Ministerien melden 5226 Neuinfektionen in 24 Stunden

Merken
Ministerien melden 5226 Neuinfektionen in 24 Stunden

Innerhalb von 24 Stunden sind in Österreich 5.226 Neuinfektionen mit dem Coronavirusgemeldet worden. Das waren wie üblich an einem Sonntag deutlich weniger als an den Vortagen. Jedoch lag auch die Zahl der Toten mit 60 weiteren Verstorbenen klar unter den dreistelligen Opferzahlen von Freitag und Samstag. Die Belegung auf den Normal- und Intensivstationen der Spitäler ging ebenfalls leicht zurück, geht aus den 9.30-Uhr-Daten von Innen- und Gesundheitsministerium hervor.

Demnach waren am Sonntagvormittag 4458 Covid-19-Kranke in Spitalsbehandlung, 139 weniger als am Vortag. Davon wurden 683 Betroffene intensivmedizinisch betreut, ein Rückgang um 14 Patienten. Dennoch befanden sich in den Normalbereichen noch 280 und auf den Intensivstationen 84 Infizierte mehr als am Sonntag vor einer Woche.

Zudem gab es in den vergangenen sieben Tagen im Schnitt rund 80 Corona-Tote pro Tag in Österreich. Inklusive der weiteren 60 Opfer seit dem Vortag sind bisher 2.388 Infizierte gestorben. Die Zahl der aktiven Fälle sank immerhin im Tagesvergleich um 1.343 sowie im Wochenvergleich um 130 Betroffene auf einen Wert von 75.540.

Fast eine viertel Million Menschen haben sich hierzulande bereits mit SARS-CoV-2 infiziert. 247.188 positive Tests wurden bis Sonntagvormittag eingemeldet. Auch von Samstag auf Sonntag gab es 29.831 Testungen, was für ein Wochenende nur leicht unter dem Schnitt der vergangen sieben Tage (30.508) lag. 169.260 Personen gelten bisher als wieder genesen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ein Traktor samt vollem Anhänger ist Donnerstagfrüh bei winterlichen Straßenverhältnissen bei Sattledt (Bezirk Wels-Land) im Straßengraben gelandet.

Winterliche Straßenverhältnisse: Traktor samt Anhänger bei Sattledt im Straßengraben gelandet

Der Caterer Do&Co leidet massiv unter den Flug- und Veranstaltungsbeschränkungen. Im ersten Halbjahr des schiefen Geschäftsjahres 2020/21 ist der Umsatz um fast 80 Prozent auf 111,35 Millionen Euro zurückgegangen. Das in Wien börsennotierte Unternehmen wies für das Halbjahr 37,27 Millionen Euro Verlust aus, nach einem Gewinn von 14,95 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Das Unternehmen hat 2800 Jobs abgebaut und beschäftigte im Schnitt 7891 Mitarbeiter. “Obwohl der Do&Co-Konzern in 21 Ländern in drei unterschiedlichen Geschäftsbereichen mit verschiedenen Vertriebskanälen tätig ist, waren mit einem Schlag alle Geschäftsaktivitäten gleichzeitig betroffen und brachten das gesamte Geschäft zum Erliegen. Ein weltweiter Konjunktureinbruch und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie belasten den Umsatz und das Ergebnis schwer“, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht. Vorstand bleibt für Zukunft zuversichtlich Nach dem völligen Stillstand im ersten Quartal des Geschäftsjahres (April bis Juni) sei es im zweiten Quartal zu einer langsamen Erholung gekommen mit einer Verdoppelung des Umsatzes im Vergleich zum ersten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutete dies aber immer noch einen Umsatzrückgang um 70 Prozent und einen Verlust von über 15 Millionen Euro. Trotz eines Umsatzverlustes von fast 80 Prozent sei es gelungen, den Liquiditätsabfluss gering zu halten, heißt es im Geschäftsbericht. Es sei in neue Projekte investiert worden. Der Vorstand sei daher zuversichtlich, dass Do&Co aus dieser Krise mit einem großen Lerneffekt und sehr wettbewerbsfähigen Strukturen herausgeht.

Keine Events, kaum Flüge: Do&Co rutscht tief in die Verlustzone

Bei der Wiener ÖVP haben am Dienstag die Gremien getagt, um die Liste für die bevorstehende Wien-Wahl am 11. Oktober zu beschließen. Damit ist es offiziell: Landesparteiobmann und Finanzminister Gernot Blümel wird als Spitzenkandidat antreten, wie die Partei der APA mitteilte. Auch die weiteren Kandidaten auf der Liste sind nun fixiert. Details werden dazu aber vorerst noch nicht bekannt gegeben. Ein ÖVP-Sprecher verwies diesbezüglich auf eine Pressekonferenz, die am morgigen Mittwoch stattfinden wird. Unter dem Titel “Gernot Blümel. Sein Team für Wien” sollen die Kandidaten dort präsentiert werden. Ob auf dieser Liste auch der ehemalige Ö3-Moderator und nunmehriger Sprecher der Bundes-Türkisen, Peter L. Eppinger, zu finden ist, wie zuletzt spekuliert wurde, wollte der Sprecher gegenüber der APA weder bestätigten noch dementieren. “Kein Kommentar”, hieß es dazu lediglich. Blümel tritt bei der Wien-Wahl zum ersten Mal als Spitzenkandidat an. Er übernahm die Wiener ÖVP unmittelbar nach dem Totalabsturz der Partei bei der Wien-Wahl 2015 interimistisch. Die offizielle Kür zum Obmann erfolgte bei einem Parteitag im Jahr 2016. Diesen Februar wurde er beim Landesparteitag mit 96,8 Prozent wiedergewählt. Der gesamte, vom Präsidium erstellte Wahlvorschlag und die Landesliste für den Wiener Urnengang – und damit auch Blümels Kür zur Nummer Eins – wurden am Abend beinahe einstimmig im Landesparteivorstand abgesegnet. Es votierten 34 von 35 Stimmen dafür. Wer von den Stimmberechtigten ausscherte, ist unbekannt. “Es war eine geheime und schriftliche Wahl”, sagte der Sprecher auf Nachfrage.

Gernot Blümel als ÖVP-Spitzenkandidat für Wien fixiert

Gleich vier Pressekonferenzen von Regierungsvertretern in Sachen Coronavirus stehen heute, Donnerstag, auf dem Programm: Um 9.30 Uhr informieren Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH und Herwig Kollaritsch, Facharzt für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin über die Corona-Vorsorge in Österreichs Spitälern. Um 10.30 Uhr informieren Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), Thomas Arnoldner, CEO A1 Telekom Austria, Andreas Bierwirth, CEO Magenta, Jan Trionow, CEO Hutchinson Drei Austria und Georg Pölzl,Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der Österreichischen Post AG, über den Status der Telekommunikations- und Postinfrastruktur in der Coronakrise. Um 11.30 Uhr informieren Klimaschutz- und Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Wolfgang Urbantschitsch, Vorstandsmitglied der E-Control über die sichere Energieversorgung für Österreich. Um 14.30 Uhr informieren Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Finanzminister Gernot Blümel und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (beide ÖVP) über Aktuelles zum Paket für Arbeitsplätze und Unternehmen.

Heute vier Regierungs-PKs zu Corona

Die TV-Kultserie “Knight Rider” aus den 1980er Jahren soll auf die große Leinwand kommen. “Aquaman”-Regisseur James Wan soll bei der neuen Spielfilmversion als Produzent an Bord sein, wie die US-Branchenportale “Variety” und “Deadline.com” am Donnerstag berichteten. Der Videospiel-Autor TJ Fixman soll das Drehbuch liefern. Über Regie- und Rollenbesetzung wurde zunächst nichts bekannt. “Knight Rider” mit Hauptdarsteller David Hasselhoff und seinem sprechenden, intelligenten Auto K.I.T.T. lief von 1982 bis 1986 beim US-Sender NBC. Der “Baywatch”-Star spielte den Verbrecherjäger Michael Knight, der von seinem Wunderauto, einem Pontiac Trans AM, unterstützt wurde.

TV-Kultserie "Knight Rider" soll verfilmt werden

In den nächsten sechs Jahren, von 2021 bis 2026, werden 17,5 Milliarden Euro in die Erneuerung und den Ausbau der Bahn-Infrastruktur investiert. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) und ÖBB-Chef Andreas Matthä präsentierten heute, Freitag, gemeinsam bei einer Pressekonferenz in Wien die Projekte des neuen ÖBB-Rahmenplans. Damit soll die Bahn schneller und attraktiver werden, sowohl im Personenverkehr als auch im Gütertransport. Im neuen Rahmenplan 2021 bis 2026 werden alle Projekte des Rahmenplans 2018 bis 2023 weitergeführt. Projekte mit einem Gesamtvolumen von 8,0 Milliarden Euro wurden neu aufgenommen,damit wird das bisher größte Investitionsprogramm in die Schiene geschnürt. Die Investitionen in die Schieneninfrastruktur liegen in Österreich pro Kopf doppelt so hoch wie in Deutschland. Auch die Bedeutung der Investitionen für die heimische Wirtschaft und die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen wurde bei der Präsentation betont. Das Investitionsprogramm sei ein Klimaschutzpaket für alle neun Bundesländer, betonte Gewessler: “Mehr als 17 Milliarden Euro für Bahnprojekte im ganzen Land sind eine Ansage im Kampf gegen die Klimakrise.” Auch der ÖBB-Chef unterstrich die umweltpolitische Intention: “Gegen Corona wird es irgendwann eine Impfung geben, gegen den Klimawandel ganz sicher nicht, daher müssen wir aktiv dagegen vorgehen”, sagte Matthä. Weniger Passagiere Infolge der Corona-Pandemie sind die Passagierzahlen bei der Bundesbahn von Jänner bis September um 37 Prozent eingebrochen, der Güterverkehr ist um 10 bis 15 Prozent gesunken. Derzeit verlaufe die Entwicklung seitwärts bzw. ganz leicht steigend. Die Reisewarnungen hätten den Fernverkehr aber wieder gedämpft. “Es fällt nicht ins Bodenlose” versicherte Matthä. Für die Zeit nach Corona gibt es schon Wachstumsprognosen. Der ÖBB-Chef erwartet im Jahr 2026 290 Millionen Passagiere auf der Schiene. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren es 266,7 Millionen Bahnpassagiere.Beim 1-2-3-Ticket wird zunächst nur die dritte Stufe, das österreichweite Öffi-Ticket, kommen, der Bund prescht also vor. Die Finanzierung für das “Dreier-Ticket” sei gesichert, man wolle im ersten Halbjahr 2021 damit starten, erklärte Gewessler. Für die Realisierung der ersten und zweiten Stufe sei man in intensiven Gesprächen mit den Ländern.

17,5 Milliarden Euro für bessere Bahn