Montreux Jazz Festival 2020 findet nicht statt

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Montreux Jazz Festival 2020 findet nicht statt

Statt der Programmbekanntgabe kommt die Absage: Das Montreux Jazz Festival 2020 (3. bis 18. Juli) findet aufgrund der Coronakrise nicht statt. Acts wie Lenny Kravitz, Black Pumas oder Lionel Richie hätten diesen Sommer am Ufer des Genfer Sees auftreten sollen.

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Die etwa 3.000 Mitarbeiter des AUA-Bodenpersonals halten am Montag und Dienstag eine geheime Abstimmung über das anstehende Sparpaket ab, das als “Eckpunkteprogramm” zwischen Vorstand, Betriebsrat Boden und der Gewerkschaft GPA-djp geschnürt wurde. Dieses sehe unter anderem Einsparungen bei Gehaltsvalorisierungen und die befristete Reduktion von Ist-Gehältern vor, so die Gewerkschaft am Sonntag. “Sollten sich in den laufenden Verhandlungen zur Staatshilfe Verbesserungen gegenüber den Annahmen bei Erstellung des Papiers ergeben, wird durch eine Besserungsklausel der Sparbeitrag der Beschäftigten abgesenkt“, betonte GPA-djp- Bundesgeschäftsführer Karl Dürtscher. “Uns ist wichtig, Transparenz herzustellen und die Beschäftigten in den laufenden Prozess aktiv miteinzubeziehen”, meinte Boden-Betriebsratsvorsitzender Rene Pfister. Mit diesem “für alle Beteiligten schmerzhaften Schritt” solle ein wichtiger Beitrag zur Absicherung der AUA, dem Wirtschafts-, Kongress- und Tourismusstandort geleistet werden, damit Österreich auch in Zukunft eine wichtige Verkehrsdrehscheibenfunktion übernehmen könne.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beobachtet die Entwicklungen in der Corona-Pandemie global gesehen mit zunehmender Besorgnis. Mehr als die Hälfte aller weltweit registrierten Infektionsfälle seien im vergangenen Monat gemeldet worden, hatte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus bereits am Mittwoch gewarnt. Die Coronakrise sei “nicht annähernd vorbei”, fügte er hinzu. In den vergangenen acht Tagen habe es im Schnitt täglich 160.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Bisher wurden weltweit mehr als 10,7 Millionen Infizierte registriert. Mehr als 516.000 Menschen starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung. Besorgniserregend bleibt die Lage u.a. in Lateinamerika, wo die Zahl der Toten allein in Brasilien nun schon die Marke von 60.000 überschritten hat. In den USA hat das jüngste erstmalige Überschreiten der 50.000-Marke an Neuinfizierten binnen 24 Stunden Präsident Donald Trump nicht davon abgehalten, am Freitagabend anlässlich des US-Unabhängigkeitstages am 4. Juli am Mount Rushmore ein großes Feuerwerk abhalten zu lassen. Es sollen daran 7.500 Zuschauer teilnehmen. Am Unabhängigkeitstag selbst wird Trump in der Hauptstadt Washington an einer großen Zeremonie teilnehmen, zu der ebenfalls ein großes Feuerwerk geplant ist.

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Die EU-Länder wollen die Außengrenzen der Union ab Juli graduell öffnen. Fast alle Mitgliedsstaaten sprechen sich für eine Verlängerung des Verbotes von nicht-notwendigen Einreisen aus Drittstaaten von Mitte auf Ende Juni aus, wie EU-Kommissarin Ylva Johansson von der Videokonferenz der EU-Innenminister berichtete. Österreich wurde dabei von Bundesminister Karl Nehammer (ÖVP) vertreten.   Die Öffnung solle verhältnismäßig, nicht-diskriminierend und gemäß den Kriterien der Europäischen Krankheitsbekämpfungsbehörde (ECDC) erfolgen. Einhelligkeit hat laut der Innenkommissarin auch darüber geherrscht, dass zuerst die Binnengrenzen geöffnet werden. Jene Länder, die ihre Reisebeschränkungen nicht bis zum 15. Juni aufheben, wollten dies in Abhängigkeit von der epidemiologischen Situation bis zum Ende des Monats tun, hieß es.

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Das Hauptverfahren gegen vier wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd angeklagte Ex-Polizisten soll US-Medienberichten zufolge am 8. März nächsten Jahres beginnen. Zuvor soll es am 11. September noch eine Anhörung zu Verfahrensfragen geben, wie Richter Peter Cahill am Montag (Ortszeit) verfügte. Er warnte die Beteiligten auch, dass bei weiteren öffentlichen Äußerungen zu dem Fall eine Verlegung des Verfahrens an einen anderen Ort nötig sein könnte, um einen fairen Prozess zu garantieren, wie örtliche Fernsehsender berichteten. Der Hauptangeklagte Derek C. nahm über Videolink aus dem Gefängnis an der Anhörung teil, die übrigen drei waren im Gerichtssaal präsent, wie sie weiter berichteten. Ihnen drohen lange Haftstrafen. Zwei der inzwischen entlassenen Polizisten sind auf Kaution frei. Der unbewaffnete Floyd war am 25. Mai in der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota bei einer brutalen Festnahme ums Leben gekommen. Sein Tod führte im ganzen Land zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus. Die Polizeibeamten hatten Floyd wegen des Verdachts, mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben, festgenommen. Sie drückten ihn auf der Straße zu Boden. Der weiße Beamte Derek C. drückte sein Knie rund acht Minuten lang in Floyds Hals, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen. Floyd verlor der Autopsie zufolge das Bewusstsein und starb an Ort und Stelle. Derek C. wird unter anderem Mord zweiten Grades vorgeworfen, worauf in Minnesota bis zu 40 Jahre Haft stehen. Den übrigen Ex-Polizisten wird Beihilfe zur Last gelegt. Einer von ihnen, Alexander K., plädierte auf nicht schuldig und berief sich auf das Recht der Anwendung verhältnismäßiger Gewalt zur Selbstverteidigung, wie ein bei Gericht eingereichtes Dokument zeigte. Die Anwälte der übrigen Angeklagten nahmen zu den Vorwürfen noch nicht Stellung, wie die örtlichen Medien berichteten. Die etwa einstündige Anhörung wurde nicht im Fernsehen übertragen. Der Zugang zum Gerichtssaal für Journalisten war auch wegen der Coronavirus-Pandemie begrenzt worden.

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