Messe Wels

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🆕 Am Freitag wäre es soweit, aber bekanntlich findet die Messe Blühendes Österreich aufgrund der aktuellen Situation leider nicht statt.

🌹Heute haben wir rosige Nachrichten für alle Gartenfans und dürfen euch mit einem neuen Gartenformat überraschen: „Blühendes Gartenfest“ von 11. – 13. Sept. 2020.

Unter dem Motto „Der Herbst ist der Frühling des Winters“ findet ihr hier die besten Tipps und Anregungen rund um die Planung, Gestaltung, Ausstattung des Gartens und den perfekten Rahmen um Einkäufe und Ideen für ein schönes „Wohnglück unter freiem Himmel“ zu tätigen. 👩‍🌾🌿🌷🌻

Zeitgleich mit dem Welser Volksfest sowie der Classic Austria – Oldtimermesse, hat dieses Herbstwochenende vieles zu bieten!

 

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Frankreichs Skistar Alexis Pinturault ist im FrĂĽhling mit dem Coronavirus infiziert gewesen. “Ja, das stimmt. Und nicht nur ich, meine ganze Familie. Frau, Vater, Bruder. Alle. Aber es war kein groĂźes Problem, wir haben es durchwegs gut ĂĽberstanden”, sagte der 29-Jährige im Interview mit der “Kronen Zeitung”. Er vermutet, dass sich seine Familie im eigenen Hotel in Courchevel angesteckt hat. “Das ist ein Tourismusort, da kommen viele Leute hin. Läuft in Frankreich nicht viel anders ab als etwa in Ischgl. Viele Menschen und Ende März noch keine Regeln. Da hat es meine Familie wohl aufgeschnappt”, so Pinturault, der sich derzeit in Tirol auf die neue Saison vorbereitet. Bis auf eine leichte Beeinträchtigung des Geschmackssinns habe er keine Probleme mehr, auch nicht mit der Lunge. “Nein, alles top. Ich habe mich gerade in Salzburg durchchecken lassen. Alles normal, auch die Blutwerte. Ich bin gesund, das ist das Wichtigste. Und ich habe Covid-Antikörper. Nur weiĂź noch niemand, wie lange mir das nĂĽtzt. Ein halbes Jahr, ein Jahr, zwei Jahre”.

Pinturault war im FrĂĽhling mit Coronavirus infiziert

Ein PKW-Lenker hat Mittwochabend auf der Sipbachzeller StraĂźe in Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land) die Kontrolle ĂĽber sein Fahrzeug verloren. Das Auto landete in einem Feld.

Auto landet bei Unfall in Thalheim bei Wels in einem Feld

Umfassende Investitionen in die Verkehrsanlagen und Grünflächen in Wels wurden kürzlich im Gemeinderat beschlossen. 👍👷‍♂️🌳🌿🏗🧱 ✅ Rund 3,2 Mio. € werden im kommenden Jahr in den Neubau, die Sanierung und Erhaltung der Straßen, Gehsteige, Radwege und Brücken investiert. ✅ Die 50 öffentlichen Parks nehmen derzeit bereits 590.000 m² Fläche ein und werden um mehr als 19.000 m² erweitert. Alle Informationen und Details zu den geplanten Investitionen lest ihr in unseren aktuellen Presseaussendungen: Verkehrsflächen ▶️ https://www.wels.gv.at/…/wels-investiert-2021-32-mio-euro-…/ Grünflächen ▶️ https://www.wels.gv.at/…/wels-attraktiviert-seine-gruenfla…/

Verkehr und Grünflächen in Wels

Flugreisen könnten – ähnlich wie Kreuzfahrten – in Covid-19-Zeiten gefährlich sein. Das SARS-CoV-2-Risiko ist aber laut US-Statistiker Arnold Barnett relativ gering. Zwei Stunden US-Inlandsflug könnten zu einem Covid-19-Todesfall pro 400.000 bis 600.000 Passagieren fĂĽhren. Das Risiko sei ähnlich wie bei zwei Stunden Tagesaktivität am Boden, heiĂźt es in einer Preprint-Studie. “Wir verwenden aktuelle Daten und Forschungsergebnisse, um die Wahrscheinlichkeit abzuschätzen, mit der sich ein Reisender auf einem US-Inlandsflug von zwei Stunden eine Covid-19-Erkrankung zuziehen könnte: in Fällen, in denen alle Sitze belegt sind und bei FlĂĽgen, in denen alle bis auf die Mittelsitze besetzt sind”, schreibt Barnett von der Sloan School of Management (Cambridge) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in der Studie, die noch nicht per Peer Review begutachtet worden ist. Demnach wĂĽrde eine Strategie, bei der die Mittelsitze in Flugzeugen frei wären, zu einem Ăśbertragungsrisiko von eins zu 7.700 fĂĽhren, wenn sich ein SARS-CoV-2-Infizierter in unmittelbarer Nähe befindet. Bei voll besetztem Flugzeug erhöhe sich die Gefährdung auf eins zu 4.300. Das wĂĽrde schlieĂźlich bei einem völlig ausgebuchten Zwei-Stunden-Flug innerhalb der USA zu einem Todesrisiko von eins zu 310.000 fĂĽhren. “Ist der Flug zu 85,1 Prozent voll, wĂĽrde sich die Schätzung auf ein Risiko von eins zu 390.000 reduzieren. Wenn der Flug zu 66,7 Prozent voll, und der Mittelsitz leer bleibt, reduziert sich das geschätzte Risiko weiter auf eins zu 550.000”, errechnete der Statistiker. Risiken werden oft falsch bewertet, weil das nach dem “BauchgefĂĽhl”, nicht nach den realen Fakten erfolgt. Barnett stellt seine Abschätzungen daher in Kontext zu anderen Gefahrenmomenten: “Alle diese Todesrisiko-Schätzungen durch Covid-19 (infolge einer Infektion an Bord; Anm.) sind deutlich höher als die Gefährdung, in den USA durch einen Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen. Dieses liegt bei eins zu 34 Millionen.” Das SARS-CoV-2-Infektionsrisiko bei einer zweistĂĽndigen Flugreise dĂĽrfte sich aber kaum von jenem am Boden (in den USA) bei normaler Tagesaktivität unterscheiden. Die Abschätzung des Experten dafĂĽr: Ende Juni hätte es in den USA täglich rund 45.000 bestätigte Neuinfektionen mit den Covid-19-Erregern gegeben. In Realität sei es wohl aber das Zehnfache (450.000 Neuinfektionen bei 330 Millionen Einwohnern) gewesen, stellt der Statistiker fest. Das wäre ein 24-Stunden-Infektionsrisiko von eins zu 733 gewesen. Gehe man von 16 Stunden Tagesaktivität aus, wĂĽrden zwei Stunden zu einem Risiko von eins zu 5.900 fĂĽhren, “was ziemlich nahe dem von uns geschätzten Risiko fĂĽr zwei Stunden Flug liegt”, schreibt Barnett.

Covid-19-Gefährdung bei Flugreisen höher als Absturzrisiko

Mitten in den Protesten gegen Rassismus ist erneut ein Afroamerikaner bei einem Polizeieinsatz in den USA ums Leben gekommen. Ein Polizist schoss in Atlanta im US-Staat Georgia am Freitagabend auf einen Schwarzen, der sich nach Angaben des Kriminalamts GBI zuvor seiner Festnahme widersetzt hatte. Der 27-Jährige starb den Angaben zufolge im Anschluss in einem Krankenhaus nach einer Operation. Die BĂĽrgermeisterin von Atlanta, Keisha Lance Bottoms, sagte: “Ich glaube nicht, dass dies eine gerechtfertigte Anwendung tödlicher Gewalt war.” Sie habe die Entlassung des Polizisten gefordert. Bottoms sagte zudem, sie habe das RĂĽcktrittsangebot von Polizeichefin Erika Shields angenommen. Der Tod des Schwarzen löste in Atlanta eine neue Protestwelle aus. Der örtlichen Feuerwehr zufolge brannte in der Nacht zum Sonntag das Schnellrestaurant, vor dem der 27-Jährige niedergeschossen worden war. “Das Restaurant steht voll in Brand und grenzt an eine Tankstelle. Keine Berichte von jemandem innerhalb des Gebäudes”, twitterte die Feuerwehr in Atlanta. Das GBI hatte erklärt, dass die Polizisten am späten Freitagabend zu dem Schnellrestaurant gerufen worden seien, weil dort ein Mann in der Autoschlange in einem Wagen eingeschlafen sei. Andere Fahrzeuge hätten an ihm vorbei fahren mĂĽssen. In der Folge habe der 27-jährige Rayshard Brooks, der in dem Auto saĂź, einen NĂĽchternheitstest nicht bestanden und sollte in Gewahrsam genommen werden. Dabei sei es zu einem Kampf gekommen, bei dem der Mann Zeugenaussagen zufolge einem Beamten seine Elektroschockpistole abgenommen habe. GBI-Chef Vic Reynolds erklärte, auf Videoaufnahmen sei zu sehen, dass Brooks vor den Beamten flĂĽchte, sich dann mit dem Taser in der Hand zu ihnen umdrehe und der Polizist daraufhin seine Dienstwaffe ziehe. Reynolds machte deutlich, dass alles sehr schnell gegangen sei. Die Behörde wollte das Videomaterial veröffentlichen. Reynolds sagte zu, das GBI werde rasch alle Fakten sammeln und diese der Staatsanwaltschaft ĂĽbermitteln. Parallel erklärte Staatsanwalt Paul Howard, seine Behörde habe bereits mit einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls begonnen. Reynolds warnte vor vorschnellen SchlĂĽssen – und verwies auf die aufgeheizte Stimmung im Land. “Ich möchte nicht, dass irgendjemand unter irgendwelchen Umständen zu irgendeiner Form von Urteil eilt, was in diesen Fällen auf beiden Seiten sehr einfach ist”, sagte er. Den Ermittlern sei bewusst, dass in solchen Fällen “enorme GefĂĽhle” mit im Spiel seien und dies durch die derzeitige Situation verstärkt werde. Die Staatsanwaltschaft mĂĽsse beurteilen, ob es gerechtfertigt gewesen sei, dass der Polizist geschossen habe. Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai in Minneapolis stehen Polizeigewalt und Rassismus im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte in den USA. Proteste reiĂźen nicht ab – und könnten durch den Vorfall in Atlanta befeuert werden. Auch am Wochenende gingen vielerorts wieder zahlreiche Menschen auf die StraĂźen, etwa in der Hauptstadt Washington oder in Minneapolis. Nahe des Schnellrestaurants in Atlanta hatten sich auch Demonstranten versammelt. Auch in anderen Ländern demonstrierten erneut weltweit Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. In London kam es bei einer Gegendemonstration rechtsextremer Gruppen zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei, mehr als hundert Menschen wurden festgenommen. Auch in Frankreich, Australien und in der Schweiz gingen tausende Menschen gegen rassistische Diskriminierung auf die StraĂźe. Vor fast drei Wochen hatte ein weiĂźer Polizeibeamter sein Knie in den Nacken des am Boden liegenden Floyd gedrĂĽckt – trotz dessen wiederholter Bitten, ihn atmen zu lassen. Der Polizist und drei an dem Einsatz beteiligte Kollegen wurden entlassen, festgenommen und angeklagt. Floyd war wegen des Verdachts, mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben, festgenommen worden. Die “Seattle Times” berichtete unterdessen, dass der Fernsehsender Fox News – als Lieblingssender von Präsident Donald Trump bekannt – auf seiner Webseite im Zuge der Berichterstattung ĂĽber die Proteste in der GroĂźstadt Seattle digital veränderte und irrefĂĽhrende Fotos von der dortigen Lage veröffentlicht habe. Beispielsweise sei in ein Foto eines zertrĂĽmmerten Schaufensters das Bild eines bewaffneten Mannes hineingeschnitten worden. Der Sender habe die Bilder mittlerweile entfernt, schrieb die “Seattle Times”. Der Fotograf David Ryder bestätigte auf Twitter, seine Fotos seien manipuliert worden. Die Proteste in der Stadt an der WestkĂĽste hatten zuletzt zu Spannungen zwischen US-Präsident Donald Trump, Washingtons Gouverneur Jay Islee und BĂĽrgermeisterin Jenny Durkan gefĂĽhrt. Trump drohte mit Blick auf eine von Demonstranten eingerichtete “autonome Zone” in der Stadt, einzugreifen, sollten die lokalen Regierungen die Situation nicht unter Kontrolle bekommen. Viele US-Medien berichteten von friedlicher Stimmung. Allerdings sei die Polizei in dem Gebiet nicht erwĂĽnscht. Unterdessen war Trump vor dem Hintergrund der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA wegen des Zeitpunktes und Ortes seiner fĂĽr kommenden Freitag geplanten ersten Wahlkampfveranstaltung seit mehr als drei Monaten in die Kritik geraten. Am Freitagabend (Ortszeit) kĂĽndigte Trump an, die Kundgebung um einen Tag auf Samstag zu verschieben. Am ursprĂĽnglich geplanten Termin wird in den USA des Endes der Sklaverei gedacht. Die Veranstaltung sollte in Tulsa (Oklahoma) stattfinden. Die Stadt war 1921 Schauplatz eines Massakers durch einen weiĂźen Mob an der schwarzen Bevölkerung. Historiker werten dies als schlimmsten ZusammenstoĂź zwischen WeiĂźen und Schwarzen in den USA nach dem Ende des BĂĽrgerkriegs. Die demokratische Senatorin Kamala Harris hatte Trump angesichts der ursprĂĽnglichen Wahl des Datums und des Ortes fĂĽr die Kundgebung vorgeworfen, Rechtsradikale zu ermutigen. Trump hat Floyds Tod mehrfach verurteilt und das Recht auf friedliche Demonstrationen betont. Ihm wird jedoch vorgeworfen, sich nicht klar gegen Rassismus zu positionieren und nicht genug Verständnis fĂĽr den Zorn ĂĽber Diskriminierung und Ungerechtigkeit im Land zu zeigen. Seine Entscheidung, am 19. Juni ausgerechnet in Tulsa aufzutreten, bestätigte seine Gegner.

Wieder starb Afroamerikaner nach Polizeieinsatz in den USA