Mehr Tote auf Kreuzfahrtschiff vor Florida befürchtet

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Mehr Tote auf Kreuzfahrtschiff vor Florida befürchtet

Der Chef der “Zaandam”-Reederei Holland America Line hat vor weiteren Corona-Toten auf dem Kreuzfahrtschiff gewarnt, wenn dieses nicht bald im US-Staat Florida anlegen darf. “Vier Gäste sind bereits gestorben, und ich fürchte, dass weitere Leben in Gefahr sind”, schrieb Unternehmenschefs Orlando Ashford in einem Beitrag für die Zeitung “South Florida Sun Sentinel” am Dienstag.

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Die Sommersaison ist zwar noch nicht ganz vorbei, trotzdem hat der Tiroler Wintersportort Ischgl, der im Frühjahr als Corona-Hotspot in die Negativschlagzeilen geraten war, schon Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 in der kommenden Wintersaison erarbeitet. Neben einer Gäste-Screeningstation und Abwassermonitoring wird das Apres-Ski massiv eingeschränkt werden. Mit einem Bündel an Maßnahmen wolle man weit über die behördlichen Vorgaben hinaus gehen, hieß es seitens der Verantwortlichen am Freitag. So sollen in der kommenden Wintersaison alle Mitarbeiter mit einem aktuellen negativen Covid-19-Test anreisen bzw. vor Ort noch vor Saisonstart getestet werden. Während der Saison werden den Mitarbeitern dann laufend Testmöglichkeiten angeboten. Auch den Gästen wird empfohlen bereits beim Check-In in den Hotels ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 72 Stunden ist, vorzuweisen. “Wer kein Testergebnis vorlegen kann, für den besteht das Angebot einer freiwilligen Testmöglichkeit in der örtlichen Gäste-Screeningstation”, erklärte Alexander von der Thannen, TVB-Obmann. Zusätzlich sollte beim Check-In eine Temperaturmessung durchgeführt und ein kurzer Fragebogen beantwortet werden. Auch eine eigene Contact-Tracing App soll entwickelt werden. Darüber hinaus will man auch auf das von der Universität Innsbruck und dem Land Tirol entwickelte Abwassermonitoring setzen. Die Seilbahnkabinen sollen laufend mittels Kaltvernebelungsgeräten desinfiziert werden. Dieselbe Methode wird auch in den Skibussen sowie in Sportshops, Skidepots, WC-Anlagen, Aufzugskabinen und den Ersten-Hilfe-Stationen täglich angewendet. Bei allen Seilbahnmitarbeitern wird täglich vor Arbeitsbeginn Fieber gemessen. Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben Zudem setzt Ischgl auf das Tragen von Mund-Nasenschutz. Neben den Seilbahnen soll dieser auch in neuralgischen Bereichen verpflichtend sein. Hierfür habe die Silvrettaseilbahn AG 600.000 Multifunktionstücher angeschafft, die die Gäste beim Kauf eines Skipasses kostenlos erhalten. In den Anstehbereichen sollen eng zusammenstehende Personengruppen möglichst vermieden werden. “Um die Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes zu gewährleisten, werden wir – abhängig von der Auslastung – auch die Zutritte zu unseren Gastronomiebetrieben am Berg, die im Hinblick auf erforderliche Hygiene-Schutzmaßnahmen aktuell adaptiert werden, limitieren”, kündigte Markus Walser, Vorstand der Silvrettaseilbahn AG, an. Apres-Ski werde es in der bisherigen Form diesen Winter nicht mehr geben, waren sich die Verantwortlichen einig. Details dazu werde es aber erst im Herbst geben. Um große Menschenansammlungen zu vermeiden, wird es heuer zu Beginn der Saison auch kein Konzert geben. Details zu einem alternativen Winterstart sollen ebenfalls im Herbst vorgestellt werden.

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Im Zuge der Coronakrise gibt es von vielen Seiten Unterstützungserklärungen für Künstler und Kulturschaffende, die mit Einnahmeausfällen zu kämpfen haben. Die gemeinnützige Initiative “Stiftungen helfen Künstlern” will vor allem für jene Künstler da sein, die nicht auf staatliche Unterstützung zählen können. Prominente Unterstützer der Stiftung sind unter anderem Schriftstellerin Julya Rabinowich und Opernsängerin Angelika Kirchschlager.

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Das Auktionshaus Sotheby’s gab den Verkaufspreis des Werks mit dem Titel “Mediterranean Sea View 2017” (“Mediterraner Meeresblick 2017”) am Abend in London bekannt. Banksy hatte zuvor angekündigt, den Erlös an ein palästinensisches Krankenhaus in Bethlehem spenden zu wollen. Der Wert des Werkes war zuvor auf 883.000 bis 1,3 Millionen Euro geschätzt worden. Das Werk besteht aus drei Ölgemälden. Sie zeigen eine wilde See und eine Küste voller orangefarbener Rettungswesten und Rettungsringe. Das Werk beziehe sich auf die Menschen, die während der Flüchtlingskrise des vergangenen Jahrzehnts ihr Leben im Meer verloren, erläuterte Sotheby’s auf seiner Website. Das Triptychon hing bis vor kurzem in der Lobby des Hotels “Walled Off” in Bethlehem im von Israel besetzten Westjordanland, das von Banksy mitgegründet wurde. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Werks sollen an eine Klinik in der Stadt gehen. Mit ihnen soll die Einrichtung einer Station für Schlaganfall-Patienten sowie Reha-Ausrüstung für Kinder finanziert werden. Banksy ist als Graffiti-Künstler weltberühmt geworden, seine Identität ist aber nur einer Handvoll Vertrauter bekannt. Seine Werke haben häufig politische Botschaften. So liegt das “Walled-Off Hotel” in unmittelbarer Nähe des israelischen Sperrwalls und warb bei seiner Einweihung vor drei Jahren mit der “schlechtesten Aussicht der Welt”, weil der Blick von den Zimmern direkt auf ein Stück Betonmauer geht, die Bethlehem von Israel trennt.

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