Mitarbeiterin von Linzer Spital positiv getestet

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Mitarbeiterin von Linzer Spital positiv getestet

Im Ordensklinikum Linz Elisabethinen ist eine Pflegekraft der Ambulanz Interne 1 – Hämatologie & Onkologie positiv auf Covid-19 getestet worden. 21 Kollegen und 52 Patienten seien umgehend benachrichtigt und unter häusliche Quarantäne gestellt worden, informierte der Krisenstab des Landes am Nachmittag. Alle seien derzeit symptomfrei. Die Patientenversorgung in der Abteilung sei sichergestellt.

Derzeit ist in Oberösterreich keine Spitalabteilung Corona-bedingt gesperrt. Vom oberösterreichischen Krankenhauspersonal – insgesamt knapp 27.000 Personen – fallen derzeit 6,5 Prozent aus. Dieser Prozentsatz umfasst sowohl die Covid-Positiven und die in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen als auch andere Krankenstände. Von den Alten- und Pflegeheimen des Landes sind derzeit 28 Einrichtungen betroffen. Insgesamt 40 Bewohner und 65 Mitarbeiter sind bisher positiv getestet worden.

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Karl-Heinz Rummenigge hat sich zuversichtlich gezeigt, dass David Alaba seinen in einem Jahr auslaufenden Vertrag beim FC Bayern München verlängern könnte. “Bei Alaba bin ich durchaus vorsichtig optimistisch, dass wir eine Lösung finden werden”, sagte der Vorstandschef des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Dienstag in München. Alabas Vertrag ist bis zum 30. Juni 2021 datiert. Bisher konnten sich Club und die Berater des 28-jährigen ÖFB-Stars nicht auf eine Verlängerung einigen. Beim ebenfalls noch ein Jahr an den Verein gebundenen Thiago stehen die Zeichen dagegen weiter auf Abschied. “Wenn ein Verein auf uns zukommt und eine dementsprechende seriöse und faire Ablösesumme bereit ist zu zahlen, werden wir uns mit dem Fall befassen”, sagte Rummenigge. Er bekräftigte auch, dass es für den vom FC Barcelona ausgeliehenen Philippe Coutinho aller Voraussicht nach keine Zukunft beim FC Bayern gibt. Man stehe in der Corona-Zeit vor “finanziellen Herausforderungen” und werde “keine weiteren Investments mehr machen”, sagte Rummenigge. Auch die leihweisen Engagements von Ivan Perisic (von Inter Mailand) und Alvaro Odriozola (von Real Madrid) enden nach dem Champions-League-Turnier in Lissabon. “Ich finde gut, dass alle drei Spieler jetzt noch da sind und die Saison zu Ende spielen”, sagte Rummenigge.

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Ab Freitag gilt in Deutschland eine verpflichtende Quarantäne von zwei Wochen für Menschen, die aus dem Ausland einreisen. Bei Verstößen drohen Bußgelder in Höhe von 150 Euro bis 25.000 Euro, kündigte das Innenministerium an. Die häusliche Quarantäne betrifft jeden, der einen “mehrtägigen Auslandsaufenthalt” hinter sich hat. Ausnahmen gelten nur  für Berufspendler, Geschäftsreisende mit dringenden Terminen, den Güterverkehr und Transitreisende.

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Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging von April bis Juni um 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurück, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Der Einbruch der Wirtschaftsleistung war damit noch deutlich stärker als während der Finanzkrise. Wirtschaftsforscher rechnen nun aber mit einem ebenfalls historischen Anstieg des BIP. Der Absturz der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal fiel nach Angaben des Statistischen Bundesamts historisch aus. Es war demnach der stärkste Rückgang seit Beginn der BIP-Berechnungen für Deutschland im Jahr 1970. Zum Vergleich: Während der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise war das BIP im ersten Quartal 2009 um 4,7 Prozent geschrumpft. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hatte schon im April von der schwersten wirtschaftlichen Delle seit dem Zweiten Weltkrieg gesprochen. Die Statistiker verzeichneten auch im Vorjahresvergleich einen dramatischen Absturz: Das BIP war im zweiten Quartal dieses Jahres preisbereinigt um 11,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Exporte und Importe von Waren und Dienstleistungen gingen im zweiten Quartal massiv zurück. Auch die privaten Konsumausgaben und die Investitionen in Ausrüstungen brachen laut Statistik ein. Der Staat erhöhte dagegen seine Konsumausgaben während der Krise. Die Zahlen zeigen laut dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, wie sehr die Corona-Krise die deutsche Wirtschaft getroffen habe. Der Weg zur wirtschaftlichen Erholung sei noch lang. Laut der jüngsten DIHK-Blitzumfrage rechne die Hälfte der Unternehmen für ihre Geschäfte frühestens im nächsten Jahr mit einer Rückkehr zur Normalität. Auch der deutsche Export sei nach wie vor stark betroffen, weshalb der DIHK für das gesamte laufende Jahr mit einem Rückgang des BIP um zehn Prozent rechnet. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sieht trotz des Rückgangs “keinen Anlass zu Panik”. Allerdings seien die Einschnitt der Coronarezession “mehr als eine einfache Konjunkturkrise”, erklärte ZEW-Forscher Friedrich Heinemann. Die Pandemie werde den Strukturwandel in Richtung der digitalen Ökonomie nun rasch beschleunigen. Angesichts dessen dürfe die deutsche Politik keine “chancenlose Konservierungspolitik mit Subventionierung der Vor-Corona-Welt” betreiben. Vorsichtig optimistisch zeigte sich das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. IMK-Direktor Sebastian Dullien rechnet nach eigenen Angaben bereits im laufenden dritten Quartal mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts, wie ihn die deutsche Wirtschaft seit den 70er Jahren nicht erlebt habe. “Allerdings darf die absehbare Erholung nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch länger dauern wird, bis sich die deutsche Wirtschaft von dem Corona-Schock erholt.” Die Chefvolkswirtin der staatlichen Förderbank KfW, Fritzi Köhler-Geib, warnte vor übertriebenen Erwartungen an einen Aufschwung. “Nach der zunächst fast mechanischen Erholung durch die Angebotsseite dürfte das Aufholtempo dann aber bald wieder nachlassen”, erklärte sie. “Insbesondere die exportorientierte Industrie muss angesichts der global weiterhin hohen Infektionsdynamik mit viel Gegenwind rechnen.” Eine gemischte Bilanz zog auch das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW). “Die gute Nachricht: Der Tiefpunkt der Krise liegt hinter uns, es geht seit Mai wieder aufwärts”, erklärte Konjunkturchef Stefan Kooths. “Die schlechte Nachricht: Die Krise ist längst nicht ausgestanden, und die Folgen wird Deutschland noch lange spüren.”

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Nordkorea hat nach den zuletzt verschärften Spannungen mit Südkorea nun Signale der Deeskalation ausgesendet. Machthaber Kim Jong Un habe “Pläne zur militärischen Aktion ausgesetzt”, meldete am Mittwoch die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Nähere Angaben dazu machte sie nicht. Der Agentur zufolge verkündete Kim die Entscheidung in einer Sitzung des zentralen Militärausschusses. Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap entfernte Nordkorea auch Lautsprecher aus dem Grenzgebiet, die erst zwei Tage zuvor montiert worden war. Solche Lautsprecher setzt die nordkoreanische Führung zur Verbreitung von Propagandabotschaften gegen Südkorea ein. In den vergangenen Tagen hatte Nordkorea noch seinen Konfrontationskurs gegenüber Südkorea verschärft. Vor einer Woche sprengte Nordkorea das Verbindungsbüro in der Grenzstadt Kaesong in die Luft. Das im September 2018 eröffnete Büro war ein wichtiges Symbol der Annäherung zwischen den beiden koreanischen Staaten, die seit dem Ende des Koreakrieges 1953 bis heute keinen Frieden geschlossen haben. Wegen der Corona-Pandemie hatten beide Regierungen das Büro im Jänner geschlossen. Auch hatte die nordkoreanische Armee in der vergangenen Woche angekündigt, die Militärpräsenz im Grenzgebiet zu Südkorea zu erhöhen und dortige Militärübungen wieder aufnehmen zu wollen. Die kommunistische Führung in Pjöngjang war erbost über Flugblatt-Aktionen von Aktivisten in Südkorea. In den meist mit Ballons über die Grenze geschickten Flugblättern wird Kim kritisiert, unter anderem für Menschenrechtsverletzungen und seine Atompolitik. Am Wochenende kündigte Nordkorea seinerseits eine großangelegte Propaganda-Aktion an, bei der Flugblätter mit Seoul-kritischen Botschaften über die Grenze zu Südkorea gebracht werden sollten. Ob diese Aktion weiterhin geplant ist, war am Mittwoch unklar. Die Spannungen zwischen den beiden koreanischen Staaten hatten sich seit dem Scheitern eines Gipfeltreffens zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump im Februar vergangenen Jahres deutlich verschärft. Seither liegen die Verhandlungen zwischen den USA und Nordkorea über einen Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms auf Eis.

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