Messi spendete Geld an zwei Krankenhäuser

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Messi spendete Geld an zwei Krankenhäuser

Für den Kampf gegen das Coronavirus hat Barcelona-Star Lionel Messi einem Medienbericht zufolge eine Million Euro an zwei Krankenhäuser gespendet – eines in der katalanischen Metropole und ein anderes in seiner argentinischen Heimat. Der FC Barcelona will den Gesundheitsbehörden der Region Katalonien in der Corona-Krise die Clubanlagen zur Verfügung zu stellen.

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Die Ex-Freundin des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, ist in ein New Yorker Gefängnis verlegt worden. Die 58-Jährige wurde von einer Haftanstalt des Bundesstaates New Hampshire in das Bundesgefängnis Metropolitan Detention Center im New Yorker Stadtteil Brooklyn gebracht, wie die Gefängnisbehörden am Montag bestätigten. Am Freitag soll sie erstmals vor Gericht erscheinen. Die langjährige Epstein-Vertraute war am vergangenen Donnerstag in Bradford im Ostküstenstaat New Hampshire festgenommen worden. Die Ermittler werfen der Tochter des verstorbenen britischen Medienmoguls Robert Maxwell vor, für Epstein junge Mädchen rekrutiert zu haben, die dann von dem Investmentbanker sexuell missbraucht wurden. Die Anklage umfasst sechs Punkte, bei einer Verurteilung drohen Maxwell bis zu 35 Jahre Gefängnis. Bei dem Gerichtstermin am Freitag will die Bundesanwaltschaft in Manhattan sich gegen eine Haftentlassung Maxwells auf Kaution aussprechen. Die Behörde sieht ein “extremes” Fluchtrisiko. Die in Frankreich geborene, in Großbritannien aufgewachsene und in den USA lebende Maxwell habe drei Pässe, schreibt die Staatsanwaltschaft in einem Dokument. Ermittler hätten zudem in den vergangen vier Jahren 15 Bankkonten von ihr mit zwischenzeitlich mehr als 20 Millionen Dollar (17,82 Mio. Euro) identifiziert. “Kurz gefasst: Maxwell hat drei Pässe, große Geldsummen, weitreichende internationale Verbindungen und überhaupt keinen Grund, angesichts der Möglichkeit einer langen Gefängnisstrafe in den USA zu bleiben”, argumentiert die Staatsanwaltschaft. Maxwells Festnahme war eine spektakuläre Entwicklung im Fall Epstein. Der Multimillionär soll jahrelang minderjährige Mädchen und junge Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Der bestens vernetzte Investmentbanker wurde im Juli 2019 festgenommen und im August tot in seiner Gefängniszelle in Manhattan gefunden. Nach Angaben des US-Justizministeriums nahm der 66-Jährige sich das Leben. Der Fall sorgte auch nach Epsteins Tod für viele Schlagzeilen. Im Fokus der Ermittler steht unter anderem der britische Prinz Andrew. Dem mit Maxwell und Epstein befreundeten Prinzen wird vorgeworfen, 2001 Sex mit einer damals 17-Jährigen gehabt zu haben. Der 60-jährige Royal bestreitet die Vorwürfe.

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Die Formel 1 will beim ersten Rennen der diesjährigen WM-Saison am 5. Juli in Österreich deutliche Zeichen setzen. Rund um den Grand Prix in Spielberg seien mehrere Aktionen geplant, um die Unterstützung für die weltweiten Anti-Rassismus-Proteste zum Ausdruck zu bringen, hieß es am Montag. Zudem werden an den Autos Regenbogen zu sehen sein, um auf den Kampf gegen die Covid-19-Pandemie hinzuweisen. Die Kampagne #WeRaceAsOne (Wir fahren vereint) sei der Weg der Formel 1, “für den Mut und den Zusammenhalt, den alle rund um die Welt während dieser noch nie dagewesenen Zeit gezeigt haben, Danke zu sagen”, erklärte Formel-1-Boss Chase Carey. Schlüsselarbeitskräfte, Familien, aber auch Einzelpersonen, die während der Zeit der strikten Lockdown-Maßnahmen enorm viel durchstehen mussten, hätten diese Dankbarkeit verdient. Mit Symbolen und Gesten soll die Anti-Rassismus-Arbeit aber nicht erledigt sein, per Aussendung kündigte die Formel 1 auch die Einsetzung einer Taskforce an. Die soll sich damit beschäftigen, wie die Diversität in dem Sport gefördert und mehr Chancen für soziale Minderheiten geschaffen werden könnten. “Als globaler Sport müssen uns die Diversität und sozialen Probleme unserer Fans ein Anliegen sein, wir müssen aber auch mehr zuhören und verstehen, was getan werden muss, und Fortschritte liefern”, sagte Carey. Der sechsfache Weltmeister Lewis Hamilton hatte das Thema Rassismus in den vergangenen Tagen auch in die Formel 1 gebracht. Der Brite bezeichnete die Formel 1 als Sport, der von Weißen dominiert sei. Hamilton ist aktuell der einzige Schwarze im Fahrerfeld, er will die Diversität mithilfe einer von ihm aus der Taufe gehobenen Kommission erhöhen.

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Die Pierer Mobility, früher KTM Industries AG, beendet die Kurzarbeit für alle 3.800 Mitarbeiter. Am 11. Mai wird die Produktion wieder aufgenommen, bis zum 18. Mai will man zum Vollbetrieb zurückkehren. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Im März hatte der nach eigenen Angaben größte Motorradhersteller Europas auf Kurzarbeit umgestellt, weil die Zulieferkette aus Italien unterbrochen war. Mittlerweile hätten die Betriebe in Italien aber wieder die Produktion aufgenommen. Zudem gebe es positive Signale von jenen Märkten, wo die Händler bereits wieder geöffnet haben – wie Österreich, Deutschland oder China -, ist man bei Pierer Mobility optimistisch. Das Unternehmen erwartet sogar, dass das Zweirad aufgrund der Corona-Maßnahmen mehr Bedeutung bekommen werde.

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Ein Schweizer Immunologe hat nach eigenen Angaben einen Impfstoff-Kandidaten gegen Corona entwickelt, der nach erfolgreichen Prüfungen möglicherweise noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen könnte. Martin Bachmann vom Universitätsspital Bern will die nötigen Studien und Genehmigungsverfahren so schnell durchlaufen, dass er schon im Oktober Massenimpfungen in der Schweiz für möglich hält.

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Die seit rund drei Wochen anhaltende Ausgangssperre im von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffenen Spanien zeigt offenbar Erfolge. Binnen der letzten 24 Stunden seien nur noch gut 6.000 Neuinfektionen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf mehr als 130.000. Gleichzeitig wurden wieder fast 4.000 an Covid-19 erkrankte Patienten innerhalb eines Tages als genesen entlassen. Damit sind mehr als 38.000 Betroffene wieder gesund. Die Zuwachsraten sinken ebenfalls. Bei den Neuinfektionen fiel sie auf unter fünf Prozent. Der positive Trend, unter anderem auch bei der Zahl der Einweisungen in Krankenhäuser und Intensivstationen, wird von den Experten des Gesundheitsministeriums seit Tagen bescheinigt. Auch die Zahl der neuen Todesfälle geht weiter zurück. Innerhalb von 24 Stunden starben den amtlichen Angaben zufolge 674 Menschen, die mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert waren. Damit wurden erstmals nach neun Tagen weniger als 800 neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl kletterte bis Sonntag auf 12.418. Ungeachtet der positiven Entwicklung ist Spanien weiter weltweit eines der am stärksten von der Krise betroffenen Länder. Ministerpräsident Pedro Sanchez kündigte eine Verlängerung des seit dem 15. März geltenden Alarmzustands samt Ausgangsbeschränkungen um zwei weitere Wochen bis 25. April an. Diese Entscheidung muss noch vom Parlament gebilligt werden.

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Tierschützer attackieren die Kokosindustriewegen angeblicher Ausbeutung von Affen bei der Nussernte. Supermärkte in mehreren Ländern und der Exporteur Thailand reagieren bereits auf die Vorwürfe. In dem südostasiatischen Staat – einer der größten Produzenten von Kokosmilch – kritisierte die Tierrechtsorganisation Peta den Einsatz von Affen, die zumindest einige der Nüsse pflücken sollen. Die Regierung in Bangkok kündigte an, dass Kokosprodukte künftig mit einem Code nachverfolgbar sein sollen, damit klar ist, ob die Nüsse aus einer affenfreien Farm stammen. Vorausgegangen war eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung von Peta. Aktivisten hatten demnach unter anderem acht Kokosfarmen mit Affen in Thailand besucht, deren Mitarbeiter ihnen gesagt hätten, dass sie zwei große inländische Hersteller belieferten. Diese würden ihre Kokosprodukte unter den Namen Aroy-D und Chaokohvertreiben. Peta-Angehörige besuchten zudem Affen-Trainingszentren, wo die Tiere missbraucht worden seien. Produkte aus dem Sortiment genommen Mehrere Supermärkte in Großbritannien, den Niederlanden und den USA sollen bereits entsprechende Produkte aus den Regalen genommen haben, wie Medien und Peta berichteten. Die thailändische Firma Theppaddungporn Coconut, die ihre Produkte unter der von Peta kritisierten Marke Chaokoh vertreibt, wies den Vorwurf von Tierschutzverstößen ebenfalls zurück. Thailands Handelsminister Jurin Laksanawisit sagte, dass Affenarbeit in der Branche sehr selten sei. Er rief Diplomaten, Importeure und Tierschützer auf, sich die Kokosfarmen genauer anzuschauen. Spricht man mit Affentrainern, zeigt sich zumindest teilweise ein anderes Bild. Der 64-jährige Trainer Somchai Duangmunta vom Affentrainingscenter Ban Loong Nan im Süden Thailands etwa sagte, dass Affen auch in der industriellen Kokosnuss-Produktion der Region verbreitet seien: “Wir hängen ziemlich von den Affen ab, weil die Kokosbäume hier sehr hoch sind. Es ist schwer, die Nüsse mit einer Sichel herunterzuholen.” Die Menschen lebten hier schon seit Generationen mit Affen zusammen.

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