Mehr als 5.300 Neuinfektionen in Deutschland

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Mehr als 5.300 Neuinfektionen in Deutschland

In Deutschland ist die Zahl der Todesfälle infolge einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) um 266 auf 2.373 gestiegen. Mittlerweile wurden 113.525 Infektionsfälle bestätigt, 5.323 mehr als am Tag zuvor. Die Zahl der genesenen Patienten legte binnen 24 Stunden um 3.987 auf 53.913 zu.

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In Italien wächst die Sorge wegen der zunehmenden Zahl von Urlaubern, die sich auf Sardinien infiziert haben. Der Zivilschutz arbeitet an einem Plan für die Heimkehr an Bord von Schiffen und SonderflügenDutzender Touristen und Arbeitnehmer, die positiv auf das Covid-19 getestet wurden und sich in Urlaubsorten auf Sardinien unter Quarantäne befinden. Die Luftbrücke soll Touristen nach Hause zu führen, ohne Gefahr, dass es zu weiteren Ansteckungen komme. Mehrere Promis, darunter Fußballer, Fernsehleute und Starlets des Showgeschäfts meldeten, sich in Lokalen, oder Ansammlungen auf der Urlaubsinsel angesteckt zu haben. Viele gaben zu, sich unvorsichtig verhalten zu haben. 21 Mitarbeiter des inzwischen geschlossenen Lokals “Phi Beach” in Baja Sardinia an der Costa Smeralda wurden positiv auf das Covid-19 getestet. In Italien ist die Zahl der Neuinfizierten in 24 Stunden wieder gestiegen. Von Donnerstag auf Freitag wurden 1.462 Neuansteckungen gemeldet, nach 1.411 am Vortag. Neun Menschen starben in 24 Stunden nach einer Infektion mit SARS-CoV-2, am Vortag waren es fünf gewesen. 35.472 Menschen sind seit Ausbruch der Epidemie in Italien am 20. Februar mit oder am Coronavirus gestorben. Die Zahl der noch aktiven Fälle lag bei 23.035, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten stieg von 1.131 auf 1.178. Auf der Intensivstation befanden sich am Freitag 74 Patienten, am Vortag waren es 67. In Heimquarantäne befinden sich derzeit 21.783 Menschen. Die Zahl der offiziell genesenen Corona-Infizierten stieg auf 206.902. In der Region Lombardei, dem Zentrum des Corona-Ausbruchs in Italien, gab es am Freitag drei Todesopfer. Die Zahl der Gestorbenen stieg somit auf 16.860. 316 Neuinfizierte zählten die dortigen Behörden. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten in den lombardischen Spitälern betrug 172. Auf Intensivstationen lagen in der Lombardei 17 Patienten.

Luftbrücke für infizierte Urlauber und Arbeiter geplant

Der bei einem brutalen Polizeieinsatz getötete Afroamerikaner George Floyd ist einer offiziellen Autopsie zufolge mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Die Infektion stand jedoch nicht in Zusammenhang mit seinem Tod, zumal sie seit April bekannt war und er “höchstwahrscheinlich” keine Symptome mehr hatte, wie es in dem am Mittwochabend veröffentlichten Autopsiebericht hieß. Floyds Familie habe der Veröffentlichung zugestimmt, hieß es. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits unter Berufung auf die Autopsie erklärt, dass Floyd am Montag vergangener Woche wegen des brutalen Polizeieinsatzes gestorben war. Ein Polizist in der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota hatte sein Knie fast neun Minuten lang in den Hals des am Boden liegenden Floyds gedrückt. Der 46-Jährige war festgenommen worden, weil er verdächtigt wurde, mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben.

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Die Zahl der Waldbrände im brasilianischen Amazonasgebiet im Juli ist im Vergleich zum Vorjahresmonat drastisch gestiegen. Wie die brasilianische Weltraumagentur Inpe am Samstag unter Berufung auf Satellitenbilder mitteilte, gab es im Juli dieses Jahres 6.803 Waldbrände in der Region, im Vorjahresmonat waren es 5.318. Dies entspricht einem Anstieg um 28 Prozent. Allein am 30. Juli habe es mehr als tausend Waldbrände gegeben, erklärte Inpe. Es handle sich um die höchste Zahl an Waldbränden an nur einem Tag im Juli seit 15 Jahren. Nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace stieg die Zahl der Waldbrände auf dem Gebiet indigener Volksgruppen um 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In Naturschutzgebieten gab es demnach einen Anstieg um 50 Prozent. Auslöser der Waldbrände sind häufig illegale Rodungen. Bereits für den Juni dieses Jahres hatte Inpe eine Rekord-Entwaldung gemeldet. Im Juni beginnt in der Amazonas-Region die Trockenzeit, in der viele Brände ausbrechen. Umweltschützer warnen schon länger, dass 2020 das zerstörerischste Jahr für den größten Regenwald der Erde werden könnte. Sie machen dafür direkt die Politik des rechtsextremen Staatschefs Jair Bolsonaroverantwortlich, dem sie die Begünstigung illegaler Rodungen vorwerfen. Bolsonaro zweifelt die Verantwortung des Menschen für den Klimawandel an. Der Staatschef hat die finanziellen und personellen Ressourcen für den Umweltschutz bereits drastisch gekürzt.

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Unser Mitarbeiter des Monats im Tierheim der Stadt Wels ist….Nymphensittich “Cola”. Er ist als Fundvogel abgegeben worden und liebt es auf Köpfen zu sitzen 😁🐦😉

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Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging von April bis Juni um 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurück, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Der Einbruch der Wirtschaftsleistung war damit noch deutlich stärker als während der Finanzkrise. Wirtschaftsforscher rechnen nun aber mit einem ebenfalls historischen Anstieg des BIP. Der Absturz der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal fiel nach Angaben des Statistischen Bundesamts historisch aus. Es war demnach der stärkste Rückgang seit Beginn der BIP-Berechnungen für Deutschland im Jahr 1970. Zum Vergleich: Während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise war das BIP im ersten Quartal 2009 um 4,7 Prozent geschrumpft. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hatte schon im April von der schwersten wirtschaftlichen Delle seit dem Zweiten Weltkrieg gesprochen. Die Statistiker verzeichneten auch im Vorjahresvergleich einen dramatischen Absturz: Das BIP war im zweiten Quartal dieses Jahres preisbereinigt um 11,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im zweiten Quartal massiv zurück. Auch die privaten Konsumausgaben und die Investitionen in Ausrüstungen brachen laut Statistik ein. Der Staat erhöhte dagegen seine Konsumausgaben während der Krise. Die Zahlen zeigen laut dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, wie sehr die Corona-Krise die deutsche Wirtschaft getroffen habe. Der Weg zur wirtschaftlichen Erholung sei noch lang. Laut der jüngsten DIHK-Blitzumfrage rechne die Hälfte der Unternehmen für ihre Geschäfte frühestens im nächsten Jahr mit einer Rückkehr zur Normalität. Auch der deutsche Export sei nach wie vor stark betroffen, weshalb der DIHK für das gesamte laufende Jahr mit einem Rückgang des BIP um zehn Prozent rechnet. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sieht trotz des Rückgangs “keinen Anlass zu Panik”. Allerdings seien die Einschnitt der Coronarezession “mehr als eine einfache Konjunkturkrise”, erklärte ZEW-Forscher Friedrich Heinemann. Die Pandemie werde den Strukturwandel in Richtung der digitalen Ökonomie nun rasch beschleunigen. Angesichts dessen dürfe die deutsche Politik keine “chancenlose Konservierungspolitik mit Subventionierung der Vor-Corona-Welt” betreiben. Vorsichtig optimistisch zeigte sich das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. IMK-Direktor Sebastian Dullien rechnet nach eigenen Angaben bereits im laufenden dritten Quartal mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts, wie ihn die deutsche Wirtschaft seit den 70er Jahren nicht erlebt habe. “Allerdings darf die absehbare Erholung nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch länger dauern wird, bis sich die deutsche Wirtschaft von dem Corona-Schock erholt.” Die Chefvolkswirtin der staatlichen Förderbank KfW, Fritzi Köhler-Geib, warnte vor übertriebenen Erwartungen an einen Aufschwung. “Nach der zunächst fast mechanischen Erholung durch die Angebotsseite dürfte das Aufholtempo dann aber bald wieder nachlassen”, erklärte sie. “Insbesondere die exportorientierte Industrie muss angesichts der global weiterhin hohen Infektionsdynamik mit viel Gegenwind rechnen.” Eine gemischte Bilanz zog auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW). “Die gute Nachricht: Der Tiefpunkt der Krise liegt hinter uns, es geht seit Mai wieder aufwärts”, erklärte Konjunkturchef Stefan Kooths. “Die schlechte Nachricht: Die Krise ist längst nicht ausgestanden, und die Folgen wird Deutschland noch lange spüren.”

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