Milliarden-Textil-Auftragsrückrufe treffen Bangladesch

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Milliarden-Textil-Auftragsrückrufe treffen Bangladesch

Weltweit führende Textilfirmen haben bei mehr als 1.000 Fabriken in Bangladesch Aufträge über rund 1,5 Mrd. US-Dollar (1,4 Mrd. Euro) ausgesetzt oder storniert. Als Grund hätten die Firmen angegeben, dass ihre Läden wegen der Pandemie des neuartigen Coronavirus geschlossen seien, sagte die Chefin der Vereinigung der Textilproduzenten von Bangladesch, Rubana Huq, der Deutschen Presse-Agentur. Die Vereinigung warnte, dass Fabriken wegen der Stornierungen viele Arbeiterinnen nicht mehr bezahlen könnten, was zu größeren sozialen Unruhen führen könnte. “Ich bin mir sicher, dass keine deutsche Marke möchte, dass das ihretwegen passiert”, heißt es in dem Brief. Huq bat, Firmen dazu aufzurufen, ihre Bestellungen aus Bangladesch nicht zu stornieren.

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In großem Maßstab sollen in heimischen Kläranlagen Corona-Tests vorgenommen werden. Der große Vorteil: Ehe in einer Stadt, in einem Viertel ein Cluster aufbricht, ist das Virus bereits in den Abwässern nachweisbar. Es klingt wie aus einem schlechten Science-Fiction-Film, könnte in Österreich aber bald Realität werden. Während die Bürger einer Kleinstadt energiegeladen ihren täglichen Verrichtungen nachgehen und voller Tatendrang ihren Hobbys frönen, tritt der Bürgermeister mit ernster Miene vor die Öffentlichkeit, um aus heiterem Himmel den Lockdown über die Stadt inklusive Ausgangssperre zu verhängen – im Wissen, dass in seiner Gemeinde in 48 oder 72 Stunden Corona in größerem Maßstab ausbricht. Innsbruck und Wien als Trendsetter Dass das keine billige Hollywood-Utopie, keine von Orwell geprägte Dystopie ist, dafür zeichnen zahlreiche Wissenschaftler der Innsbrucker Uni sowie der Wiener TU verantwortlich, die mit Unterstützung der öffentlichen Hand (Wissenschafts- und Landwirtschaftsministerium und einiger Bundesländer, etwa Tirol und Kärnten) gerade damit befasst sind, in mehr als 20 österreichischen Städten groß angelegte Corona-Testprogramme auszurollen – und zwar in der jeweiligen Kanalisation und in Kläranlagen. In Innsbruck und in Wien sind die Programme bereits im Frühjahr angelaufen, in Klagenfurt und Villach wurden etwa gestern die Proben-Entnahmekits installiert. In den nächsten Tagen soll eine eigene Homepage „Coron-A“ online gehen. Virus poppt bereits in Inkubationszeit auf Ausgangspunkt des Projekts ist die von niederländischen, amerikanischen und eben Innsbrucker und Wiener Wissenschaftlern gemachte Entdeckung, dass selbst bei sehr milden Krankheitsverläufen das Virus über den Stuhl ausgeschieden wird und in Kläranlagen nachgewiesen werden kann. Das Entscheidende dabei: Sogar bei ganz milden Verläufen wird das Virus bereits während der Inkubationszeit ausgeschieden – also zu einem Zeitpunkt, zu dem der Infizierte noch keine Symptome aufweist und somit auch keine Vorsichtsmaßnahmen ergreift. Der Wissenschaftler, die Gesundheitsbehörde, der verantwortliche Politiker ist früher über einen etwaigen clusterartigen Ausbruch der Krankheit in einer Stadt, einem Viertel informiert als die Infizierten selbst. Durch die Analyse der Abwasserproben können Rückschlüsse auf die Verbreitung der Infektion in der Bevölkerung getroffen werden. Ein Infizierter bei 10.000 Personen nachweisbar Der Innsbrucker Mikrobiologe Heribert Insam berichtet im Gespräch mit der Kleinen Zeitung, die Messmethoden seien in der Zwischenzeit so ausgefeilt, dass sich in Abwässern von 10.000 Personen auch dann Corona-Bruchstücke nachweisen lassen, wenn sich nur eine einzige Person mit dem Virus infiziert hat. „Wir haben es hier nicht mit lebenden Viren, sondern mit Partikeln zu tun“, beruhigt Insam angesichts so mancher Befürchtung, von dem Projekt könnte eine Corona-Gefahr ausgehen. Virus über Kanalisation bis ins Grätzel verfolgbar Norbert Kreuzinger vom Institut für Wassergüte an der TU ist, wenn man seinen Schilderungen lauscht, als Wissenschaftler in der Wiener Kanalisation zumindest wissenschaftlich zu Hause. Da die Betreiber der Kläranlagen routinemäßig mehrfach dem Abwasser Tagesmischproben entnehmen – und zwar nicht nur in der Hauptkläranlage, sondern entlang zahlreicher Stränge –, ließe sich im Ernstfall das Virus bis in ein Grätzel zurückverfolgen, die Proben werden nämlich nicht gleich weggeschüttet und können somit auch später analysiert werden. Kanalnetz-Modelierer bestimmen Parameter Aufwendiger als die Probenentnahme sei die Probenaufbereitung: „Wir brauchen etwa einen halben Liter, dieser muss dann ein paar Stunden lang zentrifugiert werden.“ Kopfzerbrechen bereiten Kreuzinger derzeit noch die Probenkapazitäten. „Wir schaffen nur eine überschaubare Menge, wir wollen das allerdings ausrollen.“ Am schwierigsten ist der Versuch, aus dem Datenmaterial aussagekräftige Schlussfolgerungen zu ziehen. Insam verweist etwa auf den Einsatz sogenannter Kanalnetzmodelierer, da etwa die Länge des Kanalnetzes, die Wassermatrix oder auch plötzlich auftretende Regengüsse die Erkenntnisse verändern.

Österreichs Kläranlagen sollen frühzeitig vor Corona-Ausbruch warnen

Nach dem frühen Ausfall beim WM-Auftakt hofft Max Verstappen beim Grand Prix der Steiermark am Sonntag auf ein besseres Ergebnis. Der Red-Bull-Pilot aus den Niederlanden hätte auch kein Problem, würde es diesmal in Spielberg regnen. “Ich mag es sehr, im Regen zu fahren”, sagte der 22-Jährige vor dem zweiten Saisonrennen, in dem er bereits ziemlichen Druck hat. Denn die Nullnummer vergangenen Sonntag hat Verstappen nicht aufs Scoreboard gebracht, mehr als acht Rennen stehen derzeit nicht am Plan. “Wenn so wenige Rennen im Kalender sind, ist ein Ausfall doppelt schade”, ist Verstappen bewusst. In der Pause zwischen den beiden Grands Prix war Verstappen in der “wunderschönen” steirischen Landschaft joggen, zudem gab es eine wegen Corona interne Grillerei mit dem Team. Auch Mitte der Woche war noch unklar gewesen, was genau die RB16 beim ersten Saisonrennen gestoppt hatte. Die inkriminierten Teile wurden in der kurzen Pause nach Japan geflogen und untersucht. Ob auch bei Red Bull die hohen und für Spielberg so typischen Strecken-Randsteine Sensoren oder andere sensible Autobauteile zum “Spinnen” gebracht hatten, war vorerst unklar. Klar war aber, dass Red Bull sowohl mit Verstappen als auch Alex Albon das Rennen anstelle von Mercedes-Pilot Valtteri Bottas gewinnen hätte können. “Gleich nochmals auf der gleichen Strecke fahren zu können steigert die Chance, das Auto besser zu verstehen und besser vergleichen zu können”, hofft Verstappen, dass es beim zweiten Anlauf am Sonntag besser läuft für das Gastgeber-Team. Dass sich der junge Holländer Regen wünscht, ist verständlich. Letztlich hatte seinerzeit Verstappens Regen-Performance in der Formel 3 dazu geführt, dass er als Super-Talent von Mastermind Helmut Marko engagiert und über einen kurzen Halt im Junior-Team von Red Bull direkt in die Formel 1 gehievt worden war. “Schaut ganz so aus, als ob es regnen könnte am Wochenende”, frohlockte Verstappen vor dem nächsten Auftritt auf dem Red Bull Ring. Regen würde nach dem trotz trockener Piste ausfallsreichen WM-Auftakt eine zusätzliche Komponente in den Kampf der Formel-1-Teams zu Saisonbeginn bringen. “Ich bin überzeugt, keiner weiß, wie stark er ist, wenn es auf der Strecke nass ist”, ist Verstappen überzeugt. “Das wird also interessant.” Verstappen könnte eine nasse Strecke helfen, nach der vergebenen Siegchance am vergangenen Sonntag endlich anzuschreiben. 2020 ist das letzte Jahr, in dem der jüngste Formel-1-Pilot der Geschichte auch jüngster Weltmeister aller Zeiten werden kann. “Nach diesem verpatzten Wochenenden wird es sicherlich noch schwieriger”, ist Verstappen klar. “Noch ist nichts vorbei. Aber kommendes Wochenende muss ich endlich Punkte holen.”

Verstappen hofft nach Auftakt-Pleite in Spielberg auf Regen

Der Vizekanzler und grüne Parteichef Werner Kogler spricht sich für eine Reform des Arbeitslosengeldes aus. “Wir wollen schon länger – und ich denke die ÖVP auch – eine sogenannte degressive Variante, wo man am Anfang mehr bekommt und später weniger”, sagt er im “Kurier” (Sonntag). Es könne aber auch am aktuellen System aufgesetzt und monatlich 150 Euro mehr ausbezahlt werden – 450 Euro im Quartal. “Und die Kurzarbeit muss gerechter werdenund die richtigen Anreize schaffen”, sagt Kogler zur neuen Corona-Kurzarbeit, die ab September gelten soll und an der die Sozialpartner derzeit feilen. “Jetzt ist es ja relativ egal, ob du vom Arbeitszeitpensum 20 oder 80 Prozent arbeitest. Am Schluss kommt immer das gleiche Geld raus.” Beim neuen Modell werde es “ein Mix aus der alten Industriekurzarbeit und der – für jetzt – so passenden Corona-Kurzarbeit sein. Wichtig ist uns Grünen die Einbindung der Sozialpartner, die während Corona eine Renaissance erlebt hat.” Positive Angebote durch Arbeitsstiftungen Ein weiterer Punkt sind für Kogler die Arbeitsstiftungen. “Man muss so ehrlich sein, dass es Branchen geben wird, die auch in ein bis zwei Jahren nicht mehr so viele Jobs brauchen werden wie vor Corona.” Es werde um die Stadthotellerie gehen. “Hier könnte man mit Arbeitsstiftungen positive Angebote schaffen. In der Eventbranche sehe ich es anders.” Dort müsse so geholfen werden, dass die Event- und Veranstaltungsunternehmen in ihrer Eigentümerstruktur überlebten. “Da wird gerade daran gearbeitet, dass die Eigentümer ihren Unternehmerlohn und weiter laufende Kosten bekommen. In der Eventbranche bin ich mir sicher, ist Corona einmal überwunden, wird der Bedarf an Arbeitskräften wieder schnell steigen.” Beim Städtetourismusglaubt der Politiker aber an “einen jahrelangen Nachhall”: “Hier soll man eben über Arbeitsstiftungen die Möglichkeit schaffen, dass die Menschen umsatteln können.” Aus dem Zeitungsinterview ging auch hervor, dass Kogler nichts von Hearings für Aufsichtsratsjobs für staatsnahe Unternehmen hält. SPÖ: Kogler ignoriert Frauen und Jugendliche Die SPÖ hat Kogler hart für dessen Wunsch nach einem degressiven Modell beim Arbeitslosengeld kritisiert. Einmal mehr bekräftigten die Sozialdemokraten ihre Forderung, wonach das Arbeitslosengeld auf 70 Prozent des Letzteinkommens gesteigert werden solle. Vize-Klubchef Jörg Leichtfried urgierte zudem Maßnahmen für besonders gefährdete Gruppen. “Kogler redet zwar von Arbeitslosigkeit, nimmt dabei aber mit keiner Silbe die Jugendlichen oder Frauen in den Mund. Dabei sind gerade sie es, die von Arbeitslosigkeit besonders betroffen sind”, so Leichtfried in einer Aussendung am Sonntag. Die Jugendarbeitslosigkeit steige in Österreich fast sechsmal stärker als im EU-Schnitt, Corona-Arbeitslose seien zu 85 Prozent weiblich, so der Oppositionspolitiker. “Eine verlorene ‘Generation Corona’ muss mit allen Mitteln verhindert werden. Aus diesem Grund fordern wir unter anderem eine Aufstockung der Lehrstellen in überbetrieblichen Lehrwerkstätten um 5000 Plätze sowie die Wiedereinführung der Ausbildungsgarantie bis 25”, bekräftigte Leichtfried einen weiteren Wunsch seiner Fraktion und der Gewerkschaften.

Am Anfang mehr Arbeitslosengeld, später weniger

Pflichtpraktika an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) können aufgrund mangelnder Plätze wegen der Coronakrise auch entfallen. Das hat das Bildungsministerium in einem Erlass festgehalten. Daraus würden auch keine negativen schulischen Konsequenzen erwachsen. Es werde aber keine generelle Aufhebung der Praktikumspflicht geben. “Ein Praktikum ist eine Bereicherung des Unterrichts – dort wo Praktika möglich sind, sollen sie daher auch stattfinden”, betonte der zuständige Sektionschef im Ministerium, Klemens Riegler-Picker. “Sollte es aufgrund der Coronakrise keine Möglichkeit geben, dann hat das natürlich einen Entfall der Praktikumspflicht zur Folge.” Im Schulunterrichtsgesetz sind die Voraussetzungen für die Absolvierung (“Zurücklegung”) der Pflichtpraktika festgehalten. Unter anderem heißt es dort: “Ist dem Schüler die Zurücklegung des Pflichtpraktikums oder Praktikums in der vorgeschriebenen Zeit ohne sein Verschulden nicht möglich, so hat er dieses während der schulfreien Zeit des folgenden Schuljahres zurückzulegen.” Ganz entfällt die Praktikumspflicht, wenn er glaubhaft macht, “dass er ein vorgeschriebenes Pflichtpraktikum oder Praktikum nicht zurücklegen kann, weil keine derartige Praxismöglichkeit bestand, oder er nachweist, dass er an der Zurücklegung aus unvorhersehbaren oder unabwendbaren Gründen verhindert war”.

Schule: Pflichtpraktika können entfallen

Die Regierung rechnet für nächstes Jahr mit einem Defizit von fast 21 Mrd. Euro. Das geht aus APA und ORF vorliegenden Informationen über das Budget 2021 hervor. Mehr Geld gibt es u.a. für Verkehr, Umwelt, Verteidigung und Arbeit. Letzteres ist aber vor allem eine Anpassung an die hohe Arbeitslosigkeit. Vorgesehen ist auch ein Konjunkturpaket, das aber großteils bereits bekannte Maßnahmen umfasst. Eine größere Steuerreform ist laut bisherigen Informationen nicht eingepreist. Offiziell wird Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) seine Zahlen bei der Budgetrede am Mittwoch dem Nationalrat vorlegen. Im Vorfeld durchgesickert ist, dass das Defizit nach heuer fast zehn auch 2021 noch über sechs Prozent der Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandsprodukt/BIP) liegen wird. Beim Bund werden die Ausgaben mit 97 Mrd. Euro deutlich über den Einnahmen von 76 Mrd. Euro liegen. Die Staatsschulden bleiben mit 85 Prozent der Wirtschaftsleistung hoch. Deutlich mehr Geld als in den bisherigen Budgetplänen vorgesehen soll kommendes Jahr in den Arbeitsmarkt fließen. Dies einerseits, weil die Zahl der Arbeitslosen seit Ausbruch der Coronakrise um über 100.000 angestiegen ist. Angekündigt hat die Regierung aber auch mehr Mittel für Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen (“Arbeitsstiftung”). Tatsächlich wird das diesbezügliche Budget um rund 400 Mio. Euro aufgestockt (inklusive Arbeitslosengeld und Kurzarbeit sogar um 2,8 Mrd. Euro). Laut Berechnungen von Arbeitsmarktexperten wird die für jeden Arbeitslosen zur Verfügung stehende Fördersumme damit auf 3.400 bis 3.600 Euro pro Kopf ansteigen – abhängig von der tatsächlichen Arbeitslosenzahl. Damit wird wieder das Niveau der Jahre 2017 und 2018 erreicht (vor Abschaffung von “Aktion 20.000” und Integrationsjahr). Eingeplant wird von ÖVP und Grünen auch ein Konjunkturpaket. Die entsprechende Auflistung umfasst allerdings vor allem bereits bekannte Maßnahmen – darunter den Verlustrücktrag, die Investitionsprämie und die Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie bis Ende 2021. Letztere soll 1,5 Mrd. Euro kosten. Auch sonst ist das Budget von der Coronakrise geprägt – so erhält das Gesundheitsministerium eine halbe Mrd. Euro mehr, der Corona-Fonds wird mit 9 Mrd. Euro dotiert. Vorerst nicht absehbar sind weitere Steuerreform-Schritte. Im Jänner – also noch vor Ausbruch der Coronakrise – hatte die Regierung die Senkung der zweiten und der dritten Lohnsteuerstufe für 2022 angekündigt, den Start der “Ökologisierung” des Steuersystems für 2021. In den internen Unterlagen sind beide Vorhaben aber nicht eingepreist. Allerdings hieß es aus Regierungskreisen, dass die diesbezüglichen Gespräche noch nicht abgeschlossen seien. Verwiesen wird auch darauf, dass die erste Stufe der Entlastung von 2021 auf 2020 vorgezogen wurde. Um fast 400 Mio. Euro angehoben wird 2021 das Budget der Grünen Verkehrsministerin Leonore Gewessler. Finanziert werden soll damit unter anderem der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs sowie der Einstieg in das “1-2-3-Ticket”. Für letzteres stehen kommendes Jahr 95 Mio. Euro zur Verfügung. Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) erhält 260 Mio. Euro mehr, das Wirtschaftsressort gut 700 Mio. Euro. Zu den Gewinnern des Budgets 2021 gehört – neben Justizministerin Alma Zadic (Grüne) mit einem jährlichen leichten Plus – aber auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Ihr Haushalt war heuer aufgestockt worden und sollte laut dem bisherigen Finanzrahmen ab 2021 wieder sinken. Dies wird nun revidiert: das Bundesheer erhält im kommenden Jahr um fast 130 Mio. Euro mehr als heuer.

Regierung rechnet für 2021 mit hohem Budgetdefizit