Modetrends - Herbst wird Bunt und Retro

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Das Internationale Olympische Komitee hält trotz der Corona-Pandemie an dem Termin für die Sommerspiele von 24. Juli bis 9. August in Tokio fest: “Das IOC steht weiterhin voll und ganz hinter den Olympischen Spielen in Tokio 2020, und mehr als vier Monate vor den Spielen sind derzeit keine drastischen Entscheidungen notwendig. Jede Spekulation in diesem Moment wäre kontraproduktiv.”

Das IOC hält weiterhin an Olympia in Tokio fest

Jahresrückschau und Ausblick auf das Jahr 2021 – das ist der Titel der Bilanzpressekonferenz des Gesundheitsministers. Es war ein Jahr, das völlig anders verlief als Rudolf Anschober (Grüne) es wohl erwartet hatte. Ein Jahr, in dem ein Krisenszenario das andere jagte und all das, was Anschober vorausschauend im Bereich Gesundheit und Soziales geplant hatte, über den Haufen warf. Am Tag zuvor hatte Anschober die Impfkampagne präsentiert und Hoffnung gegeben. Hoffnung darauf, dass ab Mai wieder ansatzweise ein normales Leben möglich sein könnte und wir uns nicht vor dem nächsten Winter fürchten müssen. “Das Jahr war ein sehr schwieriges Jahr, für uns alle, in Österreich, in Europa und darüber hinaus”, begann Anschober. “Es war ein Jahr der Veränderung, der Sorgen, des Verzichts, der Ängste, aber auch des Zusammenhalts und der Solidarität, das hat uns stark gemacht.” Herausfordernder hätte dieses Jahr für einen Gesundheits- und Sozialminister nicht sein können. Das Gesundheitsministerium sei das Steuerungszentrum der Bekämpfung der Pandemie, die Mitarbeiter hätten im zu Ende gehenden Jahr enormes geleistet: 149 Verordnungen, die meisten zu Covid-19. “Ja, 3 bis 4 sind vor dem Verfassungsgerichtshof gelandet, eine ist wirklich nicht gelungen, aber es waren 149!” 12 Bundesgesetze und unzählige Erlässe 676 schriftliche Anfragen, die man beantwortet habe, die meisten davon bestehend aus 10 – 15 Einzelfragen 132.434 Anfragen, die die Bürgerservicestelle im Haus beantwortet habe, davon 49.000 mit konkreten Telefongesprächen Die Ziele für die kommenden Wochen: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem harten Lockdown noch einmal erheblich zu reduzieren Das Kontakt-Personen-Management umfassend zu digitalisieren und jetzt, in Zeiten niedrigerer Zahlen, auch zu beschleunigen Den Mund-Nasen-Schutz auszubauen: Am Arbeitsplatz ist er ja bereits Pflicht, an der Verordnung für die Vorschreibung im Freien werde gearbeitet Die Testungen zu intensivieren und damit Patienten ohne Symptome aus dem Infektionszyklus herauszuholen Die Covid-Schutzimpfung auszurollen und ab April damit in die Breite zu gehen. Ein zweiter Impfstoff sei kurz vor der Zulassung, “der 6. Jänner wäre ein gutes Datum”. Mit dem Impfstoff von AstraZeneca sei im Februar zu rechnen. Folgende Schwerpunkte nimmt sich Anschober für das Arbeitsjahr 2021 vor: Weitere Bekämpfung der Pandemie Intensivierung der Zusammenarbeit mit der EU, “die EU wird gestärkt aus der Krise hervorgehen”: Es gebe viele Kooperationsprojekte im Sozial- und Gesundheitsbereich, ebenso im Tier- und Konsumentenschutz – hier nannte Anschober Sammelklagen als Beispiel Fortführung der Organisationsreform im Ministerium Ausbau der psychosozialen Versorung Novelle des Mutter-Kind-Passes Ausrollung des elektronischen Impfpasses innerhalb der ersten drei Monate des Jahres – viel schneller als geplant Umfassende Pflegereform mit Ausbildung, Umschulung und Zurückholung von Pflegekräften Bekämpfung von Kinder- und Altersarmut Nationaler Aktionsplan für Menschen mit Behinderung Stärkung des Konsumentenschutzes mit Absicherung des VKI Verschärfung der Vorschriften für Tiertransporte und Ausbau tierfreundlicher Haltungsformen vor allem im Bereich der Schweinezucht Zwischenbilanz über Corona-Hotline Auch das Bundesministerium für Finanzen zog eine Zwischenbilanz über die Corona-Hotline, die im April 2020 eingerichtet wurde, um heimische Unternehmen zu beraten und zu unterstützen. Mehr als 150.000 Anfragen per E-Mail und Telefon habe man verzeichnet. 99 Prozent der Fälle hätten schon beim Erstkontakt gelöst werden können. Die durchschnittliche Wartezeit für Anrufer habe nur 30 Sekunden betragend. Die Fragen würden im Schnitt binnen zwei Minuten beantwortet, wobei der Großteil der Anrufe aktuell den Umsatzersatz und den Fixkostenzuschuss betreffe. Zu Beginn der Krise wurden vor allem Fragen zum Härtefallfonds, dann zu den Hilfskrediten und Garantien sowie zur Kurzarbeit gestellt. Die Hotline (Tel.: 050 233 770) ist von Montag bis Donnerstag von 07:30 bis 15:30 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 12:00 Uhr erreichbar, zusätzlich können auch schriftliche Anfragen via Kontaktformular auf der Website des BMF oder unter der E-Mail-Adresse corona.hotline@bmf.gv.at gestellt werden.

Anschobers Ausblick: Mehr Testungen, Maske im Freien, dann der Impfschutz

Zum allerersten Mal wurde der britischen Königin ein Gemälde von ihr online vorgestellt. “Ich hofffe, dass ich es eines Tages im wirklichen Leben zu Gesicht bekomme”, sagte Queen Elizabeth II. Die britische Königin hat ein neues Porträt vorgestellt bekommen. Und weil die Zeiten besondere sind wurde ein Gemälde von Queen Elizabeth II. (94) zum allerersten Mal in einer feierlichen Zeremonie online enthüllt. Das Oberhaupt des Vereinigten Königreichs verfolgte die Aktion per Computer mit. Später veröffentlichte der Palast das Bild samt Schnappschüssen bei Instagram.”Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, es zu sehen”, sagte die Queen nach der Enthüllung. Nachsatz: “Ich hoffe, dass ich es eines Tages im wirklichen Leben zu Gesicht bekomme.” Das Porträt zeigt die Königin auf einem verzierten Stuhl sitzend in einem türkisfarbenen Kleid.

Ganz in Türkis: Ein neues Porträt für Queen Elizabeth II.

Das US-Pharmakonzern Moderna hat mit der Auslieferung seines Corona-Impfstoffs in Europa begonnen. Das ließ das Unternehmen in Frankfurt am Main mitteilen. Ein großes internationales Logistikunternehmen werde den in einer Pharmafabrik in der Schweiz produzierten Wirkstoff an die einzelnen Nationalstaaten verteilen. Pro Land gebe es ein zentrales Lager, in das die vertraglich vereinbarten Impfdosen geliefert würden. In Österreich sind bereits Dienstagfrüh   – somit früher als erwartet  – erste Dosen angekommen, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober bestätigt. “Heute Früh sind die ersten 7.200 Dosen des Impfstoffs von Moderna in Österreich angekommen, bis Ende Jänner kommen noch weitere 10.000 Dosen und dann für das erste Quartal insgesamt 200.000 dieses zusätzlichen Impfstoffes. Allein damit können 100.000 Menschen in Österreich bis Ende März gegen Corona geimpft werden”, so der Minister. Im zweiten Quartal sollen weitere 690.000 Dosen folgen. “Die Schutzimpfung von Moderna muss ebenfalls stark gekühlt werden (-15 bis -25 Grad Celsius), und die beiden Teilimpfungen müssen laut Empfehlung der Zulassungsbehörde in einem Abstand von 28 Tagen durchgeführt werden”, erklärt Anschober weiter. Laut Moderna sicherte sich die EU für das laufende Jahr insgesamt 160 Millionen Dosen. In den USA, Kanada und anderen Ländern wird bereits mit dem Moderna-Serum geimpft. Details zum Impfstoff Der Covid-Impfstoff von Moderna sollte nach Angaben des Unternehmens mindestens ein Jahr lang wirken. Moderna will heuer insgesamt zwischen 600 Millionen und einer Milliarde Dosen des Impfstoffs ausliefern. Der Moderna-Impfstoff gilt als ebenso wirksam, aber etwas unkomplizierter in der Verwendung als das Mittel von BioNTech/Pfizer. Er muss anders als das Mittel von BioNTech/Pfizer nicht bei minus 70 Grad gekühlt werden. Wie das Mittel von BioNTech/Pfizer ist aber auch das von Moderna ein sogenannter mRNA-Impfstoff. Enthalten sind genetische Informationen des Erregers, aus denen der Körper ein Viruseiweiß herstellt. Ziel der Impfung ist es, den Körper zur Bildung von Antikörpern gegen dieses Protein anzuregen, um die Viren abzufangen, bevor sie in die Zellen eindringen und sich vermehren.

Erste Moderna-Vakzine in Österreich angekommen

Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem mit dem Coronavirus infizierten britischen Premierminister Boris Johnson eine rasche und komplette Genesung gewünscht. “Ich bin überzeugt, dass Ihre Energie, Ihr Optimismus und Sinn für Humor dabei helfen, die Krankheit zu besiegen”, schrieb Putin nach Kremlangaben am Dienstag in einem Telegramm. Das politische Verhältnis zwischen Moskau und London ist seit Jahren extrem gespannt. Bei einem Telefonat mit dem Friedensnobelpreisträger und äthiopischen Regierungschef Abiy Ahmed sprach sich Putin für ein stärkeres Engagement der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen das Virus aus. Die Anstrengungen müssten intensiver werden, sagte Putin nach Kremlangaben auch mit Blick auf die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds.

Putin schreibt Johnson und fordert stärkeren Kampf gegen Coronavirus

Die Corona-Erkrankung in Österreich spielt sich im Promille-Bereich ab. Das erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Regierungspressekonferenz zur aktuellen Lage unter Berufung auf Zwischenergebnisse der repräsentativen Tests in der Bevölkerung. Seinen Angaben zufolge liegt die Durchseuchung bei etwa einem Prozent. Aktuell sind in Österreich über 12.200 positive Testergebnisse bekannt. Allerdings war man immer von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen, weshalb eine breiter gefasste Testserie mit gut 2.000 Personen angelegt wurde, deren Ergebnisse laut Kurz vermutlich am Dienstag vorliegen werden. Würde man wirklich nur im Promillebereich bzw. bei annähernd einem Prozent liegen, würde das eine Zahl von maximal rund 88.000 bedeuten und damit tendenziell eine geringere Dunkelziffer als mancherorts erwartet.

Kurz vermutet "Durchseuchung" bei einem Prozent