Modeschöpfer Pierre Cardin mit 98 Jahren gestorben

Merken
Modeschöpfer Pierre Cardin mit 98 Jahren gestorben

Der französische Modeschöpfer Pierre Cardin ist tot. Wie seine Familie mitteilte, starb er am Dienstagvormittag im Alter von 98 Jahren in einem Krankenhaus in Neuilly westlich von Paris.

Visionärer Designer

Der Sohn italienischer Einwanderer galt als Pionier der Pret-a-porter-Mode und visionärer Designer. Cardin gründete bereits 1950 sein eigenes Modehaus, in den folgenden Jahrzehnten baute er ein weltweites Unternehmensimperium auf. Dazu zählten auch mehrere Nobelrestaurants. Er erfuhr zahlreiche Ehrungen wie etwa die Aufnahme in die französische Ehrenlegion.

Mode für die Masse

Der 1922 in Italien geborene Cardin hatte nicht nur die futuristische Mode mitbegründet, sondern als erster seiner Branche Mode für die Masse entworfen und wie kein anderer seinen Namen weltweit vermarktet. Cardin galt neben Paco Rabanne und Andre Courreges als Erfinder der futuristischen Mode. So schickte er Anfang der 1960er-Jahre seine Mannequins in astronautenähnlichen Anzügen und mit Helm über den Laufsteg. Bis ins hohe Alter hinein entwarf er Kollektionen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Marchtrenk hat die Faschingssitzungen, Wels die Faschingsrevue und Gunskirchen? Nach 10-jähriger Pause feierte dort der Faschingsumzug ein glorreiches Comeback.

Am 17. Oktober 2019 geht’s bunt zu, weil Trage-etwas-Kitschiges-Tag ist. Dieser lustige Feiertag ermutigt jeden all jene verrückten Kleidungsstücke anzuziehen, die an einem normalen Tag sicherlich im Kleiderschrank bleiben müssten. Der Trage-etwas-Kitschiges-Tag ist gemacht für den bad taste, den schlechten Geschmack, für kitschige, auffällige Kleidung und sympathische Leute mit viel Humor, die bei der Kitsch-Party mitmachen.

Guten Morgen!

Mit einem neuen Format der etwas anderen Art will der Verein „Junge Generation Marchtrenk“ die regionale Szene der Rock- und Metal-Musik, vor allem in Zeiten von „Social Distancing“, beleben. So hat das Team um JG-Obmann Bernhard Stegh und Projektleiter Max Froschauer einen „Heavy-Metal-Stammtisch“ ins Leben gerufen, der Fans und MusikerInnen als Online-Plattform dienen soll.

Heavy-Metal-Fans präsentieren Online-Stammtisch

Bald ist es wieder soweit und das Christkind bringt den wunderschön geschmückten Baum, den wir am Heilig Abend mit Oh Tannenbaum besingen. Doch woher nimmt das Christkind eigentlich den Baum? Wir haben uns im Christbaumwald einmal genauer umgesehen und richtige Baumexperten befragt.

Der Danke-einem-Briefträger-Tag findet am 04. Februar 2020 statt. Dieser Tag bietet die Chance, dem Briefträger für die Ausübung seines Job zu danken. Dabei spielt es ausnahmsweise mal keine Rolle, ob er immer schöne Grußkarten oder aber nur Werbebriefe und Rechnungen bringt. Der Briefträger ist fast jeden Tag der Woche an den unterschiedlichsten Orten unterwegs und stellt pünktlich und zuverlässig die Post zu – das ist schon mal einen Dank wert, vor allem, da bei manchem Wetter ja wirklich niemand draußen unterwegs sein will. Wer an diesem Tag eine Postfiliale besucht, darf auch dort seinen Dank loswerden – vielleicht ja sogar mit einer speziellen Grußkarte.

Guten Morgen!

Der Tag des Roten Planeten, auch als Red Planet Day bekannt, erinnert am 28. November 2020 an den Start der Weltraumsonde Mariner 4. Diese startete am 28. November 1964 und flog als erste irdische Raumsonde überhaupt am 15. Juli 1965 am Mars in einer Entfernung von 9.844 Kilometern vorbei. Die Sonde nahm innerhalb von 22 Minuten 22 Bilder auf, die während der nächsten Tage zur Erde gesandt wurden. Sie zeigten einen sehr mondähnlichen Mars, deckten aber nur 1 % der Oberfläche ab. Weiterhin wurde festgestellt, dass der Mars kein oder nur ein sehr schwaches Magnetfeld besitzt. Das Mariner-Programm der NASA diente zur Erkundung der erdähnlichen Planeten des Sonnensystems, also zu Merkur, Venus und Mars. Insgesamt zehn Raumsonden wurden zwischen 1962 und 1973 gestartet.

Aufstehen mit WT1