Milizsoldaten rücken ab 4.Mai ein

Merken
Milizsoldaten rücken ab 4.Mai ein

Jene 3.000 Milizsoldaten, die für den Covid-Einsatz mobilgemacht werden, rücken am 4. Mai ein und sollen voraussichtlich bis 31. Juli im Einsatz sein. Einberufen werden 13 Jägerkompanien aus allen Bundesländern. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) sprach bei der Bekanntgabe der betroffenen Kompanien am Montag “von einem geschichtsträchtigen Tag”. Die Teilmobilmachung stehe mit den geplanten Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen nach Ostern nicht im Widerspruch, betonte Tanner. Die Milizsoldaten werden weiterhin gebraucht. Aktuell sei das Bundesheer mit 3.711 Soldaten im In- und Ausland im Einsatz. 1.488 Soldaten sind im Covid-Assistenzeinsatz, 258 unterstützen in anderen Ministerien und in sonstigen Unternehmen, 799 stehen an der Grenze.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem wird im Juli an einem speziellen Einladungsturnier in Berlin teilnehmen. Der Weltranglisten-Dritte schlägt wie auch Alexander Zverev, Nick Kyrgios oder Julia Görges bei zwei Kurz-Turnieren auf, die vom 13. bis 19. Juli auf Rasen im Steffi-Graf-Stadion bzw. auf Hartplatz in einem Hangar am Flughafen Tempelhof stattfinden. Je sechs Damen und Herren nehmen teil. Gespielt wird bei den “bett1Aces” um jeweils 100.000 Euro Preisgeld und wegen Corona nach derzeitigem Stand ohne Zuschauer. Neben Thiem, Zverev und Kyrgios ist bei den Herren auch Jungstar Jannick Sinner (ITA) am Start. Bei den Damen haben neben Görges auch Andrea Petkovic, Kiki Bertens und die Weltranglisten-Fünfte Jelina Switolina zugesagt. Je zwei Plätze werden noch vergeben. “Es ist ein kleiner Start in die Tennis-Normalität”, sagte der österreichische Veranstalter Edwin Weindorfer am Freitag bei der Präsentation.

Thiem spielt im Juli bei Einladungs-Turnier in Berlin

China hat erfolgreich ein Raumschiff zu seiner ersten Landung auf dem Mars gestartet. Die Rakete vom neuen, leistungsstarken Typ“Langer Marsch 5” hob am Donnerstag vom Raumfahrtbahnhof in Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan ab. Als erste Raumfahrtnation will China schon bei seiner ersten unabhängigen Mars-Mission auf dem “Roten Planeten” landen. Das fünf Tonnen schwere Raumschiff “Tianwen-1” besteht aus einem Orbiter, einemLandegerät und einem Gefährt von der Größe eines Golfplatzfahrzeugs. Das Projekt gilt als einer der schwierigsten Raumflüge, die China jemals unternommen hat. Mit der Mars-Mission will China nach den USA die zweite Nation werden, die erfolgreich auf dem Mars landet und auch noch einen Rover betreibt. Eine Stunde nach dem Start berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Chinas Raumfahrtprogramm, dass das Raumschiff seine vorbestimmte Bahn erreicht habe und erfolgreich auf dem Weg zum Mars sei. “Keine planetarische Mission ist jemals so umgesetzt worden”, schreiben die chinesischen Planer im Magazin “Nature” über ihr Vorhaben. “Ein Erfolg wäre ein großer technologischer Durchbruch.” Der Name “Tianwen-1” lässt sich mit “Fragen an den Himmel” übersetzen und stammt von einem Gedicht eines der größten chinesischen Poeten Qu Yuan, der etwa 340 bis 278 vor Christus gelebt hat. Als besonders riskant gilt die Landung am Mars. Von 18 Landeversuchen waren bisher nur 10 erfolgreich – allein neun durch die USA. Russlandgelang zwar bereits 1971 eine Landung, aber der Kontakt brach 20 Sekunden nach dem Aufsetzen ab. “Der Mars hat eine sehr dünne Atmosphäre, was bedeutet, dass die Fallschirme nicht so viel bremsen, wie es nötig wäre”, sagte der australische Experte Morris Jones der Deutschen Presse-Agentur. “Einige Raumschiffe haben auf der Reise zum Mars gut funktioniert, aber sind dann an der Landung gescheitert.” Die Chancen liegen laut Experten gerade einmal bei 50 Prozent. Die Landung gilt in NASA-Kreisen als die “sieben Minuten des Terrors”. Das Landegerät muss seine Geschwindigkeit von 20.000 Kilometer pro Stunde praktisch komplett abbremsen. Da der Mars eine Atmosphäre besitzt, ist ein Hitzeschild notwendig. Das chinesische Landegerät soll mit Hilfe des Fallschirms und der Raketendüsen auch etwa 100 Meter über der Oberfläche schweben, zunächst den besten Landeort auskundschaften und dafür seine Position anpassen. Chinas Mission ist eine von drei Flügen zum Mars in diesem Sommer. Im Juli und August ist der Mars der Erde am nächsten – eine Konstellation, die es nur alle zwei Jahre gibt. Am Montag haben die Vereinigten Arabischen Emirate mit Hilfe einer japanischen Rakete schon die erste arabische Mars-Sonde ins All geschickt. Sie soll aber nicht landen. In einer Woche folgen die USA, die den Rover “Perseverance” (Durchhaltevermögen) auf den Mars bringen wollen. Alle drei Raumschiffe sollen im Februar beim Mars sein. China will die Landung erst zwei, drei Monate danach versuchen. Während der Orbiter den Mars umrundet, soll das Landegerät auf flacher Oberfläche in der Marsgegend Utopia Planita aufsetzen. Dort war 1976 bereits die amerikanische “Viking 2”-Sonde gelandet. Der solarbetriebene 240 Kilogramm schwere Rover soll die Oberfläche etwas mehr als drei Monate erforschen. Er ist doppelt so schwer wie Chinas Mond-Rover “Yutu”, aber nur ein Viertel des amerikanischen Gefährts “Perseverance”, das die Größe eines Kleinwagens hat und als das bisher fortschrittlichste weltweit gilt. Chinas Rover hat ein Radargerät an Bord, das unter der Oberfläche nach möglichen Spuren von Wasser und mikrobiologischen Kulturen suchen kann. Auch soll es Magnetfeld und Atmosphäre erforschen. Von den acht Planeten in unserem Sonnensystem ist der Mars der Erde am ähnlichsten. “Der Mars ist der wahrscheinlichste Ort in unserem Sonnensystem, um Lebensformen außerhalb der Erde zu finden – oder den Beweis, dass sie einmal existiert haben”, sagte Raumfahrtexperte Jones. “Es hätte tiefgehende Auswirkungen für die Wissenschaft und unsere Vorstellung vom Universum.” In einer Entfernung von bis zu 400 Millionen Kilometer werden die Daten zur Erde gefunkt. Der Orbiter hilft bei der Kommunikation. In Miyuan vor den Toren Pekings wurde eine 70 Meter große Antennenschüssel ausgebaut, um die Signale zu empfangen. Auch in Kunming in Südwestchina gibt es eine. China hatte 2011 schon mit Hilfe einer russischen Rakete eine Mars-Mission versucht. Das Vorhaben scheiterte aber kurz nach dem Start, als die Rakete mit dem Orbiter “Yinghuo-1 zur Erde zurückfiel. Der Start von “Tianwen-1”wurde auch deswegen mit Spannung verfolgt, weil die neue Rakete vom Typ “Langer Marsch 5” zum Einsatz kam, bei deren Entwicklung es einige Fehlschläge gegeben hatte.

Gelingt China eine Landung auf dem Mars?

Die Schweiz hat sich wegen der Coronavirus-Pandemie im Personenverkehr mit dem Ausland weiter abgeschottet: Seit Mitternacht ist die Einreise nur noch Schweizer Bürgern erlaubt, sowie Personen mit einer Aufenthalts- oder einer Grenzgängerbewilligung. Bisher waren nur Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich und Spanien sowie alle Nicht-Schengen-Staaten von diesen Einreisebeschränkungen betroffen. Durch die Ausweitung der Maßnahmen auf die verbleibenden Schengen-Staaten unterliegen nun alle Flüge aus dem Ausland denselben Einreisekontrollen, hatte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (Justizministerium, Anm.) am Mittwoch mitgeteilt.

Einreise in die Schweiz weiter eingeschränkt

Rund elf Prozent der Covid-19-Erkrankten in Österreich sind am Mittwoch in Spitälern betreut worden. Von den um 15.00 Uhr 5.560 bestätigten Fällen mussten 1,6 Prozent (rund 90 Personen) auf Intensivstationen behandelt werden. Weitere 9,75 Prozent (rund 540 Patienten) befanden sich auf einer Normalstation, teilte das Gesundheitsministerium am späten Nachmittag mit.

Rund 90 Patienten in Intensivpflege

Die heimische Clubszene bekommt eine neue Interessensvertretung: Die IG Club Kultur will sich für die Branche sowie “für alle damit verbundenen Belange” einsetzen, hieß es am Montag. Die Nachtclubs sind von den Einschränkungen der Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen, für viele bedeute die aktuelle Situation “hundertprozentigen Einkommensverlust”. Die heimische Clubszene bekommt eine neue Interessensvertretung: Die IG Club Kultur will sich für die Branche sowie “für alle damit verbundenen Belange” einsetzen, hieß es am Montag. Die Nachtclubs sind von den Einschränkungen der Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen, für viele bedeute die aktuelle Situation “hundertprozentigen Einkommensverlust”

Neue IG Club Kultur will "eingebunden werden"

Die globale Verbreitung des Coronavirus hat sich zuletzt deutlich beschleunigt. Weltweit gibt es mehr als 15 Millionen bestätigte Infektionen, wie am Mittwoch aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorging. Ende Juni war die Schwelle von zehn Millionen Infektionen erreicht worden. Seither hat sich die Pandemie vor allem in Nord- und Südamerika, Indien und Südafrika rasch ausgebreitet. Weltweit sind laut Johns Hopkins bisher knapp 620.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Der Erreger SARS-CoV-2 kann die Lungenerkrankung Covid-19 auslösen, die vor allem für ältere und immungeschwächte Menschen lebensgefährlich sein kann. Das am schlimmsten betroffene Land waren die USA. Dort gab es mit knapp vier Millionen die meisten bestätigten Infektionen und mit mehr als 142.000 Opfern auch die meisten Corona-Todesfälle. Zuletzt vermeldeten vor allem Bundesstaaten im Süden und Westen des Landes Höchststände bei den Neuinfektionen. Experten zufolge ist die Pandemie dort inzwischen weitgehend außer Kontrolle. Weltweit folgt an zweiter Stelle Brasilien, wo sich die Pandemie zuletzt ebenfalls rasant weiter ausbreitete. Dort gab es Johns Hopkins zufolge knapp 2,2 Millionen bekannte Infektionen und rund 81.000 Todesfälle. Die Zahl der Neuinfektion hat sich dort innerhalb eines Monats fast verdoppelt. Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher meist einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Laut WHO gab es bis Dienstag 14,56 Millionen bestätigte Infektionen und 608.000 Todesfälle. Die Pandemie hatte nach bisherigen Erkenntnissen um den Jahreswechsel in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan begonnen.

Mehr als 15 Millionen Corona-Infektionen weltweit