Mehr Tote auf Kreuzfahrtschiff vor Florida befürchtet

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Mehr Tote auf Kreuzfahrtschiff vor Florida befürchtet

Der Chef der “Zaandam”-Reederei Holland America Line hat vor weiteren Corona-Toten auf dem Kreuzfahrtschiff gewarnt, wenn dieses nicht bald im US-Staat Florida anlegen darf. “Vier Gäste sind bereits gestorben, und ich fürchte, dass weitere Leben in Gefahr sind”, schrieb Unternehmenschefs Orlando Ashford in einem Beitrag für die Zeitung “South Florida Sun Sentinel” am Dienstag.

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Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seine Frau DorisSchmidauer sind in der Nacht auf Sonntag fast eineinhalb Stunden nach der verordneten Corona-Sperrstunde im Gastgarten eines Italieners in der Wiener Innenstadt von der Polizei erwischt worden. Das berichtete “krone.at” am Sonntag. Van der Bellen gestand den Fehler ein, er habe sich “verplaudert und leider die Zeit übersehen“, sagte er.

Van der Bellen bei Italiener erwischt

Die Umstellung des Unterrichts auf Fernlehre aufgrund der Corona-Pandemie ist im Frühjahr teilweise holprig verlaufen. Auch im kommenden Schuljahr ist zumindest klassen- und schulweise bzw. regional wieder mit einer vorrübergehenden Umstellung auf Distance Learning zu rechnen. Damit Lehrer mit diesem Format besser umgehen können, startet am Montag eine neue Online-Lehrerfortbildung z um Thema. Anders als bei der schon während des Lockdowns gestarteten Fortbildungsinitiative der 14 Pädagogischen Hochschulen (PH) handelt es sich dabei um einen Massive Open Online Course (MOOC), bei dem sich österreichweit unbegrenzt viele Lehrer neues Wissen zu Blended- und Distance-Learning von der Volksschule bis zur Matura aneignen können. Konzipiert ist der Kurs für vier Wochen, das Lerntempo können die Pädagogen allerdings selbst bestimmen. Bei dem MOOC können sie sich zusätzlich von Online-Trainern beraten lassen, auch ein intensiver Austausch der Lehrer untereinander ist vorgesehen. Spezielle Vorkenntnisse sind für den Kurs, den Lehrer sich als Seminar in ihrem Fortbildungsportfolio anrechnen lassen können, nicht notwendig. Nach Absolvierung des MOOCs, der Teil des 8-Punkte-Plans zur Digitalisierung von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) ist, sollen Lehrer zentrale Konzepte von Distance Learning und Blended Learning (Kombination aus Präsenz- und Online-Lernen) in ihrem Unterricht anwenden können. Sie sollen wissen, wie sie welche Softwareprodukte und Lernplattformen am besten für ihren Unterricht einsetzen können. Außerdem sollen sie digitale Inhalte finden, auswählen und den Schülern zur Verfügung stellen und mit ihren Schülern digital kommunizieren, zusammenarbeiten, ihre Arbeitsergebnisse einsammeln und ihnen Rückmeldung geben können. Bei der Erstellung des MOOCs haben Experten von PHs und Unis auf die Erfahrungen aus dem Frühjahr zurückgegriffen. Auch die Ergebnisse von Evaluierungen etwa zur Kommunikation mit den Eltern und Schülern aus dieser Zeit wurden berücksichtigt, schildert Gerhard Brandhofer von der PH Niederösterreich, der an der Erstellung des MOOC beteiligt war, im Gespräch mit der APA. “Am Anfang sind die Eltern überfahren worden mit Informationen der Schule über unterschiedlichste Informationskanäle. Nach den ersten Wochen hat es dann funktioniert. Das aber von Beginn an zu berücksichtigen, ist ein ganz wesentlicher Punkt.” Die Macher erhoffen sich, dass der MOOC noch lange von den Lehrern aufgegriffen werden wird. Außerdem soll er “so etwas wie ein Appetizer” sein, so Brandhofer. Er würde sich wünschen, dass Lehrer nach dieser eher allgemeinen Einführung in das Thema Distance Learning noch weiterführende Fort- und Weiterbildungen an den 14 PH besuchen, bei denen sie Anwendungen für ihr jeweiliges Fach und den konkreten Schultyp kennenlernen.

Neue Online-Lehrerfortbildung zu Fernlehre gestartet

Szenen, die Albträume verursachen könnten, spielten sich am Freitag bei einem AUA-Flug ab: Eine Durchsage, dass sich ein bestätigter Corona-Fall an Bord befindet, Flugbegleiterinnen in Schutzkleidung und ein Polizeiaufgebot bei der Landung. Bange Minuten erlebten die Fluggäste am Freitag an Bord eines AUA-Fluges von Wien nach Nizza: Der Kapitän meldete sich, wie die “Krone” berichtet, während der Reise per Durchsage: “Meine Damen und Herren. Hier spricht der Kapitän. Wir haben einen bestätigten Covid-19-Fall an Bord. Bitte setzen Sie jetzt Ihre Masken auf. Bleiben Sie nach der Landung bitte sitzen und warten Sie auf weitere Anweisungen.” Diese Ankündigung wurde zuerst auf Englisch getätigt, danach auf Deutsch, woraufhin “nur” mehr von einem “Verdachtsfall” die Rede gewesen war. Die Stewardessen hätten sich laut Augenzeugenberichten sofort Schutzkleidung übergezogen und den Service eingestellt. Direkt nach der Landung wurde der Flieger bereits von bewaffneten Polizisten “in Empfang genommen”. Die AUA bestätigte den Vorfall gegenüber der “Krone”: “Wir hatten auch diese Information, eine Person hat sich schlussendlich als Verdachtsfall herausgestellt, die Maschine konnte aber nach den üblichen Sicherheitsvorkehrungen mit Verspätung nach Wien zurückfliegen.”

Kapitän: "Wir haben einen bestätigten Covid-19-Fall an Bord"

Die Spitzen von Bund und Ländern haben sich in Deutschland über das weitere Vorgehen beraten und sind zu dem Schluss gekommen, dass die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise bis mindestens zum 19. April gelten. Es sei bei weitem zu früh, die Kontaktbeschränkungen zu lockern, hob die Kanzlerin hervor. Auch können “wir heute keine Aussage darüber machen, wie es nach Ostern weitergeht”.

Einschränkungen in Deutschland bleiben

Ein unter den Nazis in Frankreich geraubtes Gemälde sucht seine rechtmäßigen Besitzer. Das Werk des französischen Landschaftsmalers Nicolas Rousseau ist derzeit im Weltzentrum für Frieden, Freiheit und Menschenrechte im lothringischen Verdun ausgestellt. Das Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert zeigt einen Menschen am Ufer eines Flusses, gesäumt von hohen Bäumen. “Wenn Sie die Landschaft erkennen oder irgendwelche Informationen über das Bild haben, sagen Sie uns bitte Bescheid”, steht neben dem Werk. Die Hoffnung besteht, dass einer der jährlich rund 60.000 Besucher des Friedenszentrums im altehrwürdigen Bischofspalast von Verdun Hinweise auf die Herkunft des Gemäldes und seine womöglich jüdischen Besitzer hat. Das Bild könnte ein Fall für “Aktenzeichen XY… ungelöst” sein: Fest steht bisher nur, dass der Wehrmachtssoldat Alfred Forner das vermutlich geraubte Gemälde 1944 von der Normandie nach Berlin brachte – offenbar im Auftrag eines Vorgesetzten. Weil das Haus, wo er das Bild abgeben sollte, in Trümmern lag, behielt er es selbst. Wenige Monate später wurde der deutsche Soldat an der Front getötet. Als Erinnerung blieb der Berliner Familie das 38 mal 55 Zentimeter große Gemälde. Mehr als ein dreiviertel Jahrhundert lang hing es im Wohnzimmer – bis der Sohn des Soldaten, Peter Forner, vergangenes Jahr die französische Botschaft anrief: Er wolle das Bild zurückgeben und die rechtmäßigen Besitzer finden, sagte er. Es wurde einer seiner letzten Wünsche. Peter Forner starb im Mai im Alter von 80 Jahren. Nun ist das Gemälde im Friedenszentrum Verdun ausgestellt. Direktor Philippe Hansch ist “stolz und gerührt” über die Geschichte des Bildes. Hansch holte das Werk selbst mit dem Auto Anfang August in Berlin ab. “Das Bild ist ein Symbol der deutsch-französischen Freundschaft und erlaubt es, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs unter einem neuen Blickwinkel zu erzählen”, sagt er. Ab Ende des Jahres soll das Werk im Rahmen einer Ausstellung zum Weltkriegsende gezeigt werden. Eine Spur zu möglichen Erben gibt es bisher nicht: “Es ist ein schwieriger Fall”, sagt Julien Acquatella von der französischen Kommission für die Entschädigung der Opfer von Enteignungen (CIVS), die vor allem jüdische Nazi-Opfer der Jahre 1933 bis 1945 aufzuspüren versucht. “Das Bild hat keinen großen Wert, deshalb ist es nicht unbedingt irgendwo verzeichnet.” Der Verkaufspreis der unbetitelten Landschaftsmalerei von Nicolas Rousseau wird von Experten auf 3.000 bis 5.000 Euro geschätzt. “Ihr historischer Wert ist dagegen unschätzbar”, betont Friedenszentrums-Direktor Hansch.

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Der Linzer Vize-Bürgermeister und Wirtschaftsreferent Bernhard Baier (ÖVP) will den Wirten in der oberösterreichischen Landeshauptstadt nach Wiener Vorbild die Schanigartengebühr heuer erlassen. Wels hat das bereits getan und will nun die “größte Gastrozone Österreichs” in der Innenstadt schaffen. In Linz gebe es 280 Gastgärten, 160 davon im Zentrum, rechnete Baier vor. Der Quadratmeter koste den Gastronomen zwischen 19 und 32 Euro pro Saison. Die Stadt nehme dadurch im Jahr rund 120.000 Euro ein. “Diesen Betrag müssen uns unsere von der Corona-Krise schwer getroffenen Wirte wert sein”, findet er. Wenn man auf dieses Geld verzichte, könne man den Wirtshäusern “ohne viel Bürokratie” unter die Arme greifen. Baier plädiert zudem dafür – dort, wo es möglich ist -, die unbürokratische Vergrößerung der Schanigärten zu ermöglichen, um die Abstandsregeln einhalten zu können. Derzeit ist die Fläche auf die Breite des Geschäftslokals begrenzt.

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