Mehr als 40 Infizierte nach Gottesdienst in Frankfurt

Merken
Mehr als 40 Infizierte nach Gottesdienst in Frankfurt

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, Rene Gottschalk, am Samstag mit. “Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, war davon ausgegangen, dass sechs Betroffene in Krankenhäusern sind.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Risikogruppen für eine schwere Covid-19-Erkrankung sollen besser geschützt werden – doch wer zählt da überhaupt dazu und was gilt nun? Die Experten brauchen noch übers Wochenende mit den Details. Die Betroffenen sollen kommende Woche kontaktiert werden.

Arbeitsverbot für Gefährdete: Betroffene werden direkt kontaktiert

Demnächst kommt Schwung in die praktische Umsetzung der Kurzarbeit. “Die notwendigen Unterlagen für die Abrechnung bzw. ein eigens programmiertes Abrechnungstool wird den Unternehmen spätestens Anfang der kommenden Woche zur Verfügung stehen”, teilte der Sprecher von Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) mit. Es soll auch bald Geld fließen.

Abrechnung ab kommender Woche möglich

Die Feuerwehr wurde Freitagmittag zu einem Dachstuhlbrand bei einem Geschäfts- und Wohngebäude in Wels-Neustadt alarmiert.

Brand im Bereich des Dachstuhls eines Geschäfts- und Wohngebäude in Wels-Neustadt

Aus für die Einbahn – noch in diesem Jahr soll die Roseggerstraße in Wels geföffnet werden. Ein genaues Datum steht noch nicht fest – drei mögliche Varianten werden derzeit geprüft. Die weiteren Schwerpunkte im 4,4 Millionen Euro schweren Straßenbauprogramm: die Sicherheit und der Radverkehr.

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei wurden Montagmittag zu einem Brandverdacht nach Wels-Lichtenegg alarmiert.

Einsatz in Wels-Lichtenegg: Kochtopf mit angebranntem Kochgut durch Feuerwehr auf Balkon gebracht

Die Corona-Pandemie hat auch das Reiseverhalten geändert. Laut einer Umfrage im Auftrag des ÖAMTC gab jeder vierte Österreicher an, dass er seine Pläne für den heurigen Sommerurlaub abgewandelt hat. So hat beispielsweise knapp jede zweite Familie mit Kindern einen im Ausland geplanten Urlaub ins Inland verlegt, berichtete der ÖAMTC am Donnerstag. Für alleinlebende Personen änderte sich die Urlaubsplanung hingegen signifikant häufiger, weil der Flug bzw. die Reise aufgrund der Pandemie annulliert wurde. Dennoch sei die Lust der Österreicher am Reisen ungebrochen, sagte ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner. Fast drei Viertel planen demnach einen Sommerurlaub. “Mit 53 Prozent möchte etwas mehr als die Hälfte der Reisenden ihren Sommerurlaub heuer in Österreich verbringen; und zwar am liebsten in Kärnten, der Steiermark oder in Salzburg.” Auch ins EU-Ausland lockt es die Österreicher im Sommer wieder, ein Drittel der Österreicher möchte in die typischen Urlaubsländer. Kroatien ist dabei der deutliche Spitzenreiter, auf den weiteren Plätzen folgen Italien und Deutschland. Aber auch Urlaub in den Bergen und der Besuch von Familie und Freunden stehen heuer am Programm. “Das Verkehrsmittel der Wahl ist dabei hauptsächlich der private Pkw mit 73 Prozent – mit dem Flugzeug reisen heuer nur zwölf Prozent in den Sommerurlaub”, sagte die Expertin. “Aus Erfahrung wissen wir, dass sich Pkw und Flugzeug sonst immer die Waage halten – die Reisenden können ihr Reiseziel heuer offenbar mit dem Auto gut erreichen und sind damit auch flexibler.” Hinsichtlich des Urlaubsbudgets werden im Schnitt etwa 829 Euro pro Person eingeplant – Tendenz mit zunehmendem Alter steigend. “Wer heuer keinen Sommerurlaub plant, begründete das mit der Unsicherheit aufgrund der Coronakrise und dem Vorhaben, sein Geld für bessere Zeiten sparen zu wollen”, sagte Renner. Die Hälfte der Österreicher scheint reisetechnisch optimistisch in das 2. Halbjahr 2020 zu blicken: Auf die Frage, ob man sein bisheriges Reiseverhalten für die heurigen Reisen aufgrund der Coronakrise ändern wird, gaben 51 Prozent der Befragten an, nichts verändern zu wollen. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) jedoch möchte sich sehr wohl den Umständen anpassen – konkret: verstärkt Urlaub in Österreich machen, keine stark frequentierten Orte wie Sehenswürdigkeiten besuchen oder Unterkünfte mit Selbstversorgung wählen. Auch der Herbst als bevorzugter Reisezeitraum ist eine Reaktion auf die Coronakrise, besonders bei den über 60-Jährigen. Einige wenige der Befragten möchten erst wieder reisen, wenn es eine Impfung gegen das Virus gibt. Bei ihren Plänen für das Jahr 2021 gehen 35 Prozent der Österreicher davon aus, dass sich die Situation wieder normalisieren wird und sie wie bisher die Reisen planen. Allerdings sagen auch 25 Prozent der Befragten, dass ihnen Flexibilität nun wichtiger ist und sie im nächsten Jahr spontaner verreisen möchten, ohne lange im Voraus zu planen. Und etwa jeder zehnte Österreicher (elf Prozent) möchte 2021 nur in Österreich Urlaub machen – besonders ausgeprägt ist dieses Vorhaben bei den über 60-Jährigen. Einige wenige der Befragten (fünf Prozent) wollen auch im kommenden Jahr noch gänzlich auf das Reisen verzichten. Die Online-Umfrage wurde durch das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Bilendi zwischen 5. und 15. Juni 2020 unter 1.175 Österreichern durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren.

Jeder Vierte mit geänderten Sommer-Reiseplänen