Mehr Unterstützung für Arbeitslose und ihre Familien

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Mehr Unterstützung für Arbeitslose und ihre Familien

Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist auf 560.000 Menschen gestiegen, das ist ein Rekordwert in der Zweiten Republik. Alleine in den letzten zwei Wochen haben fast 200.000 Menschen ihre Arbeit verloren. „Diese Menschen müssen wir mit einem höheren Arbeitslosengeld unterstützen, damit sie ihren Lebensunterhalt auch in der Krise noch bestreiten können“, fordert die Nationalratsabgeordnete Petra Wimmer. „Es ist richtig, dass wirtschaftliche Risiken von Unternehmen mit öffentlichen Geldern abgefedert werden, aber es darf nicht auf hunderttausende arbeitslose Menschen und ihre Familien vergessen werden.“

Die Zahlen für die Region Wels seien besonders erschreckend, betont die Welser SP-Abgeordnete: „In der Region Wels waren Ende März 6.043 Menschen arbeitslos gemeldet. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 2.356 Personen oder 58,2 Prozent.“ Es brauche neben einer bundesweiten Erhöhung des Arbeitslosengeldes Unterstützung für Arbeitslose und ihre Familien auch von Seiten des Landes und der Stadt Wels.

„Arbeitslos zu werden, ist immer hart, aber jetzt in der Krise gibt es kaum eine Chance, schnell einen neuen Job zu finden“, so Wimmer. Und: In Österreich ist das Arbeitslosengeld im Verhältnis zum letzten Nettoeinkommen mit 55 Prozent im EU-Durchschnitt im unteren Bereich. Arbeitslose Menschen sind jetzt und auch schon vor der Corona-Krise stark gefährdet, in die Armut abzurutschen. „Daher ist jetzt ein guter Zeitpunkt, unseren Vorschlag das Arbeitslosengeld auf 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens zu erhöhen“, fordert die Nationalratsabgeordnete. „Denn diese Gesundheitskrise darf nicht noch auch zu einer veritablen Sozialkrise werden. Es braucht mehr Unterstützung für Arbeitslose und für Personen, die in Kurzarbeit sind.“

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