Ministeriums-Vorgehen für AHS-Lehrer "unprofessionell"

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Ministeriums-Vorgehen für AHS-Lehrer "unprofessionell"

Die AHS-Lehrer bewerten das Rundschreiben des Ministeriums zur Organisation des Unterrichts ab 18. Mai als “unprofessionell”. In dem Papier gebe es “massive Schwächen“, heißt es in einer an die Lehrer versendeten Information der mit der AHS-Lehrergewerkschaft großteils personenidenten Österreichischen Professorenunion (ÖPU). Die SPÖ kritisiert das Sitzenbleiben an den Volksschulen.

Als Beispiel für die Schwächen nennen AHS-Lehrervertreter die Einteilung des Schichtbetriebs an den Schulen: Dieser soll laut Erlass “unter Rücksichtnahme auf Geschwister” und mit “Abstimmung in der Bildungsregion” erfolgen. Vor zwei Wochen habe das Ministerium dagegen noch die Schulen informiert, dass die Schulen selbst entscheiden sollen, wie sie die Unterrichtsblöcke einteilen.

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