Mund-Nasen-Schutz und Sitzplatz-Zwang im Rapid-Stadion

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Mund-Nasen-Schutz und Sitzplatz-Zwang im Rapid-Stadion

Als erster Fußball-Bundesligist hat Rapid seinen Fans detaillierte Richtlinien für den Stadionbesuch im Herbst mitgeteilt. Pflicht im Allianz Stadion ist in Coronazeiten demnach das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, außer man befindet sich direkt am zugewiesenen Platz. Die Behörden erlauben bei einer Höchstanzahl von 10.000 Zuschauern ausnahmslos Sitzplätze, bei der Vergabe erfolgt eine Reihung.

Klar ist damit, dass die Fantribüne Block West umgerüstet werden muss, damit die im Schachbrettmuster anzuordnenden Sitzplätze bereitgestellt werden können. Beim Verkauf wird es ein gereihtes Vorauswahlrecht geben: Zuerst dürfen alle Rapid-Mitglieder, die bereits seit Eröffnung des Allianz Stadions durchgehend ein Jahres-Abonnement besitzen, ihren Sitzplatz auswählen, dann jene, die seit fünf Jahren ein Abo besitzen. Abo-Neulinge kommen zuletzt zum Zug.

Offen bleibt die Frage nach besonderen Vorkehrungen wegen der An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Rapid-Fans reisen großteils mit der U-Bahnlinie U4 zur Endstation Hütteldorf an und wieder retour. An Spieltagen kommt es im und um das Stationsgebäude kurzfristig zu großen Menschenansammlungen, sodass Abstandsregeln kaum eingehalten werden können.

Von den Wiener Linien hieß es diesbezüglich, dass man im Zuge von Bundesliga- oder Europacup-Spielen ohnehin immer in enger Abstimmung mit Rapid und der Austria sei. Konkrete Gespräche vor der neuen Saison habe es noch nicht gegeben, erklärte ein Sprecher. Rapid teilte auf APA-Anfrage mit, man werde an die Fans appellieren, nicht zu kurzfristig vor Matchbeginn anzureisen. Bis zum Start der neuen Bundesliga-Saison sind es noch drei Wochen.

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