um nachzusehen, was da los sei. Denn sie und ihr Mann hatten Tumult aus den Räumlichkeiten der 25-Jährigen gehört. Als sie ihre Halbschwester regungslos da liegen sah, wurde die 39-Jährige ohnmächtig. Der Hausbesitzer war seiner Frau nach unten gefolgt und es kam zu einer Rangelei mit dem 29-jährigen Freund des Opfers. Die achtjährige Tochter des Ehepaars holte ihren Großvater aus dem Nebenhaus. Gemeinsam überwältigten Vater und Großvater den Verdächtigen und fesselten ihn mit Kabelbindern. Dann rief der leicht verletzte Hausbesitzer die Polizei und den Notarzt. Dieser konnte nichts mehr für die 25-Jährige tun. Die 39-jährige Halbschwester musste in einem Krankenhaus versorgt werden.

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