Messerattacke auf einem Rastplatz in Wels-Puchberg - Tatverdächtiger LKW-Lenker von Polizei gestoppt

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Messerattacke auf einem Rastplatz in Wels-Puchberg - Tatverdächtiger LKW-Lenker von Polizei gestoppt

Wels/Hörsching. Während die Einsatzkräfte Freitagabend gerade bei einem Verkehrsunfall im Einsatz standen, kam es nur rund 800 Meter weiter zu einer Messerattacke auf einer Raststation in Wels-Puchberg.

Ein Mann wurde auf dem LKW-Parkplatz einer Raststation beziehungsweise neben einer Tankstelle von einem Mann mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Der Schwerverletzte wurde nach der Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt ins Klinikum Wels eingeliefert. Der mutmaßliche Täter flüchtete vorerst mit einem LKW, den die Polizei wenig später auf der Wiener Straße bei Hörsching – etwa 10 Kilometer vom Tatort entfernt – stoppen konnte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Nähere Hintergründe waren am Abend vorerst noch nicht bekannt.

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Am 13. Dezember tritt der neue ÖBB-Fahrplan in Kraft. Er bringt 2,3 Millionen zusätzliche Zugkilometer. Auch das Nachtzugnetz wächst weiter, so kommt mit Fahrplanwechsel die neue Nightjet-Destination Amsterdam hinzu. Mehr zahlen müssen Fahrgäste nicht – es ist erstmals seit Jahren keine Preiserhöhung der Tickets vorgesehen, hieß es am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. “2020 war für die ÖBB ein äußerst schwieriges Jahr. Auch wenn der schlimmste Einbruch vorbei ist, sind wir von unseren früheren Fahrgastzahlen weit entfernt”, zog ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä eine erste Zwischenbilanz. Im Personenverkehr fehlen “viele Millionen Fahrgäste” und im Güterverkehr “viele Millionen an Einnahmen”. Im Vergleich zu Vor-Corona liegt die Auslastung im Nahverkehr derzeit bei rund 70 Prozent, im Fernverkehr bei 60 Prozent – wie auch im Nachtverkehr. 19 Linien gibt es hier – im Sommer lag die Auslastung noch bei 90 Prozent, Reisewarnungen haben diese wieder zurückgehen lassen, erläuterte Matthä. “Die Lage ist äußerst herausfordernd”, dennoch wolle man die Kunden “mit vielen Neuerungen überraschen”, sagte der ÖBB-Chef. Seit 8. Oktober ist die Bahn wieder mit ihrem vollen Angebot an Zügen im Einsatz. “Täglich werden 120 Züge mehr angeboten. Im Nahverkehr punkten wir fortan mit zahlreichen Angebotsverbesserungen, längeren Betriebszeiten und verbesserten Intervallen. Insgesamt bauen wir hier das Angebot um 2,3 Millionen Zugkilometer aus – damit bieten wir noch mehr Kapazität für die Pendler an. Des Weiteren schaffen wir national und international neue Fernverkehrsverbindungen”, sagte Matthä. In der Früh und am Abend profitieren Fahrgäste künftig im Fernverkehr von zusätzlichen Tagesrandausweitungen auf den Strecken Graz – Wien, Salzburg – Innsbruck, Salzburg – Klagenfurt und Graz – Schwarzach-St. Veit. Neue Frühverbindungen gibt es auch von Bregenz nach Innsbruck und von Wien nach Linz und Salzburg. Auf der Strecke von Wien nach Budapest werden die Züge fortan im Stundentakt verkehren. Von Zürich – Bregenz – München werden ebenso zusätzliche und schnellere Verbindungen angeboten. Thermenbahn und direkt von Wien nach Schladming Ausgebaut wird auch das Wochenend-Angebot: Von Wien kann das steirische Thermen- und Vulkanland mit der Thermenbahn erreicht werden. Von Linz oder Wels geht es wochenends künftig im Zwei-Stunden-Takt und unkomplizierter an den Attersee. Und für Skifahrer und Wanderer gibt es am Wochenende neue Direktverbindungen von Wien über Linz nach Hinterstoder und Schladming bis nach Bischofshofen. Weiter ausgebaut wird auch das Nachtzugnetz. Mit der neuen Nightjet-Verbindung geht es ab Fahrplanwechsel täglich von Wien und Innsbruck nach Amsterdam. Der Nightjet von Wien nach Brüssel fährt künftig das ganze Jahr über drei Mal pro Woche und kommt früher in Brüssel an. “Parallel prüfen wir diverse Destinationen, die in Europa mit einem Mittelstrecken-Flug erreichbar sind. Mein Ziel ist weiterhin klar: ich möchte bis 2028 wieder ein ausgebautes Nachtzugnetz in Europa sehen – von Berlin nach Paris, von Stockholm bis Rom.” Brüssel-Zug ist früher am Ziel Klimafreundlich und bequem über Nacht in europäische Metropolen – die ÖBB machen es möglich und lassen das einstige Nachtzugnetz wiederaufleben. Mit der neuen Nightjet-Verbindung geht es ab Fahrplanwechsel täglich von Wien und Innsbruck nach Amsterdam. Der Nightjet von Wien nach Brüssel fährt künftig das ganze Jahr über drei Mal pro Woche und kommt früher in Brüssel etwas früher an – um 9.45 Uhr anstatt um 11.00 Uhr. Er träume auch weiterhin von einem Nightjet nach Paris und geht davon aus, “dass Träume irgendwann wahr werden”, sagte Matthä. Weitere Destinationen, die in Europa mit einem Mittelstrecken-Flug erreichbar sind, werden geprüft. “Mein Ziel ist klar: ich möchte bis 2028 wieder ein ausgebautes Nachtzugnetz in Europa sehen – von Berlin nach Paris, von Stockholm bis Rom”, betonte Matthä. Ab Ende 2022 sollen 13 neue Nightjet-Garnituren im Einsatz sein. Ein Teil der bestehenden erhält ein Update. Alle erneuerten Wagen werden mit einem barrierefreien Abteil ausgestattet und ein Radtransport wird künftig möglich sein, auch sollen sie mit W-LAN ausgestattet werden. Die neuen Liegewagen werden künftig eine generelle Vierer-Belegung haben. Bis Jahresende sollen die Railjet- und Nightjetzüge mit neuen Desinfektionsmittel-Spendern in den WC-Anlagen ausgestattet werden. Außerdem können in Bordrestaurants der Züge auch während der Fahrt Handdesinfektionsmittel sowie ein Mund-Nasen-Schutz gekauft werden, hieß es bei der Pressekonferenz. “Auch in Zeiten einer Pandemie ist es sicher, mit unseren Zügen unterwegs zu sein”, sagte Matthä und verwies darauf, dass es bisher keine Clusterbildung in einem Zug gegeben hatte.

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Happy Birthday, Ringo Starr! Richard Starkey, wie er bürgerlich heißt, wurde am 7. Juli 1940 in einem rauen Arbeiterbezrik in Liverpool geboren. Wie die Karriere von Ringo Starr wohl verlaufen wäre, wenn er im August 1962 “Nein” gesagt hätte? Sicher wäre er als Musiker nie so erfolgreich gewesen, hätte er das Angebot vonJohn Lennon, Paul McCartney und George Harrison abgelehnt, Nachfolger des gefeuerten Schlagzeugers Pete Best zu werden. Zum Glück für Ringo entschied er sich für die Beatles. Am heutigen 7. Juli wird er 80 Jahre alt. Richard Starkey wurde am 7. Juli 1940 als Einzelkind in Liverpool geboren. Er wuchs im rauen Arbeiterbezirk Dingle auf. Der kleine Richy träumte in der Hafenstadt von einer Karriere als Seefahrer. Zwei schwere Krankheiten prägten seine Kindheit. Im Grundschulalter überstand er eine Bauchfellentzündung. Mit 13 Jahren erkrankte er an Tuberkulose und musste zwei Jahre im Krankenhaus verbringen. In dieser Zeit soll er seine Leidenschaft fürs Trommeln entdeckt haben. “Wollte immer nur Schlagzeuger sein” Ende der 50er-Jahre etablierte er sich als Schlagzeuger in Liverpools Skiffle- und Rock’n’Roll-Szene und spielte mit verschiedenen Bands. Damals galt er vielen als bester Schlagzeuger der Region. Er habe immer nur ein Schlagzeuger sein wollen, sagte Ringo Starr später oft in Interviews, das habe ihm im Blut gelegen. Den Namen Ringo bekam er, weil er Schmuck mochte und viele Ringe an der Hand trug. Seine drei späteren Bandkollegen lernte er in Hamburg kennen, wo er im Kaiserkeller nahe der Reeperbahn mit Rory Storm And The Hurricanesauftrat – wie die Beatles. In Hamburg musizierte er bei einigen Gelegenheiten schon gemeinsam mit den Beatles. Und die bekamen den Eindruck, dass Ringo besser zu ihnen passen würde als Pete Best. 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Launige Nummern wie “Yellow Submarine” (auf “Revolver”, 1966), “With a Little Help from My Friends” (“Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band”, 1967) und “Octopus’s Garden” (“Abbey Road”, 1969) sind heute Kult, obwohl er nie ein brillanter Sänger war. “Bester Schlagzeuger der Beatles” Sogar für sein Schlagzeugspiel wurde der älteste Beatle kritisiert. Ein britischer Komiker scherzte Anfang der 80er-Jahre: “Ringo ist nicht der beste Schlagzeuger der Welt. Er ist nicht mal der beste Schlagzeuger der Beatles.” Der Witz verfolgt den Musiker bis heute. “Ich hatte nie ein Problem damit”, sagte er allerdings im BBC-Interview über die Kritik. “Das hat mir zwar nicht gefallen, aber deswegen hab ich doch nicht aufgehört so zu spielen, wie ich spiele.” Einige halten ihn für überbewertet, andere für einen genialen Taktgeber mit viel Gefühl. Fakt ist: Als Mitglied der Fab Four wurde Ringo Starr unsterblich.Nach der Trennung der Beatles begann er eine Solokarriere, deren Höhepunkt das Album “Ringo” (1973) war. Neben Stars wie Nilsson, T. Rex-Frontmann Marc Bolan und Soulsänger Billy Preston wirkten auch die anderen Ex-Beatles als Gastmusiker daran mit. Die Singles “Photograph” und “You’re Sixteen” wurden Nummer-eins-Hits in den USA. Privat fand Ringo Starr sein Glück mit seiner zweiten Frau Barbara Bach. Das Model und Ex-Bond-Girl (“Der Spion, der mich liebte”) lernte er beim Dreh der Slapstick-Komödie “Caveman – Der aus der Höhle kam” (1981) kennen. Die Ehe hält bis heute. Alkohol- und Drogenprobleme Starrs musikalische Karriere hingegen bekam Ende der 70er-Jahre einen Knick. Die Alben “Ringo The 4th” (1977), “Bad Boy” (1978) und “Stop And Smell The Roses” (1981) wurden kommerzielle Flops. Dazu kamen private Dramen. Starr überlebte einen schweren Autounfall, musste den Tod von John Lennon verkraften, und sein enormer Alkohol- und Drogenkonsum geriet zunehmend außer Kontrolle. Ende der 80er-Jahre machten Bach und er gemeinsam eine Entziehungskur. “Am Anfang hatte ich Angst”, sagte Starr im vergangenen Jahr dem Magazin “Rolling Stone”. “Ich wusste nicht, wie man irgendwas macht, wenn man nicht betrunken ist, soweit war es gekommen.” Seit über 30 Jahren ist das Paar trocken und lebt gesund. Nach dem Entzug gründete Ringo seine All-Starr Band, mit der er bis heute in wechselnder Besetzung tourt. Sänger und Musiker wie Steve Lukather (Toto), Gregg Rolie (Santana/Journey) oder Peter Frampton spielen mit Ringo seine Solo- und Beatles-Songs, performen aber auch ihre eigenen Hits. Das Publikum bei den stimmungsvollen Konzerten besteht aus mehreren Generationen. Zwischen den Liedern feiern die Fans den Kultmusiker mit “Ringo! Ringo!”-Rufen. “Peace & Love” Die Sonnenbrille und das Peace-Zeichen sind mit den Jahren zum Markenzeichen des charismatischen Musikers geworden. “Peace & Love” lautet sein Motto, mit dem er Leute begrüßt und seine Botschaften in sozialen Medien versieht. Er scheint mit sich im Reinen zu sein. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Ringo Starr sein 20. Album mit dem Titel “What’s My Name”. Mit 80 Jahren ist die nächste Tour, die eigentlich in diesem Jahr hätte stattfinden sollen, längst für 2021 geplant. Der Brite, der sich seit dem Ritterschlag durch Prinz William im Jahr 2018 Sir Richard Starkey nennen darf, erfreut sich offenbar bester Gesundheit. “Brokkoli und Fitnesstraining”, sei das Rezept, scherzte er im Interview für die “Hard Rock Café”-Kette. Zum Glück traf Ringo Starr 1962 die richtige Entscheidung, ohne auch nur im Geringsten ahnen zu können, wozu das führen würde. “Ich habe nie wirklich etwas dafür getan, um das zu erreichen, was daraus geworden ist. 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