Mehr als 10 Millionen Ausgangskontrollen

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Mehr als 10 Millionen Ausgangskontrollen

Italien hat seit Beginn der Ausgangssperre mehr als 10 Millionen Personenkontrollen durchgeführt. Wie das Innenministerium in Rom am Samstag mitteilte, mussten insgesamt mehr als 10.102.000 Menschen Rechenschaft über den Grund ihres Unterwegsseins ablegen, meldete Kathpress. Allein am Freitag waren es fast 290.000; knapp 6.790 von ihnen erhielten ein Bußgeld oder wurden wegen Falschangaben oder Verletzung von Quarantänevorschriften belangt.

Ein landesweites Ausgangsverbot ist in Italien seit dem 11. März in Kraft. Bürger dürfen ihre Wohnung grundsätzlich nur zum Einkaufen, für Arzt- oder Apothekenbesuche sowie aus nachgewiesenen beruflichen Gründen verlassen. Neben den 10 Millionen Personenkontrollen gab es laut Regierung fast vier Millionen polizeiliche Überprüfungen von Geschäften oder gewerblichen Aktivitäten während des Lockdown.

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Die USA und Großbritannien haben Russland vorgeworfen, eine Waffe im Weltraum getestet zu haben. Die Weltraum-Abteilung der US-Armee erklärte am Donnerstag, sie habe “Beweise” dafür, dass Moskau eine Anti-Satelliten-Waffe im All getestet habe. Der Vorfall verdeutliche die “reale” Bedrohung für die Weltraumsysteme der USA und ihrer Verbündeten, hieß es auf der Website des US Space Command. Auch das britische Verteidigungsministerium übte Kritik. “Aktionen wie diese bedrohen die friedliche Nutzung des Weltraums und riskieren, Trümmer zu verursachen, die eine Bedrohung für Satelliten und Weltraumsysteme darstellen, auf die die Welt angewiesen ist”, so das Ministerium in London. Moskau solle weitere Tests unterlassen. Der US-Chefunterhändler für Abrüstungsfragen, Marshall Billingslea, bezeichnete den Waffentest als “inakzeptabel”. Es handle sich um eine “schwerwiegende Angelegenheit”, die bei den Abrüstungsverhandlungen mit Moskau in Wien kommende Woche angesprochen werden müsse, schrieb er via Twitter. Der Chef des US Space Command, Jay Raymond, erklärte, der russische Waffentest sei ein “weiterer Beweis dafür, dass Russland fortwährend daran arbeitet, weltraumbasierte Systeme zu entwickeln und zu testen”. US-Präsident Donald Trump und sein russischer Kollege Wladimir Putin hatten am Donnerstag in einem Telefonat über die Abrüstungsverhandlungen in Wien in der kommenden Woche gesprochen. Dabei geht es um ein mögliches Nachfolgeabkommen zu dem Abrüstungsvertrag “New Start”. Trump habe Putin gesagt, dass Washington ein “teures” Wettrüsten mit China und Russland vermeiden wolle, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses. Demnach waren sich Putin und Trump über die “Dringlichkeit” bilateraler Gespräche über “strategische Stabilität und Rüstungskontrolle” einig. Das “New-Start”-Abkommen ist das letzte verbliebene große atomare Abrüstungsabkommen zwischen Washington und Moskau. In dem Abkommen hatten sich beide Staaten verpflichtet, die Zahl ihrer Atomsprengköpfe auf maximal 1550 zu reduzieren. Der Vertrag aus dem Jahr 2010 läuft im Februar kommenden Jahres aus.

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