Modeketten streichen Aufträge in Asien

Merken
Modeketten streichen Aufträge in Asien

Angesichts von Umsatzeinbrüchen in der Corona-Krise haben internationale Einzelhandelsunternehmen ihre Aufträge bei Zulieferern storniert. Hunderttausende Fabrikarbeiter in Asien sind damit nach Angaben der Organisation Human Rights Watch (HRW) existenziell bedroht. Betroffen sind vor allem Näherinnen, die die Kleidung für Modeketten wie C&A oder H&M fertigen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Wer aufgrund der Corona-Krise von Kurzarbeit oder Jobverlust betroffen ist und deshalb die Miete nicht mehr bezahlen kann, muss keine Delogierung oder Vertragskündigung befürchten, geht aus dem dritten Corona-Paket hervor, das am Freitag vom Nationalrat verabschiedet werden soll.

Regierung schützt Mieter

Auch wir als Landjugend wollen einen Beitrag in diesen schwierigen Zeiten leisten!🙌🏼

Landjugend Gunskirchen bietet Hilfe an

Der ehemalige Radprofi Georg Preidler hat sich am Mittwoch vor dem Innsbrucker Landesgericht wegen des Verbrechens des schweren gewerbsmäßigen Sportbetrugs verantworten müssen. Bei einem ersten Termin des Prozesses im vergangenen Jänner hatte sich der 30-Jährige teilweise schuldig bekannt. Er gestand, ab 2018 Blutdoping betrieben zu haben. Dagegen bestritt er den Konsum illegaler Substanzen vor 2018 entschieden. Die Staatsanwaltschaft beantragte jedoch die Einvernahme eines Zeugen, der Preidler 2017 mit “24 Einwegspritzen und Wachstumshormonen” versorgt haben soll. Den Kontakt zu dem Zeugen soll der Zweitangeklagte, ein weiterer ehemaliger Radprofi, hergestellt haben. Illegale Substanzen Ebenjener Zeuge bestätigte am Mittwoch vor Gericht diese Kontaktaufnahme. Er belastete Preidler weiters, indem er angab, dem Steirer illegale Substanzen – unter anderem Wachstumshormon – in einer präparierten Orangensaftflasche gegeben zu haben. Preidler habe gewusst, dass es sich hier um illegale Substanzen gehandelt habe. Zudem habe er Preidler auch gesagt, wie die Dopingmittel verwendet werden sollen. Die Behörden wurden auf Preidler im Zuge der sogenannten “Operation Aderlass” bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld 2019 aufmerksam. Im März desselben Jahres erstattete der 30-Jährige noch Selbstanzeige. Der angeklagte Schaden beläuft sich auf 286.000 Euro. Die Liste der mutmaßlich in den Blutdoping-Skandal um den deutschen Arzt Mark S. verwickelten Sportler soll 21 Namen umfassen.

Zeuge belastet Ex-Radprofi Preidler

Bei der Frage, wie man die Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus lockern kann, gleicht das Vorgehen der EU-Staaten einem Rennen: Wer legt das erste und beste Konzept vor? Auf EU-Ebene schaffen Österreich und Dänemark bereits Fakten: In der Alpenrepublik dürfen kleine Läden ab dem heutigen Dienstag öffnen, verbunden mit einer Mundschutzpflicht. In Dänemark nehmen Kindergärten und Schulen bis zur 5. Klasse ab Mittwoch wieder den Betrieb auf. Dagegen verlängert Frankreich die drastischen Ausgangssperren bis zum 11. Mai. Damit droht bei den Lockerungen der Beschränkungen des öffentlichen Lebens dasselbe europaweite Auseinanderfallen wie bei den Verschärfungen in den vergangenen Wochen, nur in die umgekehrte Richtung – und eine neue Debatte an den EU-Binnengrenzen. Genau deshalb arbeitet die EU-Kommission nach Angaben von EU-Diplomaten an einem Kriterienset für eine Exit-Strategie – das sie auf Bitten der am meisten betroffenen Staaten aber erst jetzt nach Ostern vorlegt.

Dilemma der Exit-Strategien: Flickenteppich droht

Die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie und die dringenden Appelle zur Reduktion sozialer Kontakte haben zu einem massiven Rückgang der Fahrgäste im Schienennetz der Österreichischen Bundesbahnen(ÖBB) geführt. Allein gestern wurden im Nah- und Fernverkehr der Bundesbahn um 70 Prozent weniger Fahrgäste verzeichnet, der Umsatz brach um 80 Prozent ein. Die Fahrpläne werden jetzt ausgedünnt – allerdings nicht im Nahverkehr zu Stoßzeiten, damit die Passagiere weiter voneinander entfernt sitzen und sich nicht drängen müssen.

70 Prozent weniger Passagiere bei der ÖBB